Ich meine aber, dass es die ganze Flächen im Bereich der Möserbahn im Sommer Wiesen sind und gemäß den Richtlinien die ich fürs Abi im Bio LK lernen musste, würde dies dann noch in diesen Bereich fallen...!
Auf der Zugspitze hast du ja eine reine Felsenlandschaft!
Nun ja, ich hoffe mal trotzdem, dass dort oben bis 2012/2013 beschneit werden kann. Wenn das alles wirklich gebaut wird, gar nicht auszudenken was erst kommt, wenn München Austragungsort der olympischen Spiele wird.
DAB hat geschrieben:Nun ja, ich hoffe mal trotzdem, dass dort oben bis 2012/2013 beschneit werden kann. Wenn das alles wirklich gebaut wird, gar nicht auszudenken was erst kommt, wenn München Austragungsort der olympischen Spiele wird.
Das hat doch vor der Entscheidung über die Ski-WM auch jeder gesagt und was ist: 1 EUB, die eh schon seit Jahren geplant war, 2 Talabfahrten, deren Beschneiung aber auch schon längst vorgesehen war und dann noch 1 4KSB, deren Trasse wohl auch nicht restlos überzeugt. Durchaus enttäuschend, meiner Meinung nach.
Ich persönlich hab gar nichts erwartet, aber blätter doch mal ein paar Seiten in diesem Topic zurück, da wirst du schon die entsprechenden, sehr hoffnungsvollen Posts finden.
Man muss schon differenzieren zwischen einer Schi WM und den Olympischen Spielen. Die Fördermittel für letzteres sind deutlich höher. Wenn München tatsächlich die Spiele bekommen sollte, dann wären in der Stadt selbst wohl kaum Investitionen nötig, da München schon über eine sehr große Zahl von Hallen verfügt und weitere Bauten nur Geldverschwendung wären. In Garmisch steht auch schon die Schanze und sämtliche Alpinen Anlagen werden ja schon im Rahmen der WM erstellt. Was bleibt da noch übrig? Vielleicht eine Modernisierung des Olympiastadions und des Eissportzentrums. Da müsste doch noch was für neue Bahnen und Beschneiung drinn sein, selbst wenn man noch in die allgemeine Infrastruktur investieren müsste.
Die Frage war auch mehr provokativ gemeint. Ich hatte auch so meine Hoffnungen und Wünsche, aber angesichts der finanziellen Probleme und der fast durchweg alten Infrastruktur sind große Investitionen nicht realistisch. leider
Lifte, Schneekanonen und breite Abfahrten – für 50 Millionen Euro wird das Skigebiet an der Zugspitze modernisiert
Von Manfred Hummel
Garmisch-Partenkirchen – Die Zugspitzbahn AG will gemeinsam mit der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen in Bälde 50 Millionen Euro in den Ausbau ihrer Pisten und Bergbahnen stecken. Beflügelt hat diese Investitionsentscheidung die Senkung der Umsatzsteuer für Bergbahnen von 19 auf sieben Prozent – ein Aufbruchsignal für die ganze Branche. Das macht den Weg frei für billigere Liftkarten. Die Betreiber der Bergbahnen haben versprochen, die Steuerermäßigung vor allem an Familien weiterzugeben. Zum anderen wollen sie kräftig in ihre teilweise museumsreifen Bahnen und in die Beschneiung der Pisten investieren, um der überlegenen Konkurrenz in Österreich, Italien, der Schweiz und Frankreich wenigstens etwas Paroli bieten zu können. „Wir sind sehr froh über die Steuersenkung, sonst wären wir auf einem sinkenden Schiff geblieben”, sagt Peter Huber, Vorstandsvorsitzender der Zugspitzbahn. Noch ein schlechter Winter – und es hätte wohl einige Regionen erwischt. Nach fünf Jahren mit Verlusten hatte Bayerns Parade-Skiregion auf und neben Deutschlands höchstem Berg 2006 erstmals eine „rote Null” geschrieben.
Das soll jetzt alles anders werden. Die Aktiengesellschaft, zu hundert Prozent im Besitz der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen, und die Kommune wollen ihre Skiregion für die Zukunft präparieren, sagt der Garmischer Bürgermeister Thomas Schmid (CSB), „denn der Gast erwartet jedes Jahr etwas Neues”. So werden im Hinblick auf die Ski-Weltmeisterschaft 2011 und möglicherweise die olympischen Winterspiele 2018 die Rennstrecken im „Classic”-Skigebiet für rund 25 Millionen Euro ausgebaut. Alle Abfahrten unterhalb der Baumgrenze werden dann beschneit und bis ins Tal befahrbar sein. „Wir sind der Standort, wo sich das in Anbetracht des Klimawandels am meisten rentiert”, argumentiert der Bürgermeister.
Die Abfahrten Dreh und Horn am Hausberg erhalten eine neue Beschneiung, gespeist aus einem bereits angelegten Speichersee. Für das Classic-Gebiet und die Zugspitze bietet die Bahn für 36 beziehungsweise 42 Euro ein Spezialticket von München aus an, das neben einem Frühstück im Zug auch den Skipass enthält. Der Bahnsteig am Hausberg wird ausgebaut, sodass der Skifahrer bequem bis vor die Talstation gelangt. Eine Verbreiterung der klassischen Kandahar-Abfahrt im Kreuzeck-Gebiet, insbesondere die enge FIS-Schneise, soll das Vergnügen auch für weniger Geübte steigern. Die Olympiaabfahrt nebenan wird ebenfalls mit Schneekanonen aufgerüstet. Ein neuer Vierer-Sessellift ersetzt die 30 Jahre alte Kreuzjochbahn, die – inzwischen mehrmals modernisiert – aus dem Jahr 1926 stammt und 1936 der Zubringer für die olympischen Spiele war. Die Bahn soll noch vor 2011 in Betrieb gehen.
Weitere 25 Millionen Euro fließen in den Ausbau des Zugspitzplatts. Huber und Schmid hoffen dafür ausnahmsweise eine Beschneiung bauen zu dürfen. Der Gesetzgeber erlaubt Schneekanonen nur bis zur Baumgrenze, habe aber, so Huber, nicht an die Zugspitze gedacht. Bei über 2000 Meter sei man jenseits des schützenswerten Latschenbereichs. Die Garmischer wollen das Schmelzwasser des Gletschers auffangen und als Schnee wieder verblasen. Der Schlepplift am Wetterwandeck soll einer Sechser-Sesselbahn weichen.
Größtenteils uns schon bekannte Dinge. Der Journalist verwechselt anscheinend Kreuzeckbahn und Kreuzjoch-DSB, aber egal...
25 Mio. EUR fürs Zugspitzplatt: ziehen wir großzügig 7 Mio. EUR für die 6-KSB Wetterwandeck ab, bleiben noch 18 Mio. für Beschneiung und für was noch? Wir haben in Sölden gesehen, dass man durchaus diese Summe in eine Schneeanlage stecken kann, wenn man will. Aber ob man in Garmisch in solchen Dimensionen projektiert? Was meint Ihr? Wozu könnte diese Summe gedacht sein?
10 Mio müssten für eine tolle neue Zubringerbahn eigentlich reichen.
hä? Redest Du hier über eine Zubringerbahn auf die Zugspitze? Da reichen 10 Mio nie. Die Strecke ist extrem steil, lang und ausgesetzt. Also musst fast eine Pendelbahn da rauf bauen. Und wenn ich mir anschau, was die Bahnen kosten, dann kommst mit 10 Mio grad mal bis zur Hälfte. Funitel und 3S sind ebenfalls sauteuer.
10 Mio müssten für eine tolle neue Zubringerbahn eigentlich reichen.
hä? Redest Du hier über eine Zubringerbahn auf die Zugspitze? Da reichen 10 Mio nie. Die Strecke ist extrem steil, lang und ausgesetzt. Also musst fast eine Pendelbahn da rauf bauen. Und wenn ich mir anschau, was die Bahnen kosten, dann kommst mit 10 Mio grad mal bis zur Hälfte. Funitel und 3S sind ebenfalls sauteuer.
die bahn alleine wird sicher nicht mehr als 10mio euro kosten! der aufwand am berg eine neue station zu platzieren kostet dann aber mit ner neuen talstation sicher nochmal 10mios...
wenn die was gescheites kapaztitätsstarkes bei der langen strecke wollen, dann bauen sie eine 3S! ich denke da sind sie dann aber schnell mit 25-30mio dabei.... eine PB halte ich auf der langen strecke für nicht mehr angebracht!
Die bauen sicher nichts anderes als eine PB. Wo soll denn der Platz für eine 3S Station sein? Die jetzige PB ist im Bereich der Bergstation so steil, dass schon die Einfahrtsstütze unmöglich zu errichten ist. Und ein Funitel schafft niemals das Spannfeld.
Das aus der Eibseeseilbahn mal eine Hochleistungsbahn werden könnte, möchte ich bezweifeln. Wenn man sich die Situation an der Bergstation (schmaler Gipfelgrat) anschaut, ist schon eine wesentlich größere Pendelbahn ein Problem. Größere Kabinen bedingen längere Kabinengehänge. Ein Absenken der Bahnsteigebene würde aber eine Stütze oder Felsabtrag unterhalb der Bergstation erfordern. Bliebe also nur ein Anheben der Seilauflager und ein zusätzliches Stockwerk. Die maximale Gebäudehöhe auf der Zugspitze wurde aber bei dem letzten Umbau 1991/92 auf die heutige Höhe begrenzt, damit das Gipfelkreuz wieder der höchste Punkt ist. Die vorhandenen Stahlrahmen sind maximal ausgelastet, da geht nichts mehr an zusätzlicher Belastung.
Eine weitere Variante wäre die Aufteilung der Strecke in Höhe der Stütze II. Dadurch könnte die Kapazität etwa verdoppelt werden. Der Vorteil der durchgehenden schnellen Verbindung vom Eibsee zum Zugspitzgipfel würde aber dadurch verloren gehen.
Von allem abgesehen: Es gibt in den Alpen ein paar Seilbahnen, an denen man sich nicht vergehen darf, weil Technische Meisterwerke. Die Eibseeseilbahn gehört definitiv dazu, also Umbau
Aus meiner Sicht hat die Tiroler Zugspitzbahn mit 750 P/h aber noch Kapazitätsreserven. In einem vereinten Europa sollte es nicht mehr so schlimm sein, von Österreich aus auf den hösten Berg Deutschlands zu fahren. Für Tagesgäste ist es doch kein Problem, bis Ehrwald-Obermoos zu fahren. Sind nur ein paar Kilometer mehr.
Außerdem kann die Zahnradbahn in ihrer Kapazität sicher noch gesteigert werden. Dazu wird aber eine neue Fahrstromversorgung und eine Aktivierung von Ausweichen (z. B. Ausweiche 4 im Tunnel) erforderlich.
Dateianhänge
Schnitt durch die Bergstation Zugspitzgipfel der Eibseeseilbahn (gezeichnet Ch. Lütz)
Eibsee_Bergstation_kl.jpg (23.17 KiB) 2265 mal betrachtet
Bist du dir bei deiner Zeichnung sicher? Ich erinnere mich z.B. daran, dass die Tragseile mitten durch das Gebäude zur Befestigung laufen.
Wenn größere Kabinen wegen der Höhe nicht gehen, könnte man eventuell auch eine Gruppenpendelbahn bauen, ähnlich wie die Ankogelbahnen, nur größer. Das würde aber noch immer einen sehr großen Aufwand bedeuten. Einfacher wäre es wohl wirklich die Reserven der Zahnradbahn auszuschöpfen, aber billig wird auch das nicht.
jwahl hat geschrieben:Geil, langsam klingt es hier durch, als ob eine neue Zubringerbahn schon sicher wäre. Der Übergang zum Utopie-Thread wird wohl fließend
Jakob
Wir überlegen uns einfach was die mit den hohen Investitionssummen anstellen wollen, und die sind ja offiziell.
Es war doch vor Jahren mal eine Bahn von der Ehrwalderalm zur Zugspitze geplant, was aber aufgrund von Kosten nicht machbar war (damals). So wie ich die Garmischer kenne, wollen die die Bahn immer noch bauen. Wäre das möglich? Ich meine , dass das nicht geht (würde mehr als 10 Mio kosten), doer?
@Zubringer: Wenn man die Stationen quasi verlängert und eine Gruppenpendenbahn draus baut, dass man 2 Ebenen hat zum Ein-und Aussteigen, würde das gehen?
Die Tragseile (müssten doch heißen) laufen genau durch die Station. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass man die Eibsee-Seilbahn erneuert. Man wird wohl eher das Skigebiet modernisieren und weiterhin auf die Zahnradahn setzten. Des Weiteren beträgt die Fahrzeit ab Eibsee bei dieser Anlage im Regelfall 32-35Minuten (ohne Umsteigen direkt ins Skigebiet).
Seilbahnjunkie hat geschrieben:Bist du dir bei deiner Zeichnung sicher? Ich erinnere mich z.B. daran, dass die Tragseile mitten durch das Gebäude zur Befestigung laufen.
So ist es ... die Zeichnung haut nicht ganz hin ...
Mein Schnitt durch die Bergstation stellt den Zustand vor dem Umbau 1991/92 dar. Der rückwärtige Bereich des Gebäudes wurde teilweise überbaut. Die Stahlrahmen für die Tragseilauflage wurden aber nicht verändert. Die Abmessungen der Stahlrahmen sind in der Zeichnung definitiv korrekt, die Seilwinkel auch.
Bei der unteren Zeichnung haut übrigens auch so einiges nicht hin (siehe Foto unten)
Also seit ich in Kitz gesehen habe, wie klein eine 3S-Station sein kann, wäre das auf der Zugspitze IMO schon möglich.
Nur der Winkel, in dem die Bahn ankommt geht so nicht.
@10 Mios: Das kostet heutzutage schon ne normale, längere 8 EUB...
Ne PB wäre zwar drin, aber wozu ne alte PB mit ner neueren, fast identischen ersetzen?
Genau so ist das auch aus meiner Sicht. 500-600 P/h wären realistisch. Die Klein Matterhornbahn (die aus meiner Sicht auch zu den technischen Meisterwerken gehört, die man nicht antasten sollte) hat 600 P/h. Auch dort gibt´s Forderungen nach einer 3S-Bahn. Die sollten mal froh sein um ihre 600 P/h.
Bei der Eibseeseilbahn wurden 2003 Antrieb und Steuerung auf den Stand der Technik gebracht. Daneben hat die Bahn noch sonst so manche Besonderheit:
z.B. zwei gespleisste umlaufende Zugseile + Tragseilbremse. Sollte ein Zugseil reissen, wird dieses abgeworfen usw...
Wäre mal gespannt, wie eine Ersatzanlage aussehen soll.
Und wenn dann doch mal irgendwie 1500-2000 P/h möglich wären, entsteht an der Bergstation und der Anschlussbahn zum Platt der nächste Flaschenhals...
Dann doch besser an die Zahnradbahn ran, und alle Potentiale nutzen. Und nicht die Tiroler Zugspitzbahn vergessen.
Die Zahnradbahn hat definitiv noch Reserven die man nutzen sollte. Solange man da die vorhandene Infrastruktur verwendet braucht man "nur" neue Züge. Aber solche Züge sind auch nicht ganz billig und wenn man erstmal die Streckenkapazität erreicht hat wird es richtig teuer, dann muss man zusätzliche Ausweichen im Tunnel bauen.
Um richtig hohe Kapazitäten auf das Platt zu bekommen gäbe es zwei, auch sehr teure, Möglichkeiten. Entweder man baut eine Umlaufbahn die nicht auf den Gipfel sondern direkt zum Platt führt, oder aber man erstellt eine Tunnel SSB, was aber jenseits jeder Finanzierbarkeit liegt. Fakt ist, dass man was machen muss, weil die Wartezeiten schon ziemlich hoch sind, vor allem bei der Talfahrt.
Also wenn macht es Sinn, 2 KAbinen a`120 - 150Personen zu wählen. Diese hätten dann bei 6 Fahrten pro Stunde / Fahrzeit 10m/s 700 - 900Per./Std.
Bei einer Kabinengröße von 100Per. und einer Erhöhung der Geschwindigkeit auf 12m/s (hat beispielsweise die Bergbahn am Achensee) könnten dann 7 Fahrten pro Stunde durchgeführt werden.
Beim Bau einer solchen Anlagen kommt dann das Platzproblem am Gipfel hinzu. Ich denke nicht, dass die Eibsee Seilbahn durch eine andere Anlage ersetzt wird.
Der Idealweg wäre meines Erachtens Eibsee Seilbahn und Gletscherbahn durch eine durchgehende Umlaufbahn zu ersetzten, aber auch das ist wohl mehr meine eigene Utopie.
Auf den momentanen Ausweichen der Zahndradbahn finden 3 Züge platz. Im Regelfall werden pro Zug bis zu 140Per. befördert. Bei 1/2 std. Fahrbetrieb könnten dann 840Per./Std. befördert werden. Aber, die BZB hat nicht genügend Züge, um ganztägig 1/2 mit drei Zügen zu fahren. Also meiner Meinung nach müsste dann hier entsprechend investiert werden.