Quelle: ORFSTREIT UM KUNSTSCHNEE: "Trinkwassernutzung muss Vorrang haben"
Trinkwasser müsse unbedingten Vorrang vor der Wassernutzung zur Pistenbeschneiung haben, stellt die Wasserwirtschaft des Landes klar. Die Seilbahnwirtschaft möchte dagegen möglichst alle Pisten mit Kunstschnee versorgen können.
Streit um Wasserversorgung
3.000 von insgesamt 4.800 Hektar Skipisten im Land Salzburg können bereits heute künstlich beschneit werden, belegt der jüngste Bericht der Raumordnungsabteilung des Landes.
Die Seilbahnwirtschaft strebt danach, möglichst alle Skipisten mit Kunstschnee versorgen zu können. Dann würde der Wasserbedarf zur Beschneiung dem der gesamten Salzburger Bevölkerung entsprechen, sagt Theo Steidl vom Wasserwirtschaftsreferat des Landes.
Seilbahnwirtschaft: "Benutzen Wasser nicht"
Ingo Karl, Obmann des Fachverbandes der österreichischen Seilbahnwirtschaft, will diese Prognose so nicht gelten lassen.
"Wir nutzen das Wasser und wir benutzen es nicht. Das ist der wesentliche Unterschied, wir geben es eher reiner zurück als wir es im Winter nehmen", so Karl.
Trinkwasser muss Vorrang haben
Steidl, selbst Sohn eines Seilbahnpioniers, bleibt jedoch dabei: "Es hat keinen Sinn, wenn wir genügend Schnee auf den Pisten haben, aber kein Wasser in den Behältern."
Trinkwasserbedarf gehe immer vor Wasser zur Pistenbeschneiung. "Wenn es da einen Konflikt gibt, gewinnt das Trinkwasser", sagt Steidl.
Prioritäten: Trinkwasser hat Vorrang vor Kunstschnee
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Prioritäten: Trinkwasser hat Vorrang vor Kunstschnee
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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