Am Dienstag ging es bereits um 7.00 Uhr aus dem Bett. Um 7.30 Uhr gab es Frühstück. Heute stand ein besonders seilbahnlustiger Ausflug auf dem Programm. Wir besuchten das Kraftwerk Robiei. Eine Stunde nach dem Frühstück lief der Rest der Klasse zum Postauto. Ich allerdings blieb da und ging mit der Frau unseres Lehrers (Sie hatte das Auto dabei), da ich sehr anfällig auf Postautofahrten mit kurvigen Strassen bin. Dies hatte den Vorteil, dass ich einige Fotos mehr schiessen konnte. Wir fuhren ca. 5 Minuten später ab. Auf dem Weg fuhren wir an einem Wasserfall vorbei, der im Moment in der Sonne lag. Auf der anderen Seite der Strasse befand sich ein Dörflein, das wohl kaum 50 Einwohner besitzen möchte. Nach einer ca. 3/4 Stündigen Fahrt nach San Carlo kamen wir bei der PB San Carlo-Robiei an. Nach einem ca. 10 minütigen Warten stiegen wir schliesslich in die 125-PB . Die Pendelbahn war sehr lang und fuhr sehr langsam. Nachdem wir die 3. Stütze überwunden hatten, schwebten wir ca. 100 Meter über ein breites Tal. Das Display an der Wand zeigte 5 m/s Fahrgeschwindigkeit. Dies war recht langsam für eine Pendelbahn, aber wahrscheinlich gab es dort Probleme mit dem Wind. Endlich waren wir nun oben. Eine Besichtigung des Kraftwerks stand nun auf dem Programm. Dafür mussten wir durch einen ca. 500 m. langen Tunnel zur Zentrale laufen. Nach der Führung liefen wir zum Stausee Zött. Er war nur ca. 10 Minuten von der Bergstation der Pendelbahn enfernt und trotzdem konnte man ihn von der Alp aus nicht sehen. Das Wasser war keine heisse 10 Grad warm. . Der Lehrer erklärte uns , dass der Stausee Zött zusammen mit dem auf der anderen Talseite gegenüberliegenden Lago Robiei unterirdisch verbunden sei. Deswegen ist der Wasserpegel der beiden Seen immer gleich hoch.. Dann ging es wieder zurück zum Robiei, wo das 2. Ausgleichsbecken (Lago Robiei) war. Dort gab es eine kleine Mittagspause. Danach liefen wir um einen kleinen Berg herum und waren etwas erstaunt, als wir einen Natursee antrafen. er war recht klein und hiess Lago Bianco. Dann liefen wir wieder zurück aufs Robiei und stiegen in die Pendelbahn, welche uns langsam, aber bedquem ins Tal führte.. Ich durfte dann wieder mit der Frau des Lehrers fahren. Nachdem wir in der Unterkunft angekommen waren, zogen wir uns um und nahmen noch ein kleines Bad in der Maggia. Nach dem Bad in der Maggia gab es schliesslich Abendmahl und noch die übliche Abendunterhaltung und dann gings ins Bett.
ein sehr toller Bericht , vor allem die Pendelbahnen schauen sehr interessant aus! -> tolle Fotos von einem Ort welcher unbedingt mal eine Reise wert ist.
Wenn mich nicht alles täuscht, war das doch sogar ein Gletscher, den man einst erschließen wollte? Oder war das ein anderer, oder nur eine Idee vom "MM" ? Bin zu faul zum suchen ...
starli hat geschrieben:Wenn mich nicht alles täuscht, war das doch sogar ein Gletscher, den man einst erschließen wollte? Oder war das ein anderer, oder nur eine Idee vom "MM" ? Bin zu faul zum suchen ...