Kanonen feuern im Dienste von Frau Holle
In Kärntens Wintersportregionen rüstet man sich bereits für das heurige Schi-Opening. In wenigen Tagen sind die Pisten präpariert, die idealen Temperaturen lassen eine künstliche Beschneiung zu.
Der Blick zum Himmel versetzte in den vergangenen Tagen schneehungrige Kärntner in leichtes Verzücken - die ersten Flocken! Die sind allerdings wieder geschmolzen - sogar in den Schigebieten. Auch wenn die Meteorologen zum Wochenende mehr von der weißen Pracht prophezeien, verlassen sich Kärntens Wintertouristiker nicht auf Frau Holle und feuern mit ihren Schneekanonen auf die Pisten. So steht einem weißen Opening nichts mehr im Wege: In Bad Kleinkirchheim beschneit man bereits seit Donnerstag die Abfahrtsstrecken. "Wenn die Temperaturen nicht steigen, können wir am Wochenende mit dem Liftbetrieb beginnen", hofft Eike Reutler von der Marketingabteilung der Bergbahnen Bad Kleinkirchheim auf bleibende Minusgrade.
Auf dem Nassfeld sieht es ähnlich aus: "Es ist zwar alles angezuckert, doch für den Saisonstart brauchen wir noch jede Menge des künstlichen Niederschlags", so Brigitte Dej von der Liftgesellschaft.
60.000 Kubikmeter Wasser wurden auf der Gerlitzen bereits in Kunstschnee verwandelt. Zum Schi-Opening rechnet man mit einer Schneehöhe von rund 25 Zentimeter. Auch auf der Simonhöhe gaukeln die Kanonen bereits eine Winterlandschaft vor.
Auf dem Katschberg hat es Sonntag den ganzen Tag geschneit. Etwa 20 Zentimeter schmücken die steilen Hänge des Katschis, durch die Beschneiung werden es noch mehr.
Ungefähr zehn Zentimeter Neuschnee bedecken die Hohe Tauern. Bis zum Saisonstart erhofft man sich einen halben Meter von "Frau Holle".
Die Pisten der Norischen Region beschneit man seit etwa einer Woche. Die Wetterverhältnisse sind ideal und wenn es so bleibt, dann steht dem Schispaß nichts mehr im Wege.
Kärnten: Kanonen feuern im Dienste von Frau Holle
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Jay
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Kärnten: Kanonen feuern im Dienste von Frau Holle
Die Neue Kärntner Tageszeitung berichtet:
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ORF Kärnten
Erste Skigebiete nehmen Betrieb auf
Die Skisaison in Kärnten hat begonnen. Als eines der ersten österreichischen Schigebiete außerhalb der Gletscherregion startete am Mittwoch die Turracher Höhe in den Winter. Drei Schlepplifte sind bereits in Betrieb.
Beheizte Lifte und Kunstschnee
Am Freitag kommt die Kornockbahn dazu. Sie befördert die Skifahrer auf 2.200 Meter Seehöhe. Heuer sind die Skisessel sogar beheizt.
Am Samstag folgen dann auch Heiligenblut und die Schareck-Gondelbahn sowie der Tauernberg-Schlepplift. Skifahrer können dann vom Schareck bis zur Mittelstation abfahren, in den meisten Gebieten gibt es bis zu einem halben Meter Kunstschnee.
Anfang Dezember ist Stichtag
Bad Kleinkirchheim öffnet ebenfalls am Wochenende und beginnt seinen Skibetrieb mit der Kaiserburg- und der Strohsackbahn.
Bereits seit Oktober läuft der Skibetrieb am Mölltaler Gletscher. Die meisten der 27 Kärntner Skigebiete öffnen laut Kärnten Werbung allerdings erst Anfang Dezember.
Skiweltcup in Bad Kleinkirchheim
Der Skiweltcup Mitte Jänner ist mit seinen drei Damen-Weltcuprennen der Höhepunkt der beginnenden Wintersportsaison in Bad Kleinkirchheim.
Am meisten investiert wurde in St. Oswald. Zwei alte Schlepplifte wurden durch zwei Vierer-Sesselbahnen ersetzt. Sieben Millionen Euro haben die Aufstiegshilfen gekostet. Insgesamt wurden 22 Millionen Euro in die Kärntner Skigebiete investiert.
Die Skisaison in Kärnten hat begonnen. Als eines der ersten österreichischen Schigebiete außerhalb der Gletscherregion startete am Mittwoch die Turracher Höhe in den Winter. Drei Schlepplifte sind bereits in Betrieb.
Beheizte Lifte und Kunstschnee
Am Freitag kommt die Kornockbahn dazu. Sie befördert die Skifahrer auf 2.200 Meter Seehöhe. Heuer sind die Skisessel sogar beheizt.
Am Samstag folgen dann auch Heiligenblut und die Schareck-Gondelbahn sowie der Tauernberg-Schlepplift. Skifahrer können dann vom Schareck bis zur Mittelstation abfahren, in den meisten Gebieten gibt es bis zu einem halben Meter Kunstschnee.
Anfang Dezember ist Stichtag
Bad Kleinkirchheim öffnet ebenfalls am Wochenende und beginnt seinen Skibetrieb mit der Kaiserburg- und der Strohsackbahn.
Bereits seit Oktober läuft der Skibetrieb am Mölltaler Gletscher. Die meisten der 27 Kärntner Skigebiete öffnen laut Kärnten Werbung allerdings erst Anfang Dezember.
Skiweltcup in Bad Kleinkirchheim
Der Skiweltcup Mitte Jänner ist mit seinen drei Damen-Weltcuprennen der Höhepunkt der beginnenden Wintersportsaison in Bad Kleinkirchheim.
Am meisten investiert wurde in St. Oswald. Zwei alte Schlepplifte wurden durch zwei Vierer-Sesselbahnen ersetzt. Sieben Millionen Euro haben die Aufstiegshilfen gekostet. Insgesamt wurden 22 Millionen Euro in die Kärntner Skigebiete investiert.
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ORF Kärnten
Gestern auf www. orf.at, unter Bundesland Kärnten !jwahl hat geschrieben:Könntest du bitte noch die Quelle nennen?
Danke
Jakob
Gruss
Peter
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Bzgl. Kärnten und Kunstschnee:
Quelle: ORFPisten in gutem Zustand: Teurer Kunstschnee in ganz Kärnten
Am Samstag regnete es in fast ganz Kärnten, die Schneefallgrenze sinkt aber, und spätestens am Sonntag können die meisten Skigebiete mit Neuschnee rechnen. Die 700 Pistenkilometer Kärntens sind bereits in Top-Zustand.
98 Prozent der Pisten durchgehend beschneit
Viel von der weißen Pracht hat es diesen Winter im Süden noch nicht gegeben, obwohl das in den Skigebieten selbst nicht nachvollziehbar ist. 98 Prozent der Pisten werden nämlich durchgehend beschneit.
Der Kompaktschnee ersetzt die natürliche Pracht, der Vollbetrieb ist gesichert, die Bedingungen sind sehr gut. Die künstliche Schneepracht gehe natürlich ins Geld, klagte der Sprecher der Seilbahnwirtschaft, Wolfgang Löscher.
"Alle Skigebiete haben wenigstens entsprechende Witterungsbedingungen gehabt, so dass die Schneeproduktion in entsprechendem Ausmaß vorgenommen werden konnte. Dazu sagen muss man allerdings, dass wir in der Saison dadurch mit Mehrkosten zwischen zehn und 15 Prozent rechnen müssen."
Kärntner wollen weiße Landschaft haben
Zusätzlich wirkt sich der allgemeine Schneemangel in einem anderen Bereich spürbar aus: Die einheimischen Tagesgäste sind heuer zurückhaltend, denn es gibt eine große Gruppe an Skifahrern, die sich nur Tagesskipässe kaufen würden.
"Dieser Gast entscheidet natürlich ganz spontan, ob er Skilaufen geht oder nicht. Hier ist ein Rückgang in den südlich liegenden Skigebieten zu verzeichnen. Der Kärntner geht halt nicht so gerne Skifahren, wenn der Schnee nicht auch rundherum im Tal sichtbar ist", so Löscher.
Der Kärntner Skipass ist ein echter Erfolg
Einen Zuwachs gibt es hingegen bei den Kunden mit Kärntner Skipass. Rund 27.000 solcher Skipässe sind heuer verkauft worden - um immerhin sieben Prozent mehr, als im Vorjahr.
Fazit: Mit der laufenden Wintersaison werden aller Voraussicht nach keine Rekorde zu brechen sein. Im Vergleich zum schneereichen Winter 2006/2007 wird es in manchen Gebieten sogar empfindliche Einbußen geben.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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