Quelle: SNSkidestination: „Weltmacht“ Pongau
11. April 2007 | 09:15 |
Der Pongau ist eine Großmacht in Sachen Winterdestination für Urlauber. Das geht aus den vergangene Woche veröffentlichten Zahlen von Statistik Austria hervor. Demnach befinden sich gleich elf Pongauer Tourismusorte im Österreich-Ranking unter den "Top 70".
st. johann. 8,057.255 Nächtigungen wurden im Bezirk Pongau im Winterhalbjahr 2005/2006 erzielt. Eine beeindruckende Zahl, die noch deutlicher wird, wenn man sie mit der Einwohnerzahl vergleicht: Je Pongauer und Pongauerin gab es im Winterhalbjahr des vergangenen Jahres 100 Gästenächtigungen. Der Pongau ist damit im Verhältnis zur Einwohnerzahl der tourismusintensivste Bezirk in ganz Österreich.
Interessant die Aufteilung der rund 60.000 Betten der Region: Knapp 15.000, also ein Viertel, fällt bereits in die Kategorie Fünf- und Vier-Stern-Hotels. Wobei allerdings eingeschränkt werden muss, dass es im Pongau kaum Luxusabsteigen mit Fünf-Sterne-Niveau gibt - ein Manko, auf das viele Tourismusexperten der Region seit Jahren hinweisen.
Hohe Nachfrage nachQualität-Hotels Auf die Drei-Sterne-Kategorie fallen 11.871 Betten, auf Zwei- und Ein-Stern-Niveau 5128. Darüber hinaus gibt es im Bezirk 6080 Betten in Appartements, sowie 21.467 Betten bei Privatzimmervermietern und auf Bauernhöfen. Auffallendes Statistik-Detail: Der Trend der Skiurlauber geht ganz eindeutig in die hochpreisigen Kategorien - die Zahl der Nächtigungen in den Qualitätshotels steigen kontinuierlich an, jene in Unterkünften mit geringerer Qualität fällt.
Übrigens: Im Bundesland Salzburg gibt es rund 200.000 Gästebetten.
Die Wertschöpfung, die durch die Urlaubsgäste im Winter erzielt wird, ist enorm: Umfragen haben ergeben, dass der Skiurlauber pro Tag im Durchschnitt 100 Euro an seinem Urlaubsort ausgibt. Das bedeutet: Mit den Urlaubsgästen werden im Pongau Winter für Winter rund 800 Millionen Euro umgesetzt. Und die erzielte Wertschöpfung bleibt praktisch zur Gänze in der Region, wovon in Folge viele andere Branchen profitieren - von der Bauwirtschaft bis zum Gewerbe, vom Handel bis zu Dienstleistern jeglicher Art.
Obertauern ist"Pongau-Sieger" Die Spitzenposition der Winterurlaubsregion Pongau spiegelt sich auch in den österreichweiten statistischen Zahlen wider: Gleich elf Pongauer Tourismusgemeinden findet man im Ranking von Statistik Austria innerhalb der "Topp 70".
Überlegen angeführt wird dieses Ranking von der Bundeshauptstadt Wien, wo im Winterhalbjahr 2004/05 fast 3,5 Millionen Nächtigungen erzielt werden konnten - ein Rekordwert, der den Boom für den Städtetourismus unterstreicht.
Gefolgt wird Wien allerdings bereits von reinen Skidestinationen: Sölden, Saalbach-Hinterglemm, Ischgl, Sankt Anton am Arlberg und Lech.
Sozusagen "Pongau-Sieger" ist das Tauernpass-Skizentrum Obertauern, wo im Winter 2004/05 fast 800.000 Nächtigungen erzielt werden konnten. Obertauern liegt österreichweit damit an 8. Stelle.
Auf den Plätzen 12 und 13 liegen die beiden Gasteiner Kurorte Bad Gastein und Bad Hofgastein, unmittelbar gefolgt von der Weltcupgemeinde Flachau. Die nächsten Pongauer Tourismusorte befinden sich auf den Rängen 21 (Wagrain) und 30 (Altenmarkt). Die weiteren heimischen Gemeinden im "Top-70-Ranking": Großarl (41.), St. Johann/Pg. (50.), Radstadt (55.), Filzmoos (59.) und Kleinarl (70.)
Geordnet nach Herkunftsländern ergibt sich ein bekanntes Bild: Ein Viertel der Nächtigungen werden mit Inländern erzielt, wobei Wiener und Niederösterreicher naturgemäß an der Spitze liegen.
Drei Viertel aller Skiurlauber aber kommt aus dem Ausland. Und: 57 Prozent davon sind Deutsche. Zuletzt wurde bei deutschen Skiurlaubern ein leichter Trend nach unten festgestellt, was aber nichts daran änderet, dass die nördlichen Nachbarn das bei weitem wichtigste Herkunftsland für unseren Skitourismus bleiben.
Deutsche dieNummer eins Eine besondere Rolle spielen auch die Niederländer. Das kleine Land sorgt für immerhin 14 Prozent der Gäste im Pongau. Weitere wichtige Herkunftsländer sind Belgien, Italien, Großbritannien, Dänemark, die Schweiz und die USA.
Stark steigend ist inzwischen die Zahl der Gäste aus Osteuropa, hier vor allem aus Russland, Tschechien, Polen, Kroatien und Ungarn.
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Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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