5. Lawinentoter in Tirol
- S04-Mutschler
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5. Lawinentoter in Tirol
person wurde seit Sonntag vermisst!
Karwendel 15.01.2008
Vermisster Snowboarder tot geborgen
Die tagelange Suche nach einem verschütteten deutschen Snowboarder im Bereich der Seekar-Spitze im Karwendel ist beendet. Der Mann wurde Dienstagmittag tot geborgen.
Weitere Lawine während der Suche
Kurz vor 13.00 Uhr wurde der 37-jährige Snowboarder tot aus der Lawine geborgen, bestätigt Kurt Nairz, Einsatzleiter der Bergrettung:
"Er war ungefähr drei Meter tief verschüttet. Es war ein schwieriger Einsatz, weil die Lawine ein großes Ausmaß hatte, sie war bis zu 15 Meter tief."
Mit dem Hubschrauber des Innenministeriums wurde die Leiche des Deutschen vor wenigen Minuten ins Tal geflogen. Der Snowboarder ist der fünfte Lawinentote in diesem Winter in Tirol.
Quelle:www.tirol.at
weiss nicht so recht wie ich die Zahl einschätzen soll?
ist das normal oder gibt es eher weniger/mehr tödliche Unfälle durch lawinen??? Hat wer ältere Infos/Zahlen???
Karwendel 15.01.2008
Vermisster Snowboarder tot geborgen
Die tagelange Suche nach einem verschütteten deutschen Snowboarder im Bereich der Seekar-Spitze im Karwendel ist beendet. Der Mann wurde Dienstagmittag tot geborgen.
Weitere Lawine während der Suche
Kurz vor 13.00 Uhr wurde der 37-jährige Snowboarder tot aus der Lawine geborgen, bestätigt Kurt Nairz, Einsatzleiter der Bergrettung:
"Er war ungefähr drei Meter tief verschüttet. Es war ein schwieriger Einsatz, weil die Lawine ein großes Ausmaß hatte, sie war bis zu 15 Meter tief."
Mit dem Hubschrauber des Innenministeriums wurde die Leiche des Deutschen vor wenigen Minuten ins Tal geflogen. Der Snowboarder ist der fünfte Lawinentote in diesem Winter in Tirol.
Quelle:www.tirol.at
weiss nicht so recht wie ich die Zahl einschätzen soll?
ist das normal oder gibt es eher weniger/mehr tödliche Unfälle durch lawinen??? Hat wer ältere Infos/Zahlen???
- Gletscherfloh
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Üblicherweise beträgt in Österreich (gesamt) die Zahl der Todesopfer durch Lawinenunglücke ca. 20-30 pro Saison.
Gibt natürlich (starke) Schwankungen, v.a. durch die (seltenen) Grossereignisse bei denen es zu Schadenslawinen im Talbereich kommt (z.B. Galtür 1999, Arlberg 1988 (?), Paznaun 1984, ...., Vorarlberg 1953 (?)). Diese Katastrophen werden aber - v.a. durch die grossen Investitionen in einschlägigen Lawinenschutzbauten - seltener.
Gibt natürlich (starke) Schwankungen, v.a. durch die (seltenen) Grossereignisse bei denen es zu Schadenslawinen im Talbereich kommt (z.B. Galtür 1999, Arlberg 1988 (?), Paznaun 1984, ...., Vorarlberg 1953 (?)). Diese Katastrophen werden aber - v.a. durch die grossen Investitionen in einschlägigen Lawinenschutzbauten - seltener.
- S04-Mutschler
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also wenn diese zahlen 20-30 todesopfer pro saison in ganz Österreich stimmen, so finde ich bis zum jetzigen Zeitpunkt 5 Todesopfer alleine in Tirol auch ziemlich heftig!
Und es gab noch keine sogenannte Großereignisse!!!
jetzt würde es mich natürlich auch mal interressieren wie es in den anderen Bundesländern aussieht!
Hat zufällig irgendwer was gehört bzw. gelesen???
ausserdem ist wie ich finde, die Lawinen-Gefahrensituation über bis zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht oftmals besonders groß gewesen!!!
Und es gab noch keine sogenannte Großereignisse!!!
jetzt würde es mich natürlich auch mal interressieren wie es in den anderen Bundesländern aussieht!
Hat zufällig irgendwer was gehört bzw. gelesen???
ausserdem ist wie ich finde, die Lawinen-Gefahrensituation über bis zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht oftmals besonders groß gewesen!!!
- lanschi
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Puh ja vor allem die Woche nach den massiven Schneeverfrachtungen (glaube, es war kurz nach Neujahr?) war schon sehr heftig.
Es gab auch in den anderen Bundesländern mehrere Todesopfer (Salzburg glaube ich 4, Oberösterreich 1, Steiermark 1-2, Vorarlberg einige...) - insgesamt also schon ein Winter, der schon sehr viele Opfer gefordert hat (zumal wir ja gerade erst Jänner haben...
).
Es gab auch in den anderen Bundesländern mehrere Todesopfer (Salzburg glaube ich 4, Oberösterreich 1, Steiermark 1-2, Vorarlberg einige...) - insgesamt also schon ein Winter, der schon sehr viele Opfer gefordert hat (zumal wir ja gerade erst Jänner haben...
- Powderjunky
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Da wäre es mal interessant zu wissen, ob das "greenhorns" waren oder erfahrende Leute...
Weil freeride bekommt verdammt großen zu Lauf sowohl von Ski als auch von Snowboard...
Von daher wäre es interessant zu wissen wie viel Wissen und Erfahrung die Opfer gehabt hatten.
Aber das wird man wohl nie so recht erfahren
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Von daher wäre es interessant zu wissen wie viel Wissen und Erfahrung die Opfer gehabt hatten.
Aber das wird man wohl nie so recht erfahren
- Gletscherfloh
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Lawinenunglücke werden sehr genau dokumentiert. Üblicherweise gibt es paar Monate nach Ende des Winters dann genaue Auswertungen und Analysen (tw. auch längere Analysen jedes einzelnen Lawinenunglücks). Diese werden dann regelmässig auch publiziert (z.B. in bergundsteigen, einer Zeitschrift für Risikomanagement im Bergsport, die von den alpinen Vereinen Österreichs, Deutschlands, der Schweiz und Südtirols herausgegeben wird).Klare hat geschrieben:Da wäre es mal interessant zu wissen, ob das "greenhorns" waren oder erfahrende Leute...
Weil freeride bekommt verdammt großen zu Lauf sowohl von Ski als auch von Snowboard...
Von daher wäre es interessant zu wissen wie viel Wissen und Erfahrung die Opfer gehabt hatten.
Aber das wird man wohl nie so recht erfahren
Der "Lawinenreport" des Winters 2006/07 ist z.B. im Heft 4/2007 von "bergundsteigen" erschienen (ältere Exemplare stehen als frei zugänglich pdf-downloads zur Verfügung, aber die neueren Exemplare sind noch nicht frei zugänglich).
Hier die Zahlen der Lawinentoten in den vergangenen Jahren:
2006/07: 17
2005/06: 22
2004/05: 48
2003/04: 8
2002/03: 34
2001/02: 16
2000/01: 22
Die regionale Verteilugn schwankt starkt, Tirol hat aber meist (bzw. die letzten Jahre immer) den grössten Anteil aller Todesopfer zu verzeichnen.
Den größten Anteil bei den Todesopfern machen Skitourengeher aus.