Ich war mit dem Bus auf der "Durchreise" und habe einen dort einen kleinen Zwischenstopp eingelegt. Die Haltestelle Poche liegt direkt unterhalb des Felsens.
Hier habe ich mal grob den Verlauf eingezeichnet: Gelb ist der Zustieg durch den Wald, rot der Klettersteig. Zunächst bin ich den durchgezogenen weg gegangen. Dort wo die Linie aufhört, führt eine Seilbrücke nach hinten und der Klettersteig geht noch einmal um den Felsen herum auf die Rückseite. Gestrichelt ist der untere Weg eingezeichnet, über den man zu der Spalte gelangt.
Etwas besser kann man den Verlauf des Steigs hier erkennen:
http://80.190.202.79/pic/a/alpin-tour/topotodtnau.jpg
Der Zustieg zu dem Klettersteig ist nicht ausgeschildert!
Hinter dem Hotel führt ein Fußweg entlang, von dem ein kleiner Pfad nach oben abzweigt:
Schließlich gelangt man zu einer Infotafel der Kletterfreunde Todtnau. Wenn man die ausgehängten Briefe liest, wird auch klar, warum es keine offizielle Beschilderung gibt: Der Kletterfelsen wird von Todtnau dem Verein und vom Verein betreuten Personen zur Verfügung gestellt. Es handelt sich also nicht um einen öffentlichen Kletterfelsen.
noch ein paar Meter an dieser Felswand entlang:
Hier beginnt schon ein lockeres, sehr dünnes Führungsseil. Dann gelangt man zum richtigen Beginn des Steigs. Linksrum kommt man nach oben an die Felsen, rechts rum an den Spalt.
Zunächst entschied ich mich für den linken Weg, den eigentlichen Klettersteig. Der Weg führt noch etwas auf die Seite des Felsens...
... bevor dort der Aufstieg beginnt.
kurzer Blick zurück:
In der Wand befinden sich auch mehrere Haken und Ösen zum freien Klettern, so wie diese betreute Kindergruppe:
Es geht noch weiter hinauf:
Das namensgebende Schwimmbad unten im Tal:
Von den interessantesten Stellen außen an der Felswand entlang habe ich leider kaum Fotos. Der Weg führt jedenfalls um eine Ecke herum und dann ein ganzes Stück auf der Wand entlang. Links kam ich gerade her, das rechte Seil ist eine Abspannung der folgenden Seilbrücke:
Da kommt die Seilbrücke:
Ein Trittseil und zwei Halte- /Sicherungsseile:
Blick nach unten in die Spalte, die man auch hinaufklettern kann.
Wem die Seilbrücke zu luftig ist, der kann auch oben auf dem Felsen um die Spalte herum laufen:
Überquerung geschafft:
nun folgen wenige Meter waagerecht an der Wand entlang, dann geht es fast senkrecht runter:
Blick vom senkrechten Stück nach oben, wo noch die Seilbrücke zu erkennen ist.
Dies war meiner Meinung nach die schwierigste Stelle des ganzen Steigs. Der Felsen bietet zwar eigentlich genug Griff- und Trittmöglichkeiten, aber für mich als Nichtkletterer war das doch etwas gewöhnungsbedürftig.
Dann geht es noch einmal waagerecht rechts um den Felsen herum.
Von hinten geht es weiter über einen Pfad entlang eines dünnen Führungsseils oben auf den Felsen.
Von hier hat man noch mal einen Blick auf die Seilbrücke. Hier kann man dann die Spalte hinabsteigen (wenn man nicht wie ich das verpeilt...) oder noch ein Stückchen der Führungsleine folgen.
Dann kommt man an eine Stelle, zu der auch die Umgehung der Seilbrücke führt. Von hier kann man hinter dem Felsen im Bogen durch den Wald wieder zur Einstiegsstelle des Steigs laufen.
Für ganz Blöde ist der Weg auch mit Baustellenband markiert.
Wieder am Einstieg angekommen, will ich noch wissen, wo der rechte Weg der Abzweigung hinführt.
Dieser Weg führt etwa am Fuß des Felsens entlang und dient vermutlich den freien Kletterern als Zustieg.
Ein bisschen auf und ab...
Bis man schließlich unter der Seilbrücke steht. Hier ist wieder eine Gabelung. Geradeaus führt der Weg noch ein paar Meter auf gleicher Höhe als Zustieg für Kletterer weiter, dies ist aber ein Stichweg.
Der Klettersteig führt weiter die Spalte hinauf.
Oben kommt man wieder an der gleichen Stelle raus und kann wieder hintenrum durch den Wald absteigen.
Der Klettersteig ist zwar nicht groß, aber mir hat er richtig Spaß gemacht. Ungefähr eine Stunde haben Zustieg und die beiden Wege gedauert. Dadurch, dass der Felsen am Hang liegt, wirkt die Höhe viel mehr und die Seilbrücke ist auch ein nettes Extra. Stahl wurde in dem Steig kaum verbaut, eigentlich nur für die Sicherungsseile. Ich glaube es gab nur einen einzigen Trittanker.
Wenn man in der Nähe ist, kann man den Steig also gut mal mitnehmen.