Deutschlands Wetterpropheten: So wird der Winter

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Schneestern
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Deutschlands Wetterpropheten: So wird der Winter

Beitrag von Schneestern »

Kai Zorn, Meteorologe und Fernsehmoderator
Zurück zum Bibber-Winter: Der Münchner Meteorologe und Fernsehmoderator Kai Zorn sieht sogar die Möglichkeit, dass wir heuer einen solch kalten Winter wie Mitte der 80er Jahre bekommen werden. Sicher sei: „Es wird normal bis zu kalt. Und wechselhaft: Mal gibt’s windige Phasen mit Regen, mal winterliche Episoden mit Frost und Schnee.“ Den Wintersportlern versichert er, dass sie auf ihre Kosten kommen werden. „Im Alpenvorland schneit’s bereits im November, im Flachland dann zur Adventszeit.“ Weiße Weihnachten seien nicht unwahrscheinlich.

Der Wetterprophet Josef Jägerhuber
Bis zum kommenden März bewegen wir uns dem Sieben- Jahres-Turnus zufolge noch im Saturnjahr. „Das heißt für das Wetter zum Beispiel, dass Anfang September ein Kälteeinbruch kommt, und das hat sich ja auch bewahrheitet“, sagt Wetterprophet Josef Jägerhuber (81). Für den Winter bedeute dies nun, dass es feucht und kalt werde. So richtig winterlich werde es in München aber erst ab Mitte Dezember: „Vorher schneit’s zwar auch mal, aber er bleibt noch nicht liegen. Erst danach wird es erheblich kälter und es kann auch mal stürmisch werden.“ Bis März bleibe es dann auch ziemlich kalt. „Aber nicht so extrem wie vor zwei Jahren.“

Der Bauernkalender
Man mag ihnen glauben, oder auch nicht – die meisten Bauernregeln, die sich auf das Winterwetter beziehen, sind sich einig: Sind Oktober und Novemberbeginn kalt, wird’s ein milder Winter und andersrum.

Beispiele:

* Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter hinterdrein.
* Sitzt im Oktober das Laub noch am Baum, so fehlt ein strenger Winter kaum.
* Schneit’s im November gleich, wird der Winter weich.
* Warmer Oktober bringt fürwahr uns sehr kalten Februar.

Bei dem golden Oktober, der hinter uns liegt, folgt demnach ein vergleichsweise strenger Winter.

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Dresdner
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Beitrag von Dresdner »

Hier eine weitere "seriöse" Erklärungsvariante:
Die US-Bürger vor allem im Norden der USA müssen sich weiter warm anziehen. Noch mindestens sechs Wochen droht ihnen Winterwetter, wie das Murmeltier "Phil" am Mittwoch in der Kleinstadt Punxsutawney im Bundesstaat Pennsylvania prophezeite. "Phil" wird traditionell jedes Jahr am 2. Februar in einer besonderen Zeremonie nach seiner Wetterprognose "befragt". Das Brauchtum lieferte die Vorlage für den populären Kinofilm "Und täglich grüßt das Murmeltier".

Wie jedes Jahr waren auch diesmal tausende Besucher in das Städtchen kommen, um das Murmeltier in den frühen Morgenstunden aus seinem Loch kriechen zu sehen. Wirft "Phil" wie am Mittwoch einen Schatten, dauert der Winter der Legende nach noch sechs Wochen, wenn nicht, steht der Frühling vor der Tür. Der Zeremonie zufolge wird das Murmeltier bei Sonnenaufgang mit einem Stockschlag gegen seinen Bau aus dem Winterschlaf geweckt. Einheimische und Besucher pilgern im Smoking und mit Zylinder in den Wald, um die ungewöhnliche Wettervorhersage zu feiern.
Quelle: www
Dresdner
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