Spiegelonline: Lawinen reissen 6 Menschen in den Tod
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Quelle: TTExperte warnt vor erheblicher Lawinengefahr
Am Wochenende hat der weiße Tod erneut zugeschlagen: In Vils konnte ein Bayer nur noch tot aus einer Lawine geborgen werden. Die Gefahr bleibt hoch.
Eine Reihe großer Lawinenabgänge hielt am Wochenende die Helfer in Atem. Einem 32-jährigen Tourengeher konnten sie nicht mehr helfen: Der Bayer aus Marktoberdorf war am Nachmittag im Gemeindegebiet von Vils von einem Schneebrett, das er selbst ausgelöst hatte, verschüttet worden.
Erst am späten Abend war der Mann als vermisst gemeldet worden. Gegen 2.30 Uhr machten sich Bergretter aus Vils auf den Weg. Nach einer Stunde erreichten sie die Lawine, 30 Minuten später hatten sie den Vermissten geborgen. Allerdings kam für den Mann jede Hilfe zu spät.
Mehr Glück hatte ein Paar aus München, das am Samstag eine Skitour in Hochfügen unternahm. Der Mann (63) löste dabei eine Lawine aus, die ihn 50 Meter mitriss und verschüttete. Er konnte sich aber selber ausgraben. Weitere tödliche Lawinenunglücke ereigneten sich am Wochenende in den Bundesländern Salzburg, Steiermark und Niederösterreich.
Rudi Mair vom Tiroler Lawinenwarndienst bezeichnet die derzeitigen Verhältnisse als "richtig ungut: Die Situation ist vor allem für Tourengeher und Variantenfahrer sehr gefährlich."
Der Neuschnee der letzten Tage liege auf einer lockeren, bindungslosen Schneeschicht, warnt der Experte, außerdem hätten die Höhenstürme gefährliche Windverfrachtungen mit sich gebracht. Mairs Tipp: "Wer nicht unbedingt muss und wer sich nicht sehr gut auskennt, sollte derzeit eher auf der Piste bleiben."
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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