Quelle: http://vorarlberg.orf.at/stories/267048/unfall 30.03.2008
Tödlicher Skiunfall in Lech
Am Samstagnachmittag ist in Lech ein 57-jähriger Skifahrer aus München tödlich verunglückt. Der Mann hatte wohl einen Felsblock nicht als solchen erkannt, da dieser mit einer dicken Schneeschicht überzogen war.
Mit dem Kopf gegen den Felsblock gestürzt
Um 14 Uhr ist der Münchner auf der Madlochabfahrt Richtung Zug/Lech abgefahren. Er verließ die markierte Skiroute; 80 Meter unter der Gstüaalpe traf er dann auf den Felsblock. Dieser war von einem rund 1,5 Meter breiten sogenannten Windkolk umgeben - der Wind hatte hier also Schnee herangeblasen, was dazu führte, dass der Felsblock nicht ohne weiteres als solcher kenntlich war.
Der Mann stürzte frontal mit dem Kopf gegen den Felsblock und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Snowboarder wurde unverletzt geborgen
Eine halbe Stunde später geriet ein 20-jähriger Snowboard-Fahrer aus Deutschland in Bergnot. Der junge Deutsche aus Leutkirch im Allgäu fuhr mit dem Snowboard vor der Rüfikopf Bergstation in Richtung Lech ab.
Bei der Bergstation des Schafalp-Liftes fuhr er ins freie Skigebiet, geriet in steiles felsdurchsetztes Gelände und konnte schließlich weder vor noch zurück. Er wurde mit dem Hubschrauber "Gallus 1" unverletzt geborgen.
Über den Toten am Madloch wurde ja bereits hier berichtet, aber noch nicht über den Snowboarder.
Tja entweder ist er zuweit abseits von der "Tannegg" gekommen oder er ist bei der Einfahrt in den Steilhang vom "Langen Zug" zu weit nach links (von oben schauend) rein gequert, dort hängt es unten über den Fels