CH-Heimatschutz für Erhaltung der VR101 Oeschinensee

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Chasseral
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Beitrag von Chasseral »

Ich habe eine Mail erhalten, aus der ich folgenden Passus zitiere:
The Swiss government has sent out mixed signals. The Federal Heritage Commission has recognised the Oeschinensee chairlift as a monument of national importance, while the transport authorities have issued a licence for the new gondola.
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wso
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Beitrag von wso »

Yepp, das ist ein Zitat aus diesem Swissinfo-Artikel. Da wurde "Swiss Government" etwas gar vereinfacht - das sind halt einfach verschiedene Stellen, die verschiedene Sachen sagen. Der Heimatschutz hat aber mit dem "Government" nichts zu tun. Ausser ich habe "Heritage Commission" falsch verstanden?

Man hört auch von privaten Investoren, die sich für die Erhaltung einer Bahn interessieren...
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wasserfäller
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Beitrag von wasserfäller »

wso hat geschrieben:Man hört auch von privaten Investoren, die sich für die Erhaltung einer Bahn interessieren...
Wo hört man denn das, und wer könnte das sein?
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TPD
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Beitrag von TPD »

@WSO
Es gibt eine Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege. Und das ist eine staatliche Organisation.
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wso
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Beitrag von wso »

@TPD: Danke. Dann hab ichs tatsächlich falsch verstanden. Asche auf mein Haupt.

@Wasserfäller: Sagen wir mal, "nicht genannt sein wollende Quellen sprachen von nicht genannt sein wollenden Leuten".
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Beitrag von TPD »

Sesselbahn fährt noch mindestens ein Jahr
KANDERSTEG Wegen einer Beschwerde des Heimatschutzes verzögert sich der Neubau der Seilbahn Kandersteg–Oeschinen ummindestens ein Jahr. Die Beschwerde richtet sich gegen die Konzession des Bundesamtes für Verkehr für den Neubau. Das teilte der Verwaltungsrat der Gondelbahn Kandersteg–Oeschinen AG den Aktionärenmit, wie der «Berner Oberländer» amSamstag berichtete. Nun muss das Bundesverwaltungsgericht über den
Fall befinden. Der Denkmalschutz versuchtmit der Beschwerde, die historischeSesselbahn aus dem Jahre 1948 zu retten. (pd)
Quelle: Der Bund 19.11.07
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C. Gentil
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Beitrag von C. Gentil »

Wieso "verzögert sich"? Zweck der Einsprache des Heimatschutzes ist schliesslich nicht die Verzögerung, sondern die Verhinderung eines Neubaus!!
Ich hoffe nur, dass damit ein solch kapitaler Fehler tatsächlich abgewendet werden kann!
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Wombat
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Beitrag von Wombat »

Mal sehen was dabei raus kommt. Wenn sie verlieren, hoffe ich, das sie dann auch für den Schaden aufkommen müssen. Es kann nicht sein, das man mit in der Bauphase vor Gericht zieht. Seit über 3 Jahren wird hier im Forum über den Ersatz des Sesselliftes Diskutiert. Sie habe also lange genug Zeit gehabt um die Bahn zu retten. Irgend wann muss man einfach einen Schlussstrich ziehen.
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Theo
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Beitrag von Theo »

Solange solche Organisationen immer noch irgendwo koruppte Richter finden wird sich nichts ändern.
Ich würde mich ans Verkehrsministerium wenden und die freundlich bitten mal dem Heimatschutz zu erklären das gewisse Entscheide des Verkehrsministeriums und seines Vorstehers vielleicht nach einsetzen einer GPK vom Parlament revidiert werden können, aber sicher nicht von einem normalen Gericht.

Der Heimatschutz ist eine Organisation wo noch willkürlicher ist als die Regierung der schlimmsten Bananenrepuplik.
Wer dazu noch weitere Informationen wünscht kann sich per PN melden, hier wäre es OT.

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C. Gentil
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Beitrag von C. Gentil »

Also ich begrüsse es sehr, dass es in der Schweiz so umtriebige Schutzorganisationen wie den Heimatschutz, die Stiftung für Landschaftsschutz, den VCS, die zahlreichen Naturschutzvereine oder andere Verbände und Vereine gibt, die sich für eine lebenswertere und nachhaltige Schweiz auch für kommende Generationen einsetzen! Dass solche Organisationen nötiger sind denn je, bewiesen in letzter Zeit eine ganze Reihe von Projekten, die nur kurzfristigen Profit und weniger die Nachhaltigkeit zum Ziel haben und die bei mir grosse Besorgnis und Kopfschütteln auslösten. Als da wären: Hirnrissige Hotel-Turmprojekte (Schatzalp, Klein Matterhorn), überdimensionierte und unnötige Skigebietserweiterungen oder Zusammenschlüsse, gigantische Hotel-Resorts in teilweise unberührten Landschaften (Grossprojekt in Radons bei Savognin zum Glück gestorben), neue und immer noch grössere Einkaufszentren auf der grünen Wiese ohne seriöse Bedarfsabklärung und ohne geeigneten Anschluss an den ÖV (zB. Mollis GL), Umzonungen von Landwirtschaftsland zur Bauzone, nur um neue Steuerzahler anzulocken, etc., etc. Dank den oben genannten Schutzorganisationen bleibt die Diskussion über diese unerfreuliche Entwicklung lebendig, und schon oft (leider nicht immer) konnte glücklicherweise nötiges Gegensteuer gegeben und der eine oder andere abgehobene Investor oder Spekulant auf den Teppich zurück geholt werden.

Bei den genannten Projekten erscheinen die drohenden Neubauten der Sesselbahnen zum Oeschinensee und zum Weissenstein unbedeutend, doch gerade viele kleine Bauten und Einrichtungen sind es, die in der Schweiz historisch bedeutend, ästhetisch wertvoll und in hohem Masse identitätsstiftend sind und für kommende Generationen unbedingt erhalten werden sollten. Kommt dazu, dass im Fall Oeschinensee oder Weissenstein neben dem Verlust von technik- und tourismusgeschichtlichem Kulturgut auch das Landschaftsbild massiv belastet würde, denn die modernen Umlaufbahnen des in Frage kommenden österreichisch/schweizerischen Herstellers sind alles andere als ästhetisch gelungen und als groben Eingriff in die hehre Bergwelt zu taxieren! Hier würde ich es mir wünschen, dass die Schutzorganisationen auch in diesem Bereich noch stärker aktiv würden und auf eine landschaftsschonendere Bauweise von Seilbahnen hinwirken könnten (Fachwerk- statt Rohrmasten, Stationsgebäude in örtlichem Baustil statt hässliche Pilzstationen, weniger voluminös bauen, etc.). Was dabei heraus kommt, wenn man den Bahnbauern freien Lauf lässt, kann an abschreckenden Beispielen wie in Zermatt oder auch anderswo eindrücklich aufgezeigt werden!
Ich hoffe nun, dass im Fall der letzten zwei VR101-Seselbahnen die gewonnene Zeit genutzt wird und man zur Einsicht gelangt, dass es durchaus Alternativen zu Neubauten gibt! Ein umfangreiches Dossier, das durch den Heimatschutz in Auftrag gegeben und durch unabhängige Fachleute ausgearbeitet wurde, zeigen mögliche Lösungen auf.
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Fab
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Beitrag von Fab »

@C.Gentil
Persönlich habe ich immer ein Problem wenn ortsfremde Organisationen den Bewohnern ihre Vorstellungen aufdrücken wollen.

Die Flachländer nutzen 100% ihres Bodens und zwar intensiv. Warum sollen die Gebirgler nicht ein paar Prozent ihres Bodens extensiv nutzen dürfen.
am abschreckenden Beispiel Zermatt
Von der Gemeindefläche wird nur ein Bruchteil genutzt. Da müssten die Flachländer 98% rückbauen.

Schon klar, im Flachland die Moderne. Wohlstand,Autos, Flugreisen, modernste Technik u. was weiß ich.
In den Bergen 18. Jahrhundert mit jodelnden Bewohnern, glücklichen Kühen u. glücklichen Almen. :wink:

Noch eine Frage: Ab welchem Neigungswinkel soll man Gelände nicht nutzen?
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C. Gentil
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Beitrag von C. Gentil »

Fab hat geschrieben:@C.Gentil
Persönlich habe ich immer ein Problem wenn ortsfremde Organisationen den Bewohnern ihre Vorstellungen aufdrücken wollen.
Der Schweizer Heimatschutz ist keineswegs eine ortsfremde Organisation! Diese setzt sich aus regionalen Sektionen zusammen, die ausschliesslich von einheimischen Personen besetzt sind. Zumindest ist es bei uns in der Sektion Engadin und Südbünden so.
Und die raumplanerischen Probleme beziehen sich überhaupt nicht nur auf die Bergregionen, auch im Mittelland liegt da einiges im Argen!
Man darf nicht vergessen: Die Schweiz ist ein sehr kleines Land mit extrem beschränkten Landschaftsrecourcen, mit denen sehr haushälterisch umgegangen werden muss.
Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in der Schweiz. Deshalb muss unter allen Umständen erreicht werden, dass sich dieser nachhaltig und zukunftsgerichtet entwickeln kann, ob in den Alpen, im Jura oder im Mittelland. Entwicklungen wie im Engadin oder in Zermatt sind da meiner Meinung nach absolut ungesund!

Und zu Deiner Frage: Die Landschaft wird bereits bei allen Neigungswinkeln genutzt! Ob Spaziergänger, Skifahrer oder Basejumper: Jedem das Seine! :wink:
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Wombat
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Beitrag von Wombat »

C. Gentil hat geschrieben:Ich hoffe nun, dass im Fall der letzten zwei VR101-Seselbahnen die gewonnene Zeit genutzt wird und man zur Einsicht gelangt, dass es durchaus Alternativen zu Neubauten gibt! Ein umfangreiches Dossier, das durch den Heimatschutz in Auftrag gegeben und durch unabhängige Fachleute ausgearbeitet wurde, zeigen mögliche Lösungen auf.
Wenn der Heimatschutz Zahlt hab ich keine Probleme. Nur meinen die meisten Umweltborganisation sie können alles verhindern und die Anderen sollen dann zahlen. Das dürfte auch der Grund sein warum die Organisationen nicht gerne gesehen sind. Grosse Lippe riskieren und nichts bei steuern.
Ich hab jetzt nur die Zahlen vom Weissenstein im Kopf. Das würde 7Mio kosten die Anlage so in Schuss zu bringen, dass sie für 20 Jahre eine Konzession bekommt. Und da sind noch nicht die Mehrkosten für den Unterhalt inbegriffen. Der Witz ist einfach, das sie anschliessend nicht mehr Original ist. Also auch nicht dem entspricht was der Heimatschutz eigentlich will. Und für die aktuelle Anlage gibt es keine Konzession mehr. 1. weil die Klemmen auf Schwerkraft beruhen und weil die Elektrischeüberwachung nicht mehr auf dem aktuellen Stand ist.
Und was der Heimatschutz ebenfalls nicht begriffen hat, das Bundesamt interessiert es nicht, ob eine Bahn Historischen wert hat. Die sind nur an der Sicherheit der Anlagen interessiert.
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Pilatus
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Beitrag von Pilatus »

Also nur weil es Schwerkraftklemmen sind (was bei den VR101 ja nicht mal vollständig zutrifft), muss die Bahn noch lange nicht unsicher sein. Z.B. die Giovanolaklemme hat eine Sicherung, dass sich die Kabine nicht vom Seil lösen kann. Problematischer ist eher, dass diese Klemmen oft keine Seilfänger durchfahren können. Aber auch dieses Problem wäre lösbar.
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Theo
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Beitrag von Theo »

Soso Zermatt ist ein negatives Beispiel. Naja, ist halt Geschmachssache.

Nur eins C. Gentil. Wenn es dir an so vielen Orten nicht gefällt dann bleib halt da wo du mit deiner Dampflock, etwas anderes wirst du ja wohl kaum fahren, hinkommst un lass uns Hinterweltler hier oben am besten einfach in Ruhe.

Nur weil es dir nicht gefällt muss es noch lang nicht schlecht sein und das was dir gefällt ist in den Augen von anderen vielleicht nichts anderes ein ästetisches Verbrechen.
Wer glaubt er habe immer recht und alles andere seien nichtswissende Idioten, so wie es bei C. Gentil der Fall zu sein scheint, wird irgendwann eine Bruchlandung vom feinsten hinlegen und ich werde mir dann darauf einen doppelten Obstler gönnen.
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TITLIS
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Beitrag von TITLIS »

Wombat hat geschrieben:
C. Gentil hat geschrieben:Ich hoffe nun, dass im Fall der letzten zwei VR101-Seselbahnen die gewonnene Zeit genutzt wird und man zur Einsicht gelangt, dass es durchaus Alternativen zu Neubauten gibt! Ein umfangreiches Dossier, das durch den Heimatschutz in Auftrag gegeben und durch unabhängige Fachleute ausgearbeitet wurde, zeigen mögliche Lösungen auf.
Wenn der Heimatschutz Zahlt hab ich keine Probleme. Nur meinen die meisten Umweltborganisation sie können alles verhindern und die Anderen sollen dann zahlen. Das dürfte auch der Grund sein warum die Organisationen nicht gerne gesehen sind. Grosse Lippe riskieren und nichts bei steuern.
Ich hab jetzt nur die Zahlen vom Weissenstein im Kopf. Das würde 7Mio kosten die Anlage so in Schuss zu bringen, dass sie für 20 Jahre eine Konzession bekommt. Und da sind noch nicht die Mehrkosten für den Unterhalt inbegriffen. Der Witz ist einfach, das sie anschliessend nicht mehr Original ist. Also auch nicht dem entspricht was der Heimatschutz eigentlich will. Und für die aktuelle Anlage gibt es keine Konzession mehr. 1. weil die Klemmen auf Schwerkraft beruhen und weil die Elektrischeüberwachung nicht mehr auf dem aktuellen Stand ist.
Und was der Heimatschutz ebenfalls nicht begriffen hat, das Bundesamt interessiert es nicht, ob eine Bahn Historischen wert hat. Die sind nur an der Sicherheit der Anlagen interessiert.
Dieses Argument gefällt mir :wink: Kann da nur zustimmen...Eine grosse Klappe haben kann ich auch, aber wenns ums Finanzielle geht zieh ich auch den Schwanz ein... :wink: Ist doch so!
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joe-72
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Beitrag von joe-72 »

Nur am Rande sei noch Folgendes angemerkt: Das Projekt für eine neue 6-EUB am Weissenstein wird, soweit mir bekannt ist, von den Umweltverbänden Pro Natura und WWF ausdrücklich begrüsst und dessen Verwirklichung gewünscht (man stelle sich das vor!). Der Grund: Mit der neuen EUB wird es möglich, die Passstrasse über den Weissenstein zumindest sonntags zu sperren. Und das ist für die Erholungsqualität - und letztlich auch das viel gepriesene Landschaftsbild - des Berges nicht ganz unerheblich, tummeln sich doch an schönen Sonntagen auf dem Berg hunderte von Autos. Und zwar kreuz und quer in Wegen und auf Wiesen...

Ich weiss hier geht es um Kandersteg. Ich will damit einfach sagen, dass a) ganzheitliche Betrachtungen zu interessanten Schlüssen und Entwicklungen führen können und b) auch Umweltverbände für Projekte zu begeistern sind, soweit damit auch Ziele verwirklicht werden können, die sie sich auf ihre Fahnen gemalt haben.

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wso
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Beitrag von wso »

An sich OT, passt aber im weitesten Sinne doch, und wir sind ja bei den Medienberichten... Quelle: Berner Zeitung / Solothurner Tagblatt, 24.11.2007:
Fährt die alte Seilbahn doch länger?

Der Bau der neuen Seilbahn auf dem Weissenstein dürfte sich verzögern, weil die Pläne erst Anfang Jahr öffentlich aufgelegt werden. Ärgerlich für die Seilbahn Weissenstein AG: Sie muss in die alte Anlage nochmals Geld investieren.

Die Seilbahn Weissenstein AG dürfte schon bald froh darüber sein, dass die Konzession für die alte Seilbahn erst Ende 2009 ausläuft. Denn: Für die Umsetzung des Gesamtkonzepts Weissenstein zeichnen sich bereits jetzt erste Verzögerungen ab. Dass wie geplant im Frühling 2008 die alte Bahn abgerissen und mit dem Bau der neuen Anlage begonnen wird, hält man beim kantonalen Amt für Raumplanung für «praktisch undenkbar». Ruedi Bieri, Leiter Nutzungsplanung: «Die öffentliche Planauflage wird wohl erst Anfang Jahr gestartet.» Diese dauert 30 Tage. Bis die zu erwartenden Einsprachen vom Regierungsrat bereinigt sind, wird es ebenfalls seine Zeit dauern. Erst danach werden die Pläne zur Bewilligung an den Bund weitergereicht.

Der Grund für die Verzögerung – ursprünglich wollte der Kanton die Pläne noch diesen Herbst auflegen – liegt darin, dass die Vernehmlassung mehr Zeit in Anspruch genommen hat als vorgesehen. Insgesamt sind zum Konzept rund 20 Stellungnahmen eingegangen. Über deren Inhalt und die Art, wie der Kanton den gestellten Forderungen begegnet, soll im Dezember orientiert werden. Es deutet allerdings vieles darauf hin, dass das Gesamtkonzept Weissenstein mehr oder weniger unverändert ins Rechtsverfahren geschickt wird.

Ärgerliche Mehrkosten

Von einer sich anbahnenden Verspätung weiss Rolf Studer, Verwaltungsrat der Seilbahn Weissenstein AG, nichts. «Wir haben von Seiten des Kantons noch nichts gehört und halten deshalb vorläufig an unseren Plänen fest, im Frühling mit dem Bau der neuen Seilbahn zu beginnen.» Es sei grundsätzlich schon möglich, eine Verspätung aufzufangen, sagt Studer. «Aus diesem Grund haben wir ja von Beginn weg ein Jahr Reserve eingeplant.» Nötigenfalls könnte die Seilbahn AG sogar eine Verspätung von einem Jahr verkraften. Würden die Bauarbeiten im Frühling 2009 aufgenommen, wäre die neue Gondelbahn immer noch fertig gestellt, bevor die Konzession für die alte Bahn ausläuft.

Allerdings wäre ein verzögerter Baubeginn für die Seilbahn AG sehr ärgerlich. Nicht zuletzt aufgrund der anfallenden Mehrkosten, wie Studer festhält. «Wir müssten den Betrieb der alten Bahn länger aufrechterhalten und neue Investitionen tätigen, auf die wir gerne verzichten würden.» Studer kann die Kosten nicht genau beziffern. «Damit wir die Sicherheit gewährleisten könnten, müsste aber zumindest eine ordentliche Revision der Anlage durchgeführt werden.» Und dafür liegen die durchschnittlichen Kosten zwischen 60000 und 100000 Franken. Beträgt die Verspätung mehr als nur zwei bis drei Monate, würde eine weitere Revision anfallen. «Deshalb hoffe ich sehr, dass es nicht soweit kommt», sagt Studer.

Heimatschutz wehrt sich

Als hartnäckigster Gegner der Pläne für den Solothurner Hausberg gilt nach wie vor der Schweizer Heimatschutz (SHS). Er verlangt den Erhalt der alten Seilbahn und präsentierte dazu im Juli ein eigenes Konzept. Zwar ist nicht damit zu rechnen, dass in einer ersten Phase auf die Forderungen des Heimatschutzes eingetreten wird. Als sicher dürfte allerdings gelten, dass sich der SHS zur Wehr setzt, sollte der Bund die Konzession für eine neue Gondelbahn erteilen.

Wozu das führen kann, haben die Betreiber des historischen Sesselliftes in Kandersteg letzte Woche zu spüren bekommen. Dort wehrte sich der Schweizer Heimatschutz ebenfalls gegen den Bau einer neuen Gondelbahn beziehungsweise für den Erhalt der alten Anlage und landete damit zumindest einen kurzfristigen Erfolg: Der Streitfall landet nun vor dem Bundesverwaltungsgericht, der Bau der Bahn verzögert sich um mindestens ein Jahr.
NB: Ich habe als gebürtiger Sedruner, der in der Stadt lebt, eine recht hohe Affinität zum Berggebiet und den Leuten da. Wenn ich bei einem Ort Heimatgefühle habe, dann Sedrun - auch wegen den Menschen, die da leben. Darum wage ich zu sagen: Manchmal ists gar nicht sooo schlecht, wenn "die da oben" ab und zu mal einen Input von "aussen" bekommen.

Ich denke, hier gehts hauptsächlich um die Erhaltung von Kulturgütern und weniger um den Kampf "Flachländer gegen Bergler". Wenigstens eine VR101 sollte doch im Erfinderland erhalten werden können? Und die beiden verbleibenden Bahnen stehen halt nun mal da, wo sie stehen.

Ich vermisse auch ein wenig die Phantasie bei den Betreibern, das ganze entsprechend zu vermarkten und Sponsoren zu finden.

So gesehen ists nur recht, wenn da etwas Druck von aussen kommt - egal, von welcher Organisation. Manchmal gehts nicht anders. Mir gehts vor allem um die Sache, und das ist die VR101 - ob sich dafür die SVP (mit der ich dann weniger am Hut hätte) oder der Heimatschutz einsetzt (mit dem ich bisher nie zu tun hatte), ist an sich "Hans was Heiri".

Ich stelle das Interesse an der Erhaltung zumindest einer der beiden Bahnen hier also (für viele "leider") klar über das Selbstbestimmungsrecht der Betroffenen oder die Freiheit der Eigentümer. Da gehts um höhere Werte, wie zahlreiche Reaktionen auch aus dem Ausland zeigen, z.B. in meinem Youtube-Space aus den USA. Man versteht nicht, dass im Land der Erfinder der VR101 nicht alles unternommen wird, um eine zu erhalten.
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Beitrag von Kris »

Der Seilbehnhistorische Aspekt ist ja lediglich nur einer unter vielen- wenn auch in diesem fall der zentrale, der alle anderen entscheidend mitbestimmt:
Mit einer neuen bahn geht fast immer auch eine tiefgreifende umgestaltung des umfeldes einher. Die hohen investitionen in die bahn selbst erfordern, dass eine z.B verfünfachte stundenkapazität auch möglichst gut ausgenutzt wird. So muss quasi zwangswiese weiter investiert werden- sei es in form von grossrestaurants oder künstlichen kinderparadiesen o.dgl, oder aber im fall von kandersteg möglicherweise grossplanierte hochleistungskipisten. Insbesondere bei der genehmigung letzterer war die schweiz bisweilen angenehm zurückhaltend. Leider muss ich (aus tiroler sichtweise) feststellen, dass diese auch ökonmische bescheidenheit derzeit nicht rentiert- der vollausbau zu hochleistungsskigebieten wirft am meisten geld ab, und funktioniert perfekt -wie man anhand unserer tiroler extrembeispiele gut belegen kann.

Dennoch ist ein reflektieren angebracht: Will das die bevölkerung überhaupt? Funktioniert das langfristig? Wie wird das verhältnis der nachfolgegenerationen zu einer künstlich übermodellierten berglandschaft?
Eine KSB ist mittlerweile selbst im hochgebirge in 3 Monaten ohne auch nur irgendwelche entbehrungen aufgestellt, wir fahren dann damit zum spass....

Somit: Eine gesellschaft muss auch lernen, den wert ihrer vergangenheit zu honorieren, um derart in der lage zu sein, aktuelle entwicklungen von mehr als einem standpunkt betrachten zu können.

Ich kann daher Herrn Gentil in seiner weisen aber sehr wohl auch konzilianten argumentationsart nur von ganzem herzen unterstützen, zumal auch diese art der bedächtigen altschweizerischen vorgehensweise leider eine aussterbende ist.
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Beitrag von GMD »

Wäre es damals in den 50ern und 60ern nach den Betreibern gegangen, wären alle Dampfschiffe durch modernere Dieselschiffe ersetzt worden. Die Argumente waren genau diesselben wie heute bei den Seilbahnen: Die Motorschiffe seien wirtschaftlicher und böten dem Passagier mehr Komfort. Nur dank dem Einsatz engagierter Dampferfreunde ist es gelungen, etwa ein Dutzend Schiffe zu erhalten. Und was passierte? Die Raddampfer mutierten zu wahren Publikumslieblingen! Von ausmustern spricht kein Mensch mehr und die Schifffahrtsbetriebe, welche ihre Dampfer verschrottet haben, ärgerten sich gelb und grün!

Genau in so einer Phase wie bei den Schiffen vor fünfzig Jahren sind wir heute bei den Seilbahnen! Die Dampfer waren damals, das ist eine weitere Parallele, etwa gleich alt wie die historischen Sessellifte heute. Leider sieht es so aus, als ob die Nostalgiker diesmal verlieren würden.
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Beitrag von Jens »

GMD hat geschrieben:Wäre es damals in den 50ern und 60ern nach den Betreibern gegangen, wären alle Dampfschiffe durch modernere Dieselschiffe ersetzt worden. Die Argumente waren genau diesselben wie heute bei den Seilbahnen: Die Motorschiffe seien wirtschaftlicher und böten dem Passagier mehr Komfort. Nur dank dem Einsatz engagierter Dampferfreunde ist es gelungen, etwa ein Dutzend Schiffe zu erhalten.
Das waren halt damals die Entscheidungen der Betreiber dieser Schiffe und die mussten/müssen damit leben.
Nur dank dem Einsatz engagierter Dampferfreunde
... und wo ist heute der Einsatz der engagierten VR101 Freunde?
Der besteht anscheinend darin, in der warmen Stube zu sitzen und Einsprüche zu verfassen oder sich im Internet drüber aufzuregen, dass die VR101 aussterben und die die es am Ende ausbaden müssen, nämlich die Betreiber der Bahnen, werden dadurch evtl. noch in den Ruin getrieben.

Zum Schluss sei gesagt ich habe nichts gegen den Erhalt der VR101.
Aber wenn ein wirtschaftlich denkender Unternehmer feststellt er muss die Bahn durch etwas anderes ersetzen, dann hat er sich darüber sicher mehr Gedanken gemacht, als ein Seilbahnfan vorm PC. Den von heut auf Morgen nimmt er keine Millionenbeträge, die er evtl. sogar noch von Banken leihen muss, auf um sie unsinnig zu investieren.
Tiefschnee muss gewalzt sein
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Oscar
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Beitrag von Oscar »

Meiner Meinung passt der Vergleich überhaupt nicht!

Beim Dampfschiff geht es um das Schiffartserlebnis, aber nei den Seilbahnen geht es um Transportkapazitäten, die möglichst effektiv arbeiten sollen, es fahren mit seicherheit 99,9% der Gäste nicht wegen dem Liftfahren in die Gebiete, sondern, weil sie möglichst schnell und bequem am besten ohne Wartezeiten auf den Berg kommen wollen und dort ihren Bergsport oder Bergerlebnis zu haben. Von daher ist der Vergleich meiner Meinung nach nen Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.

Frag mal in deinem Bekanntenkreis rum wer in Skigebiete fährt weil er Liftfahren will??? für die meisten ist das nur ein Mittel zum Zweck.

Vergleich es lieber mit einem Taxiunternehmen, wer will den in schrottreifen TAxis transportiert werden? Die meisten werden auf ein modernes Transportmittel warten, weil sie darein mehr Vertrauen setzen

Das ganze heisst aber nicht, dass eine MUseumsbahn nicht bestehen könnte, da würden dann die Leute wegen dem Lift kommen, aber das ganze macht keinen Sinn in einem Skigebiet, da müsste dann irgendwo extra stehen
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Beitrag von GMD »

Oscar, reden wir von einem Skigebiet gebe ich dir 100% recht! Die beiden verbliebenen VR101 steht aber nicht in solchen, bzw. beim Oeschinensee ist es nicht das Hauptgeschäft. So gesehen lässt sich das Nostalgiefeeling meiner Meinung nach sehr wohl vermarkten.

Zum Thema Aktivität entwickeln: Ich bin dazu bereit, habe auch schon meine Hilfe angeboten. Nur habe ich leider keine Rückmeldung bekommen. :(
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Jens
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Beitrag von Jens »

GMD hat geschrieben:...Zum Thema Aktivität entwickeln: Ich bin dazu bereit, habe auch schon meine Hilfe angeboten. Nur habe ich leider keine Rückmeldung bekommen. :(
das lässt dann meinerseits 2 Schlüsse zu:

Entweder Du warst nicht aktiv genug und Du müsstest Deine Aktivitäten verstärken oder der Heimatschutz hat eigentlich gar kein Interesse selbst richtig aktiv zu werden, sondern will durch Einsprüche seine Interessen nur zu Lasten anderer Durchsetzen, die das Ganze am Ende inkl. einem eventuellen wirtschafltichen Schaden ausbaden müssen.
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Re: Eine Lanze für die Zukunft der Vergangenheit...

Beitrag von Wombat »

Kris hat geschrieben:Leider muss ich (aus tiroler sichtweise) feststellen, dass diese auch ökonmische bescheidenheit derzeit nicht rentiert- der vollausbau zu hochleistungsskigebieten wirft am meisten geld ab, und funktioniert perfekt -wie man anhand unserer tiroler extrembeispiele gut belegen kann.
Wie GMD erwähnte, ist der Wintersport nicht das Hauptgeschäft. Sonder das ist eine Ausflugs Bahn. Die Leute wollen einfach zum Oeschinensee. Der ja zum Unesco Naturerbe gehört. D.h. da sind viele ausländische Touristen. Die sind sicher weniger an "Oldtimern" interessiert, sondern wollen möglichst bequem da hinauf. Und wenn von Komfort die rede ist, muss man nicht immer an die normalen Leute denken. Die 8er Gondeln haben nämlich den Vorteil, dass ein Rollstuhl locker Platz hat. Mit dem Sessellift ist es kompliziert.

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