Da heisst es "Glück gehabt". Wer die Bahn kennt, weiss, dass sie wirklich sehr windexponiert liegt. Ist auch (meines Wissens) zusammen mit der Schaufeljochbahn am Stubaier Gletscher die höchstgelegene Gondelbahn Europas. Der Vorfall zeigt, dass auch neue Bahnen (Baujahr 2005) nicht vor solchen Einzelereignissen restlos sicher sind.Glücklicherweise war die Gondelbahn leer
Nicht alle Zwischenfälle bei Bergbahnen enden so tragisch wie derjenige auf der Kleinen Scheidegg. Am Wochenende wurde bekannt, dass es am Donnerstag nicht nur am Fusse der Eigernordwand, sondern auch ob Saas Grund einen Absturz gab. Um 14 Uhr fiel eine 8er-Kabine der Gondelbahn Kreuzboden-Hohsaas hinunter. "Das Ereignis wurde vermutlich durch eine starke Windböe ausgelöst", schrieb der "Walliser Bote". Glücklicherweise war der Betrieb der Anlage wegen des starken Windes bereits um 12 Uhr eingestellt worden. Deshalb kamen auch keine Personen zu Schaden.
Was kann man daraus lernen: Wenn das nächste Mal ein Lift wegen zuviel Wind nicht läuft, nicht verärgert sein, dass man damit nicht fahren kann. Zum Glück haben die Leute in Saas Grund rechtzeitig reagiert. Wobei ich mich frage, warum die Gondeln nicht langsam garagiert wurden.