Das Alpinforum wird ausschließlich durch Werbung finanziert.
Wir würden uns freuen, wenn du deinen Adblocker für das Alpinforum deaktivieren würdest! Danke!

umbenannt historisches im Spitzingseegebiet

alles über: geschlossene Skigebiete/Lifte; alte, nicht mehr existente Hersteller etc.

Moderatoren: tmueller, TPD

Forumsregeln
Bitte beachte unsere Forum Netiquette
Benutzeravatar
baeckerbursch
Brocken (1142m)
Beiträge: 1208
Registriert: 07.07.2005 - 13:59
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: ja
Ort: München
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 7 Mal
Kontaktdaten:

Beitrag von baeckerbursch » 14.02.2008 - 13:03

Als ich den jungen Leitner darauf ansprach (Brecherspitze) hat er gemeint daß die Lifte auch dem Schörhuber gehören. War sich aber nicht sicher.
Das Leben ist kein Backautomat!

Für die Kletterer:
http://www.karpathos-climbing.com/guide ... pathos.pdf


Benutzeravatar
schifreak
Jungfrau (4161m)
Beiträge: 4470
Registriert: 22.11.2002 - 06:59
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: München Giasing
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Brecherspitze

Beitrag von schifreak » 14.02.2008 - 19:17

Das könnt durchaus sein, daß der da alles übernommen hat, aber was da passiert iss-- das sowas in Bayern zulässig iss, bei unsren durchaus empfindlichen Umweltschützern, iss echt n Wunder. Genauso in Hausham, der Lift iss doch bestimmt s letzte Mal glaufen, als ich noch a ganz kleiner Bua war. Da hat ma einfach alles stehen lassen, keiner mehr dafür verantwortlich. Den Lift bei Miesbach hat ma abgerissen, den hat so gut wie niemand gesehn, war ganz versteckt an einer Bauernstrassn.
Ich bin auch nur auf den gekommen, weil ma vom Irschenberg mal sowas wie eine Flutlichpiste gesehn hat, und da bin ich mal umanand gfahrn und hab den Lift entdeckt. Das war bereits 1988, als ich beim Bund in Brannenburg stationiert war.
Fabi,alpiner Schifreak

TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;

Benutzeravatar
uwater
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 505
Registriert: 23.03.2005 - 13:05
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Holzkirchen (DE)
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Beitrag von uwater » 26.02.2008 - 01:48

Von mir nun noch eine kleine, geschichtliche Ergänzung zum Spitzingsee. Wiederum ergänzt von alten Bildern, Ansichtskarten und Fundstücken.

1930
der erste Fasching auf der Firstalm

1934/1935
Bau der Stocker-Skiabfahrt durch Österreichische SA – Kosten ca. 3.500 Mark.
(siehe hierzu auch den „Pistenplan Skigebiet Schliersee-Spitzingsee 1971“)

1939
wurden beim Firstalmfasching 1274 PKW `s und 146 Motorräder sowie rund 50 Busse gezählt...mit den Sonderzügen warn damals bis zu 10000 Schifahrer aufm Spitzing... ( ob das so genau stimmt ???) wie dem ganzen zu ersehn iss, mußten die Fahrzeugfahrer alle zu Fuß auf den Spitzing raufgehn...
(siehe hierzu auch den Artikel „Fischhausen die Wiege des Skisports in Bayern“)

1948
Mit dem Bau des Sessellifts und des Stümpflinghotels im Jahre 1948 kam ohne Wissen der Beteiligten die Talstation der Sesselbahn mit der Liftstrecke auf Schlierseer Grund und Bergstation mit Hotel auf den Bereich der Gemeinde Rottach zu stehen. Der Marktgemeinderat Schliersee hatte deshalb bereits im Jahre 1952 eine Umgemeindung des Stümpflinghotels beantragt. Dieser wurde aber von der Gemeinde Rottach und vom Landratsamt nicht entsprochen. 22 Jahre später, am 22. März 2974, war aber dann im Miesbacher Merkur zu lesen:
„Rottach und Schliersee über Umgemeindung einig.
(siehe hierzu auch den Artikel „Geschichte des Wintersports in Schliersee“ mit dem zweiten Bild der wohl 1ten von 4 Generationen der Stümpflingbahn)

1949
Bau der Seilbahn Josefstal – Spitzingsattel
Seilbahn Josefstal - Spitzingsee:
Bild
Bild
Bild
Bild
(siehe hierzu auch den Artikel „Geschichte des Wintersports in Schliersee“ mit dem ersten Bild, der Talstation der Bahn)

1950 - 1952
Die Spitzingsstraße, ein Teil der deutschen Alpenstrasse wurde errichtet
Spitzingstraße:
Bild
Bild
Bild
Bild

1951
Errichtung einer Seilbahn zur Schliersbergalm und Bau eines Hotels.
Erste von drei Generationen der Schliersbergbahn:
Bild
Bild
Bild
(siehe hierzu auch den Artikel „Geschichte des Wintersports in Schliersee“ mit dem dritten Bild)

1953
Vertrag mit dem Forstamt über die Anlage von Skiabfahrten auf 8,3 ha.

Bau und Inbetriebnahme einer Doppelsesselbahn vom Tegernseer Tal auf den Stümpfling -- Suttenbahn.

1954
Bayerische Alpine Skimeisterschaften an der Brecherspitze

Errichtung eines Skilifts Unterleiten – Oberleiten; Kosten ca. 40.000 DM
(siehe hierzu auch den „Pistenplan Skigebiet Schliersee-Spitzingsee 1955“ mit Bild)

baute der Firstalmwirt einen Einzelsessellift auf den Nordhang.
Untere Firstalm Skilift:
Bild
Bild
Bild

1955
Herstellung eines Winterwerbefilms; Kosten 4.000 DM – Vertonung 1.400 DM

1959
Errichtung des sog. „Pfannilifts“ in Neuhaus-Fischhausen – Kosten 15.000 DM

1959 / 60
baute Leitner den Dreitannenlift
Bild
Bild

baute Leitner den Nordhang Schlepplift, und verkaufte den kapazitäts- schwachen Einsessellift nach Kitzbühel.

1961
baute Leitner den Osthanglift

1963
Einstellung und Abbau der Kabinenbahn Josefstal-Spitzingsattel.

1968
Gründung der Verkehrs- und Kurbetriebs-GmbH Schliersee zum Bau von Bergbahnen und Fremdenverkehrseinrichtungen.

1969
Einlage von 500.000 DM bei der Verkehrs- und Kurbetriebsgesellschaft mbH (Taubensteinbahn).

Bau der beiden DSB Suttenbahn und Stümpflingbahn als jeweils 2. Bau ( bei der Suttenbahn gabs später einen dritten Bau von Heuss mit Leitner Sesseln)
(Ich gehe davon aus, dass es von beiden Bahnen 4 Generation gibt und gegeben hat:
Erste Generation Suttenbahn:
(keine Bilder)
Zweite Generation Suttenbahn:
(auch zu sehen ein bisher unbekannter Seillift bei der Bäckeralm):
Bild

Dritte (Heuss) und vierte (Doppelmayr) Generation ist bekannt.

Erste Generation Stümpflingbahn (Elektrizitätzswerk Spitzingsee):
(siehe hierzu den Artikel „Geschichte des Wintersports in Schliersee“ mit dem zweiten Bild der wohl 1ten von 4 Generationen der Stümpflingbahn)

Zweite Generation Stümpflingbahn:
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild
Bild

Dritte und vierte (Dopplmayr) Generation ist bekannt.

1970
Errichtung des Spitzingsee-Hotels.
(Nun noch einige Bilder zum Spitzingsee)
Spitzingsee unerschlossen! In den 20iger Jahren führte nur die „Bockerlbahn“ (Eisenbahn) auf den Spitzingsee um die gewaltigen Schäden eines Föhnsturms zu beseitigen.
Bild
(Hierzu auch Infos auf http://www.fischhausen-neuhaus.de/)

Bild
Bild
Bild
Bild
Bild

1970/1972
Bau der Kabinenbergbahn auf den Taubenstein und der Skilifte am Rauhkopf und Oberen Lochgraben durch die Verkehrs und Betriebs GmbH.
Taubensteingebiet unerschlossen:
Bild
Bild
Bild

Taubensteingebiet erschlossen:
Bild
Bild

1972
Ausbau der Skiabfahrt Lochgraben durch die Taubensteinbahn AG – Kosten ca. 300.000 DM.

1973
Verkauf der nom. 495.000 DM Aktien der Bergbahn AG Schliersee Spitzingsee zum Preis von 519.750 DM an die Bayer. Hypotheken- und Wechselbank München.

Verbreiterung der Rosskopf-Skiabfahrt – Kosten 40.000 DM

1974
Einstellung des Skilifts Unterleiten wegen Kündigung der Grundeigentümer
(leider taucht der Skilift Oberleiten nie auf. Dessen Fundamente sind dort jedoch noch zu finden

Leitner baut mit seinem Neffen den Kurvenlift Spitzingsee

Ausbau der Kurvenliftabfahrt durch Georg Leitner – Baukosten 287.000 DM.

1976
Bau einer Lawinensprengbahn an der Spitzingstraße. Bauträger: Bayer. Staat, Unterhalt: Markt Schliersee – Baukosten ca. 240.000 DM.

1977
Errichtung eines Skischleppliftes am Heukreuthgraben – Kosten ca. 180.000 DM.



Bzgl. Der Lawinensprengbahn am Spitzingsee:
2005 wurde von Doppelmayr ein Ersatz für die, in die Jahre gekommene, alte Bahn errichtet.

Doppelmayr International 2005:
Scann

Bzgl. Brecherspitzlifte:
Die gehören keinem Leitner und auch keinem Schörghuber. Die einzige Info die ich hab; sie werden vertreten durch einen Anwalt in Miesbach. Der freut sich über jeden, der etwas daraus machen möchte. Aber bitte nicht abreißen. Sie machen den Berg doch erst zu dem was er ist. Markant, Interessant und Erreichbar.

Am Rande nun noch zwei sehr interessante Artikel über die Region und den Skisport sowie dessen Entwicklung plus zwei alte Pistenpläne von 1955 und 1971:
Bild
Bild
Quelle: Archiv Gästeinformation Schliersee

Bild
Quelle: Archiv Gästeinformation Schliersee
„Geschichte des Wintersports in Schliersee“
Quelle: http://www.schliersee.de

Bild
Bild
Bild

Die Erfolgsgeschichte des Wintersports begann in Schliersee bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Der Buchhändler August Finsterlin besorgte sich bereits 1888 seine ersten Skier aus Finnland und hinterließ seine ersten Spuren im Schnee an den Hängen oberhalb von Fischhausen- Neuhaus. Damals waren die Ski noch komplett aus Holz gefertigt, hatten auch keine Stahlkanten und waren 3,2 Meter lang, also fast doppelt so lang wie heute! Bindungen, wie man sie heute kennt, waren damals nicht vorhanden: Man trug feste Lederstiefel, die mit Riemen am Ski fixiert waren.
Außerdem war die Ferse nicht fest in der Bindung fixiert und man ging bei jedem Schwung mit dem kurveninneren Bein in die Knie. Dieser elegante Telemarkschwung erfreut sich auch heute wieder steigender Popularität und man trifft heute immer wieder Telemarker auf den Pisten. Allerings ist man heute mit wesentlich modernerem Material unterwegs.

Im Anschluß an diese ersten Kontakte mit dem neuen Sport fand das Skifahren mit der Zeit immer mehr Begeisterte. Bereits 1893 wurde der „Schneeschuhverein München“ gegründet, dessen Mitglieder fortan häufig im Hotel der Familie Finsterlin übernachteten. Dieses Hotel, auf dessen Grund heute das Haus „St. Leonhard am See“ steht, entwickelte sich mit der Zeit zu einem beliebten Treffpunkt für die Skifahrer der Region.
Bereits 1895 wurde die Rotwand mit Skiern bestiegen (was auch unter heutigen Maßstäben eine anspruchsvolle Skitour darstellt) und zwei Jahre später stand man ebenso im Winter mit Skiern auf dem Gipfel der Bodenschneid. 1904 wurde das erste Skirennen in Fischhausen durchgeführt; bereits 1907 fanden die Bayrischen Skimeisterschaften statt.

Damals hätte allerdings noch niemand daran gedacht, dass sich der Skisport im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem Volkssport entwickeln würde und dass sich bald so etwas wie Winterurlaub geben sollte. Aber langsam aber stetig nahm die Zahl der Skifahrer zu, die sich in und um Schliersee in der weißen Pracht vergnügten. So kamen 1907 bereits um die 2000 Skifahrer an Feiertagen mit der Bahn nach Schliersee; zwischen den Weltkriegen wurden sogar Sonderzüge eingesetzt, um die bis zu 10.000 Skifahrer, die an Wochenenden nach Schliersee strömten, transportieren zu können.

Einen großen Aufschwung mit einer bisher unbekannten Dynamik erhielt der Skilauf ab 1950.
Zu dieser Zeit waren erstmals, unter anderem auch bedingt durch gestiegene Löhne und gesetzlich geregelte Urlaubszeiten, breite Bevölkerungsschichten in der Lage, in ihrer Freizeit in die Berge zu fahren oder dort auch Urlaub zu machen. Der Sommertourismus spielte damals noch eine größere Rolle; allerdings gewann das Interesse am Skilauf, der nun durch den Bau von künstlichen Aufstiegsanlagen wesentlich erleichtert wurde, mit der Zeit immer mehr an Bedeutung.

Der erste Sessellift wurde in der Gemeinde Schliersee 1949 gebaut. Er führte vom Spitzingsee hinauf auf den Gipfel des Stümpflings. Allerdings existierte damals noch keine befahrbare Straße hinauf zum Spitzingsee, was den anschließenden Bau einer Seilbahn vom Josefstal hinauf zum Spitzingsattel notwendig machte. Dies verkürzte den Weg ins Skivergnügen deutlich und erschloss zusätzlich eine neue Abfahrt hinab ins Josefstal. Diese Abfahrt kann auch heute noch als Tourenabfahrt benützt werden; auch wenn der Lift nach der Fertigstellung der Spitzingsstraße 1952 bald überflüssig wurde und 1963 schließlich demontiert wurde. Die ehemalige Bergstation dieser Sesselbahn steht auch heute noch am Spitzingsattel.

An der Moni-Alm oberhalb von Rottach- Egern am Tegernsee entstand 1953 die Sutten- Sesselbahn, die von der anderen Seite auf den Gipfel des Stümpflings führte und damit die Verbindung ins Tegernseer Tal darstellte. Die weiteren Anlagen (Lyralift, Roßkopflift, Kurvenlift) entstanden nach und nach im Laufe der Zeit und komplettierten so das Angebot am Spitzingsee.

Aber nicht nur im Gebiet um den Spitzingsee entstanden Aufstiegsanlagen: Auch in Schliersee an der Unter- und der Oberleiten entstanden zwei Schlepplifte; der erste führte hinauf zur Oberleiten und der zweite daran anschließend nach Süden Richtung Burgruine Hohenwaldeck. Sie waren 20 Jahre lang bis 1974 in Betrieb und stellten ein ideales Übungsgelände dar. Die Betonfundamente an der Oberleiten sind sogar noch sichtbar.
Auch am Hang der Huberspitz wurden zwei Lifte errichtet: der eine führte von Abwinkl zwischen Schliersee und Hausham nordseitig steil empor; die Stützen und Lifthäuser sind auch heute noch vorhanden. Der zweite Schlepplift befand sich auf der Südostseite der Huberspitz und zog von Breitenbach/ Waxenstein den Hang bis zur Waldgrenze hinauf.
Auch an der Schliersbergalm, auf die eine Gondelbahn führt, tummelten sich die Wintersportler. Die zwei Abfahrten führten entweder direkt den Südhang hinab zur Talstation oder aber durch eine Waldschneise.

In Neuhaus entstand 1958 mit dem Pfannilift ein Übungslift, der bis heute ein ideales Übungsgelände für die kleinen Skifahrer darstellt.

Die Art und Weise, wie man Ski gefahren ist, war damals aber noch eine total andere als heute: Zum einen waren die Pisten zum großen Teil nicht gewalzt und platt gebügelt, wie sie es heute sind. Oft waren sie gar nicht präpariert oder der Neuschnee wurde mit den Skiern im Treppenschritt verdichtet.
Außerdem entstand damals das, was man heute als „Freeriden“ bezeichnet: Um neue Abfahrten im Tiefschnee fahren zu können, schreckte man damals nicht davor zurück, vorher die Skier zu Schultern und einen Anstieg hinter sich zu bringen. So existierten auch damals schon Abfahrten vom Roßkopf oder durch das Brecherspitzkar, auch wenn dorthin noch kein Lift führte. Auch das gesamte Taubensteingebiet wurde so erschlossen. Einen Überblick über die damals genutzten Abfahrten gibt der alte Liftplan von 1960.

Einen weiteren Beweis für die Experimentierfreude der Skifahrer damals ist die Tatsache, dass damals noch zahlreiche Sprungschanzen in und um Schliersee existierten, von denen mit ganz herkömmlichen Skiern gesprungen wurde. So existierte die Jens- Jäger- Sprungschanze an der Unterleiten, die „Spitzingsschanze“ an der Dreitannen- Abfahrt am Spitzingsee und die Toni- Huber- Schanze in Neuhaus Josefstal. Die Anlaufschneise sowie der Auslauf dieser Anlage sind noch westlich der Straße von Neuhaus ins Josefstal zu erkennen.
„Fischhausen die Wiege des Skisports in Bayern“
Quelle: http://www.fischhausen-neuhaus.de/ (ausschließlich Internet Explorer fähig)

Bild

Nur wenige wissen, dass Fischhausen als die Wiege des Skisports in Bayern anzusehen ist.
Im Jahre 1888 zog der Buchhändler August Finsterlin mit seinem Sohn Anton die ersten schwungvollen Spuren auf den Hängen in Fischhausen.
Auf 3,20 m langen finnischen Brettern eroberten die beiden die winterliche Bergwelt rund um den Schliersee. Durch die Verwendung von Fellen war es bald möglich die Rotwand und die Bodenschneid zu erklimmen und anschließend genußreiche Abfahrten zu erleben
Die Mitglieder des 1902 gegründete akademische Schneeschuhverein München waren seiner Zeit, dank der ausgezeichneten Möglichkeiten den Skisport auszuführen, häufig zu Gast im "Hotel Finsterlin". Im selben Jahr fand auch unter reger Teilnahme der heimischen Bevölkerung der erste Skikurs in Fischhausen statt. Das erste Skirennen am Schliersee wurde 1904 abgehalten - Start und Ziel beim Hotel Finsterlin. Bei soviel Begeisterung für den winterlichen Sport war die Gründung eines Skiclubs nur die logische Konsequenz. 1906 gründete sich der Skiclub Schliersee. Im Jahre 1907 wurden in Schliersee auch erstmals die Bayerischen Skimeisterschaften durchgeführt.
Es folgte eine stürmische Entwicklung, begünstigt durch die 1911 enstandene Eisenbahnverbindung München - Schliersee - Bayrischzell mit dem zweiten Schlierseer Bahnhof in Fischhausen-Neuhaus fanden immer mehr Skibegeisterte den Weg über Josefstal hoch zum Spitzinggebiet. Aus den Aufzeichnungen von Jakob Haider, Leiter der Bahnhöfe Schliersee und Fischhausen-Neuhaus geht hervor, dass bis zum Jahre 1916 in der Zeit von Dezember bis März im Schnitt etwa 25.000 Skisportler mit der Bahn anreisten. In den zwanziger Jahren stieg diese Zahl kontinuierlich. An die 110.000 Skisportler wurden 1930 gezählt und die Eisenbahn stieß an ihre Kapazitätsgrenzen. 12 Abendzüge waren erforderlich um die müden Skifahrer zurück nach München zu bringen.
So bewegte sich an schönen Winter-Wochenenden und sonnigen Wochentagen eine lange Schlange von "Brettlhupfer" vom Bahnhof Fischhausen-Neuhaus ins Josefstal und von dort hoch ins Schneereich am Spitzingsee. Wohl gemerkt, alles zu Fuß!
1950 wurde die Seilbahn Josefstal - Spitzingsattel errichtet und damit verkürzte sich in Verbindung mit der bereits 1932 eröffneten Buslinie Schliersee - Josefstal der Weg der Skifahrer erheblich.
1963 wurde die Bahn in Folge des immer stärker werdenden Autoverkehrs bereits wieder demontiert.
Quelle: Chronik von Schliersee

Benutzeravatar
baeckerbursch
Brocken (1142m)
Beiträge: 1208
Registriert: 07.07.2005 - 13:59
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: ja
Ort: München
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 7 Mal
Kontaktdaten:

Beitrag von baeckerbursch » 26.02.2008 - 11:34

Super Bilder & Infos!



Aktuelle Bilder der Brecherspitze übrigens hier:

http://www.sommerschi.com/forum/viewtopic.php?t=971
Das Leben ist kein Backautomat!

Für die Kletterer:
http://www.karpathos-climbing.com/guide ... pathos.pdf

Benutzeravatar
schifreak
Jungfrau (4161m)
Beiträge: 4470
Registriert: 22.11.2002 - 06:59
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: München Giasing
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Schliersee

Beitrag von schifreak » 26.02.2008 - 18:31

Hi, da muß ich mich anschliessen, Super geil. Einige der Karten hab ich auch. Mit dem Stocker Lift in Josefstal wollt ich mal fahrn, aber der Liftmo hat das Türl net aufbekommen... irgendwie passten die Schlüssel net. Und an den Oberleitenlift konnt ich mich auch erinnern, genauso -- da sind wir vor vielen Jahren mal vom Risserkogel zur Suttenstation obiganga, da war tatsächlich ein Seillift nähe Monialm. Das war zu Zeiten, da hatte ich den Suttenlift überhaupt das erste Mal gesehn. Aber das warn Zeiten, 20 Min. Fahrzeit ohne Schutzbügel, die warn für Kinder zu schwergängig, da wär ich fast ausm Lift gefallen, beim Versuch den runter zu holen.
Und die erste Fahrt mitm Pfannilift-- die werd ich auch nie vergessen, da war ma im Schikurs. Glaub 6 Leut an dem Bügel, und der fuhr so schnell... war i froh, als ma oben ankamen. Und dann nochmal, 2 Fahrten... das hat glangt.
Und dann gabs noch einen Seillift, am ``Prinzenweg`` sind wir mal zum Tegernsee gegangen, da war so n Lift am hinteren Seeende.( vom Schliersee)
Fabi,alpiner Schifreak

TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;

Benutzeravatar
Frankenski
Fichtelberg (1214,6m)
Beiträge: 1330
Registriert: 20.03.2007 - 00:52
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Bayern
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal

Beitrag von Frankenski » 26.02.2008 - 18:44

Tolle Bilder, schade das die die Seilbahn nicht mehr haben

Benutzeravatar
Pilatus
Aconcagua (6960m)
Beiträge: 7118
Registriert: 30.11.2005 - 19:16
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Zentralschweiz
Hat sich bedankt: 14 Mal
Danksagung erhalten: 36 Mal
Kontaktdaten:

Beitrag von Pilatus » 26.02.2008 - 18:47

Bilder von Seilbahnen und Skiliften: http://www.seilbahnbilder.ch - neuste Uploads hier! (Letztes Update: 28. Juli 2010)

Auch immer ein Besuch wert: http://www.bergbahnen.org - Forum & Anlagendatenbank mit Schwerpunkt Schweiz.


Benutzeravatar
Space1978
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 477
Registriert: 10.04.2006 - 14:06
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: ja
Ort: 5084 Großgmain bei Salzburg
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Beitrag von Space1978 » 26.02.2008 - 19:20

Mit diesem Bericht hast Du den Bock abgeschossen!!
Super geile, schöne alte Postkarten und Photos!! Bildlich super erklärt, da kommen einen schon die Tränen! Interesant sind auch die Abfahrten 15 , 16, 17. leider noch nie in Winter-Betrichten gesehn...
Snowboarden im Hochsommer ist genial!!

Benutzeravatar
MartinWest
Feldberg (1493m)
Beiträge: 1531
Registriert: 05.02.2004 - 15:32
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Oberbayern/Steiermark
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal

Beitrag von MartinWest » 26.02.2008 - 19:54

Danke, danke, danke! :flehan: :respekt:

Benutzeravatar
Space1978
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 477
Registriert: 10.04.2006 - 14:06
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: ja
Ort: 5084 Großgmain bei Salzburg
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Beitrag von Space1978 » 26.02.2008 - 20:22

hier noch ein Walter Pause Ski-Heil Artikel von 1961
sorry für die bescheidene Qualität, habe noch keinen Webspace für größere Auflösung...
Dateianhänge
Walter Pause Spitzingsee 1961.jpg
Snowboarden im Hochsommer ist genial!!

Benutzeravatar
Space1978
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 477
Registriert: 10.04.2006 - 14:06
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: ja
Ort: 5084 Großgmain bei Salzburg
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Beitrag von Space1978 » 26.02.2008 - 20:39

als rar-datei
Dateianhänge
Walter Pause - Spitzingsee.rar
(917.42 KiB) 84-mal heruntergeladen
Snowboarden im Hochsommer ist genial!!

Benutzeravatar
Huppi
Moderator
Beiträge: 3222
Registriert: 09.01.2006 - 23:11
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: ja
Ort: Bad Tölz
Hat sich bedankt: 15 Mal
Danksagung erhalten: 52 Mal

Beitrag von Huppi » 26.02.2008 - 21:04

@uwater: du hast dir wirklich sehr viel Mühe gegeben. Großes Lob!

@Brecherspitzlifte: Wenn die jetzt wirklich dem Schörghuber gehören denke ich könnte es bald eine Wiedereröffnung geben, denn der Schörghuber kauft keine Lifte nur zum anschauen.
Being awesome is awesome!

Benutzeravatar
schifreak
Jungfrau (4161m)
Beiträge: 4470
Registriert: 22.11.2002 - 06:59
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: München Giasing
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Brecherspitzlifte

Beitrag von schifreak » 26.02.2008 - 21:39

also ich schätz, erstensmal bräucht ma da fast ne Beschneiung -- für den vorderen Hang zumindestens, und ich denk mal, daß da alles kaputt iss, zumindestens die Antriebstation müßte erneuert werden. Da ham ma doch einen ausführlichen Bericht gelesen drüber -- irgendwann mal im Sommer. Ich denk mal zu aufwendig. Ausserdem bräucht ma da auch nen funktionsfähigen Zufahrtslift, der iss doch bestimmt nimmer an der zeit-- der alte SEBA Lift zur oberen Firstalm.
Fabi,alpiner Schifreak

TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;


Benutzeravatar
Huppi
Moderator
Beiträge: 3222
Registriert: 09.01.2006 - 23:11
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: ja
Ort: Bad Tölz
Hat sich bedankt: 15 Mal
Danksagung erhalten: 52 Mal

Beitrag von Huppi » 26.02.2008 - 22:18

Ist zwar jetzt ein wenig OT und Utopie... sorry:

Ich denke da an eine DSB mit Mittelstation als Zubringer und eine 4KSB mit Windsesseln die Brecherspitz hoch... zudem eine neue Beschneiungsanlge. Aber wie gesagt der Schörghuber kauft die alten Anlagen nicht zum Spass.

An der Brecherspitz wurde ja schon ein Schlepplift abgebaut (Zubringer), oder täusche ich mich da?
Being awesome is awesome!

Benutzeravatar
schifreak
Jungfrau (4161m)
Beiträge: 4470
Registriert: 22.11.2002 - 06:59
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: München Giasing
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Neuer Lift

Beitrag von schifreak » 27.02.2008 - 06:44

ich hätte auch solche Pläne, allerdings würd ich sagen,eine DSB mit Fließband fürn Brecherspitzhang würd vollkommen ausreichen, die schaffen bis zu 3 m / sec. KSB wär zu aufwendig, ausserdem wärn die Stationen zu groß. Die ganze Schleppliftstation iss ja n total schräger Bau... da müßt ma das Gelände korrigieren. Vermute einfach mal.
Zwegs Abbau, der kleine Seba sthet nach wie vor, der große auch, den hinteren kann ma net sehn, außer vom Roßkopf, da hab ich aber net aufgepasst. Da war zuviel Trubel an Fasching...
Bild
Blick vom Stümpfling auf ex Brecherspitze Schiliftstation
Fabi,alpiner Schifreak

TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;

Benutzeravatar
uwater
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 505
Registriert: 23.03.2005 - 13:05
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Holzkirchen (DE)
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Beitrag von uwater » 27.02.2008 - 18:47

Danke, für das große Lob. Ich hatte ja schon länger vor, die ganzen Ansichtskarten euch vorzustellen. Doch wenig Arbeit war nicht und so hat’s etwas Zeit und Muse gebraucht.
Das einzige was ich über Voglerlifte gefunden habe war auf seilbahnen.tk: http://www.fxskipage.de/forum/viewtopic ... 72290667ca

Sehr interessant und danke für den Tipp Pilatus
Mit diesem Bericht hast Du den Bock abgeschossen!!
Super geile, schöne alte Postkarten und Photos!! Bildlich super erklärt, da kommen einen schon die Tränen! Interesant sind auch die Abfahrten 15 , 16, 17. leider noch nie in Winter-Betrichten gesehn...
Wohl der einzige Punkt, wo man älter sein und es erlebt haben möchte!
Abfahrt 15 dürfte wohl fast nicht zu machen sein, außer man hat Spaß an fast senkrechten Hängen und einigen Sprüngen. Natürlich vorausgesetzt einer menge Schnee. Abfahrt 16 war lifttechnisch noch nie erschlossen, jedoch konnte man vom Brecherspitzlift den Krat Richtung Norden traversieren und dann gen Neuhaus abfahren. Abfahrt 17 war bis vor wenigen Jahren noch in den Pistenplänen eingezeichnet. Ein Überbleibsel der Josefstalbahn. Die Abfahrt ist auch heute noch befahrbar und führt teilweise auf der „alten Spitzingstraße“.

Bzgl. Brecherspitz (auch Utopie) und Spitzingsee hatten wir auch schon mal in folgendem Topic etwas: http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 96&start=0

Verbindungslift (Untere- Obere- Firstalm), Brecherspitzlift und Freudenreichlift gibt’s hier schon einen Bericht: http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 71&start=0

Benutzeravatar
baeckerbursch
Brocken (1142m)
Beiträge: 1208
Registriert: 07.07.2005 - 13:59
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: ja
Ort: München
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 7 Mal
Kontaktdaten:

Beitrag von baeckerbursch » 27.02.2008 - 21:46

15 dürfte schon gehen

Schau mal hier, die Abfahrt geht da rechts runter. Steil aber schon fahrbar :D



Bild
Das Leben ist kein Backautomat!

Für die Kletterer:
http://www.karpathos-climbing.com/guide ... pathos.pdf

Benutzeravatar
uwater
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 505
Registriert: 23.03.2005 - 13:05
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Holzkirchen (DE)
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Beitrag von uwater » 27.02.2008 - 22:18

Ok, das sieht sogar interessant aus. Kannte die stelle auch nur aus dem Sommer wo es doch meist viel steiler wirkt. Aber für eine offiziell im Plan eingezeichnete "Piste" is's a weng heftig. Genauso wundere ich mich immer noch wie die dort, wie im Walter Pause Buch beschrieben, zwei Schlepplifte hochziehen wollten. Apropos, vielen Dank für das geile Bild mit gigant Panorama.

Benutzeravatar
vovo
Rigi-Kulm (1797m)
Beiträge: 2197
Registriert: 04.10.2006 - 20:22
Skitage 17/18: 13
Skitage 18/19: 12
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: München
Hat sich bedankt: 41 Mal
Danksagung erhalten: 73 Mal

Historisches im Gebiet um den Spitzingsee (und auch Schliers

Beitrag von vovo » 03.05.2008 - 22:32

Heute habe ich das Wetter genutzt und habe mal die historischen Stätten dieser Gegend besucht. In meiner Kompasskarte sind sogar noch alle bis auf die Josefstalbahn eingezeichnet. Zur Brecherspitze bin ich nicht rauf, weil dort noch alles voll Schnee ist.

In Fischhausen ist direkt an den Bahngleisen am See ein Lift eingezeichnet. An besagter Stelle ist es aber schwer vorstellbar, dass er dort verlaufen ist. (Etwa ein knapper KM rechts des Pfanniliftes)
Ich vermutete, dass der SL falsch eingezeichnet ist und wahrscheinlich auf der gleichen Wiese wie der Pfannilift bergan führte. Ich habe alles abgesucht und weder Trassen noch baumfreie Flächen gefunden, die auf ehemalige Pisten hindeuten. Alles zugewachsen dort oben!
Dateianhänge
huberspitz tal.JPG
Huberspitzlift Talstation.
huberspitz tal2.JPG
Anderer Blickwinkel
huberspitz trasse unten.JPG
Trasse von unten. Kaum mehr zu erkennen.
huberspitz trassenwuchs2.JPG
Blick von der Seite
huberspitz im wald.JPG
Habe mich durch den Wald nach oben gekämpft...
huberspitz im wald stütze.JPG
Stütze 2 steht voll im Dickicht
huberspitz im wald stütze 2.JPG
nochmal Stütze 2
huberspitz im wald blick nach oben.JPG
Blick nach oben...
huberspitz im wald blick nach unten.JPG
...nach unten. Kaum vorstellbar, dass hier mal die Trasse verlief...
huberspitz oben blick zurück.JPG
Hier soll er mal verlaufen sein? Muss wohl schon 20 Jahre her sein...
huberspitz zoom rollen.JPG
Nochmals Stütze 2 - Zoom
Huberspitz oberer verlauf.JPG
Oberer Verlauf nach dem Waldstück
Huberspitz ganz oben.JPG
Letztes Stück der Trasse...
huberspitz blick von berg.JPG
Blick von oben nach unten auf den Lift
huberspitz stütze 4.JPG
Die 4. von 4 Stützen
huberspitz bergst.JPG
Der Ausstieg
huberspitz bergst zoom.JPG
Umlenkstation am Waldrand
huberspitz gesamt.JPG
Gesamte Trasse von Ort aus
lsap breitenbach.JPG
Am Osthang der Huberspitz: LSAP-Gelände in Breitenbach - nix mehr da
ominöser lift fischhausen.JPG
Das besagte LSAP-Gelände in Fischhausen. Hier stand der SL lt. Karte..


Benutzeravatar
vovo
Rigi-Kulm (1797m)
Beiträge: 2197
Registriert: 04.10.2006 - 20:22
Skitage 17/18: 13
Skitage 18/19: 12
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: München
Hat sich bedankt: 41 Mal
Danksagung erhalten: 73 Mal

Nachschub...

Beitrag von vovo » 03.05.2008 - 22:53

hier die weiteren Bilder....
Dateianhänge
acherlift lsap.JPG
Hier müsste in Joseftal der Acherlift verlaufen sein - nix mehr da
josephstal talst.JPG
In Josefstal - ist das die alte Talstation?
josephstal talst2.JPG
nochmals das verdächtige Gebäude...
josephstal 3.JPG
Sind das Treppen für die Bergbahngäste???
josephstal4.JPG
Anderer Blick aufs Gebäude...
josephstal trasse.JPG
Von der Trasse ist hier nichts mehr zu sehen...
josephstal berg.JPG
Ehem., umgebaute Bergstation
josephstal berg2.JPG
Blick von unten herauf...
josephstal schneise.JPG
Hier kann man noch die Schneise erahnen...
stümpfling zoom.JPG
Blick zum Stümpflinggebiet- rechts die Trasse d. Kurvenlifts
roßkopf zoom.JPG
Blick zum Roßkopf
kurvenlift zoom.JPG
Blick auf Rück-Seil d. Kurvenlifts
stockeralmlift lsap.JPG
Gelände des LSAP Stockeralmlift in Josefstal
pfanni trasse.JPG
Lebt noch: Pfannilift
pfanni tal1.JPG
Talstation
pfanni tal2.JPG
Alles verwaist
pfanni innen.JPG
Blick ins Fenster
pfanni gehänge.JPG
Gehänge in der Talstation drinnen

Benutzeravatar
lift-master
Olymp (2917m)
Beiträge: 2949
Registriert: 22.11.2003 - 21:02
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Zentralschweiz
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: umbenannt historisches im Spitzingseegebiet

Beitrag von lift-master » 03.05.2008 - 23:03

je der pfanni lift,den gibt es noch?!?
...willst du die berge sehn,dann mußt du zum schi fahrn gehn...

Benutzeravatar
vovo
Rigi-Kulm (1797m)
Beiträge: 2197
Registriert: 04.10.2006 - 20:22
Skitage 17/18: 13
Skitage 18/19: 12
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: München
Hat sich bedankt: 41 Mal
Danksagung erhalten: 73 Mal

Re: umbenannt historisches im Spitzingseegebiet

Beitrag von vovo » 03.05.2008 - 23:11

zu guter Letzt:

Bilder vom LSAP-Gelände in Unter- und Oberleiten. In meiner Karte ist da ein SL eingezeichnet, der von ganz unten in Unterleiten losgeht.
Aber irgendwie macht das keinen Sinn, denn oben sind Fundamentreste (Bergstation, Stützen und einer Talstation) vorhanden, die darauf schließen lassen, dass der Lift nur ca. 400 m lang war. (Deckt sich auch mit liftworld, wo er mit 380m zu Buche steht.)
Allerdings stand hier irgendwo geschrieben, dass es in diesem Gebiet zwei Lifte gab. Einen von Unter- nach Oberleiten und dann eben noch den oberen, von dem die Fundamente sind. Sollte das so sein, ist der untere Lift jedenfalls restlos verschwunden - einfach nix mehr da...

Ich habe übrigens auch den ehemaligen Lift bei Miesbach besucht - die Fotos hierzu stelle gesondert ins Forum. (Vmtl. morgen abend...)
Dateianhänge
oberleiten fundament.JPG
Vmtl. Talstation des Oberleitenlifts
oberleiten trasse.JPG
Trasse mit Stützfundamentresten weiter oben
oberleiten trasse zoom.JPG
Das Ganze im Zoom...
oberleiten berg.JPG
Bergstation
oberleiten trasse von berg.JPG
Trasse von oben
oberleiten zoom fundament.JPG
Zoom....
oberleiten blick nach unterleiten.JPG
Verlief hier auch ein Lift von Unterleiten rauf?
oberleiten blick zurück.JPG
Blick nach oben zum LSAP

Benutzeravatar
Huppi
Moderator
Beiträge: 3222
Registriert: 09.01.2006 - 23:11
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: ja
Ort: Bad Tölz
Hat sich bedankt: 15 Mal
Danksagung erhalten: 52 Mal

Re: umbenannt historisches im Spitzingseegebiet

Beitrag von Huppi » 03.05.2008 - 23:13

Vielen Dank für die Bilder
Being awesome is awesome!

Benutzeravatar
uwater
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 505
Registriert: 23.03.2005 - 13:05
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Holzkirchen (DE)
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Re: umbenannt historisches im Spitzingseegebiet

Beitrag von uwater » 04.05.2008 - 20:20

Wunderbar, wunderbar, ich liebe es! Wer mal Lust auf so ne Tour hat? Werd mich demnächst, da wieder etwas mehr Zeit, auch wieder an die Arbeit von skiberge.de machen. Hab mich auch schon mal auf die Suche nach der Talstation der Josefstalbahn gemacht. Du hast sie gefunden, schön zu vergleichen auch mit meinen Bildern (Blick auf Neuhaus, wo auch noch zwei Öffnungen zu sehen sind).

seilbahner
Gaislachkogl (3058m)
Beiträge: 3241
Registriert: 14.04.2003 - 12:49
Skitage 17/18: 0
Skitage 18/19: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Re: umbenannt historisches im Spitzingseegebiet

Beitrag von seilbahner » 04.05.2008 - 20:41

Wo genau steht denn dieser Pfannilift?
Und wem gehört der? Kann man das herausfinden?


Antworten

Zurück zu „Historisch + LSAP“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste