Ich bin auf der Suche nach einem Rucksack fürs Skifahren. Bin mir allerdings nicht sicher, was ich nehmen soll.
Vor allem würde mich interessieren:
- Was für einen Rucksack habt ihr und wie seit ihr damit zufrieden?
- Was nehmt ihr für einen Tag Skifahren alles im Rucksack mit?
Ich hab mir darüber keine großen Gedanken gemacht und einfach irgendeinen kleinen Rucksack genommen. Drin war glaub ich ein Liter zu trinken und ein paar Müsliriegel.
Sprichst du von Skitouren ohne Zivilisation oder von einem großen Skigebiet? Ich nämlich von SFL.
Wichtig nur, dass der Rucksack nicht so rumschleudert, wenn du etwas sportlicher fährst, und dass du ihn schnell abnehmen kannst und er auf deinen Schoß passt (!!!), wenn du in einen Sessellift steigst, denn sich auf einen Rucksack zu setzen hat im besten Fall Schmerzen zur Folge, im schlimmsten bleibst du beim Aussteigen hängen und wirst mitgeschleift.
als erstes solltest du dir überlegen, ob du den Rucksack wirklich nur zum Skifahren benutzen willst. Dann reicht bestimmt ein kleineres Modell wo nur das nötigste reinpasst (kl. Verpflegung; Erste-Hilfe-Pack; Rettungsdecke; (LVS-Gerät+Schaufel wenn du Freeriden willst und das Equipment hast)).
Willst du den Rucksack auch im Sommer (für Biketouren, Wanderungen, Ganztagestouren) benutzen, dann kommt schon einiges an Verpflegung und Ausrüstung zusammen (ich hab einen 22l Rucksack, perfekt für Ganztagestouren).
Mehrtagestouren sind ein anderes ganz andere Kaliber, aber die wolltest du glaub ich nicht machen?!
In jedem Falle würde ich empfehlen:
- ein eng anligendes Modell, damit der Schwerpunkt des backpacks nahe am Körper ist => höhere Beweglichkeit, und wie gesagt kein "rumschleudern". Es gibt welche mit extra "Schweiss kühlrippen" oder sowas an der Rückenseite. Meiner Meinung nach ist das Schwachsinn. Schwitzen tut man so oder so, da ist es einfacher den Rucksack abzunehmen.
- Hüftgurt: Wichtig. ca. 70% des Gewichts wird von dem getragen => entlasten der Schultern
- ein Brustgurt hat bislang auch nur gutes getan: die Träger rutschen (vorallem beim Skifahren) gern mal von den Schultern: mit Brustgurt nicht.
- die Keilform (mit Spitze nach unten) ist IMHO die beste Form, da der Schwerpunkt der Rucksacks nahe dem des Körpers ist.
- S-förmige Träger => ist komfortabler
- gute Verarbeitung => ich würd lieber einmal einen Ordentlichen (meist auch teureren) kaufen der auch lange hält als sich mit gerissenen oder unkomfortablen Trägern rumzuärgern.
- unbedingt im Geschäft ausprobieren welcher dir am Besten passt. (Die meisten Geschäfte haben auch Gewichte. Einfach mal einladen und rumgehen, bücken, ducken, Bewegungen simulieren). Ein guter Rucksack muss passen.
Erfahrungen wie im Lift hängenzubleiben, "Sitzstörungen" zu haben oder sowas hab ich --trotz ausgiebiger Benutzung-- noch nicht gemacht. (Ich nehme den Rucksack generell nie beim Liften ab)
PS:
- ich hab einen Mammut face (22l --beim Skifahren bekomm ich den nie voll--) und bin bislang sehr zufrieden damit
- Inhalt beim Carven : Erste-Hilfe-Pack; Rettungsdecke; Getränke (nicht in Getränkeblase, die friert schnell ein), und Essen: meist belegte (frost-) Brötchen , schnelle (leckere) Energiebringer
Ich hoffe das hilft dir ein wenig bei deiner Entscheidung
mfg E-weiss
Ich habe einen Mammut Couloir 40, den ich auch im Sommer zum Wandern brauche. Da ich viel im Frühjahr Skifahre und die Skier in tieferen Regionen oft tragen muss, ist es wichtig, dass die Skier seitlich an den Rucksack geschnallt werden können. Den Schweissschutz am Rücken schätze ich sehr. Wichtig beim Skifahren ist auch der Brust und Hüftgurt.
Inhalt je nach Tour, immer aber eine kleine Taschenapoteke und eine Rettungsdecke, Taschenmesser und Feuerzeug. Im Frühjahr manchmal auch die Wanderschuhe damit ich nicht mit den Skischuhen in's Tal laufen muss und da ist man dann um einen etwas grösseren Rucksack froh.
Wenn nicht der ganze Inhalt des Rucksacks gebraucht wird kann man dieses Modell mit Zurrgurten ganz klein zusammen packen.