Rekordausgaben: Millionen in den Schnee gesetzt

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
Antworten
Benutzeravatar
snowflat
Moderator
Beiträge: 16035
Registriert: 12.10.2005 - 22:27
Skitage 25/26: 3
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 249 Mal
Danksagung erhalten: 3471 Mal
Kontaktdaten:

Rekordausgaben: Millionen in den Schnee gesetzt

Beitrag von snowflat »

Rekordausgaben der Skigebiete: Millionen in den Schnee gesetzt

Diese fünf Skigebiete haben richtig viel Geld ausgegeben, um Wartezeiten zu verkürzen und Schnee zu garantieren.

Von Stefan Herbke

*********************************************************************************************************************************

Bild
Einkehrschwung in die Hohe Mut Alm
Foto: Ötztal Tourismus

Obergurgl/Hochgurgl: 40 Millionen Euro
Seitdem die beiden Hauptskiberge von Ober- und Hochgurgl durch eine Gondelbahn – den Top-Express – miteinander verbunden sind, wurde die Skigebiete Wurmkogel und Festkogel Schritt für Schritt weiter modernisiert.

Neu in diesem Winter sind drei Achtergondelbahnen, ein Bergrestaurant auf der Hohen Mut und eine komplett neue Abfahrt von diesem einst nur bei Ausflüglern und Buckelpistenspezialisten beliebten Aussichtsgipfel. Denn eine gewalzte und damit auch für den Durchschnittsfahrer zu bewältigende Abfahrt gab es bisher nicht, auch das Bergauf mit einer Einsersesselbahn war nicht jedermanns Sache. Jetzt führen zwei Achtergondelbahnen mit Mittelstation am Gaisberg auf die Hohe Mut, eine dritte ersetzt in Hochgurgl die kapazitätsschwache Schermerbahn.

Skigebiet in Zahlen
Höhenlage: 1800–3080 m; Lifte: 23; Pisten: 110 km (20 km schwer, 55 km mittel, 35 km leicht).

Preise

Skipass (Erwachsene/Kinder)
41,50/26 € (1 Tag), 205,50/112 € (6 Tage).

Auskunft
www.obergurgl.com

Bergauf in der Wärme...

*********************************************************************************************************************************

Bild
Schneekanonen am Rotkogel
Foto: Ötztal Tourismus


Sölden: 23 Millionen Euro
Schneesicher war das Söldener Skigebiet dank der Gletscherskischaukel am Rettenbach- und Tiefenbachferner schon immer. Nur, im Winterskigebiet lässt der Schnee manchmal auf sich warten. Aus diesem Grund investierte man letzten Sommer rund 23 Millionen Euro in die neue Beschneiungsanlage Rotkogel, die neben den am stärksten frequentierten Pisten zwischen Giggijoch und Rotkogljoch auch die Verbindung zum Rettenbachferner sichert. Zusätzlich kann der Gletscher unterhalb des über 3000 Meter hohen Rettenbachjochs beschneit werden.

Skigebiet in Zahlen
Höhenlage: 1377–3249 m; Lifte: 34; Pisten: 146 km (27 km schwer, 62 km mittel, 51 km leicht).

Preise
Skipass (Erwachsene/Kinder)
41,50/26 € (1 Tag), 205,50/111 € (6 Tage).

Auskunft
www.soelden.com

Mehr als nur Gletscher...

*********************************************************************************************************************************

Bild
Die Schmittenhöhe bei Zell am See
Foto: Schmittenhöhe Tourismus


Zell am See/Schmittenhöhe: 20 Millionen Euro
Trotz der vier Zubringerbahnen kam das Bergauf Richtung Schmittenhöhe immer mal wieder ins Stocken. Kein Wunder, sind doch die skifahrerischen Höhepunkte des Hausbergs von Zell am See die großzügigen Talabfahrten, die dementsprechend gerne und oft gefahren werden.

Abhilfe verschafft der neue "trassXpress". Die Achtergondelbahn mit Sitzheizung entlastet die traditionsreiche Schmittenhöhebahn und führt von der Talstation gleich neben der bestehenden Bahn auf das Breiteck. Mit einer Beförderungskapazität von 2400 Personen/Stunde sollten Wartezeiten der Vergangenheit angehören.

Zusätzlich wird durch den Ersatz der Breiteckbahn und des Breiteck-Schleppliftes durch eine Sechsersesselbahn mit Wetterschutzhauben und Sitzheizung, die gleich 3200 Personen/Stunde befördern kann, ein weiteres Nadelöhr beseitigt. Mit dem Bau der Bahnen wird auch die Infrastruktur weiter verbessert. Gleich neben der Bergstation vom trassXpress wird eine Intersport-"Drive in"-Station neu errichtet.

Skigebiet in Zahlen
Höhenlage: 757–2000 m; Lifte: 27; Pisten: 770 km (25 km schwer, 27 km mittel, 25 km leicht).

Preise
Skipass (Erwachsene/Kinder)
38,50/19 € (1 Tag), 184/92 € (6 Tage).

Auskunft
www.schmitten.at

Eine Bahn mit Panorama-Blick ...

*********************************************************************************************************************************

Bild
Blick ins Brandnertal
Foto: www.brand.at

Brandnertal: 15 Millionen Euro
Komplett modernisiert wurde das beliebte Vorarlberger Familienskigebiet. So wurde der Zubringer von Brand (Niggenkopf I) durch eine neue Achtergondelbahn (Dorfbahn) ersetzt, die bis zur Talstation der Gulmabahn geführt wird. Komplett neu ist die Panoramabahn Burtschasattel, die die beiden Skigebiete Brand und Bürserberg verbindet – der bisherige Skiweg war häufig wegen Lawinengefahr gesperrt. Außerdem erweiterte man die Schneeanlage, ab diesen Winter können alle Pisten in nur drei Tagen komplett beschneit werden.

Skigebiet in Zahlen
Höhenlage: 890–2000 m; Lifte: 14; Pisten: 53 km (3 km schwer, 23 km mittel, 27 km leicht).

Preise
Skipass (Erwachsene/Kinder)
32/22 € (1 Tag), 146/94 € (6 Tage).

Auskunft
www.brand.at

Zu acht auf den Gipfel ...
Quelle: Süddeutsche
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

Benutzeravatar
Powderjunky
Wurmberg (971m)
Beiträge: 972
Registriert: 17.10.2006 - 14:15
Skitage 25/26: 0
Ski: nein
Snowboard: ja
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 3 Mal

Beitrag von Powderjunky »

Bild

Das ist doch nicht aus Sölden, Rotkogel ?
Da oben is doch alles Baum frei ?
Benutzeravatar
S04-Mutschler
Massada (5m)
Beiträge: 88
Registriert: 29.08.2006 - 14:50
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Homburg/Saar
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 0

Beitrag von S04-Mutschler »

Klare hat geschrieben:Bild

Das ist doch nicht aus Sölden, Rotkogel ?
Da oben is doch alles Baum frei ?
sehe ich auch so!
könnte wenn in Sölden, dann auf der Talabfahrt (richtung Giggijoch-Bahn) sein
Antworten

Zurück zu „Medienberichte“