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Saalbach: Immer öfter illegale Vermietung
In Saalbach-Hinterglemm steigt die Zahl illegaler Gästebetten. Diese Betten scheinen in keiner offiziellen Tourismusstatistik auf und werden ohne Steuer und Ortstaxe vermietet. Haupt-Betreiber sind angeblich Holländer.
2.000 Betten "unter der Hand" vermietet
Die offizielle Statistik weist für Saalbach-Hinterglemm 15.800 Gästebetten aus - in Hotels, Pensionen, Jugendgästehäusern.
Dazu kamen schon bisher rund 2.000 Betten in Appartments und Privatwohnungen, die unter der Hand vermietet werden. Grundsätzlich ist das kein neues Phänomen, in Saalbach kennt man es seit Jahrzehnten.
Doch nun habe es eine neue Dynamik bekommen, sagt Bürgermeister Peter Mitterer (ÖVP).
"Steuern nur mit größter Mühe einzutreiben"
Es lasse sich nachweisen, dass allein in den beiden vergangenen Saisonen 250 derartige Betten dazu gekommen seien. Vor allem Holländer würden - abseits von Steuern und Abgaben - diese Betten mieten, klagt Mitterer:
"Die Quartiere werden meist übers Internet durch niederländische Reisebüros gebucht. Auch die Abrechnung erfolgt über niederländische Banken. Die Gäste reisen an.
Irgend eine Mitarbeiterin macht dann am Samstag eine Endreinigung. Die Gäste werden hinein gelassen. Die Gemeinde muss den Kontrollor hin schicken, um die allgemeine Ortstaxe zu kassieren. Das Landesabgabenamt tut sich aber sehr schwer, den Beitrag zu kassieren. Und auch das Finanzamt hat größte Mühe, zur Einkommenssteuer zu kommen."
In Holland als Altersvorsorge absetzbar
Auf Grund steuerlicher Erleichterungen würden gerade Holländer viele Appartments und Wohnungen kaufen, ergänzt Mitterer:
"Man kann das in Holland als Altersvorsorge steuerlich geltend machen. Wenn das so bleibt und sich gleichzeitig auch die Gesetzeslage bei uns nicht verändert, dann müssen wir damit rechnen, dass wir in einigen Jahren 1.000 zusätzliche derartige Parahotellerie-Betten im Ort haben werden."
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Theo hat geschrieben:Solche Gaunereien kann man mit einfachen Mitteln minimieren indem der Gast möglichst viele Dienstleistungen mit einer Gästekarte viel billiger erhält.
ein Beispiel dürfte Ischgl sein mit 30% auf die Liftkarte ist allen geholfen.
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Sorry Theo, aber ich glaube kaum, dass sich Holländer die nur wegen dem Apres-ski nach Saalbach kommen für ne Gästekarte interessieren.Theo hat geschrieben:Solche Gaunereien kann man mit einfachen Mitteln minimieren indem der Gast möglichst viele Dienstleistungen mit einer Gästekarte viel billiger erhält.
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Wieso, wenns gegen Gästekarte Freibier gibt, dann sicherWerna76 hat geschrieben:Sorry Theo, aber ich glaube kaum, dass sich Holländer die nur wegen dem Apres-ski nach Saalbach kommen für ne Gästekarte interessieren.Theo hat geschrieben:Solche Gaunereien kann man mit einfachen Mitteln minimieren indem der Gast möglichst viele Dienstleistungen mit einer Gästekarte viel billiger erhält.
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