Ochsenkopf/Nordbayern, 10.01.2008
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texan2001
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Ochsenkopf/Nordbayern, 10.01.2008
Ochsenkopf (Fichtelgebirge, Nordbayern), 10.01.2008
Vorbemerkung: Nachdem ich schon lange Zeit hier mitlese, hatte ich schon im letzten Jahr zu Ostern den Entschluss gefasst, auch einen Beitrag durch eigene Berichte zu leisten. Leider ist daraus im Anschluss an meinen Aufenthalt zu Ostern in Gröden nichts geworden. Heute ist es aber nun soweit mit einem Bericht aus einem noch nicht sonderlich dokumentierten Gebiet aus meiner Studienregion.
Nachdem die Alpen von Bayreuth aus gesehen mit 300 km Entfernung doch nicht so nah sind, dass es sich lohnen würde dorthin den einen oder anderen Tagesausflug zu unternehmen, bleibt mir abgesehen vom traditionellen Osterurlaub in Südtirol „nur“ das nahe Fichtelgebirge zur Befriedigung der„Skisucht“. Im Wesentlichen gibt es dort zwei „lohnende“ Skigebiete, einmal den heute besuchten Ochsenkopf und Mehlmeisel, beide Gebiete in ca. 25 min. von meiner Haustür aus zu erreichen.
In Mehlmeisel fahre ich öfters am Abend, da dort täglich durchgängig von 9 bis 22 Uhr Liftbetrieb ist und die Piste ein für das Mittelgebirge ordentliches Gefälle aufweist und super breit ist. Außerdem ist dieses Gebiet dank 5 M20 schon recht schneesicher, so dass in „normalen“ Wintern von Dezember bis März Betrieb ist.
Der Ochsenkopf hingegen hat den Vorteil, dass es dort zwei KSBs gibt, die deutlich bequemer sind als die drei Schlepplifte in Mehlmeisel. Außerdem ist dort die Abfahrtslänge mit ca. 2 km pro Abfahrt deutlich länger (gegenüber 700m in Mehlmeisel) und zumindest die Nordabfahrt hat im unteren Bereich ein ebenfalls ordentliches Gefälle. Die Südabfahrt hingegen ist nur im oberen Bereich ausreichend geneigt, ab der Hälfte hingegen arg flach.
Heute entschieden wir (ein Freund und ich) uns für die Vormittagskarte am Ochsenkopf, mit der wir von 9 bis 13 Uhr gefahren sind. Länger war nicht möglich, da wir beide um 14 Uhr in der Universität sein mussten und außerdem 4 Stunden bei nur 2 Pisten ohne Wartezeiten ausreichend Zeit war.
Aber nun das Berichtsschema:
Anfahrt:
Von Bayreuth über Bad Berneck nach Bischofsgrün in 25 min.
Wetter:
Die ganze Zeit trocken und meist stark bewölkt (nur ganz vereinzelt Wolkenlücken); Im Talbereich meist gute Sicht, am Berg auch öfters nebelig
Temperatur:
(laut Homepage am Morgen): Tal 1,5°C, Berg 0°C
Schneehöhe:
Im Gelände (geschätzt): Im Talbereich nurnoch Schneereste, am Berg ca. 20 cm
Auf der Piste: Auf der beschneiten Nordabfahrt stimmen die im Internet angegebenen 50 cm (nur eine Stelle mit ein wenig Gras, lag aber wohl eher an schlechter Verteilung des Schnees); auf der unbeschneiten Südabfahrt deutlich weniger, aber noch ausreichend um ohne Skischaden davon zu kommen (vor allem im oberen „Steilstück“ jedoch deutlich Gras zu erkennen)
Schneezustand:
Auf der Nordabfahrt bis ca. 12 Uhr sehr harter Kunstschnee, danach etwas weicher
Auf der Südabfahrt die ganze Zeit deutlich weicher
Mein Mitfahrer war aufgrund des Schneezustandes glücklich, sich gegen das Snowboard und für die Ski entschieden zu haben
Geöffnete Anlagen:
Die beiden 2er KSBs sowie die beiden Anfängerseillifte jeweils an den Talstationen
Geschlossene Anlagen:
Schlepplift an der Talstation Nord (nur noch eines schmales Schneeband, erzeugt von einer M20)
Offene Pisten:
Beide „Talabfahrten“ (Ochsenkopf Nord und Süd), Übungsgelände an beiden Talstationen
Geschlossene Pisten:
Piste am Schlepplift an der Talstation Nord
Meisten Gefahren mit:
2er KSB „Ochsenkopf Nord“
Wenigsten Gefahren mit:
beide Seillifte gar nicht
Wartezeiten:
0,0
Gefallen:
- Nichts los!
- Faire Kartenpreise (Halbtageskarte 9-13 Uhr mit Studentenermäßigung 13 €)
- Skifahren im deutschen Mittelgebirge mit Abfahrtslängen von über 2 km
- moderne Beschneiungsanlage auf der Nordabfahrt, ohne die hier nicht viel gegangen wäre
- 2 KSBs, zwar nicht mehr die jüngsten, aber dennoch bequemer und vor allem recht zügiger Transport
- Vormittags Ski, ab 14 Uhr in der Vorlesung sitzen
Nicht gefallen:
- Wetter (Nebel)
- sehr harter Schnee auf der Ochsenkopf-Nord
- Parkplatz an der Talstation Ochsenkopf-Nord: Mit einer dicken Eisschicht überzogen, abschüssig und wenig Splitt auf dem Eis (hatte die ganze Zeit Angst, mein Auto rutscht weg) und dafür noch 1,50 € Parkgebühren (An der Talstation-Süd wäre es umsonst gewesen)
- „Steilstück“ der Ochsenkopf-Süd-Abfahrt hätte mit ausreichend Schnee versorgt werden können, da eine M 18 die die Nordabfahrt versorgt nur ca. 50 m entfernt steht
Fazit: 4,5 von 6 Maximalen (Mittelgebirgswertung)
Abzüge: Siehe nicht gefallen
(Bilder folgen, falls ich das hinkriege)
Vorbemerkung: Nachdem ich schon lange Zeit hier mitlese, hatte ich schon im letzten Jahr zu Ostern den Entschluss gefasst, auch einen Beitrag durch eigene Berichte zu leisten. Leider ist daraus im Anschluss an meinen Aufenthalt zu Ostern in Gröden nichts geworden. Heute ist es aber nun soweit mit einem Bericht aus einem noch nicht sonderlich dokumentierten Gebiet aus meiner Studienregion.
Nachdem die Alpen von Bayreuth aus gesehen mit 300 km Entfernung doch nicht so nah sind, dass es sich lohnen würde dorthin den einen oder anderen Tagesausflug zu unternehmen, bleibt mir abgesehen vom traditionellen Osterurlaub in Südtirol „nur“ das nahe Fichtelgebirge zur Befriedigung der„Skisucht“. Im Wesentlichen gibt es dort zwei „lohnende“ Skigebiete, einmal den heute besuchten Ochsenkopf und Mehlmeisel, beide Gebiete in ca. 25 min. von meiner Haustür aus zu erreichen.
In Mehlmeisel fahre ich öfters am Abend, da dort täglich durchgängig von 9 bis 22 Uhr Liftbetrieb ist und die Piste ein für das Mittelgebirge ordentliches Gefälle aufweist und super breit ist. Außerdem ist dieses Gebiet dank 5 M20 schon recht schneesicher, so dass in „normalen“ Wintern von Dezember bis März Betrieb ist.
Der Ochsenkopf hingegen hat den Vorteil, dass es dort zwei KSBs gibt, die deutlich bequemer sind als die drei Schlepplifte in Mehlmeisel. Außerdem ist dort die Abfahrtslänge mit ca. 2 km pro Abfahrt deutlich länger (gegenüber 700m in Mehlmeisel) und zumindest die Nordabfahrt hat im unteren Bereich ein ebenfalls ordentliches Gefälle. Die Südabfahrt hingegen ist nur im oberen Bereich ausreichend geneigt, ab der Hälfte hingegen arg flach.
Heute entschieden wir (ein Freund und ich) uns für die Vormittagskarte am Ochsenkopf, mit der wir von 9 bis 13 Uhr gefahren sind. Länger war nicht möglich, da wir beide um 14 Uhr in der Universität sein mussten und außerdem 4 Stunden bei nur 2 Pisten ohne Wartezeiten ausreichend Zeit war.
Aber nun das Berichtsschema:
Anfahrt:
Von Bayreuth über Bad Berneck nach Bischofsgrün in 25 min.
Wetter:
Die ganze Zeit trocken und meist stark bewölkt (nur ganz vereinzelt Wolkenlücken); Im Talbereich meist gute Sicht, am Berg auch öfters nebelig
Temperatur:
(laut Homepage am Morgen): Tal 1,5°C, Berg 0°C
Schneehöhe:
Im Gelände (geschätzt): Im Talbereich nurnoch Schneereste, am Berg ca. 20 cm
Auf der Piste: Auf der beschneiten Nordabfahrt stimmen die im Internet angegebenen 50 cm (nur eine Stelle mit ein wenig Gras, lag aber wohl eher an schlechter Verteilung des Schnees); auf der unbeschneiten Südabfahrt deutlich weniger, aber noch ausreichend um ohne Skischaden davon zu kommen (vor allem im oberen „Steilstück“ jedoch deutlich Gras zu erkennen)
Schneezustand:
Auf der Nordabfahrt bis ca. 12 Uhr sehr harter Kunstschnee, danach etwas weicher
Auf der Südabfahrt die ganze Zeit deutlich weicher
Mein Mitfahrer war aufgrund des Schneezustandes glücklich, sich gegen das Snowboard und für die Ski entschieden zu haben
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Geschlossene Anlagen:
Schlepplift an der Talstation Nord (nur noch eines schmales Schneeband, erzeugt von einer M20)
Offene Pisten:
Beide „Talabfahrten“ (Ochsenkopf Nord und Süd), Übungsgelände an beiden Talstationen
Geschlossene Pisten:
Piste am Schlepplift an der Talstation Nord
Meisten Gefahren mit:
2er KSB „Ochsenkopf Nord“
Wenigsten Gefahren mit:
beide Seillifte gar nicht
Wartezeiten:
0,0
Gefallen:
- Nichts los!
- Faire Kartenpreise (Halbtageskarte 9-13 Uhr mit Studentenermäßigung 13 €)
- Skifahren im deutschen Mittelgebirge mit Abfahrtslängen von über 2 km
- moderne Beschneiungsanlage auf der Nordabfahrt, ohne die hier nicht viel gegangen wäre
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Zuletzt geändert von texan2001 am 10.01.2008 - 21:24, insgesamt 1-mal geändert.
- schneitech
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also hats dir im Großen und Ganzen bei mir Zuhause ganz gut gefallen?
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und nun die Bilder...
- Dateianhänge
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- Nordabfahrt
- ochsenkopf jan.2008 026.jpg (21.9 KiB) 2193 mal betrachtet
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- Unterwegs viele Lanzen, die augrund der recht schmalen Piste im oberen Bereich (reicht aber bei einer 2er KSB locker) den Wald mitversorgen...
- ochsenkopf jan.2008 024.jpg (23.93 KiB) 2194 mal betrachtet
-
- Beginn der Nordabfahrt: Kurzer, steilerer Hang, gefolgt von einem längeren Flachstück, auf dem man aber schön schnell carven kann
- ochsenkopf jan.2008 023.jpg (16.13 KiB) 2197 mal betrachtet
-
- Schieben von den Bergstationen zum Beginn der Nordabfahrt
- ochsenkopf jan.2008 019.jpg (19.38 KiB) 2195 mal betrachtet
-
- Übungsgelände Süd
- ochsenkopf jan.2008 012.jpg (15.53 KiB) 2194 mal betrachtet
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- Übungsgelände mit Seillift an der Talstation Süd
- ochsenkopf jan.2008 011.jpg (17.2 KiB) 2194 mal betrachtet
Zuletzt geändert von texan2001 am 10.01.2008 - 21:15, insgesamt 1-mal geändert.
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bayer
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Jaja der Ochsenkopf. Sind von mir auch nur ca 60 Km, aber der Hügel ist wirklich sowas von Flach....Vor allem die Südabfahrt ist eigentlich ne "hellgrüne" Piste, die ab der Mitte fast bergauf geht.... Man sieht häufig Snowboarder die letzten 500m zu Fuß zum Lift gehen. Mit Skiern kann mans im Skatingschritt bewältigen.Für Anfänger u Familien mit Kindern aber im Raum Franken-Nordbayern wohl das beste Gebiet, neben dem bereits erwähnten Mehlmweisel.
- schneitech
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ja is schon klar, ein Mini-Skigebiet...für nen Tagesausflug taugts. Und es war ja recht neblich, bei schönem Wetter is das ein Traum in weiß!
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