Oktober bis Mai : Ein Skipass für fünf Gletscher-Skigebiete

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snowflat
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Oktober bis Mai : Ein Skipass für fünf Gletscher-Skigebiete

Beitrag von snowflat »

Oktober bis Mai : Ein Skipass für fünf Gletscher-Skigebiete

Die fünf Tiroler Gletscher-Skigebiete wollen jetzt mit einem gemeinsamen Skipass neue Gäste anlocken. Der Skipass kostet 290 Euro und ist in der Zeit von Oktober bis Mitte Mai an zehn beliebigen Tagen gültig.

Das Angebot gehe damit auf Bedürfnisse der Skifahrer ein, die ihre Entscheidungen immer kurzfristiger treffen, so Willi Krüger von den Pitztaler Gletscherbahnen.

Der Skipass ist an allen fünf Talstationen erhältlich und ist nicht übertragbar. Den gemeinsamen Skipass gibt es vorerst nur als Erwachsenenkarte.
Quelle: ORF
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

cMon
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Beitrag von cMon »

klingt ja nicht schlecht
wäre aber noch interessant um welche Gletscher es sich dabei handelt neben dem Pitztaler Gletscher
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mic
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Beitrag von mic »

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cm
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Beitrag von cm »

Da die Rede ist von "die fünf Tiroler Gletscherskigebiete" werden wohl die einzigen fünf Tiroler Gletscherskigebiete gemeint sein. :wink: Demnach Pitztal, Kaunertal, Stubai, Sölden und Hintertux.
cMon
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Beitrag von cMon »

:oops: hast natürlich Recht

ich glaub den Pass kauf ich mir, des is ja mal der hammer
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Af
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Beitrag von Af »

Aber nur 10 mal zu benutzen? Das ist ja n Witz.
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Beitrag von 720° »

Af hat geschrieben:Aber nur 10 mal zu benutzen? Das ist ja n Witz.
find ich jetzt preislich auch nicht so attraktiv... da gibt es ja auch noch günstigere Wege auf einen Gletscher zu kommen...
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lanschi
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Beitrag von lanschi »

Naja, preislich ist´s schon halbwegs attraktiv... aber im Vergleich zu Saisonkarten natürlich durchaus noch teuer.

Aber es ist jetzt mal ein Schritt in die richtige Richtung - alle 5 Gletscher mit einem 10er-Block (ich formulier´s jetzt mal so), 3 Gletscher in der RegioCard, in Tirol tut sich langsam, aber doch sicher was in Richtung Großraum-Skiverbund...
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Beitrag von starli2 »

Naja, also für "Münchner" (Südbayern) ist der Preis sicher attraktiv - immerhin kostet eine normale Tageskarte bis zu 38,- oder vielleicht sogar 40,- Euro ...

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rainer
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Beitrag von rainer »

Ich finde das Amgebot nicht so übertrieben teuer. Wer gerne auch im Winter auf den Gletscher fährt, für den zahlt sich so ein Skipass auf jeden Fall aus. Denn wenn man sich 10 Mal 10 Tageskarten kaufen würde, dann käme das z.B: am Hintertuxer Gletscher auf 370€. Nit dem neuen Ticket kostets halt 290€ und man kann fahren wann man will.
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Beitrag von Reisch »

Hatte grad nen Schock :wink:

Dachte zuerst, es handle sich um eine Saisonkarte für alle Gletscher. Das wär abartig genial gewesen :twisted:

Mich würd die Tiroler RegioCard extrem reizen? Leider gibts da ja keine Möglichkeit als Noch-Nicht-Tiroler!!?? Die hat nämlich sehr geniale Gebiete mit dabei. Schade

Ciao daweil
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Tirol: Gemeinsames Wintersportvergnügen in Kaunertal, Pitztal, Sölden, Stubai und Hintertux
Fünf weiße Riesen mit einem Skipass


"White 5" - unter diesem Motto haben sich Gletschergebiete in Österreich vereint. Hier wird den Wintersportlern Schneesicherheit bis um Pfingsten herum garantiert.

Von Dagmar Gehm

Ein gemeinsamer Skipass für die Gletscherregionen von Kaunertal, Pitztal, Sölden, Stubai und Hintertux öffnet insgesamt 314 Kilometer präparierter Pisten auf über 3000 Meter Höhe im ewigen Schnee. Für 290 Euro kann man bis einschließlich 30. Mai auf Pisten und unberührten Tiefschneehängen an zehn frei zu wählenden Tagen ungebremstes Gletscherhopping praktizieren, denn die Skigebiete auf den Fernern - wie sie in Österreich genannt werden - liegen rund 150 Kilometer auseinander. Für das gesamte Gebiet kann der Skipass in Sölden, im Kaunertal und im Pitztal genutzt werden, im Stubaital und in Hintertux gilt er nur auf den Gletschern.

"Die Gletscher sind unsere Altersversorgung", sagt Jakob Falkner, Geschäftsführer der Bergbahnen Sölden. Bedenken, dass die Eisriesen Tiefenbach- und Rettenbachferner durch ständig wachsende Benutzung noch schneller schmelzen, teilt Falkner nicht: "Das Gebiet von Sölden ist 468 Quadratkilometer groß, und wir nutzen nur einen Bruchteil davon." Da der Wintersportort stark von der Schneelage abhängig ist, wird investiert: "Sollten in einem schneearmen Winter mal alle Stricke reißen, kann ein neuer Speichersee den Rettenbachferner bis auf 3000 Meter hinauf beschneien."

Seit ein paar Jahren ist das Gletschergebiet mit der übrigen Winterwelt in Sölden per "Golden Gate to the Glacier" - schwebenden Gondeln - verbunden. Ein 170 Meter langer Tunnel, den man auf den Skiern durchquert, verbindet die beiden Gletscher zu einem traumhaften Gebiet mit insgesamt 146 Pisten-Kilometern. Möchte man nicht den gleichen Weg zurück benutzen, schaukelt man wie in einer Wiege die lange, oft relativ schmale Abfahrt vom Rettenbachferner talwärts zu den Anschlussliften zum Gaislachkogel oder Giggijoch - mit Zwischenstopp bei Annemarie in der urgemütlichen Hütte "Hühnersteige".

Sechs Weiler bilden das Kaunertal (1286-3160 Meter), 95 Prozent leben von der Vermietung. Ohne Gletscher würde es kaum noch Einheimische dort geben, glaubt Stefan Richter von den Gletscherbahnen. Der Kaunertal-Gletscher ist der jüngste der fünf weißen Riesen - zumindest was seine Erschließung für Wintersportler vor rund 20 Jahren anbelangt. Wie auch auf anderen Gletschern sind die Stützen der Schlepplifte nicht fest verankert, weil die Eisriesen sich ständig bewegen. 20 Meter ist der Gletscher im Kaunertal allein in zehn Jahren gewandert. Wegen seiner breiten Pisten - 36 Kilometer Abfahrten sind es insgesamt -, die auch für mittelmäßige Fahrer gut zu bewältigen sind, wird der Gletscher vor allem von Genussfahrern geschätzt. Einer der besten Funparks der Alpen mit der neuen 120-Meter-Superpipe gilt als Hotspot für eine junge Snowboard- und Freeski-Szene. Das Angebot an Freeride-Varianten auf der anderen Seite des Gipfels ist unschlagbar.

Ein besonderes Gespür für Schnee haben die Behinderten, die hier teilweise für die Paralympics trainieren. Das Liftpersonal ist geschult, auch das Hotel "Weißseespitze" ist auf die "Rollis" eingestellt. Der Vorteil gegenüber anderen Skigebieten, sagt Rollstuhlfahrer Alois Praschberger, der spezielle Sportgeräte für Behinderte entwickelt, liegt in der bequemen Anfahrt mit dem Auto bis auf 2750 Meter Höhe direkt bis zum Skigebiet.

Wird das Kaunertal von Insidern auch "Snowboard-Gletscher" genannt, zeigt der Stubaier Gletscher (1000-3200 Meter) ein Herz für Kinder. Im größten Gletscherskigebiet Österreichs mit 110 Kilometern Abfahrten können in der Disney-Kooperation "Ski Club Micky Maus" Kinder ab vier Jahren den Rutsch auf glattem Schnee wagen. Mit Eiskletterturm und 400 Meter langem Funpark werden die Älteren warm gemacht für kalte Action.

Als Herausforderung für Unerschrockene gilt die Weltcup-Trainingsstrecke am Daunferner. Und noch zwei Superlative: Die futuristische "Jochdohle" auf 3150 Meter Höhe ist das höchstgelegene Bergrestaurant Österreichs. Und an der Talstation wurde für sieben Millionen Euro das größte Ski- und Schuhdepot Österreichs gebaut, damit der Gast unbeschwert zu seinem Hotel im lang gezogenen Tal kommt. Um den Gletscher zu schützen, wurde von Wissenschaftlern der Universität Innsbruck eine Abdeckung mit einem speziellen Vlies entwickelt, der an gefährdeten Stellen die Schnee- und Eisdecken schützen soll.

Auch der 1500 bis 3250 Meter hohe Hintertuxer Gletscher bietet einen Superlativ. Er ist Österreichs einziges Gebiet, in dem man das ganze Jahr Ski fahren kann. Zwölf Kilometer lang ist die Talabfahrt, die am unteren Ende beschneit wird, ansonsten locken rund 86 Kilometer Abfahrten vor allem gute bis sehr gute Fahrer auf die Hänge. Ein Snowboardpark mit Superpipe, Trails und Kickers fordert auch den Trendsportlern Respekt ab.

"Gletscher-Willi" wird der Marketingchef der Pitztaler Gletscherbahnen, Willi Krüger, genannt. Ursprünglich stammt er aus Lübeck, lebt aber schon seit einigen Jahrzehnten in Tirol und erzählt in einer seltsamen Mischung aus Tirolerisch und Küstenplatt, dass der Pitztaler Gletscher (1600-3440 Meter) Österreichs höchstgelegenes Skigebiet sei. Eine Art U-Bahn befördert Wintersportler in acht Minuten in den Schnee, und die Pitz-Panoramabahn erreicht den höchsten Punkt, den man in Österreich erreichen kann - auf 3440 Metern. Allerdings mag Gletscher-Willi das hartnäckige Gerücht noch nicht bestätigen, dass in absehbarer Zukunft das Pitztal mit den benachbarten Söldener Gletschern zu einem riesigen Areal verbunden werden soll. Im Augenblick begnügt man sich in der Heimat des mehrfachen Weltmeisters und Olympiasiegers Benni Raich mit 48 Pisten-Kilometern, die von internationalen Skiteams gern als Trainingsgebiet genutzt werden. Ein Snowboard-Funpark und ein Kinderland im Schnee ködern die junge Brettl-Generation. Das Pistenangebot des Pitztaler Gletschers wird durch das nahe gelegene Winterskigebiet Rifflsee (bis 2800 Meter) mit dem gleichen Skipass ergänzt.

Ungewöhnlich für einen Gletscher: Auf einer sechs Kilometer langen Höhenloipe ziehen Langläufer ihre Spuren. Dem Trend nach immer mehr Komfort wird mit geheizten Liftsitzen Genüge getan. Ob der schneereiche Winter allerdings auch das Herz von Willi Krüger erwärmt, bleibt ungewiss: "Schneearme Winter sind mir lieber. Dann flüchten die Skifahrer alle zu uns auf den Gletscher".
Quelle: Hamburger Abendblatt
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Beitrag von Martin_D »

Gilt der Skipass eigentlich dann auch im kompletten Söldener Skigebiet oder nur auf dem Rettenbach- und Tiefenbachferner ?
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Matzi
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Beitrag von Matzi »

Martin_D hat geschrieben:Gilt der Skipass eigentlich dann auch im kompletten Söldener Skigebiet oder nur auf dem Rettenbach- und Tiefenbachferner ?
Für das gesamte Gebiet kann der Skipass in Sölden, im Kaunertal und im Pitztal genutzt werden, im Stubaital und in Hintertux gilt er nur auf den Gletschern.
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Re: Oktober bis Mai : Ein Skipass für fünf Gletscher-Skigebiete

Beitrag von snowflat »

Gibt es heuer wieder für 298 €, also 8 € mehr als letzte Saison. Gültig bis 01.06.2009 an 10 beliebigen Skitagen.
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