Wie letztes Jahr, gab es auch dieses Jahr in der Rhön Ende März noch einmal kräftig Neuschnee. Grund genug doch noch mal die Skier aus der Garage zu räumen und sich ins Weiße zu wagen.
Da vor allem am Montag und auch gestern (Dienstag) so schönes Wetter zum Ski fahren war, ärgerte ich mich schon, dass ich die beiden Tagen nicht fahren konnte. Leider waren für heute wieder Schneefall und auch etwas wärmere Temperaturen angekündigt.
Zum Skigebiet allgemein:
Am Kreuzberg befindet sich mit ca. 15 Pistenkilometern das größte Skigebiet in der Rhön. Warum man es auch als Museumsskigebiet bezeichnet, wird vor allem beim Betrachten der Liftanlagen und Pisten Bullys deutlich.
Die beiden kürzeren Lifte Rothang und Blicklifte und der mit ca. 1300 m. längste Lift der Rhön, dem Dreitannenlift (Kurbügelschlepper (Bügel aus Holz)).
Die Abfahrten am Kreuzberg sind Leicht bis Mittel schwer und haben bis zu 3000m. Länge bei 318m Höhenunterschied (Drei Tannenlift 610- 928m.).
Pistenplan: http://skilifte-kreuzberg.de/skigebiet/ ... _karte.htm
So jetzt einmal etwas zu den Schnee und Pistenverhältnissen:
Nunja, bereits auf der Autofahrt kündigte sich das Wetter an, welches auch die ganze Zeit so bleiben sollte:
SCHNEE, SCHNEE, SCHNEE
Eigentlich schöne Vorraussetzungen, doch die ersten Meter auf der Piste vermittelten ein etwas anderes Bild. Obwohl wir schon um halb 10 am Lift standen, waren die Pisten schon ziemlich zerfahren. Es wurde zwar teilweise versucht die Neuschneemengen noch irgendwie etwas zu Präparieren, doch dies blieb meistens erfolglos (da nach der Präparierung natürlich gleich alle auf den präparierten Streifen flohen.
Der Schnee war aufgrund der gestiegenen Temperaturen zudem einfach zu Nass.
Allerdings muss man auch dazu sagen, dass bei dem Schneefall, Liftbetrieb und Schneezustand mit dem vorhandenen Gerät, meiner Meinung nach, auch nicht mehr möglich war (zwei doch schon in die Jahre gekommenen Pistenraupen und ein neuer Polar 300). Man merkte sofort wo der Polar 300 am Werk war!
Im Großen und Ganzen muss man aber sagen, dass die Pisten trotz der Umstände recht ordentlich zu befahren waren!
Am besten gefallen hat mir an diesem Tag die Kanonenrohr Abfahrt. Die aufgeschobenen Haufen ließen sich sehr gut mitnehmen und das Gefälle kann sich auch sehen lassen. Meiner Meinung nach ist es eine sehr schöne Piste mit etwas stärkerem Gefälle, bei der man nicht bereits mit 2 Schwüngen unten angekommen ist. Bei guten Schneeverhältnissen sicherlich ein Traum.
Anfahrt: Bimbach- Fulda- Gersfeld- Bischofsheim a. d. Rhön- Parkplatz am Rothanglift (etwa 50 Minuten). Der Rückweg etwa genauso.
Wetter: Dauerhafter Schneefall und Wolken
Temperaturen: Oben dauerhaft unter 0°, Im Tal gegen Mittag +2°
Schneehöhe: Laut Homepage 20cm- 35cm; kam auch in etwa hin, allerdings kam teilweise doch schon ein bisschen Erde raus.
Schneequalität: Altschnee+ Neuschnee (Teilweise Schwer und Nass)
Offene Anlagen: Rothanglift, Dreitannenlift, Blicklift erst ab ca. 11 Uhr
Geschlossene Anlagen: Fischzucht (eigener Skibetrieb)
Geöffnete Pisten: alle
Geschlossene Pisten: Keine
Meisten Gefahren: Dreitannenlifte und Blicklift
Wartezeiten: Dreitannenlift 5- 15 Minuten,
Blicklifte höchstens 2- 3 Minuten,
Rothanglift 2-10 Minuten (weil es keinen separaten Durchgang für die Kasse und den Lift gibt und die Leute teilweise nicht fähig waren das ganze in unter 5 min. auf die Reihe zu bekommen
Gefallen: Skifahren in den Osterferien in der Rhön, Schneehöhe, Pisten im Skigebiet an sich, Kanonenrohr Abfahrt, Die schönen Hütten und Almen im Skigebiet vermittelter Alpiner Flair
Nicht Gefallen: Teilweise die Pistenverhältnisse
Bewertung:
Abzüge: Teilweise Pistenverhältnisse, Mitten auf der Großen Familienabfahrt kam ein Bach zum Vorschein
Fazit: Neuschnee kann die Fahreigenschaften auch verschlechtern
Werde aufjedenfall bei schönerem Wetter und genug Schnee wieder kommen
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