Neues Bergegerät für Gondel- und Sesselliftbergungen

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lanschi
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Neues Bergegerät für Gondel- und Sesselliftbergungen

Beitrag von lanschi »

Flugrettung Martin entwickelte Bergegerät für Gondel- und Sesselliftbergungen
Angehendes Personal muss Härtetest bestehen

Salzburg (pts/03.09.2007/09:00) - Hannes Laner, stv. Landesleiter der Bergrettung Salzburg.hat gemeinsam mit Ausbildern der Flugrettung/Martin, der Salzburger Bergrettung und der Bergbahnen Alpendorf ein völlig neues, bahnbrechendes Bergegerät für die Sessellift bzw. Gondelbergung entwickelt: Ein spezielles Gehänge und dazu ein perfekt eingespieltes Flugretter-Team, sollen künftig alle bisherigen Schwierigkeiten bei Sessellift- oder Gondelbergungen verhindern.

Nur die besten Bergretter werden in das Ausbildungsprogramm aufgenommen. Aus diesem Grund stellen sich am Samstag den 8. September 2007 zahlreiche Pongauer Bergretter in der Kitzlochklamm härtesten Auswahlkriterien. Vor einer spektakulären Kulisse sollen die seiltechnisch routiniertesten, körperlich und geistig fittesten Bergretter ausgewählt werden. Sie werden etwa 150m in die Kitzlochklamm abgeseilt, unter ihnen nur tosendes Wasser wie es wilder nicht sein kann und mit scheinbar unlösbaren Problemen konfrontiert. In dieser Umgebung und unter Stress sollen die mutigen Bergretter diese Probleme mit Umsicht lösen und sich für das neue Ausbildungsprogramm qualifizieren.

Diejenigen unter ihnen, die diesen Test bestehen, werden künftig von der Flugrettung Martin speziell mit dem neuen Bergegerät geschult und ausgebildet, welches bereits in diesem Winter bereit stehen soll.

"Es ist wohl der Alptraum eines jeden Bergfreundes und Skiläufers: Man ist in einer voll besetzten Gondel unterwegs und diese bleibt plötzlich wegen technischer Probleme stehen und hängt einige Dutzend Meter über steilem Abgrund. In so einem Fall ist es dann wichtig, dass alles möglichst schnell und präzise abläuft", meint Hannes Laner.

"Dieses Szenario stellt große Herausforderungen an Flugretter und Pilot", schildert Gerhard Eder, Ausbildungsleiter der Flugrettung Martin. "Mit dem Bergetau immer sehr nahe am Seil der Gondel oder des Sessellift. Zu jeder Zeit müssen alle Personen gesichert sein. Die Bergung mit dem Hubschrauber ist eine eigene Kunst. Laufende Weiterbildung und eine perfekte Logistik sind überlebenswichtig!"

Quelle: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=070903009

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GMD
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Beitrag von GMD »

Aber was ist das nun für ein Wundergerät?
Probably waking up
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Dresdner
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Beitrag von Dresdner »

Das ist geheim. Derzeit wird noch konventionell geborgen.
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