Anreise: leider nicht mit dem Panzer:
Links Nünenflue, Rechts Gantrisch (2175 m )
Aufstieg ca 2.5 Stunden, Abstieg ca. 1 Stunde
Der Klettersteig ist nicht ohne Anspruch, z. T. leicht überhängend, erdige Abschnitte bergen bei feuchten Verhältnissen zusätzliche Gefahren
Auf dem Weg Skilifte Gantrisch
An der Ostflanke befindet sich der Klettersteig:
Bergsteiger im Klettersteig, 10-fach Zoom:
Blick in die Tiefe:
Seitenblick
Leitern
Klasse, ich sollte auch mal mit Klettersteigen anfangen.
Manchmal komme ich bei'm Wandern, speziell bei'm Alpinwandern in kleineren Kletterpassagen schnell an meine Grenzen.
So ein Klettersteig ist spektakulär und doch sicher.
Dort könnte man sich sie Technik aneignen, um bei'm Wandern Klettereien ungesichert souveräner bewältigen zu können.
Mich würde auch mal interessieren, wie sich das so anfühlt, in einer senkrechten Wand, vielleicht bin ich ja ein Schisser
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“ [Johann Wolfgang von Goethe]
TPD hat geschrieben:
Und das ist auch das Gefährliche daran. Der Helikopter muss recht häufig angefordert werden, weil gewisse Leute ihre Fähigkeiten total überschätzen !
Das glaube ich sofort.
Aber es gibt ja nicht umsonst Schwierigkeitsstufen, bei denen man natürlich unten anfängt.
Als Anfänger werde ich wohl kaum in einen Steig für Fortgeschrittene gehen.
Zum Erlernen der Kletterei sind Steige aber doch prädestiniert.
Mir ging es darum, dass das Absturzrisiko nicht da ist, was bei'm Alpinwandern die Gefahr ausmacht.
Bei'm Wandern reicht ein Fehltritt oder Panikanfall an der falschen Stelle, und es ist aus.
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“ [Johann Wolfgang von Goethe]
Ich finde es etwas problematisch ins Klettern einzusteigen, indem man Klettersteige begeht. Das ist zwar schon möglich. Ich erlebe aber regelmässig bei gewissen Klettersteigen, dass Leute umkehren, weil sie sich überfordert fühlen. Man ist halt in hochalpinem Gelände und hat vielleicht 200 m Luft unter sich.
Um ins Klettern einzusteigen, finde ich es viel besser in eine Kletterhalle zu gehen. Da kann man seine Grenzen austesten, sehen in welchen Schwierigkeitsbereichen man sich sicher fühlt, welche Bereiche man noch schafft und welche nicht mehr gehen. Wenn man sich in gewissen Bereichen sicher fühlt, und 20 Meter Fallhöhe nicht mehr viel ausmachen, dann kann man sich auch beruhigt auf einen Klettersteig begeben.
Klettersteige sind kaum ungefährlicher als gewöhnliches Klettern, es kann gefährliche Stpürze geben.
Für mich sind Klettersteige nur eine Möglichkeit schnell mal in felsiges Gelände zu gehen ohne nach einem zuverlässigen Seilpartner suchen zu müssen. Schwierig genug einen zu finden. Ich habe schon üble Dinge erlebt.
Nur mal auf dem Teppich bleiben! Katastrophe nur dann, wenn man stürzt. stürzen auf dem Klettersteig ist häufig riskant, die beste Absicherung ist immer noch nicht stürzen und häufige Zwischensicherungen einlegen. Die Klettersteige wurden schon lange vor dem Klettersteigset erfunden. Lies mal ein älteres Alpinlehrbuch!
Aber falls es Dich beruhigt,ich gehöre auch zu denen, die sich ein Klettersteigset haben aufschwätzen lassen. Zur Dämpfung sicherlich sinnvoll WENN man stürzt!
Wie empfohlen verwende ich als dritte Sicherungsinstanz eine Bandschlinge mit Karabiner.
[/u]
Dann kann ich gleich den Klettersteig solo machen und brauch gar nix! Dann hast du (im Fall von einfachen Bandschlingen) auch keine pseudo Sicherheit... Ich hab die Sturzhöhe nicht mehr genau im Kopf, aber ich denke es war ca. 1,50m freier Fall in eine Bandschlinge der die Bandschlinge (oder dein Genick) reissen lässt. Das ein einfach Schnappkarabiner gerade einmal ca. 7kn Querbelastung aushält ist irrelevant, der geht dabei längst zu Bruch...