Da mein Mitfahrer ein Variantenneuling ist, kombinierten wir Pistenschifahren mit drei längeren Varianten.
Gefahrene Route durchs Gebiet:
Zug Langen - St. Anton
Funitel Galzig
4CLD Osthang
4CLD Gampen
6CLD Kapall
4CLD Zammermoos
3CLD Schindlerkar
2SB Albona 1
2SB Albona 2
->Variante 1: Albona 2400m - "Maroital" - Rasthaus Verwall 1450m
Mittagessen im Rasthaus Verwall
2S Rendl
6CLD Gampberg
2S Rendl
2SB Riffelberg 1
2SB Riffelberg 2
->Variante 2: Riffelscharte 2645m - "Hinterer Rendl" - St.Anton 1350m
Bier-und Sonnenpause in der Hütte an der Rendl-Talabfahrt
Funitel Galzig
PB Valluga
SL Valluga
2SB Albona 1
2SB Albona 2
2SB Sonnleiten
->Variante 3: Albonagrat 2450m - "Kaltenberghütte" - Langen 1200m
Summe: 3500 HM Varianten, + 6100 HM Piste
Die weiteren Kommentare wie üblich bei den Bildern...
Übersicht über die gefahrenen Varianten:
Variante 1: Albona 2400m - "Maroital" - Rasthaus Verwall 1450m
^^Blick ins hintere Maroital mit Maroikopf und Stubener Albona Kopf
^^Auf der Variante in Richtung Rasthaus Verwall. Im Hintergrund die DSB Sonnleiten
^^Abfahrt ins Maroital
^^Blick zum Rendl. Das nächste Ziel…
^^Blick zurück auf die Abfahrt bei bestem Firn
^^Top Bedingungen…
^^dito
^^dito
^^kurz vor dem Talboden
^^auf dem es ziemlich flach Richtung Rasthaus Verwall geht
^^teilweise leicht bergauf, aber in Summe nicht mehr als 10min…
^^aber dann wieder stetig bergab…
^^... im Schatten war der Schnee noch gefroren, in der Sonne bremste es schon ziemlich
Variante 2: Riffelscharte 2645m - "Hinterer Rendl" - St.Anton 1350m
^^Blick von der Riffelscharte in den ersten Hang…
^^so sollte es immer sein,-)
^^Starthang von oben, da dieser ohne Aufstieg erreichbar ist, leider schon ziemlich verspurt, aber noch super zu fahren…
^^Die ganze Abfahrt liegt in einem Nordexponierten Tal, welches fast immer guten Pulverschnee bietet…
^^Blick zur Rendlscharte (2550m), die den Übergang ins Malfontal Richtung Pettneu bildet. Aufstiegszeit geschätzte 30min..
^^Nach dem Starthang geht es zunächst flach dem Talboden entlang…
^^Blick zu den Hängen welche von der 6 CLD Gampberg erreichbar sind…
^^...weiter Richtung St. Anton
^^...Blick zurück
^^Letzter baumfreier Hang…
^^Firnbedingungen auf den Westhängen
^^verspurt aber gut zu fahren…
^^Blick von der Waldgrenze zurück
^^Ausgefahrene Buckelpiste durch den Wald…
^^...ist recht steil und nett zu fahren, auf der gesamten Variante befinden sich jedoch keine heiklen Schlüsselstellen
^^...aufgrund der schattigen Lage ist es trotz warmer Temperaturen eher eisig als sulzig
^^Die Variante mündet auf einem Forstweg…
^^welcher mit gleichmäßiger Neigung…
^^...auf die Rendltalabfahrt führt
Variante 3: Albonagrat 2450m - "Kaltenberghütte" - Langen 1200m
^^In der DSB Albona 2 mit Blick auf die Variante Geisleger
^^“dank“ Südföhn ziemlich windig…
^^Aufstieg/Querung von der DSB Sonnleiten. Es ist 16.20Uhr
^^sieht recht hochalpin aus
^^ Querung in der totalen (vll. 15min). Im Hintergrund die Bergstation der DSB Sonnleiten
^^ Kurz der der Abfahrt
^^Blick Richtung Flexenpass und Zürs
^^...Der Nordhang auf 2400m bietet noch unverspurten Tiefschnee
^^...so muss die letzte Abfahrt des Tages aussehen…
^^Blick zurück. Man kann die Variante auch ohne die Querung fahren, in dem man zunächst in die Geisleger fährt und dann untenrum quert (ca. Bildmitte)
^^Abfahrt
^^Querung Richtung Kaltenberghütte. Geht eigentlich immer bergab, Aufstieg vll.1min
^^Die Kaltenberghütte 2089m
^^Hütte von unten
^^Abfahrt unterhalb Kaltenberghütte. Von hier gibt es zwei Varianten. Die bessere (weil baumfreie) Variante erfordert die Querung im oberen Teil. Die anderen (von uns befahrene) führt weiter unten durch dichten Wald und unter Hochspannungsleitungen hindurch..
^^Blick zurück. Die Kaltenberghütte ist bereits nicht mehr zu sehen
^^Der Schnee war aufgrund Westexposition nicht mehr pulvrig, aber noch gut zu fahren…
^^Blick zurück Richtung. Im Hintergrund die Kaltenberghütte
^^...Abfahrt im noch lichten Wald…
^^dito
^^dito
^^Die Abfahrt durch den Wald (ca 200HM) war problemlos, doch nicht wirklich schön
^^dito
^^dito
^^Auf geschätzten 1500m mündet die Variante auf einem…
^^optimal trassierten Forstweg, der
^^ziemlich genau am Bahnhof Langen endet (Ca 200m Fußmarsch bis zum Parkplatz)
Fazit:
Pistenbereich Arlberg:
Von 8.45 bis 10.00 Uhr sind wir die Abfahrten „Osthang“, „Zammermoos“, „Talabfahrt St. Anton“, „Kapall“, „Schindlerkar-Stuben“ gefahren. Die Ost- und Südhänge waren bereits leicht aufgefirnt und sehr gut zu fahren. „Schindlerkar-Stuben“ war gegen 10.00 Uhr menschenleer, da alle Tagesgäste in Richtung St. Anton gefahren sind.
Die Westseitigen Hänge am Rendl (Gampberg+Talabfahrt) waren auch gegen 12.30 noch top zu fahren. Vor allem weil sich nur sehr wenige Leute auf den Rendl verirrt haben. Im Galziggebiet war für Ende März schon recht viel los.
Die Letzte Abfahrt „Valluga – Stuben“ um 15.30 war dann eine herrlich in der Sonne gelegen „Sulz-Buckel-Abfahrt“ von oben bis unten. Für Sulzfreude und sportliche Schifahrer ein Genuss, für die breite Masse eher eine Tortour,-)
Variante 1: Albona 2400m - "Maroital" - Rasthaus Verwall 1450m
Ist Relativ kurz, da die eigentlich Abfahrt erst auf Höhe der Talstation DSB Sonnleiten beginnt (ca.2100m). Der Talboden liegt auf ca. 1700m. Das bedeutet 400 HM Abfahrt, 250HM Forstweg auf dem Talboden bis zum Rasthaus Verwall. Von dort aus mit dem Taxi Richtung St. Anton (4€ pro Person, wird vom Verwallhauswirt bestellt).
Variante 2: Variante 2: Riffelscharte 2645m - "Hinterer Rendl" - St.Anton 1350m
Sehr schönes nordexponiertes Tal. Da man weder einen Aufstieg benötigt noch unten rausschieben muss ist es leider sehr viel befahren. Trotzdem eine nette (Touri-)Variante mit meist gutem Schnee.
Variante 3: Albonagrat 2450m - "Kaltenberghütte" - Langen 1200m
Von den heute befahrenen Varianten ist diese sicherlich die abwechslungsreichste. Die obere Querung und die fehlende lifttechnische Rückkehrmöglichkeit schreckt viele Variantenfahrer ab. Insbesondere die Hänge hinter der Kaltenberghütte bieten ein weitläufiges nicht zu steiles Gelände. Sehr gut ist auch der Forstweg mit stetigem Gefälle, welcher auf einem schattigen Nordhang ins Tal führt. Somit sollte diese Route auch in 2-3 Wochen noch zu befahren sein.
In Kombination mit der ÖBB die optimale Variante für Tagesgäste aus Vorarlberg.
Mein Tipp: Anfahrt bis Langen ->8.02-Zug Richtung St.Anton (2,40€)->10min Fußmarsch zur Galzigbahn-> man kann früh morgens die schnell überlaufenen Osthänge im Galzig-Kapall-Gebiet abfahren. Die lifttechnische Verbindung Stuben-St.Anton dauert recht lange und man ist meist erst gegen 10.00Uhr im Hauptgebiet ohne bis dato eine richtige Abfahrt gefahren zu sein-> 16.00 Albonagrat -> Querung zur Kaltenberghütte -> Sonne genießen bis 18.00Uhr -> Sonnenuntergangsabfahrt Richtung Langen ,-)