Wikipedia schreibt zur Geschichte dieses Gebäudes:
Das City-Hochhaus Leipzig am Augustusplatz ist mit 142,5 Metern (Gesamthöhe mit Antennenträger 155,40 m) das höchste Gebäude Leipzigs. Es entstand zwischen 1968 und 1972 nach Entwürfen des Architekten Hermann Henselmann. Die Form des Uniriesen, Weisheitszahnes oder auch (Steilen) Zahnes (wie das Gebäude im Volksmund häufig genannt wird) kann nachträglich als ein aufgeschlagenes Buch interpretiert werden. In Wirklichkeit ist der Querschnitt symmetrisch und stellt eine optimale Form einer Maschinenwelle dar. Das Modell sollte ursprünglich Rostock bekommen. Die Universität Leipzig ist heute nicht mehr im Inneren zu finden: das Gebäude wurde von der Landesregierung verkauft und gehört mittlerweile der US-Investmentbank Merrill Lynch[1]. Mieter sind unter anderem der MDR und das Panorama-Restaurant.
In den Jahren 1999 bis 2002 wurde das City-Hochhaus komplett saniert, sowohl alle 29 Etagen als auch die Fassade. Auf dem Dach ist eine Aussichtsplattform eingerichtet, diese hat im Herbst und Winter von 10 bis 22 Uhr geöffnet, im Sommer von 10 bis 23 Uhr. Sie befindet sich in einer Höhe von etwa 130 Metern, bietet einen guten Überblick über die Innenstadt und ist daher ein beliebtes Touristenziel.
Foto: Wikipedia
Eine Besonderheit des Gebäudes besteht darin, dass es in "Buchform" gestaltet wurde, auf der Spitze befinden sich unterschiedliche Sendeanlagen. Um diese installieren und unterhalten zu können, wurde ein Doppelschrägaufzug errichtet, der durch eine unterhalb der Besucherplattform umlaufende horizontale Ebene verbunden ist. Sperrige Lasten werden mittels des abgebildeten Kranes auf die horizontale Ebene gehoben und von dort aus wahlweise auf die linke bzw. rechte Seite der "Buchspitze" befördert.
Alle untenstehenden Fotos © E. Schurr / Dresden.
Dresdner