Skigebiet PIZ MUS ca. 3 km südlich der Autobahn Stuttgart Mü
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BlauschneeSäntisälbler
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Skigebiet PIZ MUS ca. 3 km südlich der Autobahn Stuttgart Mü
http://siebenmuehlental.gwanner.dyndns. ... rsport.htm
Schade daß der HANG BREITER IST WIE LANG
Seehöhe keine Ahnung: Schätze mal so wie Augustusburg im Osten
http://www.augustusburg.net/Wetterinfo/wetterinfo.html
also ca. von 420 - 460 meter
immer noch besser wie ne skihalle!!
Hat jemand ein Schneebild???
Schade daß der HANG BREITER IST WIE LANG
Seehöhe keine Ahnung: Schätze mal so wie Augustusburg im Osten
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BlauschneeSäntisälbler
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http://www.lost-ropeways.de/page.php?sh ... %20Hauberg
Ich hab da noch ne ganze Menge Bilder muss ich mal bei Gelegenheit hochladen.
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BlauschneeSäntisälbler
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BlauschneeSäntisälbler
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Neues von siebenmuehlental.de
aus der Filder-Zeitung, 30. Dezember 2006
Es war eine Schneekanone aus Amerika im Einsatz......
In manchen Jahren helfen nicht einmal Schneekanonen und "Fremdschnee"
Die wechselvolle Geschichte des Piz Mus
Die Hinweisschilder am Ortsrand belegen es: Der Piz Mus lebt. Und in der Rückschau vieler Musberger (und ihrer Nachbarn) sind "richtige" Wintertage mit übermütigen Rutschpartien "Hau-abwärts" ohnehin präsent. Unsere Mitarbeiterin Ursula Vollmer hat die Wartezeit auf Neuschnee genutzt und ein wenig in Erinnerungen gestöbert.
"Na klar", sagt Silvia Glauner, "raus zur Haustür und direkt übers Bächle" hüpfte die heutige Jugendleitering der Skiabteilung im TSV Musberg als kleines Mädchen - mitten hinein ins Schneevergnügen. Jenseits des Reichenbaches tummelte sich vor allem am Wochenende "halb Musberg". Doch auch die Stuttgarter Freunde des alpinen Wintersports haben sich Mitte des vorigen Jahrhunderts für den Ski- und Schlittenhang am Hau begeistert.
Manche nahmen die Straßenbahn bis zur Endhaltestelle in Rohr und stapften dann durch den Wald, die Privilegierten plagte schon damals die leidige Parkplatzsuche: Silvia Glauner erinnert sich an findige Bauersleute, die ihre Wiesen mit dem Traktor planierten, um mit Hilfe uniformierter "Landjäger" Platz für die Autos der "Touristen" zu schaffen. Dabei nahm der Schlepplift erst 1965 seinen Betrieb auf. In den Jahren zuvor war den Sportlern nichts anderes geblieben, als zu Fuß bergan zu keuchen, um sich abschließend mit einer knackig-kurzen Abfahrt zu erfrischen.
Bereits in den 20er Jahren hatte sich die Musberger Dorfjugend Fassdauben vom Küfer besorgt, Riemen angenagelt und sich auf diesen Brettern beherzt zu Tal gestürzt. Zehn Jahre später war Skifahren in Musberg regelrecht en vogue, was der damalige Bürgermeister gleich als Standortvorteil erkannte, wie Jürgen Helmbrecht vom Stadtarchiv berichtet. Der pfiffige Gustav Egler, der bereits mit 25 Jahren Rathauschef geworden war, diskutierte mit seinem Gemeinderat plötzlich unter dem Stichwort "Fremdenverkehr" die Möglichkeiten von Sprungschanze und Skilift samt "Süßwarenstand" und dazu eine gerade revolutionär anmutende Skiaufbewahrungsstelle. "Es ließe sich überhaupt noch manches wirtschaftlicher auswerten", heißt es im Rathaus-Mitteilungsblatt vom Februar 1952, "es müsste eben organisiert werden." Immerhin war zum Jahreswechsel 1951/52 "endlich einmal wieder reichlich Schnee niedergegangen", wie das Blatt vermerkte. Als Höhepunkt seien an einem Februarsonntag "wohl einige tausend Skiläufer und Schlittenfahrer aus- und eingegangen".
Im Februar 1955 feierte Gustav Egler dann einen wichtigen Erfolg: Vor 600 Zuschauern eröffnete der Bürgermeister eine Skisprungschanze oberhalb der Eselsmühle und taufte die Anlage zugleich auf den griffigen Namen Piz Mus. Als Tagesbester schaffte damals Lokalmatador Albert Röhrle die Sprungweite von 32 Metern. 1964 stimmte der Gemeinderat schließlich dem Bau eines Schlepplifts zu, den die Besitzer der Oberen Mühle bis 1995 betrieben haben. Doch auf den Wettergott war noch nie dauerhaft Verlass: Die weiße Pracht - und damit auch das Publikum - blieben immer wieder aus. Die Musberger "Schirgler" gaben war nicht so schnell klein bei, karrten mit Lastwagen "Fremdschnee" von der Schwäbischen Alb zu ihrem Hausberg und leisteten sich sogar das urige Modell einer "Schneekanone", wie Albert Röhrle erzählt. Solange das Reichenbachwasser allerdings Badetemperatur hat, spuckt selbst eine amerikanische Wundermaschine nur sulzigen und damit unbrauchbaren Matsch aus.
Dennoch: Sobald sich eine weiße Decke über den Hang legte, flitzten Kinder auf ihren Schlitten abwärts, während sich Skifahrer am Lifthäuschen in Warteschlangen einreihen mussten. Zur Belohnung wurden sie am Ausstieg vom Würstchengrill und einer Gulaschkanone der Feuerwehr erwartet. Derart gestärkt trauten sich die ganz Kühnen sogar an die Piste unterhalb des Schanzentisches. "Das war für uns Jugendliche schon eine Mutprobe", schmunzelt Thomas Hutzel, der dort als Knirps an der Hand des Vaters die ersten Springer bestaunt und später viele Musberger Motive mit der Kamera eingefangen hat, "diesen Steilhang im Schuss zu nehmen - und möglichst nicht im Bach zu landen."
aus der Filder-Zeitung, 30. Dezember 2006
Es war eine Schneekanone aus Amerika im Einsatz......
In manchen Jahren helfen nicht einmal Schneekanonen und "Fremdschnee"
Die wechselvolle Geschichte des Piz Mus
Die Hinweisschilder am Ortsrand belegen es: Der Piz Mus lebt. Und in der Rückschau vieler Musberger (und ihrer Nachbarn) sind "richtige" Wintertage mit übermütigen Rutschpartien "Hau-abwärts" ohnehin präsent. Unsere Mitarbeiterin Ursula Vollmer hat die Wartezeit auf Neuschnee genutzt und ein wenig in Erinnerungen gestöbert.
"Na klar", sagt Silvia Glauner, "raus zur Haustür und direkt übers Bächle" hüpfte die heutige Jugendleitering der Skiabteilung im TSV Musberg als kleines Mädchen - mitten hinein ins Schneevergnügen. Jenseits des Reichenbaches tummelte sich vor allem am Wochenende "halb Musberg". Doch auch die Stuttgarter Freunde des alpinen Wintersports haben sich Mitte des vorigen Jahrhunderts für den Ski- und Schlittenhang am Hau begeistert.
Manche nahmen die Straßenbahn bis zur Endhaltestelle in Rohr und stapften dann durch den Wald, die Privilegierten plagte schon damals die leidige Parkplatzsuche: Silvia Glauner erinnert sich an findige Bauersleute, die ihre Wiesen mit dem Traktor planierten, um mit Hilfe uniformierter "Landjäger" Platz für die Autos der "Touristen" zu schaffen. Dabei nahm der Schlepplift erst 1965 seinen Betrieb auf. In den Jahren zuvor war den Sportlern nichts anderes geblieben, als zu Fuß bergan zu keuchen, um sich abschließend mit einer knackig-kurzen Abfahrt zu erfrischen.
Bereits in den 20er Jahren hatte sich die Musberger Dorfjugend Fassdauben vom Küfer besorgt, Riemen angenagelt und sich auf diesen Brettern beherzt zu Tal gestürzt. Zehn Jahre später war Skifahren in Musberg regelrecht en vogue, was der damalige Bürgermeister gleich als Standortvorteil erkannte, wie Jürgen Helmbrecht vom Stadtarchiv berichtet. Der pfiffige Gustav Egler, der bereits mit 25 Jahren Rathauschef geworden war, diskutierte mit seinem Gemeinderat plötzlich unter dem Stichwort "Fremdenverkehr" die Möglichkeiten von Sprungschanze und Skilift samt "Süßwarenstand" und dazu eine gerade revolutionär anmutende Skiaufbewahrungsstelle. "Es ließe sich überhaupt noch manches wirtschaftlicher auswerten", heißt es im Rathaus-Mitteilungsblatt vom Februar 1952, "es müsste eben organisiert werden." Immerhin war zum Jahreswechsel 1951/52 "endlich einmal wieder reichlich Schnee niedergegangen", wie das Blatt vermerkte. Als Höhepunkt seien an einem Februarsonntag "wohl einige tausend Skiläufer und Schlittenfahrer aus- und eingegangen".
Im Februar 1955 feierte Gustav Egler dann einen wichtigen Erfolg: Vor 600 Zuschauern eröffnete der Bürgermeister eine Skisprungschanze oberhalb der Eselsmühle und taufte die Anlage zugleich auf den griffigen Namen Piz Mus. Als Tagesbester schaffte damals Lokalmatador Albert Röhrle die Sprungweite von 32 Metern. 1964 stimmte der Gemeinderat schließlich dem Bau eines Schlepplifts zu, den die Besitzer der Oberen Mühle bis 1995 betrieben haben. Doch auf den Wettergott war noch nie dauerhaft Verlass: Die weiße Pracht - und damit auch das Publikum - blieben immer wieder aus. Die Musberger "Schirgler" gaben war nicht so schnell klein bei, karrten mit Lastwagen "Fremdschnee" von der Schwäbischen Alb zu ihrem Hausberg und leisteten sich sogar das urige Modell einer "Schneekanone", wie Albert Röhrle erzählt. Solange das Reichenbachwasser allerdings Badetemperatur hat, spuckt selbst eine amerikanische Wundermaschine nur sulzigen und damit unbrauchbaren Matsch aus.
Dennoch: Sobald sich eine weiße Decke über den Hang legte, flitzten Kinder auf ihren Schlitten abwärts, während sich Skifahrer am Lifthäuschen in Warteschlangen einreihen mussten. Zur Belohnung wurden sie am Ausstieg vom Würstchengrill und einer Gulaschkanone der Feuerwehr erwartet. Derart gestärkt trauten sich die ganz Kühnen sogar an die Piste unterhalb des Schanzentisches. "Das war für uns Jugendliche schon eine Mutprobe", schmunzelt Thomas Hutzel, der dort als Knirps an der Hand des Vaters die ersten Springer bestaunt und später viele Musberger Motive mit der Kamera eingefangen hat, "diesen Steilhang im Schuss zu nehmen - und möglichst nicht im Bach zu landen."