Das ist der perfekte Winter
SALZKAMMERGUT/ Die Skiregionen im ganzen Salzkammergut freuen sich über sensationelle Zuwachsraten.
Ein früher Saisonbeginn, traumhaftes Wetter in den Weihnachts- und Semesterferien und kalte Nächte für die Beschneiung: Gäste und Skiregionen im Salzkammergut sind mit der bisherigen Wintersaison sehr zufrieden.
Das zeigt sich bei den Gästeeintritten in den Skigebieten ebenso wie bei den Tourismuszahlen. „Im November und Dezember haben wir in der gesamten Region 142.000 Ankünfte verzeichnet. Das ist ein Plus von zehn Prozent. Bei den Nächtigungen haben wir mit 590.000 im selben Zeitraum ein Plus von 7,35 Prozent“, freut sich Ronald Felder von der Salzkammergut Tourismus Marketing Gesellschaft (STMG) über die aktuellen Zahlen.
Auch für die Semesterferien sei die Nachfrage enorm, so Felder. „Das Salzkammergut ist im Winter für Österreicher und Deutsche eine Riesendestination.“ Wichtig sei es, den Gästen ein winterliches Gesamterlebnis bieten zu können. Sprich: eine durchgängige Beschneiung für Schneesicherheit in den Skigebieten und Alternativprogramme für schwache Zeiten wie den erfolgreichen Wolfgangseer Advent.
Feuerkogel mit einem 240 Prozent Plus
Die Betriebe am Ebenseer Hausberg, so Traunsee-Touristik-Geschäftsführer Gerd Becwar, freuen sich über eine bisher sehr erfolgreiche Saison. „Wir hatten bisher 34.100 Gästeeintritte, das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 240 Prozent“, so Becwar. „Wir liegen bisher vergleichbar bei dem außergewöhnlich guten Ergebnis der schneereichen Wintersaison 2005/2006.“ Auch die Buchungslage der Gasthöfe und des Familienhüttendorfs ist gut. Das Hüttendorf ist zu 80 Prozent ausgebucht.
Dachstein West: „Wirklich sensationell“
„Es ist wirklich sensationell“, ist Pamela Friedl mit dem bisherigen Winter mehr als zufrieden. Die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Inneres Salzkammergut verweist auf enorme Zuwächse mit zwei- und teilweise sogar dreistelligen Prozentzahlen.
Traumwetter, ideale Pistenbedingungen und volle Häuser sind nicht nur in den Semesterferien zu vermelden – „und es läuft schon seit Saisonbeginn so gut“, ist für Pamela Friedl auch die Kampagne „Winterallianz Dachstein West“ ein wichtiger Baustein für dieses erfreuliche Ergebnis: „Ohne uns selbst loben zu wollen – die Arbeit der Informations- und Buchungsstellen funktioniert“. Im Vorjahr habe man 240 Zentimeter Schnee – wie zur Zeit am Krippenstein – nur erträumen können, erinnert DAG-Pressesprecher Gerhard Schiffbänker an den viel zu warmen Winter 2007: „Aber heuer passt einfach alles: Die Pisten sind super, das Wetter ein Traum und unsere Gäste vollauf begeistert“.
Almtal: 27 Prozent mehr Übernachtungen
Zufriedene Gesichter gibt´s auch im Almtal angesichts der bisher sehr guten Auslastung der Hotels und Beherbergungsbetriebe. Beatrix Hofstetter, die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes: „Im November und im Dezember verzeichneten wir bei den Übernachtungen Zuwächse von jeweils über 20 Prozent, im Jänner gab es sogar ein Plus von 27 Prozent.“
Überaus zufriedenstellend ist im Almtal auch die Buchungslage zu den derzeit stattfindenden Semesterferien – alle Betriebe sind gut ausgelastet.
Im Ranking der Urlaubsgäste im Almtal setzt sich der Trend aus den letzten Jahren fort – die meisten Erholungssuchenden kommen aus Österreich gefolgt von Holland und Deutschland.
Mit rekordverdächtigen Zahlen warten auch die Kasberg-Bahnen auf. Geschäftsführer Peter Grögler: „Die anhaltenden Minustemperaturen der letzten zehn Tage erlaubten problemlos die künstliche Beschneiung, die letzten drei Tage konnten wir sogar bis ins Tal beschneien – wir haben also auch genügend Schneereserven fürs Frühjahr.“
Kasberg: 5200 Skifahrer an einem Tag
Als wohltuendes Highlight im Vergleich zum vergangenen, desaströsen Winter 2006/2007 nannte Peter Grögler den Sa., 9. 2. 2008, wo sich am Kasberg schier unglaubliche 5.200 Gäste tummelten – und in den Semesterferien wird der Gästezustrom am Kasberg unvermindert fortgesetzt.
Postalm: „Verhältnisse sind optimal“
„Wir haben diesen Winter um 25 bis 30 Prozent mehr Wintersportler, als in den vergangenen Jahren“, sagt Peter Raudaschl, Geschäftsführer der Postalm Arena. War vor zwei Jahren zu viel Schnee, voriges Jahr zu wenig der weißen Pracht, seien die Verhältnisse heuer optimal, so Raudaschl. An Spitzentagen in den Weihnachts- und Semesterferien sind über 3500 Wintersportler auf der Postalm.
08:28 20.02.08
Oberösterreichische RundschauLINZ — Prächtiges Winterwetter gleich am ersten Ferientag — kein Wunder, dass da gestern die Skigebiete im Lande regelrecht gestürmt wurden. Obwohl: „In der Vorwoche war der Andrang fast noch ein bisschen größer“, blickt Helmut Holzinger von der Hinterstoder Wurzeralm Bergbahnen AG auf turbulente Tage zurück. Gestern waren es knapp 4000 Wintersportgäste, die in Hinterstoder die Sonne und ausgezeichnete Pisten genossen. „Wenn's so weiter geht, dürfen wir uns aber nicht beklagen, die Saison läuft hervorragend“, freuen sich die Verantwortlichen. Nicht viel anders ist die Stimmung in den anderen Skigebieten. Auch am Kasberg, am Feuerkogl oder in der Skiregion Dachstein-West freut man sich über tollen Zuspruch. Überall ist die vergangene Woche rekordverdächtig gut gelaufen. Auch am Hochficht ist es nicht anders. 4000 Skifahrer und Snowboarder tummelten sich gestern im Mühlviertler Pisten-Eldorado. „Die Schneelage ist traumhaft, durch die Kälte können die Pisten bestens präpariert werden. Wir rechnen mit einer Saison bis in die erste Aprilwoche.“
Neues Volksblatt