www.tirol.comStummerberg: Mann stürzte durch Hüttendach auf eine Frau
Bisher ist nicht bekannt, warum der Skilehrer überhaupt auf dem Dach war.
Zu einem ungewöhnlichen Unfall mit schweren Folgen ist es am Donnerstag im Skigebiet Zell am Ziller gekommen.
Ein 37-jähriger Tiroler Skilehrer stieg auf den Querbalken einer Hütte. Dieser hielt dem Gewicht des Mannes aber nicht Stand.
Der Balken brach, der Mann stürzte rund viereinhalb Meter ab. Und dabei ausgerechnet auf eine 42-jährige Holländerin, die darunter an einem Tisch saß.
Laut Zeugen fiel der Mann mit den Rippen auf die darunter stehende Sitzbank und der Querbalken traf die Frau am Kopf.
Beide wurden bei dem Unfall schwerverletzt. Bei der Frau besteht Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma.
Mann stürzte durch Dach auf Holländerin
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Mann stürzte durch Dach auf Holländerin
Tiefschnee muss gewalzt sein
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Der Skilehrer steht mit zwei Beinen auf einer ziemlich kleinen Fläche und übt sicherlich auch durch die Bewegung mehr Druck auf, als Schnee, der auf dem Dach liegt.
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Ram-Brand hat geschrieben:Der Skilehrer steht mit zwei Beinen auf einer ziemlich kleinen Fläche und übt sicherlich auch durch die Bewegung mehr Druck auf, als Schnee, der auf dem Dach liegt.
Für mich hört sich die Meldung so an, dass der Skilehrer nicht auf dem Dach (aussen) sondern auf einem Querbalken (Kehlbalken) im offenen Dachstuhl rumturnte (wollte vielleicht den sprichwörtlichen "Affen machen"). Durch die Schneelast würde der Querbalken bei einem Spitzdach auf Zug beansprucht, während bei der Belastung durch den Skilehrer eine Biegezugbeanspruchung vorläge, auf die er nicht ausgelegt sein dürfte.
Zudem könnte der Balken nicht mehr seine ursprüngliche (erforderliche) Tragfähigkeit gehabt haben oder der Skilehrer hatte extreme Ausmaße oder dieser hat den Balken stark in Schwingung gebracht.
Die Moral von der Geschicht:
Ist der Skilehrer zu schwer, kracht's im Gebälk.
oder
Auch Holländerinnen sollten sich jederzeit der hochalpinen Gefahren bewusst sein.
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Ist eigentlich untypisch für ein Kehlbalkendach, dass die Sparren an der Traufe verschieblich gelagert sind. Das würde auch bedeuten, dass sie dir die Außenwände nach außen drücken.
Die Summe aller Kräfte muss immer Null betragen - bei verschieblichen Auflagern horizontal wird den horizontalen Einwirkungen kein Widerstand geboten und das Dach würde sich unter Windlast "fortbewegen".
http://www.bauwerk-verlag.de/baulexikon ... ENDACH.HTM
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Mr_Bx
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Der Kehlbalken kann je nach Konstruktion durch Druck (hast recht) oder Zug beansprucht werden, aber im allgemeinen nicht auf Biegung (nur durch Eigenlast).
Es geht aber vielmehr um die lauernden Gefahren im Hochgebirge. Da haben der Skilehrer und die Holländerin wohl nicht die notwendige Vorsicht walten lassen
P.S.: Ich hoffe aber dennoch, dass beide bald wieder gesund und munter sind.
Es geht aber vielmehr um die lauernden Gefahren im Hochgebirge. Da haben der Skilehrer und die Holländerin wohl nicht die notwendige Vorsicht walten lassen
P.S.: Ich hoffe aber dennoch, dass beide bald wieder gesund und munter sind.