Mitte Dezember steigen die Temperaturen auch im langjährigen Durchschnitt leicht an...
Aktuell:
Für das Ende des Trendzeitraums(23.12.2007) ist die Entwicklung derzeit noch unsicher. Sowohl eine vorübergehende, leichte Milderung aus Südwesten als auch ein Andauern der stabilen Hochdrucklage liegen im Bereich des Möglichen. Ergiebigere Niederschläge sind aber bis auf weiteres noch nicht in Sicht.
zur zeit sind keine nennenswerten niederschläge bis weihnachten zu erkennen. in den nächsten tagen -10 (bis zu -15) nachts und tagsüber zwischen -2 und +2 grad.
Nachts bis -16°C Tagsüber um die 0°C, kein Niederschlag mehr in Sicht, damit ab Wörgl keine weiße Weihnacht. Für die Talabfahrten heißt das Feuer frei, da fehlt noch einiges...Oben hats genügend Schnee.
Die Höhe ist unterschiedlich, aber Kühtai liegt ja nun auch auf 2000m.
Ulkig ist auch das Kühtai - Stubai - Gurgl fast in Nord-Süd Richtung liegen und nicht weit auseinander sind. Kühtai - Stubai keine 30km Luftlinie und Stubai - Gurgl ~15 km.
Vielleicht kann jemand diese - in meinen Augen - nicht konsistenten Vorhersagen erklären?
Immer nur jammern, das könnt ihr hier - anstatt dass ihr euch über makelloses Weihnachtsferien-Wetter bei wahren Massen an Schnee freut, wird schon wieder darüber gesudert, dass es ein paar Plusgrade in Tallagen hat. Und dass wetter.at oft Blödsinn schreibt, dürfte ohnehin hinreichend bekannt sein.
Dieses Topic ist zu einer einzigen Beschwerdestelle über das aktuelle Wetter verkommen. Aber gut, mir ist es wurscht - zum Glück bin ich für Wetterinfos nicht auf dieses Topic angewiesen.
Schönes Wochenende (im wahrsten Sinne des Wortes, auch wenn´s hier mal anders stand!!!).
HHer hat geschrieben:
Vielleicht kann jemand diese - in meinen Augen - nicht konsistenten Vorhersagen erklären?
HHer
Servus!
Da braucht Ihr euch keine Sorgen machen. Es handelt sich um ein klassische Inversionswetterlage, dh die kalte Luft sammelt sich in Tallagen und durch den wolkenkosen Himmel erwärmt sich die darüberliegende Luft stärker.
Die beiden Luftschichten sind meist durch eine Inversionsschicht getrennt, die als Sperre wirkt. Hier sammelt sich Staub und Abgase wie unter einer Glocke. Darüber ist es meist klar.
Dies wird durch dieses nahezu ortstreue Hoch hervorgerufen unter der sich Mitteleuropa derzeit befindet.
Diese Luftmasse mag am Tag zwar deutlich positive Temps aufweisen, doch durch die ungehinderte Abstrahlung in der Nacht (keine Wolken) kühlt es dort wieder unter 0°C ab. Die Skigebiete liegen zumeist über der Kaltluft, daher die hohen Temps. Im Stubai ist es schlicht und einfach die Höhe die für Kälte sorgt.
Der Schnee wird dadurch kaum angegriffen, allenfalls in strahlungsintensiven Südlagen (Aber da kann man in der Nacht beschneien). Eigentlich traumhaftes Skiwetter zum geniesen.
Also aufi aufn Berg!
Pfiads enk Eschi
Tante Edith:
PS1: Ach ja, alles was über 5 Tage hinausgeht nennt man gemeinhin GKB (Glaskugelbereich). In diesem Fall mit dem stabilen Hoch kann man auch etwas darüberhinaus schielen ohne sich die Finger zu verbrennen.
PS2: Um lanschis Aussage zu unterstützen empfehle ich www.wetterzentrale.de für ein wenig Bildung in Sachen Wetter, bzw das dortige Forum. Sehr interessant und lehrreich zum Mitlesen.
@lanschi und eschi: Vielen Dank ihr sprecht mir aus der Seele!! letztes Jahr hat das gejammer ja noch "sinn" gemacht aber jetzt??
wie wärs mit ORF Wetter:
Am Mittwoch, am Donnerstag und am Freitag stellenweise zwar länger nebelig, oft aber strahlend sonnig. Im Osten teils lebhafter Nordwind, sonst eher wenig Wind. In den Nächten strenger Frost, tagsüber dann Temperaturen um 0, im Mittelgebirge auch um plus 5 Grad.
2. Gibt es ein Alternative zu wetter.at? Ich habe noch keine gefunden. Die deutschen Seiten sind doch noch ungenauer.
Allgemein.
Inversionswetterlage ist mir eigentlich bekannt. Mich überraschten die über 20 Grad Differenz zw. Kühtai und Stubaier Gletscher. Ist ja nun beides über 2000m.
orf.at ist Klassen besser als wetter.at. Am besten ist zamg.ac.at - nur leider kommt man als normaler Internetsurfer nicht an die Feindaten der ZentralAnstalt für Meterologie und Wetterkunde heran.
HHer hat geschrieben:Inversionswetterlage ist mir eigentlich bekannt. Mich überraschten die über 20 Grad Differenz zw. Kühtai und Stubaier Gletscher. Ist ja nun beides über 2000m.
Auch überraschend ist der Unterschied zw. Kaunertaler und Pitztaler Gletscher von 12 Grad.
Und genau damit disqualifiziert sich wetter.at selbst, bzw. macht sich zur absoluten Lachnummer. Auf wetter.at kann man nur eines sinnvoll und mit Sicherheit feststellen: Das Datum. Nicht umsonst gehört dieser Wetterdienst ja der Tages"zeitung" Österreich.
Alternativen? ORF, ZAMG, Wetteronline (Profikarten zur Abschätzung der groben Wettertrends), daneben die örtlichen Lawinenwarndienste, die zumeist sehr detaillierte Prognosen anbieten. Das SN Wetter, einzelne Skigebiets-Wetterberichte (Sölden, Kitzsteinhorn fallen mir da auf die Schnelle ein). Aber wetter.at....
auf die kommende traumwoche auch wenn ich erst dienstag wieder zum skifahren komme, jetzt heißt wirklich genießen, einzig die ganz niederen gebieten mit großen anteilen unter 1000m können jammern, aber soviele gibts da ja nicht
.. die -10 Grad heut sind mir eindeutig zu kalt. Und bei +10° Maximaltemperatur taut im Dezember nicht viel. Da müssen's schon 15° und Föhn sein. Gut, für die Gebiete unter 1500m, bzw. die, die eh schon fast keinen Schnee (mehr) haben, ist es düster...
Wenigstens soll lt. snowforecast jetzt auch endlich mal im Süden etwas Schnee kommen - so im Bereich südliche Ostalpen und Appennin liegt ja noch herzlich wenig Schnee (fast bis gar nichts), da bin ich schon um jede 5-10cm froh.... ich brauch endlich mal wieder eine Dosis alter italienischer Lifte!
Und wenn man schaut wer hier jammert!!! Es sind ja meistens diejenigen die an Weihnachten oder Ostern für 7 Tage in den Alpen sind.
Leute es hat genug Schnee und wenn über die Feiertage in Kaltenbach Plusgrade angesagt ist, dann ist es so, aber bedenkt auch, daß München z.B. auch nicht viel höher liegt. Und die jenigen tiefen Talabfahrten haben sicher eine gute Kunstschneeauflage, da machen die paar Plusgrade auch nicht so viel aus...
Der Großteil der Gebiete hat genug Schnee, evnetuell fehlt noch bischen was im Tal, aber jetzt man kann man ja mit Vollgas beschneien und ich hoffe, daß es endlich mal super Winterwetter gibt, damit man auch mal die Sonne beim Skifahren genießen darf. Und das möchten der Personenkreis, der in oder an den Alpen wohnt und jede Woche Skifahren geht...
Denn von bisherigen 3 Skitagen, hatte ich so gut wie immer nur grau.... Und das macht auf Dauer auch keinen Spaß....
Aber immer weiter jammern... Und jetzt wieder On-Topic
Geht's noch? Woher weißt Du wie häufig ich Skifahren bin? Auf jeden Fall deutlich häufiger als Deine Annahme.
Man weiß es ja nie, es werden diesen Winter aber wohl über 20 Skitage.
(...) Denn von bisherigen 3 Skitagen, hatte ich so gut wie immer nur grau.... Und das macht auf Dauer auch keinen Spaß.... (...)
Da kann ich nur sagen: schlecht gewählt. Bei unseren ersten beiden Skitage hatten wir Sonnenschein ;-)
Aber vielleicht wird hier deswegen so über die verschiedenen Wetterberichte diskutiert.
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Zu dem angeblichen gejammere. Wenn für den 4. Advent in 2000m Höhe 8 Grad vorhergesagt werden, darf man wohl doch mal drüber sprechen. Das ist mir auf jedenfall zu warm!
Aber es wird ja wohl nicht so kommen. Sie scheinen bei wetter.at etwas an den Vorhersagen geändert zu haben. Anfang Dezember hatten die vorhergesagten Temperaturen noch etwas mit den Messwerten zu tun: http://www.schneegarantie.at/de/willkom ... ionen.html
Aktuell passt es überhaupt nicht zusammen, vorhergesagt Plusgrade. Auf ~2650 in den letzten 24 h Temperaturen zw. -11 und -15.
Mir ist schon klar das die ganzen Wetterplattformen nur eine Genauigkeit vorgaukeln und in diesem Fall für Kühtai keinen eigenen Wetterbericht erstellen. Hilfreich wäre es aber zu Wissen für welche Höhe die Temperaturvorhersage gilt. Oder die Nullgradgrenze anzugeben.
wetter.at hat hier ja nicht den besten Ruf. Die anderen Vorschläge haben aber für mich einen Nachteil. Die Wetterunterschiede zw. z.B. Gerlos, Kühtai/Stubai und Ehrwald/Lermoos sind nicht so einfach abzurufen, spielen aber evtl. bei der Entscheidung wo man für einen Skitag oder ein Skiwochenende hinfährt schon eine Rolle.
Vielleicht habe ich auch etwas übersehen, für neue Hinweise bin ich dankbar :-)
Also auch ARD, ZDF und ORF sprachen die letzten Tage von einer kommenden Inversionswetterlage. Und das heißt nun mal Kalt im Tal, Warm am Berg. Ist so, genauso, wie´s bei Föhn Warm ist.
Wetterlage: Ein Hoch über Nordeuropa bestimmt das Wettergeschehen dieser Woche. Mit einer östlichen Höhenströmung gelangen trockene, kühle Luftmassen in den Alpenraum. Neuschneezuwachs ist keiner in Sicht.
Wetteraussichten am Dienstag :
Westalpen: Am Dienstag ist es im Gebirge weitgehend wolkenlos, die Fernsicht ist ausgezeichnet. In den Tälern halten sich am Vormittag zähe Nebelfelder, vor allem in der Nordschweiz. Es weht schwacher Wind aus Ost bis Südost. Die Temperaturen steigen im Gebirge etwas an und liegen zu Mittag in 2000m bei -6 Grad, in 3000m um -12 Grad und in 4000m um -17 Grad.
Ostalpen: Nach Auflösung der morgendlichen Hochnebelfelder wird der Dienstag überwiegend sonnig. Im Tagesverlauf ziehen einzelne hohe Wolkenfelder durch und sorgen im Hochgebirge zeitweise für diffuse Lichtverhältnisse. In Ostösterreich weht lebhafter Südostwind. Auf den Bergen schwächt sich der Frost ab, in den Tälern bleibt es kalt. Die Temperaturen liegen zu Mittag in 2000m bei -3 Grad, in 3000 um -8 Grad.
Weitere Aussichten:
Westalpen: Auch am Mittwoch wird es wieder verbreitet sonnig und etwas milder. Das Hochdruckwetter mit viel Sonnenschein auf den Bergen und Nebel in den Tälern bleibt bis zum Wochenende bestehen. Die Temperaturen steigen jeden Tag etwas an. Am Wochenende dreht die Strömung auf Süd, es wird föhnig und mild.
Ostalpen: Der Hochdruckeinfluss bleibt auch am Mittwoch und den folgenden Tagen bestehen. Die Woche vor Weihnachten bietet viel Sonnenschein auf den Bergen und starke Inversionen mit Nebel und Hochnebel in den Tälern. Die Temperaturen steigen im Laufe der Woche langsam an, die Strömung dreht bis zum Ende der Woche auf Süd.
Wettermeldungen der Bergstationen vom Montag 13 Uhr
Plateau Rosa (3450m): Nebel, leichter Schneefall, -17 °C, Süd 5 km/h
Jungfraujoch (3580m): stark bewölkt, -19°C, Südost 70 km/h
Säntis: wolkig, -9°C, Südost 30 km/h 350 cm Schneehöhe
Zugspitze (2960m): heiter, -15 °C, Südost 65 km/h, Spitzen 95 km/h, 205 cm Schneehöhe
Patscherkofel (2250m): heiter, -9 °C, Südost 40 km/h, Spitzen 50 km/h, 40 cm Schneehöhe
Sonnblick (3100m): heiter, Nebelschwaden, -16 °C, Südost 50 km/h, Spitzen 85 km/h, 268 cm Schneehöhe Rollepaß: heiter, -6 °C, Nord 5 km/h, 12 cm Schneehöhe
Paganella (2125m): heiter, -9 °C, Nord 5 km/h, 71 cm Schneehöhe
Triglav (2514m)-Kredarica: heiter, -12 °C, Südost 25 km/h, 95 cm Schneehöhe
Damit liegt der Säntis schneehöhentechnisch auf Platz 2 nach dem Dachstein. Wobei der Dachstein zur Zeit geschlossen ist (der Säntis ist Im Januar 2 Wochen geschlossen).
- 40 grad im stubai kann nicht stimmen und wird nicht stimmen, habe gerade bei meinen schwiegereltern dort angerufen, weder am gletscher noch im tal, noch nachts noch sonst irgendwo nicht mal in ihrem gefrierfach
Auch in der letzten Woche vor dem Fest ändert sich nicht viel an der Wetterlage. Die Temperaturen bleiben fast überall tief im Keller. Auch am Tage gibt es in den Gebieten an Rhein und Main nur ganz wenige Plusgrade. Über Schnee geht es in der Nacht auf Werte unter minus 10 Grad runter! Das eher ruhige Winterwetter hat dann auch einigen Nebel zu bieten. Die Sonne hat es nicht immer leicht. Mit Reifglätte muss überall gerechnet werden. Es sieht aber so aus, dass es von Westen her milder werden will. Große Niederschlagsgebiete zeichnen sich derzeit nicht ab. Dafür dann etwas mehr Sonnenschein.
Der 4. Advent hat weiter die Tendenz zu Plusgraden am Tage, die keinen Schnee erwarten lassen. Zwar gehen die Werte in den Nächten meist bis auf den Gefrierpunkt oder leicht darunter zurück, aber mehr als ein kurzes Weiß durch Reif in den Morgenstunden wird es wohl nicht geben. Denn auch Regen oder Schnee halten sich noch zurück.
Somit sind die Chancen auf eine weiße Weihnacht insgesamt deutlich gesunken. Lediglich in den Höhenlagen der östlichen Mittelgebirge, dem Bayerischen Wald, dem Südschwarzwald und direkt in den Alpen wird es bis Weihnachten weiß bleiben. Zudem wird es über die Feiertage etwas milder. Und es scheint von Westen unbeständiger zu werden. Das ruhige Winterwetter scheint zu Ende zu gehen. In den Übergangsregionen kann es dann auch durchaus mal glatt werden.
Bis zum Jahresende will es dann leicht wechselhaft bleiben. Frost im Flachland scheint die Ausnahme zu werden und am Tage steigen die Werte auf fünf bis acht Grad im Flachland an.
Für die schönen Weihnachtsmärkte sollten wir die knackig kalten Tage noch nutzen, damit uns der heiße Glühwein wirklich wärmen kann!