in der Zeit vom 25. März bis zum 6. April war ich in den Dolomiten. Die erste Woche habe ich in Arabba gewohnt, die restlichen 5 Tage habe ich in La Villa Station gemacht.
Wetter: So schlecht wie in der genannten Zeit, habe ich das Wetter in den Dolomiten noch nie erlebt. Von 12 Skitagen hat es acht Tage mehr oder weniger geschneit.
Am 31.3 blieben die Lifte in Arabba/Portavescovo wegen großer Neuschneemengen geschlossen. Nahezu wokenlosen Himmel gabe es nur am 5/6. April.
Temperaturen: Anfangs Dauerfrost ab 1500m, später wärmer, zum Schluss circa 15 Grad im Tal
Pisten: So schlecht wie das Wetter, so gut war die Schnee- und die Pistensituation. Zudem gab es außerhalb der Sella-Ronda nahezu menschenleere Pisten.
Dementsprechend gabe es auch keine Wartezeiten.
Anlagen: Bis auf Cortina/Pocol alle offen. An der Marmolada hatte ich bei der zweiten Auffahrt allerdings Pech:
Statt 14 m/s fuhr die Gondel ab der Mittelstation nur mit 2 m/s. Satt 15 min benötigte ich 40 Minuten bis zur Gipfelstation
Fazit:Trotz des relativ schlechten Wetters, hat sich der Trip natürlich gelohnt. Ich kenne kein Gebiet, das einem Skifahrer mehr Abwechslung bietet. Ebenso dürfte die Landschaft einzigartig sein. Zudem hatte ich viele Pisten für mich allein.
Mit freundlichen Grüßen
Kai
Arabba am 31.3.
Passo Pordoi und Pordoischarte mit Canale Joel (rechts)
Blick auf Arabba/Portavescovo und Marmolada von der Pordoi-Spitze
Blick ins Mittagstal:
Der höchste Berg der Dolomiten: Marmolada 3343m
Cortina: Pisten an der Tofana
Cortina: Blick ins Tal und Col Druscie von Tofana-Piste
Cortina: Pomedes-Hütte in der Nähe des Starts der Damen-Weltcup-Piste
Cortina: Blick auf die Marmolada
Cortina: Abseits der Pisten gab es am 5.4 auch noch genügend Tiefschnee
Cortina: Blick ins Tal und Ra Valles
Cortina: Am Ende des Sessellifts Bus de Tofana auf 2930m
Cortina: Panorama mit Monte Pelmo-Passo Giau-Cinque Torri-Passo Falzaergo-Marmolada