Wenn ich da unten wohnen würde, wäre ich bestimmt einm pro Woche oben
Neues am Kaunertaler Gletscher
- Powderjunky
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- starli
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Vom Stilfserjoch kenn ich andere Bilder :) Zugegeben, nicht aus den letzten 10 Jahren .. obwohl, der Cristallo wird auch heutzutage noch schön eingedeckt.. und in Zermatt sind die obersten Lifte ja im Winter auch nicht in Betrieb - aber keine Ahnung, ob das daran liegt, dass zu viel Schnee liegt oder es einfach keinen Bedarf gibt ... Auch am Tonale hat(te) man die Gletscherskilfte im Hochwinter zu..Bogner hat geschrieben:Dass Lifte im Winter eingeschneit werden, das passiert vielleicht bei Blizzards in den US und Südamerika, aber bei uns besteht da keine große Gefahr...!
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Emilius3557
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Naja, die Lifte werden ja auch nur deshalb eingeschneit, weil die nicht nach jedem Neuschneefall mit der Walze drüber gehen. Sowohl Zermatt, als auch Stilfser Joch und auch das Gepatschplateau sind jetzt nicht gerade die niederschlagsreichsten Gegenden der Alpen, obgleich der orographische Niederschlag dort oben natürlich schon etwas mehr als in den Tälern abwerfen würde.
@morpheo: ich verstehe deinen Standpunkt gut, möchte aber darauf hinweisen, dass jegliche Form von liftbasiertem Skitourismus unter die Kategorie "Massentourismus" zu zählen ist.
@ich weiß nicht mehr, wer diese These in den Raum gestellt hat: ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass die Kaunertaler nach ihrem Scheitern mit dem "April bis Dezember"-Geschäftsmodell einen solchen Versuch nochmals wagen würden. In den 1970er Jahren hat so etwas vielleicht funktioniert, heute aber betriebswirtschaftlich sicherlich nicht.
@morpheo: ich verstehe deinen Standpunkt gut, möchte aber darauf hinweisen, dass jegliche Form von liftbasiertem Skitourismus unter die Kategorie "Massentourismus" zu zählen ist.
@ich weiß nicht mehr, wer diese These in den Raum gestellt hat: ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass die Kaunertaler nach ihrem Scheitern mit dem "April bis Dezember"-Geschäftsmodell einen solchen Versuch nochmals wagen würden. In den 1970er Jahren hat so etwas vielleicht funktioniert, heute aber betriebswirtschaftlich sicherlich nicht.
Besinnung auf die Kernkompetenzen - altbewährte Dummschwätzerei...
- snowflat
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Ausschnitt aus einem Artikel der TT zum Thema "TVB fordert notwendige Investitionen im Oberland"
(...)
Eines der wichtigsten Projekte ist aber nach wie vor die Panorama-Bahn auf die Weißseespitze. Beim TVB Tiroler Oberland geht man davon aus, dass das Vorhaben genehmigt wird, da keine maßgeblichen Umweltbeeinträchtigungen stattfänden.
"Das Projekt hat für unsere Tourismusregion oberste Priorität", sind TVB-Obmann Markus Raich und Vorstandsmitglied Armin Falkner der Ansicht, "damit könnte das Oberland auch im Sommer mit Einrichtungen punkten, die die Entdeckung der Natur zum Erlebnis machen".
Mehrere Optionen
Die Bahn allein macht sie aber noch nicht glücklich, sie fordern rasche Investitionen am Kaunertaler Gletscher. "Selbstverständlich bestehen wir auch weiterhin auf Investitionen für den Winterbetrieb. Eine beschneite Piste im Bereich Karles würde vor allem im Herbst und im Frühjahr zusätzliche Impulse bringen."
Auch für die Kaunertaler Gletscherbahnen hat die Bahn oberste Priorität, sagt Marketingleiter Stefan Richter: "Es ist auch unser Interesse, den Gästen ein attraktives Angebot zu machen, wir ziehen da mit dem TVB gleich. Derzeit wird aber die Bahn forciert. Die Beschneiung Karles ist eine Option, die wie einige andere auch untersucht wird."
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Jay
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Der Standard berichtet:
Vor zehn Jahren ist hier das Gipfelkreuz in die Gletscherspalte gestürzt.
* * *
Innsbruck/Kaunertal - "Eine vergleichbare Bergbewegung gab es in Europa bisher noch nicht", sagte im Oktober 1997 der Innsbrucker Geologe Bernhard Lackinger. Im hinteren Tiroler Kaunertal war die Nordflanke der 3410 Meter hohen Weißseespitze in den Ötztaler Alpen um 60 Meter abgesackt, das Gipfelkreuz war in der Gletscherspalte verschwunden. Mehr als 300 Quadratmeter eisbedeckter Fels waren in Bewegung geraten. Lifte des darunter liegenden Skigebietes wurden vorübergehend gesperrt. Zum befürchteten Felssturz von ein paar Millionen Kubikmeter Masse kam es nicht.
Mittlerweile häufen sich die Ereignisse von schmelzendem Permafrost, der dauerhaft gefrorenen Eis- und Felsböden. Auch in an Alpen. Jüngst erneut im hinteren Kaunertal. Seit Wochen hält dort der rutschende Bliggferner (3454) die Landesgeologen auf Trapp.
Beruhigungsversuch
Dennoch halten die Kaunertaler Bergbahnen an ihrem Projekt fest, bei der Weißseespitze die höchste Seilbahnstation Österreichs zu errichten. "Der Berg ist zur Ruhe gekommen", ist Marketingleiter Stefan Richter bemüht, zu beruhigen. Der angrenzende Gepatschferner, größter Gletscher der Ostalpen, ist bisher unberührt. Nach zahlreichen Protesten der alpinen Verbände gegen eine Erschließung, soll nun die Weißseespitze selbst nicht mehr tangiert werden. Die Kaunertaler Bergbahnen wollen die Bergstation nicht mehr am Gletscher, sondern 100 Meter daneben errichten. "Da die Gletscher weiter zurückgehen, planen wir jetzt die Bergstation in felsigem Gelände", so Richter. Vor allem aber sei die Bahn nur noch als "reine Ausflugsbahn" geplant. Das hieße: Die Kaunertaler Bergbahnen hätten sich vom Projekt eines Skigebiets auf dem neuen höheren Gletscherplateau verabschiedet. Richter: "Das ist vorerst kein Thema."
Peter Haßlacher, Raumplaner im Alpenverein, spricht von einer "Mogelpackung". Seit mehr als 20 Jahren sei die Erschließung des Gepatschferners geplant. Deshalb sei auch ein Teil des Ferners vom Ruhegebiet Ötztaler Alpen ausgenommen worden. Aber eine "Neuerschließung" ist rechtlich nicht möglich. Das neue Projekt einer Aussichtsbahn, so Haßlacher, solle dazu dienen, "eine Bresche zu schlagen". Wird der Gletscher nicht berührt, sei wohl keine Umweltverträglichkeitsprüfung nötig. Dennoch sieht Haßlacher "keine Chance", dass das Projekt genehmigt wird. Denn das Tiroler Raumordnungsprogramm 2005 verbietet auch dann den Bau einer Seilbahn, wenn sie vom Ende einer öffentlichen Straße aus in nicht-erschlossenes Gelände führt. (Benedikt Sauer/DER STANDARD-Printausgabe, 17.7.2007)
- k2k
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Tss, es wird immer verrückter. Ausflugsbahn, ich lach mich tot...
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
- Seilbahnsimi
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Wozu soll bitteschön eine Aussichtsbahn dienen?
Soll eine reine Aussichtsbahn mehr Touristen ins Tal locken.
Ich glaube die Touristen koomen doch nicht einfach ins Tal, dass sie mit der Aussichtsbahn die höchstgelegenste Bergstation Österreichs erreichen! Die Idee mit der Erschliessung des Gepatscheferners finde ich definitiv besser. Ich bin jetzt ein wenig enttäuscht von den Kaunertaler Gletscherbahnen. Ich habe mich auf das tolle Projekt gefreut
Am Balmberg da gehts ab im Schnee,
man muss nicht immer an die See!
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- miki
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Beruhige dich bitte, Seibahnsimi. Ich sage nur 'Salamitaktik' und warte geduldig ab
!
Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety !
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Skisaison 2025/26: aktuell 10 Skitage = 4 x Kitzsteinhorn, 2 x Mölltaler, 4 Berge, 1 x Obertauern, Zauchensee
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- Schwoab
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Das nicht, aber sind wird doch mal erhlich, die Politik will die Bahn, damit das Strukturschwache Kaunertal nicht ausstirbt, und würde die Gletscherbahn auch unterstützen, aber dann gibts ja da noch die Grünen und den Alpenverein, und die wollen die Bahn nicht.....jwahl hat geschrieben:Aber so blöde kann doch keiner sein, auf eine solche Taktik hereinzufallen, oder?miki hat geschrieben:Beruhige dich bitte, Seibahnsimi. Ich sage nur 'Salamitaktik' und warte geduldig ab!
Jakob
....und jetzt muss versucht werden, mit sowenig wie möglich Schaden für alle Beteiligten eine angemessene Lösung zu finden, und im Endeffekt, wird die Bahn (ich schätze bis in 5 Jahren...!) irgendwann dan gebaut, am Anfang mit kleiner Lösung ohne Sommerbetrieb, doch dann fällt den Betreibern ein, dass Sie keine Chance mehr auf Sommerskibetrieb haben, weil der Weißseeferner immer stärker schmilzt, und dann dauerts nochmal 2 Jahre und es gibt Lifte auf dem Gepatschferner!
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DAB
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Also ich frage mich, ob sich dieses Vorhaben lohnt. Ich bin einmal am Kaunertaler gewesen und fahre dort nicht mehr hin, weil mich einfach die Fahrerei nervt! Ob da jetzt einge Pisten auf 3500m mehr oder weniger sind, ist mir eigentlich egal. Aber wie sieht es denn der Neigung und Länge der Abfahrten aus? Hat da jemand schon eventuelle Infos zu?
- Downhill
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Die Aussage hört sich ja so an, als ob vorher eine schwimmende PB-Bergstation auf Gletschereis geplant gewesen wärejwahl hat geschrieben:Die Kaunertaler Bergbahnen wollen die Bergstation nicht mehr am Gletscher, sondern 100 Meter daneben errichten. "Da die Gletscher weiter zurückgehen, planen wir jetzt die Bergstation in felsigem Gelände", so Richter.
Wo sonst, wenn nicht auf felsigem Gelände, soll man die errichten?
Was die Ausflugsbahn betrifft: Vielleicht ist man ja auf den Trichter gekommen, daß Schlepplifte auf Eis gar keine Baugenehmigung benötigen. Schließlich werden die ja nur schwimmend installiert und es gibt keine Fundamente. Sollte man doch mal testen wie weit man damit kommt.
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.
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- Af
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In Österreich brauchst auch Baugenehmigungen für diese Plastik Schwimmbecken....seit ein Typ so ein Becken direkt an die Grundgrenze gestellt hat, und sich der Nachbar aufgeregt hat...-> Prozess -> Richterspruch -> Baugenehmigung für temporäre Schwimmbecken.... ob da die Kinderplanschbecken audgenommen sind, weiss ich allerdings nicht...
Zurück OT: Ich frag mich auch wozu diese PB...Sommerski rechnet sich schon lange nichtmehr (in den meisten Gebieten). Und nur durch diese PB und 2 SLten wird das Gebiet für das Gros der Skifahrer auch nicht interessanter.
Zurück OT: Ich frag mich auch wozu diese PB...Sommerski rechnet sich schon lange nichtmehr (in den meisten Gebieten). Und nur durch diese PB und 2 SLten wird das Gebiet für das Gros der Skifahrer auch nicht interessanter.
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2019: RaLaLaRaRaLaRaTx - Corona shutdown
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- k2k
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Wie die Schlepplifte da oben stehen sollen, steht irgendwo hier im Topic. Was das passende Bildmaterial angeht, mache ich mal wieder Werbung in eigener Sache: Klick!DAB hat geschrieben:Aber wie sieht es denn der Neigung und Länge der Abfahrten aus? Hat da jemand schon eventuelle Infos zu?
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Martin_D
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Ich finde diese Projekt eine Farce. Es sollte in den Schubladen verschwinden. Der Gepatschferner ist der zweitgrößte Gletscher Österreichs und ist so einzigartig in den Ostalpen, der gehört unangetastet !
Ich könnte mir wesentlich intelligentere Skigebietserweiterungen vorstellen im Kaunertal, wo das Verhältnis Eingriff in die Natur im Vergleich zum skifahrerischen Nutzen wesentlich günstiger ausfällt.
Mit einer intelligenten Anbindung des Langtauferer Tals, verbunden mit einer 1300 Höhenmeter Abfahrt, würde man das Skigebiet weitaus stärker aufwerten als mit einer Pendelbahn ohne Abfahrt und ein paar Schleppern ganz da oben.
Ich könnte mir wesentlich intelligentere Skigebietserweiterungen vorstellen im Kaunertal, wo das Verhältnis Eingriff in die Natur im Vergleich zum skifahrerischen Nutzen wesentlich günstiger ausfällt.
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- miki
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Zwar nicht neues, aber weill es doch so schön bei ORF steht:
, ich zitiere hier nur die österreichischen staatlichen Medien (und hoffe dass es am Ende dann doch so wird wie es schwoab vermutet
)
Und nun bitte nicht wieder die pro- und kontra - Diskussion von vorne beginnenKaunertal 26.07.2007
Ausflugsbahn auf Gletscher eingereicht
Die Kaunertaler Gletscherbahnen werfen seit Jahren begehrliche Blicke auf die Weißseespitze. Eine Erweiterung des Skigebiets war am geschützten Gletscher bisher nicht möglich. Jetzt nehmen die Kaunertaler einen neuen Anlauf.
Gletscher soll nicht berührt werden
Eine reine Ausflugsbahn soll es nach derzeitigem Wunsch der Kaunertaler Gletscherbahnen werden. Und damit der Gletscher zumindest auf dem Papier gänzlich unberührt bleibt, soll die Bahn ohne Stützen und die Bergstation auf dem festen, felsigen Boden der Weißseespitze errichtet werden.
Geplant sei derzeit nur eine Aussichtsplattform am Berg, sagt der Geschäftsführer der Kaunertaler Gletscherbahnen, Eugen Larcher. Acht bis zehn Millionen € sollen investiert werden. Man hofft auf millionenschwere Unterstützung des Landes.
Land muss klären, ob UVP notwendig
Beim Land Tirol liegt das Projekt in der Umweltabteilung jetzt im Ermittlungsverfahren. In diesem muss festgestellt werden, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist oder nicht. Und allein das wird eine schwierige Frage, die möglicherweise vom Umweltsenat in Wien entschieden werden muss.
Zumindest rein geologisch scheint die Weißseespitze keine Schwierigkeiten mehr zu machen. Seit September des Vorjahres gilt der Berg nach eingehender Prüfung durch die Landesgeologen als ruhig.
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- powder-fan
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ich werf jetzt einfach mal noch ein gerücht in den raum: ich war letztzes wochende im kaunertal und wir haben dort auf der hütte auch kurz über die gondel auf die weißsspitze gequatscht. als ich dann meinte es gäbe keine talabfahrt hat sich ein einheimischer vom nebentisch gemeldet und gemeint es wäre völliger quatsch, es gäbe dann eine talabfaht von gipfel bis hinunter zur brücke kurz nach dem gepatschhaus. sie soll laut ihm dort verlaufen wo es heute schon die tourenabfahrt vom nörder joch gibt und "ohne eingriffe in die landschaft" zu machen sein. wie sie im oberen teil verlaufen soll hab ich aber auch nicht ganz verstanden:-)
ist klar keine offizielle quelle, aber weiß jemand von euch was zu diesen gerüchten? auf jedenfall scheinen die einheimischen das projekt echt zu wollen und sind ziemlich verärgert dass man sie nicht bauen lassen will.
ist klar keine offizielle quelle, aber weiß jemand von euch was zu diesen gerüchten? auf jedenfall scheinen die einheimischen das projekt echt zu wollen und sind ziemlich verärgert dass man sie nicht bauen lassen will.
- powder-fan
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Wodurch in jedem Fall ein gigantischer Skiraum erschlossen werden würde - so hat die Pendelbahn auch richtig Sinn. Und wenn man das Ganze noch in 2 Etappen baut (zuerst Ochsenalm 0, wie wir sie hier vor Jahren mal nannten) und dann die Pendelbahn - also das ist doch wesentlich genialer, als wir in den letzten Tagen befürchtet haben.powder-fan hat geschrieben:also der einheimische meinte es solle dann noch eine "verbindungsbahn" geben von der brücke oberhalb vom gepatschhaus bis zur ochsenalmbahn.
Für den Pistenskifahrer wird allerdings ohne Gepatsch-SLte abgesehen von einer Abfahrt zum Gepatschhaus nicht so viel herauskommen...
- k2k
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Hm, wenn der Gepatsch mit nur einer Piste erschlossen würde wäre das natürlich wiederum ein ganz neuer Aspekt. Ich glaube, damit könnte ich mich anfreunden.
Meine (unsere) Haupt-Kritikpunkte bezogen sich ja bisher darauf, daß man erst mal die restlichen Probleme (SLte) beseitigen sollte, daß sich das Gelände am Gepatsch nur bedingt eignet und außerdem für eine Anbindung ans Rest-Gebiet extreme Eingriffe notwendig wären.
Nur eine Pendelbahn, in Kombination mit den entsprechenden Freeride-Möglichkeiten, würden das Gebiet für viele auch im Hochwinter attraktiv machen. Ganz im Gegenteil zu irgendwelchen kurzen, flachen Sommerskiliften.
DM soll sich aus Thun die alten Pläne für Stahlkonstruktionen à la Caron schicken lassen, und dann geb auch ich der Sache meinen Segen
Meine (unsere) Haupt-Kritikpunkte bezogen sich ja bisher darauf, daß man erst mal die restlichen Probleme (SLte) beseitigen sollte, daß sich das Gelände am Gepatsch nur bedingt eignet und außerdem für eine Anbindung ans Rest-Gebiet extreme Eingriffe notwendig wären.
Nur eine Pendelbahn, in Kombination mit den entsprechenden Freeride-Möglichkeiten, würden das Gebiet für viele auch im Hochwinter attraktiv machen. Ganz im Gegenteil zu irgendwelchen kurzen, flachen Sommerskiliften.
DM soll sich aus Thun die alten Pläne für Stahlkonstruktionen à la Caron schicken lassen, und dann geb auch ich der Sache meinen Segen
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