Quelle: ORFBliggferner: Drohender Bergsturz im Kaunertal
Der Felssturz im Südtiroler Sexten ist am vergangenen Freitag noch gut in Erinnerung. Gefahr durch viel größere Felsmassen gibt es im Kaunertal. Am Bliggferner stürzten täglich Felsen und Geröll in Richtung Tal.
Vier Millionen Kubikmeter Fels in Bewegung
War der Bliggferner im letzten Sommer noch eine glatte, weißblaue Gletscherfläche, ist er jetzt von Spalten zerklüftet und durch abgebröckelte Gesteinslawinen zerfurcht. Fast ununterbrochen stürzen Felsbrocken an der Flanke des Bliggferners in Richtung Tal.
Geschätzte drei bis vier Millionen Kubikmeter Fels sind in Bewegung. Der ganze Berg rutscht bis zu 20 Zentimeter am Tag nach unten.
Ursache Permafrost
Ursache ist das Auftauen des Permafrosts, erklärt Landesgeologe Dr. Gunther Heißel: "Die Abbrüche finden laufend statt. Zum Glück löst sich der Berg in kleine Bruchstücke auf. Wir beobachten derzeit wie sich der Fels verhält und messen die Flächen, um den Mechanismus der Bewegungen zu ergründen und damit die Lage einzuschätzen."
Wanderwege gesperrt
Die Landesgeologen haben Webcams aufgestellt, um die Bewegungen aufzuzeichnen. Gleichzeitig werden Kontrollflüge mit dem Hubschrauber durchgeführt. Die Wanderwege wurden bereits im Sommer gesperrt.
Bliggferner: Drohender Bergsturz im Kaunertal
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Bliggferner: Drohender Bergsturz im Kaunertal
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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