Stiftung Warentest: Racecarver machen das Rennen

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snowflat
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Stiftung Warentest: Racecarver machen das Rennen

Beitrag von snowflat »

SKIER-TEST: Racecarver machen das Rennen

Auf die Piste, fertig, los! Doch mit welchem Ski? Die Stiftung Warentest hat 21 Carver der gehobenen Preisklasse unter die Lupe genommen. Hinter martialischen Namen wie Monster und Tornado verbergen sich wahre Hightech-Wunder, die aber manchmal kleine Macken haben.

Berlin - Sieben Männer und eine Frau gingen für die Stiftung Warentest auf die Piste. Alles erfahrene Skifahrer - allerdings mit unterschiedlichen Vorlieben für ihre Sportgeräte. Eine Gruppe fuhr betont sportlich mit engen Kurven, für die andere zählten vor allem Laufruhe und Komfort der Skier. Erstaunliches Ergebnis des Skitests: (mehr...) Die stark taillierten Racecarver kamen bei beiden Gruppen am besten an, denn die sportlichen Ski haben mehr Kantengriff. Und das steigert auch bei zurückhaltender Fahrweise das Sicherheitsgefühl.

Der Testsieger heißt Head i Supershape SW. Der Racecarver zeigt die insgesamt besten Fahreigenschaften, egal ob bei kurzen Schwüngen, lange Schwüngen oder beim klassischer Parallelschwung. Auch bei matschigem Schnee fährt sich dieser Carver noch gut. Der Preis mit Bindung liegt bei etwa 650 Euro. Fast gleichauf liegen drei weitere Racecarver: Salomon Equipe, Völkl Racetiger und Dynastar Omeglass, die mit Bindung zwischen 600 bis 700 Euro kosten.

Deutlich preiswerter ist der Spitzenreiter in der Gruppe der Allroundcarver. Diese Modelle sind für alle Fahrstile geeignet, vor allem für sicheres, genüssliches Fahren, und sind daher die meistgekauften Skier. Der Fischer RX Cool Heat kostet im Set mit Bindung rund 460 Euro. Auch er überzeugt mit guten Fahreigenschaften und durchweg guten Noten. Insgesamt hinterließen die sportlichen Racecarver aber den besseren Eindruck. Weniger überzeugen konnten die Fahreigenschaften der Allroundcarver von Dynastar, Blizzard, Kneissl, Elan und Rossignol. Die Testfahrer stuften sie insgesamt schlechter ein.

Cool Heat, Apache Stryker, Monster und Tornado: Moderne Skier sind nicht nur sprachlich hipp und very british. Unter den martialischen Etiketten steckt auch Hightech pur. Hochwertige Skier haben einen mehrschichtig verleimten Holzkern, Verstärkungen aus Titan und anderen Hightech-Materialien und eine Hülle aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Der Ski muss biegsam, aber zugleich verwindungssteif sein, zudem leicht und doch stabil, reißfest und aufprallsicher. Die meisten Hersteller kriegen das hin, wie die Technikprüfung zeigt.

Im Labor machen die Skier Bekanntschaft mit einer Stahlplatte und verschiedenen Gewichten. Die Techniker belasten Skischaufeln und -enden mit bis zu 70 Kilogramm Gewicht, ziehen sie hoch und lassen sie wieder auf eine Stahlplatte schlagen. Erfreulich ist, dass die meisten Skier überstehen diese Tortur ohne jeden Schaden. Dabei ist die Haltbarkeit sehr gut. Probleme gab es nur bei den getesteten Modellen von Kneissl, Elan und Rossignol.

Beim Allroundcarver Rossignol Bandit riss die Stahlkante im Schlagtest aus. Das spricht nicht gerade für hohe Fertigungsqualität, die Tester vergaben bei der Haltbarkeit gerademal ein "nur knapp ausreichend". Bei den Allroundern Kneissl Free und Elan Magfire und beim Racecarver Rossignol Radical ist die Stahlkante zwar stabil, aber nicht hoch genug. Nach mehrmaligem Kantenschleifen bleibt hier kaum noch etwas übrig, was zum Punktabzug und zum Urteil "nur befriedigend" führte - denn auf die Skikante kommt es beim Carven schließlich an. Die Fahrt auf der Kante bringt Wendigkeit, Spaß und Schwung.

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Quelle: SpiegelOnline
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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