Skigebiete unzufrieden mit Ferienordnung

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rainer
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Skigebiete unzufrieden mit Ferienordnung

Beitrag von rainer »

Skigebiete unzufrieden mit Ferienordnung
Weil heuer die Semesterferien auf zwei Wochen zusammengelegt wurden, melden zahlreiche Skiregionen eine gute Auslastung. Bei jenen, für die die erste Ferienwoche ziemlich ruhig ist, findet die Semesterferienordnung jedoch nur wenig Anklang.


Deutsche nutzen besonders erste Ferienwoche
Ein Rundruf in den Kärntner Skigebieten bestätigt: überall sind die Quartiere den gesamten Februar über gut gebucht - mit Urlaubern aus Österreich, Deutschland, aber auch aus Ungarn, Kroatien und Polen.

Nur jetzt in der ersten Ferienwoche gibt es Unterschiede: Dort, wo traditionell viele Deutsche urlauben, sind die Gästebetten nahezu restlos ausgebucht, weil die Deutschen eben die Faschingswoche als Ferienwoche nutzen. Davon profitieren etwa der Katschberg, Bad Kleinkirchheim, die Turrach, aber auch das Klippitzthörl.


Nassfeld derzeit nicht voll ausgelastet
In jenen Skigebieten, die vor allem während der üblicherweise drei Wochen dauernden Semesterferien vorwiegend von den österreichischen Skifahrern leben, ist diese Woche eher ruhig – so wie etwa am Nassfeld.

Tourismusdirektor Kurt Genser: "Das Nassfeld ist derzeit nicht voll ausgelastet. Wir sind gut gebucht, aber es gibt noch in allen Kategorien freie Kapazitäten. Weil 45 Prozent unserer Gäste aus Österreich sind, trifft uns das verstärkt. Das Zusammenfassen auf zwei Ferienwochen ist sicher eine Verbeugung vor den Tiroler, Salzburger oder Vorarlberger Hotelliers, um die Faschingswoche der Deutschen besser ausnutzen zu können. Wir haben nicht so viele Gäste aus Deutschland, deshalb haben wir Probleme damit."

Heiligenblut: Viele Anfragen, keine Kapazität
Auch in Heiligenblut ist man mit der Reduktion der Semesterferien auf zwei Wochen alles andere als zufrieden.

Tourismusmanagerin Marietta Fleißner: "Für uns ist die Ferienordnung mit drei Wochen wesentlich besser. Dass heuer Kärnten und Oberösterreich – also zwei starke Bundesländer – in der selben Woche Ferien haben, ist sehr problematisch, weil wir zwar noch genügend Anfragen, aber keine Kapazitäten mehr haben."

So haben auch viele Stammgäste heuer kein Urlaubsquartier bekommen. Insgesamt wird sich die fehlende Semesterwoche letztendlich in allen Skigebieten auf die Bilanz auswirken. In der zweiten Energiewoche hätte man jedes Bett zwei Mal verkaufen können, heißt es etwa auf der Turrach: Einmal an Kärntner und einmal an Skifahrer aus der Steiermark.
Quelle: orf.at
Winter 2019/20 bisher: 34 Skitage
4x 4-Berge, 3x Skiwelt, 3x Katschberg, 1x Zauchensee, 3x Saalbach 1x Flachau, 1x Hochkönig, 3,5x Obertauern, 2x Shuttleberg, 2x Rauris, 1x Schlossalm-Stubnerkogel, 2x Großeck-Speiereck, 0,5 Eben, 2x Radstadt-Altenmarkt, 1x Kitzbühel, 1x Werfenweng, 3x Zillertalarena, 1x Loferer Alm,

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