Die Pilatus-Bahnen in der Zentralschweiz und die Marzili-Standseilbahn in der Stadt Bern sind die rentabelsten Schweizer Bergbahnen. Dies schreibt das «Swiss Equity magazin» nach einer vergleichenden Analyse von 101 Bahnen im Land.
Bewertet wurde das Verhältnis zwischen Cash Flow und Gesamtinvestitionen, wie das «Swiss Equity magazin» am Montag mitteilte. In der Kategorie der Unternehmen mit über 10 Mio. Franken Umsatz liegen wie im vergangenen Jahr die Pilatus-Bahnen mit einem Wert von 9,5 Prozent auf dem ersten Platz.
Das bedeutet, dass das Unternehmen seine Anlagen alle zehn Jahre mit selbst erwirtschafteten Mitteln erneuern könnte. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Davos Klosters Bergbahnen AG (7,0 Prozent) und die Bergbahnen Samnaun AG mit 6,8 Prozent.
Bei den Bahnen mit weniger als 10 Mio. Franken Umsatz hat die Drahtseilbahn Marzili-Stadt Bern den besten Wert. Das Verhältnis von Cash Flow und Gesamtinvestitionen betrug bei ihr 8,9 Prozent. Dahinter folgen die Sesselbahn Kandersteg-Oeschinen AG (8,7 Prozent) und die Télé Villars-Gryon SA (8,1 Prozent).
Laut dem Branchenverband Seilbahnen Schweiz gilt ein Mittelwert von 3,5 bis 6 Prozent als Kennzahl, wie das «Swiss Equity magazin» schreibt. In der Regel sei eine Nutzungsdauer der Anlagen von 20 Jahren üblich. Grund für die im Vergleich zum Vorjahr leicht tiefere Rentabilität war der warme Winter 2006/2007.
Über mehrere Jahre zeigt sich ein aber anderes Bild: Besonders wegen des Strukturwandels hat sich die Lage bei den Bahnen in den vergangenen Jahren verbessert, wie das «Swiss Equity magazin» gestützt auf eine Studie des Instituts für öffentliche Dienstleistungen und Tourismus der Universität St. Gallen schreibt.
sda
Pilatus Bahnen am rentabelsten
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