Volle Lager lassen Skipreise in Tirol rapide sinken

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snowflat
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Volle Lager lassen Skipreise in Tirol rapide sinken

Beitrag von snowflat »

Volle Lager lassen Skipreise in Tirol rapide sinken

Auf den Winterschlussverkauf muss heuer niemand warten: Skimodelle aus dem Vorjahr werden zu günstigen Preisen angeboten. Das Angebot übersteigt die Nachfrage bei Weitem.

Es lebe der Sport. Und das Geschäft mit den dazugehörigen Artikeln. Konkurrenz belebt das Geschäft, heißt es. Über mangelnde Mitstreiter können sich Sportläden hierzulande jedenfalls nicht beschweren.

Vor allem in Innsbruck wird die Luft am Sportartikel-markt langsam dünn. Seit zwei Wochen zieht der vierstöckige Einkaufstempel Intersport Eybl die Kundenströme an.

Konkurrenten zweifeln
120 Arbeitsplätze, 4500 Quadratmeter - Zahlen, die so manchen Mitbewerber stutzig machen. "120 Mitarbeiter werden da sicher nicht bleiben - das kann sich finanziell nicht ausgehen", sagt Roland Biladt, Marktleiter von Hervis Innsbruck.

Wenn man bedenke, dass November und Dezember die umsatzstärksten Monate im Sportartikelverkauf seien und sich in der Eröffnungsphase sowieso jeder den neuen Megashop anschauen würde, "kann man sich ausrechnen, dass wahrscheinlich um die 80 Mitarbeiter den Anfangstrubel überstehen", glaubt Biladt.

Kein Abbau geplant

Völlig aus der Luft gegriffen, kontert Eybl-Geschäftsführer Stefan Kohlbauer: "Erstens kann man von außen nicht beurteilen, wie viele Mitarbeiter nur teilzeitbeschäftigt sind und zweitens läuft es so gut, dass wir sogar noch weitere Kräfte suchen."

Im Falle eines schlechten Winters müsse man immer damit rechnen, dass man Arbeitskräfte abbauen muss, "aber derzeit ist das überhaupt kein Thema", versteht Kohlbauer die Skepsis nicht.

Auch die Umsatzziele, die sich der Geschäftsführer gesetzt hat, kann so mancher Mitbewerber nicht nachvollziehen. "Wenn die in einem Jahr 15 Millionen Euro Umsatz machen, können wir kleineren Geschäfte zusperren", sagt Elmar Gramshammer (Sport 2000).

Denn so viel würden die Kleinen zusammen umsetzen. "Ich habe immer von einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag gesprochen und daran glaube ich weiterhin", betont Kohlbauer.

Er könne die Beunruhigung der Konkurrenz durchaus nachvollziehen, glaubt aber, "dass wir viele Kunden von außerhalb anziehen und die Konkurrenz, wenn sie sich auf ihre Stärken besinnt, nichts zu befürchten hat".

Dass das "Angebot die Nachfrage schon lange bei Weitem überschreitet", sei leider kein Geheimnis, sagt Gramshammer. Und dass auch die Kleinen den Druck der Großanbieter durchaus zu spüren bekommen, auch nicht.
Quelle: Neue am Sonntag
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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