Zwei Liftangestellte von Lawine verschüttet
Zwei Verschüttete hat ein Lawinenabgang im Hintersten Ötztal in Tirol am Mittwoch gefordert. Betroffen waren zwei Liftbedienstete, die das Seil einer Lawinensprengbahn kürzen wollten.
Unglück bei Arbeiten im freien Skiraum
Bei den Verschütteten handelt es sich um zwei Mitarbeiter der Obergurgler Bergbahnen. Sie hatten bei Arbeiten im freien Gelände das Schneebrett losgetreten.
Nach Angaben der Seilbahngesellschaft wollten die beiden aus dem Bezirk Imst stammenden Einheimischen eine Rinne queren, als sich die Schneemassen lösten und sie in die Tiefe rissen.
Einen halben Meter tief eingegraben
Die Männer konnten von den zum Unglücksort geflogenen Bergrettern in etwa einem halben Meter Tiefe geortet und ausgegraben werden.
Einer der Verunglückten war nicht ansprechbar und musste in die Intensivstation der Universitätsklinik Innsbruck geflogen werden. Sein Arbeitskollege wurde ins Krankenhaus Zams gebracht.
Das Unglück ereignete sich im Gebiet der 2.653 Meter hohen Hohen Mut bei Obergurgl. In dem betroffenen Gebiet liege derzeit zwar relativ wenig Schnee. Durch Windverfrachtungen gebe es allerdings Gefahrenstellen, hieß es von den Liftbetreibern.