Monte Lema Flüchtlinge

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BlauschneeSäntisälbler
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Monte Lema Flüchtlinge

Beitrag von BlauschneeSäntisälbler »

Kommt in 10 vor 10 ein Bericht.....

SF 1

http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/arc ... us_bergnot

20. Januar 2008, 20:18
Letzte Aktualisierung: 21. Januar 2008, 15:38
Rega rettet Flüchtlinge aus Bergnot
Spärlich bekleidet im verschneiten Malcantone verirrt
Eine sechsköpfige ukrainische Familie ist am Monte Lema im Tessin aus Bergnot gerettet worden. Die Asylsuchenden - darunter 4 Kinder - hatten sich leicht bekleidet und teilweise barfuss auf dem verschneiten Berg verirrt.

Schliesslich rettete sie der Umstand, dass sie ein Funkgerät dabei hatten. Ein italienischer Funkamateur fing gegen Mittag englische Hilferufe der Verirrten auf. Wie die Tessiner Kantonspolizei mitteilte, schloss er daraus, dass jemand in der Schweiz in Bergnot sein könnte.

Ortung mit Hilfe von Funkamateuren

Der Funker alarmierte die Tessiner Behörden und hielt mit den Hilfesuchenden sowie der Polizeizentrale Kontakt. Ein weiterer Funkamateur im Malcantone auf Schweizer Seite schaltete sich ein. Die Verirrten konnten keine Angaben über ihren Standort machen.

Im Laufe des Nachmittags wurde das Gebiet an der Grenze zu Italien mit Hilfe der Funkamateure nach und nach genauer eingekreist. Etwas vor 17 Uhr war klar, dass sich die Verirrten unterhalb der Hütte auf dem Monte Lema befanden - glücklicherweise vor Einbruch der Nacht, wie die Tessiner Polizei schreibt.

9-Jähriger mit schweren Erfrierungen

Ein Rettungshelikopter der Rega barg die Mutter und ihre fünf Kinder schliesslich vom Berg. Drei von ihnen erlitten Erfrierungen. Sie wurden zunächst ins Spital von Lugano gebracht.

Die Mutter ist 47 Jahre alt, wie Gabriella Broggi, Rega-Sprecherin im Tessin, sagte. Der jüngste Sohn sei neun Jahre alt, dann folgen ein 10- und 13-jähriges Mädchen, ein 15-jähriger Knabe sowie ein 21-Jähriger.

Die Rega musste den Jüngsten noch am Abend ins Kinderspital nach Zürich fliegen. Er habe schwere Erfrierungen erlitten, sagte Broggi. Die Mutter sei mitgeflogen. Nach Broggis Schilderung muss die Lage der Verirrten verzweifelt gewesen sein.

Ihre Kleider seien völlig durchnässt gewesen. Sie seien zu leicht bekleidet und teilweise barfuss am derzeit tief verschneiten Berg im Malcantone herumgeirrt.

Nach ersten Erkenntnissen der Tessiner Kantonspolizei handelt es sich bei der Familie um Menschen aus der Ukraine, die in der Schweiz um Asyl nachsuchen wollen. Sie hatten offenbar die grüne Grenze überquert.

Erinnerung an Drama am Splügen

Der Fall im Tessin erinnert an ein Drama am Splügenpass vom 13. Oktober 1988. Damals führte ein Schlepper nachts eine in der Schweiz um Asyl suchende kurdische Familie über den Pass. Deren siebenjähriger Sohn starb dabei an den Folgen totaler Erschöpfung.

Dieses Drama wurde als «Reise der Hoffnung» vom Schweizer Filmemacher Xavier Koller verfilmt. Kollers Werk erhielt neben mehreren anderen Preisen in Hollywood den

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Fab
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Beitrag von Fab »

Habe eine Frage an die Schweizer User.

M.W. gibt es auf dem M. Lema eine Wetterradarstation. Weiß jemand ob die bemannt ist.
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Kris
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Beitrag von Kris »

Nö, das wetterrader ist nicht bemannt.
Aber was hast du vor??? :-)
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Dresdner
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Beitrag von Dresdner »

Das Wetterradar scheint wirklich nicht bemannt zu sein.
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Allerdings sollte an der BS der Seilbahn Personal vorhanden sein.
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http://www.bergbahngeschichte.de - Seilbahngeschichte & Seilbahntechnik
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