Seilbahntagung: Rekordinvestitionen der Tiroler Seilbahner

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snowflat
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Seilbahntagung: Rekordinvestitionen der Tiroler Seilbahner

Beitrag von snowflat »

Seilbahntagung: Rekordinvestitionen der Tiroler Seilbahner

Insgesamt 335 Millionen Euro hat die Tiroler Seilbahnwirtschaft in die heurige Wintersaison investiert: in neue Lifte genauso wie in Beschneiungsanlagen oder Parkplätze. Diese Summe ist die bislang höchste, die je getätigt wurde.

Erfreulicher Saisonstart, viele Lifte in Betreib
Die Saison hat führ die Seilbahner ganz nach Wunsch begonnen. So sind die meisten Skigebiete zumindest bereits an den Wochenenden geöffnet, so früh wie selten, sagt Tirols oberster Seilbahner Ingo Karl. Trotz der frühen Osterferien hoffen die Seilbahner jetzt weiterhin auf einen guten Winter.

Das Pistengütesiegel des Landes erhalten bis 2010 unter anderem die Seilbahn Komperdell in Serfaus, die Zeller Bergbahnen, die Bergbahn AG Kitzbühel, die Goldried Bergbahnen in Matrei in Osttirol oder die Tiroler Zugspitzbahn in Ehrwald.
Quelle: ORF
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Die TT dazu:
Tirols Seilbahner rüsteten um 335 Millionen Euro auf

Auf Rekordniveau hochgefahren haben Tirols Seilbahnen ihre Investitionen für die Wintersaison. Die Ausgaben für Schneekanonen wurden massiv hochgefahren.

Unglaubliche 335 Millionen Euro (das sind 4,6 Milliarden Schilling) haben die Tiroler Seilbahnen für die kommende Wintersaison investiert, so viel wie noch nie.

Insgesamt 21 neue Seil- und Sesselbahnen nehmen in diesem Winter ihren Betrieb auf, rund 160 Millionen Euro wurden dafür ausgegeben.

Darunter sind so spektakuläre Projekte wie die neue Hungerburgbahn in Innsbruck oder die Fimbabahn in Ischgl. Regelrecht explodiert sind nach dem letzten viel zu warmen und schneearmen Winter die Ausgaben für Schneekanonen: 115 Millionen Euro bedeuteten mehr als eine Verdoppelung.

Wohl keine andere Branche investiert einen annähernd hohen Anteil des Jahresumsatzes wie Tirols-Seilbahner: Insgesamt 335 Mio. Euro oder 60 Prozent des Jahresumsatzes von 562 Mio. Euro flossen heuer in neue Lifte, Beschneiungsanlagen, Pistengeräte und Restaurants.

Dies teilte Seilbahner-Chef Ingo Karl gestern beim traditionellen Saisonauftakt-Treff im Innsbrucker Congress mit.

2,5 Milliarden seit 1997

Heuer wurde noch um 24% mehr aufgerüstet als im Vorjahr, das mit 270 Mio. Euro ebenfalls bereits ein Rekordjahr war.

In den letzten vier Jahren zusammen (2004 rund 170 Mio. Euro, 2005 rund 235 Mio. Euro, 2006 rund 270 Mio. Euro und heuer 335 Mio. Euro) haben die Seilbahner in Summe mehr als eine Milliarde Euro investiert, in den elf Jahren seit 1997 sogar 2,5 Mrd. Euro.

Der größte Investitionsbrocken von 160 Mio. Euro (in etwa so viel wie im Vorjahr) entfiel erneut auf den Ersatz von älteren Anlagen durch moderne Umlaufbahnen und Sesselbahnen. Insgesamt 21 neue Bahnen nehmen in diesem Winter ihren Betrieb auf.

Die meisten neuen Anlagen wurden laut Wirtschaftskammer in den Bezirken Imst, Innsbruck Stadt und Land, Landeck, Osttirol und Schwaz errichtet.

Vollgas bei Schneekanonen

Ein regelrechter Investitionsrausch bei den Seilbahnern wurde durch den letzten viel zu warmen und schneearmen Winter in Sachen Schneekanonen ausgelöst: So wurde heuer die Rekordsumme von 115 Mio. Euro ausgegeben, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr (55 Mio. Euro).

"Ohne Schneeanlagen wäre im letzten Winter Skifahren fast nirgends möglich gewesen", betont Karl. Mittlerweile sind bereits mehr als drei Viertel der Tiroler Pistenfläche von 7300 Hektar künstlich beschneit.

Mehr als 70% der Winterurlauber würden in erster Linie wegen des Wintersports nach Österreich kommen.

Erst nach der Schneegarantie kommen laut Karl komfortable Seil- und Sesselbahnen. Laut einer früheren Seilbahner-Studie gehen pro Tageskarte rund 19 Euro für verschiedene Aufwendungen weg. Allein ein Kubikmeter Kunstschnee koste 3 Euro.

Teure Rekultivierung

In neue Pistengeräte wurden 10 Mio. Euro investiert, in die Rekultivierung von Skipisten bereits 21 Mio. Euro. Für neue Gastrobetriebe rollten 17 Mio. Euro, in sonstige Einrichtungen wie Kassensysteme, Parkgaragen, Kinderparks usw. fast 15 Mio. Euro.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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