Bezeichnend finde ich, dass der Vater des Piloten vermutet, der Pilot habe eventuell einer Wolke ausweichen wollen. Am Unglückstag (war gerade in Mürren skifahren) gab es meiner Erinnerung nach keine einzige Wolke, ausser der Rauchwolke, die vom zerbarstenen Jet aufgestiegen ist.Pilotenfehler führte zum Absturz
Der Pilot hat eine falsche Flugroute gewählt und so den Absturz eines Tornados der deutschen Luftwaffe im Lauterbrunnental verursacht. Dies geht aus dem Schlussbericht der deutschen Untersuchungsbehörde hervor.
Der Absturz des Tornados im Berner Oberland ist auf einen Pilotenfehler zurückzuführen. Dies berichtet die «NZZ am Sonntag», die sich auf Günter Schawer, den Vater des Piloten, und den Schlussbericht der deutschen Untersuchungsbehörde bezieht. Andere mögliche Ursachen wie beispielsweise ein technischer Defekt, Drogen oder Alkohol sollen demnach keine Rolle gespielt haben.
Zudem sei der Pilot weder zu schnell (etwa 200 Knoten) noch zu tief geflogen. Den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1000 Fuss zum Talgrund habe er durchwegs eingehalten. Dies alles geht aus der Auswertung des Flugdatenschreibers, der Obduktion der Leiche, der Befragung des Waffensystemoffiziers und der Analyse der Wrackteile hervor.
Links anstatt rechts
Der 27-jährige Pilot des deutschen Kampfjets machte den Fehler, dass er zuhinterst im Lauterbrunnental nach links hielt, wo die Felswände steil und mehrere tausend Meter hoch aufragen. Hätte er nach rechts abgedreht, so hätte er den Tornado über einen tiefer liegenden Grat ziehen können. Man könne nur darüber spekulieren, weshalb er links abgebogen sei, sagte Schawer gegenüber der «NZZ am Sonntag». Vielleicht sei eine Wolke im Weg gewesen, erläuterte er.
Der Vater des verunglückten Piloten war kurz vor Weihnachten von Oberst Burkhard Kollmann, dem Kommodore des Jagdbombergeschwaders 32 der deutschen Luftwaffe, kontaktiert worden. Zu dieser Einheit gehörte der abgestürzte Tornado. Kollmann teilte den Angehörigen unter anderem mit, dass der Schlussbericht der deutschen Flugunfallbehörde seit Anfang November fertig sei und man ihn der Familie nach Erledigung aller administrativen Angelegenheiten auf Wunsch Anfang Jahr vorlegen werde.
Jürg Nussbaum, Sprecher der Schweizer Luftwaffe, wollte noch keine Stellung beziehen, solange der Schlussbericht in der Schweiz noch nicht vorliege. Die deutsche Luftwaffe bestätigte, dass der Bericht in den kommenden Tagen freigegeben werde.
Absturz nach Zwischenhalt
Der Tornado war am 12.April 2007 kurz nach 15 Uhr in die Äbeni Flue bei Stechelberg im hinteren Lauterbrunnental geprallt. Der deutsche Kampfjet war von Korsika herkommend in Emmen, wo er getankt hatte, zu einem Übungsflug durch das Gebirge gestartet. Bei diesem sogenannten Gebirgsparcours werden in den Alpen verschiedene Navigationspunkte angeflogen. Der Tornado-Jagdbomber hät-te Sitten, Lodrino, Samedan und Altenrhein ansteuern und dann in seinen Fliegerhorst in Lechfeld (Bayern) zurückkehren sollen.
Kurz vor dem Absturz löste der hinter dem Piloten sitzende Waffensystemoffizier den Schleudersitz aus. 0,2 Sekunden später folgte der Pilot, der ums Leben kam. Seine Leiche wurde wenige Stunden später 400 Meter unterhalb der Einschlagstelle gefunden. Grosses Glück hatte dagegen der Waffensystemoffizier: Er wurde mit dem Fallschirm zwar auch in die steile Wand gedrückt, doch verfing sich das Tuch an einem Felsvorsprung, was einen Sturz in die Tiefe verhinderte. Er erlitt einen Bruch des Sprunggelenks und wurde mit dem Helikopter geborgen. Heute steht er wieder im Einsatz für die Luftwaffe.
Quelle: http://www.espace.ch/artikel_464141.html
Tornadobsturz Lauterbrunnent
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Ok es ist der Vater... aber wie kommt er dazu angaben zum unfallhergang zu machen? war er co-pilot oder im flyght-controll oder wie?
vor allem stelle eine wolke ja eine große gefahr für einen 40mio € stealht beschichteten, fly-by-wire gestützen jagdbomber da... /ironie ende
komisch ist ach das ganze fast ein jahr her ist und die jetzt mit berichten kommen : /
vor allem stelle eine wolke ja eine große gefahr für einen 40mio € stealht beschichteten, fly-by-wire gestützen jagdbomber da... /ironie ende
komisch ist ach das ganze fast ein jahr her ist und die jetzt mit berichten kommen : /