Kosten und technische Grenzen von Funitels

Fachforum für Seilbahntechnik: Technische Diskussionen zu Kuppelsystemen, Steuerungen, Seilrechnung und Innovationen im Seilbahnbau.
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Lachtal
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Kosten und technische Grenzen von Funitels

Beitrag von Lachtal »

Wieviel kostet den ein Funitel ca. mit einer Länge von 8km ?

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jefflifts
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Beitrag von jefflifts »

Ich verweise immer gerne auf die Antwort von Doppelmayr bei der Frage:
Was kostet ein Meter Seilbahn?

Diese Frage ist so leider nicht zu beantworten. Ganz entscheidend sind die topographischen Verhältnisse vor Ort, die gewünschte Förderleistung, die Länge der Seilbahn und die daraus resultierende Systemwahl.
Quelle: http://www.doppelmayr.com/default.php?lid=1&frs=210 also genau das gleiche, wie linemaster schon sagte!
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Huppi
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Beitrag von Huppi »

Die Galzigbahn hat zum Beispiel bei einer schrägen Länge von 2550m über 22 Mio. Euronen gekostet.
Wie schon gesagt, das kann man nicht genau sagen. :lol:
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GMD
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Beitrag von GMD »

Seilbahnen sind, trotz Standartisierung der Komponenten, immer noch Massanfertigungen. Deshalb gibt es keine eigentliche Preisliste.
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Af
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Beitrag von Af »

Ja Wow....ein 8 km Funitel? Wieviel Meter Seil gäb das dann? 32 km? Allein der Stahl für dieses Seil würde wahrscheinlich so einen zweistelligen Millionenbetrag verschlingen. Ganz abgesehen davon, dass Bahnen dieser Länge extrem selten sind, auch als EUBs, und extremst aufwändig, alleine schon von den entstehenden Zugkräften der Seile her.
Zuletzt geändert von Af am 06.02.2008 - 22:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Huppi
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Beitrag von Huppi »

Ich schließe mich der Meinung von AF an.
Und die Fahrzeit wäre extrem lang, da Funitels "nur" 6 m/s fahren.
Eine 3S würde mehr Sinn machen.
Ich glaube ein Hubschrauber-Shuttleservice würde billiger kommen ;-)
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TPD
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Beitrag von TPD »

Ich denke 8 km Funitel muss man in mehrere Sektionen unterteilen.
Sonst hat man wirklich ein Problem mit dem Seil.
Man darf den Transport vom Seilhersteller zur Baustelle nicht vergessen.
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Kris
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Beitrag von Kris »

Teilen wir die bahn in 3 sektionen, so haben wir 3 handliche funitels. Koste eine teilstrecke im ortsüblichen gebirge ca. 10mio€, so waeren wir für das 8km teil bei ganz groben 30mio€. So als grössenordnung....

Wo solls denn entstehen? Gazprom zahlts aus der portokasse...

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k2k
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Beitrag von k2k »

Tribal hat geschrieben:Und die Fahrzeit wäre extrem lang, da Funitels "nur" 6 m/s fahren.
Das ist so in Österreich, aber beispielsweise nicht in Frankreich. Da sind 7,2 m/s zugelassen, also fast genau die selbe Geschwindigkeit wie bei den 3S-Bahnen. Beispiel wäre La Plagne (Doppelmayr). Und die JigBacks fahren 8 m/s.
Ist wohl eher eine Sache der behördlichen Zulassung als der Technik.

Noch was, die Anlage in Andorra ist 6 km lang, allerdings auf zwei Sektionen mit getrennten Antrieben und natürlich auch zwei verschiedenen Seilen, aber mit Durchfahrbetrieb. Informationen zu den Baukosten stehen mit Glück vielleicht im 99er-Jahrbuch von DM drin, müsste ich raussuchen...

Nachtrag: Es steht nicht drin
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)

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i-Sl
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Beitrag von i-Sl »

jens.f hat geschrieben: Also, laut:
http://www.skiresort.de/schweiz/grindelwald.htm
Die Quelle sagt ja schon alles :wink:
jens.f hat geschrieben: Ist die Männlichen-Bahn die längste EUB Europas - und die hat nur 6,240 km.

Fahrtzeit war, wenn ich mich richtig entsinne, ca. 40 Minuten..

Gruß, Jens
Um die Sache mal richtig zu stellen, Die Männlichen Bahn besteht aus den beiden voneinander unabhängigen Sektionen Grindelwald-Holenstein und Holenstein-Männlichen, die jeweils knapp über 3km lang sind. Die Sektionen haben jeweils einen eigenen Antrieb und ein eigenes Förderseil, lediglich die Gondeln werden in der Mittelstation von der einen auf die andere Seilbahn transportiert. Die Fahrzeit liegt übrigens bei knapp unter 30min. :wink:
Die längste EUB in einer Sektion ist der 3 Vallees Express in Orelle mit einer Länge von 4942m. Um diese Länge zu ermöglichen musste man aber bei der Förderleistung einbußen hinnehmen, daher schafft die Bahn nur 1230 P/h, ansonsten wären die Belastungen zu groß gewesen.
Gleiches gilt z.B. auch für die Kronplatz 2000 EUB in Bruneck, die wegen ihrer Länge nur 2000 P/h befördern kann.
Für ein Funitel dürfte das gleiche Problem bestehen. Also müsste man die Bahn für 8km Länge mindestens in 2, wenn man dazu noch eine hohe Kapazität will besser in 3 Sektionen unterteilen.
Die geringsten Probleme mit großen Längen haben einfach die guten alten Pendelbahnen.
Die 30 Mio € halte ich aber für etwas optimistisch, wenn man bedenkt, dass die neue Nebelhornbahn mit rund 5km Länge schon 25 Mio kosten soll würde ich eher von 40-50 Mio ausgehen, aber genau kann man das natürlich nur sagen, wenn man die örtlichen Gegebenheiten kennt.
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GMD
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Beitrag von GMD »

@lachtal: Denkst du an was konkretes?

Der Titel wurde angepasst, einige überflüssige Beiträge gelöscht und die Diskussion übers Seile spleisen ins bereits bestehende Topic integriert.
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Lachtal
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Beitrag von Lachtal »

Also die Geländeform wäre so das es eine eigene Trasse wäre die mitten durch den Wald geht!

Aber es gebe noch ein Problem man bräuchte eine Kurve!geht das ?

An eine Pendelbahn dachte ich auch schon aber da wäre dan eher ein funifor besser wegen den Windbedingungen.

mfg
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thun
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Beitrag von thun »

Offensichtlich denkst Du an einen bestimmten Ort. Nenn doch einfach das Kind beim Namen, dann wissen wir, wovon wir reden. Und vielleicht kennen ein paar die örtlichen Gegebenheiten.

Kurve ist wohl auch beim Funitel kein Problem, die Europabahn (heißt das Ding so?) in Arabba hat eine. Muss halt in der Mittelstation liegen.
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Beitrag von Wombat »

TPD hat geschrieben:Ich denke 8 km Funitel muss man in mehrere Sektionen unterteilen.
Sonst hat man wirklich ein Problem mit dem Seil.
Man darf den Transport vom Seilhersteller zur Baustelle nicht vergessen.
Imho Quatsch. Es ist nämlich nicht unüblich bei längeren Bahnen das Seil aufzuteilen. Dann hat man halt 2 oder 4 Spleise. Die Probleme liegen wohl eher an anderen Stellen wie hier beschrieben wurde.
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Beitrag von TPD »

^^
Interessant
In der ausgelagerten Diskussion steht etwas anderes ?
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 6&start=50
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Beitrag von Seilbahnjunkie »

i-Sl hat geschrieben: Die geringsten Probleme mit großen Längen haben einfach die guten alten Pendelbahnen.
Da bricht die Kapazität aber total ein. Bei optimistischer Betrachtung wäre da gerademal eine Kapazität von 800 Personen pro Stunde möglich.

Zum Thema Kurve, das ist grundsätzlich kein Problem, es muss eben nur Platz für eine Zwischenstation an der Stelle sein.

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BigE
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Beitrag von BigE »

omfg...ihr seid wirklich unmöglich! kein wunder ist die fluktuation so gross!

Ab sofort werden keine OT Beiträge mehr geduldet. Derartige Sachen könnte man imo. auch via PN klären, anstelle sie im Forum breitzutreten. Ich bitte dies zu beachten. Sollten weitere derartige Posts kommen, werden alle gelöscht.

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Beitrag von jens.f »

i-Sl hat geschrieben: Die längste EUB in einer Sektion ist der 3 Vallees Express in Orelle mit einer Länge von 4942m.
Ich denke nicht.

Die längste EUB der Welt ist 13 (!) km lang und steht in Lappland zwischen Örträsk und Mensträsk in der Gemeinde von Norsjö)

Siehe:
http://www.linbanan.com/Tyska.html

Allerdings ist der vergleich natürlich nicht fair, da diese Seilbahn relativ eben ist.

Ein wichtiger Faktor in den Bergen ist ja die Hubarbeit.

Ich denke daher, es wäre kein Problem, einen 8km langen Funitel zu bauen, wenn er keine große Höhe überwindet - dann hat man ja "nur" die Reibung zu überwinden.

Wenn man aber hingegen einen gewissen Höhenunterschied überwinden will, dann kommt natürlich bei der vielzahl der Gondeln eine gewaltige Masse zusammen.

Klar, man könnte natürlich an der Anzahl der Gondeln sparen - aber dann hat man wieder das Kapatitätsproblem.

Gruß, Jens
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Beitrag von -tom- »

Das ist aber eine Zweiseilbahn.

Gruß, Tom
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Beitrag von Ram-Brand »

^^ genau. Himmelweiter Unterschied EUB -> Zweiseilbahn

Die Gondeln fahren auch wieder ins Tal und da treiben Sie den Motor an.


Bei einem Aufzug gibt es deshalb auch ein Gegengewicht, damit der Antrieb weniger leisten muß.
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Beitrag von Seilbahnjunkie »

Der Antrieb ist aber auch nicht das einzige Problem. Selbst eine ebene Bahn muss abgespannt werden und das dürfte bei 8 Kilometern schon ein gewaltiges Problem sein.
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jens.f
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Beitrag von jens.f »

Ram-Brand hat geschrieben:^^ genau. Himmelweiter Unterschied EUB -> Zweiseilbahn

Die Gondeln fahren auch wieder ins Tal und da treiben Sie den Motor an.
die gondeln: Ja
Aber (oftmals) nicht die Menschen..

Wenn ich pro Gondel 24 Menschen rechne, sind das ca. 200 kg pro Gondel.

Z.b. der Gletscherbus III hat eine Streckenlänge von 1837m und 27 Gondeln.
Will ich bei 8 km die gleiche Kabiengröße, Abstand und Geschwindigkeit haben, brauche ich 117 Gondel.

Die hälfte fahren Bergwärts, macht also 58.

wenn alle voll besetzt sind, macht das alleine 11.6 Tonnen "Ladung" aus - die ich eben nicht "zurückgewinne".

Dazu komme dann natürlich die Reibung.

Gruß, Jens
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Beitrag von Wombat »

jens.f hat geschrieben: Wenn ich pro Gondel 24 Menschen rechne, sind das ca. 200 kg pro Gondel.
:gruebel:
Also da komm ich nicht mit. Hast Du da eine Null vergessen?
80kg pro Person mal 24 pro Gondel macht 1920kg. :nixweiss:
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Beitrag von Wombat »

TPD hat geschrieben:^^
Interessant
In der ausgelagerten Diskussion steht etwas anderes ?
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 6&start=50
Dann sieh Dir mal das Posting von Dresdner zur Galzig Bahn an. Da steht nichts anderes als ich oben erzählt habe.

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