Tirols Wintertourismus schafft leichtes Umsatzplus

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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snowflat
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Tirols Wintertourismus schafft leichtes Umsatzplus

Beitrag von snowflat »

Tirols Wintertourismus schafft leichtes Umsatzplus

Trotz Schneemangels konnte Tirols Wintertourismus heuer beim Umsatz leicht zulegen. Österreichweit steigerten die heimischen Tourismusbetriebe ihre Umsätze von November bis Ende Feber um 1,9% auf 6,65 Mrd. Euro. Tirol legte in diesem Zeitraum um plus 0,6% zu.

Ein weiteres Plus dürfte auch das gut gebuchte Osterwochenende bringen. "Angesichts schneereicher Osterfeiertage steht uns ein guter Ausklang der Wintersaison bevor", sagte Wirtschaftsminister Martin Bartenstein.

In Tirol gingen in den ersten vier Wintermonaten (November bis Feber) die Nächtigungen um 1,1% auf 16,6 Millionen zurück. Das entspricht im Vergleich zum Rekordwinter im Vorjahr einem Minus von 180.000 Nächtigungen.

Die laufende Wintersaison zähle bisher aber trotzdem laut Tirol Werbung zu den fünf besten der Geschichte. Ob das Nächtigungsminus bis zum Ende der Saison (Ende April) ausgeglichen werden kann, ist jedoch fraglich.

Österreichweit stieg die Zahl der Nächtigungen von November bis Februar geringfügig um 0,3% auf 40,4 Millionen.

Das Plus wurde dabei durch die Nachfrage ausländischer Gäste gestützt. Die Nachfrage der Österreicher nach Inlandsaufenthalten ging dagegen leicht zurück.

Für das Gesamtjahr 2007 sei mit einer guten Tourismusbilanz zu rechnen, kündig­te Bartenstein an. Die Umsätze sollten um rund 2% auf 31 Mrd. Euro ansteigen.
Quelle: TT
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Rekordsaison im Zillertal erwartet
Während Tirolweit Rückgänge bei Nächtigungen und Ankünften zu verzeichnen sind, zeichnet sich im Zillertal eine Rekordsaison ab. Sowohl bei den Ankünften und Nächtigungen als auch beim Umsatz gibt es deutliche Zuwächse.

Vier Millionen-Nächtigungsgrenze soll fallen
Zwischen November und März wurden über 26.000 zusätzliche Ankünfte registriert, das entspricht knapp 90.000 Nächtigungen mehr als in der vorjährigen Rekordsaison, die mit insgesamt 3.990.617 Nächtigungen die bisher beste der Zillertaler Tourismusgeschichte war. Die Steigerungen betragen bei den Ankünften 4,2%, bei den Nächtigungen 2,5% und bei den Umsätzen 6,7%.

Zuwächse aus den traditionellen Märkten
Gegen den Tirolweiten Trend verzeichnet das Zillertal in diesem Winter auch Zuwächse aus den wichtigsten Herkunftsmärkten. Während im gesamten Bundesland Tirol zum Teil deutliche Rückgänge von Gästen aus Deutschland, Österreich und dem Beneluxraum zu verzeichnen waren, glänzt das Zillertal auch hier mit Steigerungen. Die bisher vorliegenden Nächtigungsstatistiken (November bis Februar) weisen Zuwächse aus Deutschland (+ 1,2%), Österreich (+ 6%) und Benelux (+ 5,4%) auf.
Quelle: ORF
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

@Zillertal:
Das Zillertal peilt einen Tourismusrekord an

Schneemangel kennen die Zillertaler nicht. Das ist ein Grund für die Wintersaison der Superlative. Nun soll der Sommer den Erfolg komplettieren.

Andernorts mögen die Gäste ausgeblieben sein, das Zillertal hingegen wird regelrecht gestürmt. Vier Millionen Nächtigungen in einem Winter - das ist eine Rekordmarke, die nach Abschluss der Saisonbilanz erstmals übersprungen werden dürfte.

"Dafür gebührt allen Zillertaler Touristikern großer Respekt", hebt Gernot Pae­sold, Geschäftsführer der Zillertal Tourismus GmbH, die Anstrengungen im Tal hervor. Die Marketingmaßnahmen in ausgewählten Tourismusmärkten und besonders die Etablierung der Dachmarke "zillertal.at" tragen Früchte.

Paesold sieht aber auch in der "Qualitätsoffensive von Bergbahnen und Beherbergungsbetrieben" Gründe, warum das Zillertal mehr denn je beim Gast erste Wahl ist.

Gäste halten die Treue
In harten Zahlen sieht das so aus: Schon einen Winter zuvor zeichnete sich mit 3,9 Millionen Nächtigungen ein Rekord ab. Diesen Winter (November bis März) liegen die Nächtigungen um 90.000 über dem Vergleichszeitraum. Parallel dazu stiegen auch die Umsätze um 6,7 Prozent.

Das Zillertal erfreut sich zwar bei neuen Gästen (etwa den Russen) steigender Beliebtheit, punktet aber verstärkt bei den treuesten Gästen. So kommen wieder mehr Deutsche, Österreicher und Urlauber aus den Benelux-Ländern ins "aktivste Tal der Welt" - ein alter Werbespruch, der immer noch klingt.

Verkehr bleibt Problem
Vom Zillertal-Boom profitieren die nächtigungsstarken Gemeinden, ganz besonders Tux (plus 8 Prozent zwischen November und März). Mayrhofen muss sich (auf hohem Niveau) mit plus 0,3 Prozent begnügen.

Der Ansturm von Urlaubern und Tagesgästen macht sich indes in den Verkehrswarnungen bemerkbar: Stau auf der B?169 heißt die tägliche Meldung.

Dem Rekordwinter soll nun touristisch ein Glanzsommer folgen. Dabei setzt Zillertal-Werber Paesold auf "naturnahe, authentische Bergerlebnisse".
Quelle: TT
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Beitrag von snowflat »

Nauders:
Nauders trotzte dem Winter - Geringes Umsatzminus

Der heurige schneearme und warme Winter hat den Seilbahnen arg zugesetzt. Nicht so in Nauders. Nauders konnte heuer ein respektables Ergebnis einfahren.

Die Österreichischen Seilbahnen verzeichneten in der abgelaufenen Wintersaison einen Rückgang bei den Beförderungen von durchschnittlich 22%. Das Umsatzminus liegt bei 9%. Die Nauderer Bergbahnen konnten diesem Trend widerstehen, und brachten es nur auf rund ein Drittel dessen: Mit Ende März verzeichneten sie ein Umsatzminus von 3,8%.

Mehr Kurzurlaube
Nicht gerade erfreulich, aber dennoch ein Erfolg, wie der operative Geschäftsführer der Bergbahnen Nauders, Heinz Pfeifer, meint: "Ein Minus macht niemanden glücklich. Aber angesichts der Branchen-Entwicklung und der schwierigen Umstände dürfen wir zumindest bedingt Zufriedenheit aufkommen lassen."

Für die Nauderer hat sich heuer ein langfristiger Trend fortgesetzt: Es wurden weniger Liftkarten mit langer Laufzeit verkauft. Gestiegen ist hingegen der Absatz von Karten mit kürzerer Gültigkeit. "Der Trend zum Kurz­urlaub macht auch vor den Seilbahnen nicht halt", meint Pfeifer.

Die abgelaufene Saison werten die Nauderer Bergbahnen als Auftrag, weiterhin in Qualität zu investieren. "Wir haben in den letzten Jahren massiv an der Verbesserung unseres Produkts gearbeitet. Das wurde von den Kunden klar honoriert. Und diesem Auftrag kommen wir auch weiterhin nach", macht Pfeifer deutlich, "als Nächstes steht deshalb die Realisierung des geplanten Speicherteiches für unsere Beschneiungsanlage an."

Viele neue Lifte
In den vergangenen zehn Jahren wurden rund 25 Millionen Euro in die Erneuerung der Liftanlagen investiert, allein die 2005 errichtete Gaislochbahn kostete 5,5 Millionen Euro.

Wirtschaftlich gesehen haben sich die Bergbahnen - mit etwa 100 Beschäftigten gleichzeitig der größte Arbeitgeber in Nauders - prächtig entwickelt: In den letzten zehn Jahren stieg der Gesamtumsatz um 50%.
Quelle: TT
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Beitrag von snowflat »

Saisonbilanz: Neuer Nächtigungsrekord im Ötztal

Trotz des schneearmen Winters präsentiert der Tourismusverband "Ötztal Tourismus" eine positive Saisonbilanz. Im Vergleich zum vorigen Rekordwinter gab es ein Plus von 4.000 Nächtigungen.

Vorteile durch die hohe Lage
Das überraschend gute Ergebnis erklärt Oliver Schwarz, der neue Tourismus-Direktor, gegenüber Radio Tirol mit den Vorteilen durch die Höhe. So sei auch ein Gletscher vorhanden. Außerdem habe man frühzeitig die Märkte in Zentral- und Osteuropa bearbeitet. Das wirke sich besonders aus, wenn Kernmärkte rückläufig seien, wie zum Beispiel Deutschland.

Starker Anstieg bei den Russen
Bei den deutschen Gästen wird ein Minus von acht Prozent verzeichnet. Dafür sind die Russen mittlerweile zur drittstärksten Gäste-Nation im Ötztaler Wintertourismus geworden. Die Zahl der Nächtigungen russischer Gäste stieg um 16 Prozent.
Quelle: ORF
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Beitrag von snowflat »

Nauders und Serfaus hatten das größte Nächtigungsplus:
Schneearmer Winter: Nächtigungsrückgang um 2,8 Prozent

Mit den Nächtigungszahlen vom April liegt jetzt das endgültige Winterergebnis für den Tiroler Tourismus vor. Für den gesamten Winter gibt ein Minus von 2,8 Prozent. Grund ist vor allem der schneearme Winter.

Frühes Saisonende
Auf Grund der milden Frühlingstemperaturen war die Saison heuer besonders früh zu Ende. Der April hat nochmals ein Nächtigungsminus von fast sechs Prozent gebracht.

Trend zu mehr Qualität
Gezeigt hat sich im vergangenen Winter vor allem eines: Regionen, die sich auf bestimmte Zielgruppen spezialisiert und in technische Beschneiungsanlagen investiert haben, schnitten deutlich besser ab. Ob im Bereich Familienurlaub oder Wellness, bestimmte Gruppen von Gästen konkret anzusprechen, hat sich laut Tirol-Werbung ausgezahlt. Auch der Trend zu mehr Qualität in Hotels und Pensionen setzte sich fort: So bestand eindeutig mehr Nachfrage nach vier- und fünf- Sterne Hotels.

Im Vorteil waren die höher gelegenen Regionen: Zu den Gemeinden mit dem stärksten Nächtigungsplus gehören Serfaus und Nauders. Sie konnten auch ein deutliches Umsatzplus im Tourismus erwirtschaften.

Aber auch die Innsbrucker Region konnte im Gegensatz zu vielen anderen Gebieten bei den Nächtigungen zulegen.
Quelle: ORF
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Detailiertere Zahlen fürs Oberland:
„Eine perfekte Saison”

Der verspätete Saisonbeginn und ein insgesamt relativ warmer und niederschlagsarmer Winter konnten nicht verhindern, dass der Tourismusmotor im Bezirk Landeck schnurrte – es gab ein leichtes Nächtigungsplus.

Der April war im Bezirk Landeck aus touristischer Sicht eine kleinere Katastrophe: - 9,1 Prozentpunkte bei den Nächtigungen; lediglich acht der 30 Gemeinden schafften ein Plus. Der gesamte Winter hingegen kann sich sehen lassen: + 0,4 Prozent. Im Gegensatz dazu musste tirolweit ein Minus von 2,8 Prozentpunkten hingenommen werden. Über ein Fünftel aller Übernachtungen von November bis April in Tirol wurden im Bezirk verzeichnet: knapp 5,26 Millionen. „Landeck” ist damit mit Abstand die gefragteste Destination im „heiligen Land”; Platz zwei nimmt der Bezirk Schwaz (4,77 Mio.) ein, „Imst” schafft knapp 3,36, „Kitzbühel” noch 3,07 Millionen. Ischgl oder auch St. Anton allein weisen mehr Nächtigungen aus als der gesamte Bezirk Lienz oder die Landeshauptstadt; gemeinsam haben sie mehr Übernachtungen als der Bezirk Reutte oder auch der Bezirk Kufstein.

PLATEAU STARK. In Ischgl wurde diesen Winter 1,2 Millionen Mal genächtigt – das bedeutet: Pro Ischgler/in waren im Schnitt gut vier Gäste im Dorf. Laut Landesstatistik gab’s heuer ein Minus von 1,1 Prozentpunkten. St. Anton mit gut 912.000 Übernachtungen musste ein Minus von 1,6 Prozentpunkten hinnehmen. Serfaus ist Dritter: 661.000 Übernachtungen bedeuten ein beachtliches Plus von 4,2 Prozentpunkten in einem schwierigen Winter. Fiss konnte mit knapp 478.000 Nächtigungen (+ 4 %) ebenfalls zulegen (Ladis komplettiert den Sonnenplateau-Erfolg mit 134.000 Nächtigungen; + 4,1 %). Ein Plus gab’s auch in Kappl (knapp 400.000, + 1,1 %); Galtür (knapp 291.000) musste ein Minus von 2 Prozentpunkten hinnehmen. Beachtlich geschlagen hat sich Nauders: 273.000 Übernachtungen bedeuten ein Plus von 4,8 Prozentpunkten – bei erschwerter Zufahrt aufgrund der Baustelle „Unterer Finstermünztunnel”. Insgesamt also ein relativ gutes Ergebnis, inklusive punktueller leichter Unzufriedenheit: Alfons Parth, Obmann des TVB Paznaun-Ischgl, ist mit dem Ischgler Minus nicht gerade glücklich. Aber selbst er meint: „Wenn ich mir anschaue, wie heuer gebaut wird, hatten wir eine perfekte Saison.”

QUALITÄT GEFRAGT. Laut Tirol Werbung liegt der vergangene Winter sowohl bei den Nächtigungen (Platz 5) als auch bei den Ankünften (Platz 4) unter den Top 5 der Tiroler Winterergebnisse. Das „Tiroler Tourismusbarometer” (eine Erhebung der Katalogpreise in 8.500 Beherbergungsbetrieben) weist ein einprozentiges Umsatzplus bei Übernachtung und Frühstück aus. Erfreulich ist die voranschreitende Internationalisierung – es zeichnet sich eine breitere Streuung der Quellmärkte, besonders Richtung Osteuropa ab. Der Trend zu mehr Qualität im Beherbergungssektor setzt sich auch heuer wieder fort – nur die 4- und 5-Stern-Betriebe (+ 0,9 % Nächtigungen) und die Ferienwohnungen (+ 5,8 %) konnten sowohl die Zahl der Nächtigungen als auch den Umsatz steigern.
Quelle: Rundschau
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