SFL 08. bis 15. März 2008 - Im Angesicht von Murmli
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SFL 08. bis 15. März 2008 - Im Angesicht von Murmli
Besser spät als nie - wegen Jobwechsel, Internet-DSL-Ausfall (Anbieter ...&...), ..., jetzt mein lange schon angekündigter Bericht aus Serfaus:
SERFAUS 08. bis 15. März 2008
FAMILIENURLAUB IM ANGESICHT VON MURMLI
Dies ist bestimmt schon der 3597. Bericht über SFL. Wie die letzten Jahre werde ich aus diesem Grunde wieder mehr Wert auf andere Details legen und auch diese kritisch unter die Lupe nehmen, in meinem Fall die vielgepriesene Familienfreundlichkeit dieses Gebietes in den Augen eines Familienvaters. Von denen scheint es im Forum ja mittlerweile auch einige zu geben!
Diese Familienfreundlichkeit haben wir dieses Jahr zu Genüge getestet, und – um es vorweg zu nehmen – abschließend für sehr gut befunden. „Super-Murmli“, „Sanfte Geburt“, alles absolut ideal durchdacht, so dass meine beiden Kinder (im Alter von 6 und 3 Jahren) noch zu Hause davon schwärmten. Ganz ähnlich wie vor zwei Jahren in Fiss, aber noch besser. Dazu aber später mehr.
Zuerst eher mal das Negative: Was uns (den Erwachsenen) nicht so gut gefiel (was uns aber auch bekannt war): die Preise (kann man gerne darüber diskutieren, aber SFL gehört meiner Meinung nach schon in die höhere Preiskategorie). Überall wird die Hand aufgehalten, wobei das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt gesehen durchaus in Ordnung war. Dafür (und deshalb überwiegt das Positive) gibt es hier keine (zumindest haben wir keine gesehen) dreckigen WCs, schrottigen, alten und antiquierte Doppelmayer-Schlepper (die wenigen Zubringer konnte man noch verkraften) und die Freundlichkeit des Personals war diesmal zweifelsohne die beste, die ich je in meinem Leben gesehen habe (sei es an den Liften, im Restaurant, in den Geschäften oder sonstwo).
Sehr nervig: die Anfahrt in 9 Stunden vom Rhein-Main-Gebiet aus. Schon in Deutschland Stau versuchten wir zu umgehen wo möglich, sonst hätten wir wahrscheinlich deutlich länger gebraucht. Den Füssener Grenztunnel haben wir über das Tannheimer Tal/Oberjoch umgangen, das hat sich gelohnt! Ich habe mich nur gefragt, ob die Anreise über den Arlberg schneller gegangen wäre. Weiß da jemand mehr? Die Rückfahrt dagegen in 6,5 Stunden ging in Ordnung (trotz Auspuff, der abfiel und uns zu einem sportlichen Sound verhalf).
Die Unterkunft war im Gegensatz vor einigen Jahren, als wir in Serfaus waren, deutlich besser und auch preislich angemessen, dabei auch nur ca. 50 m von der Dorf-U-Bahn entfernt gelegen, morgens zum Frühstück hofeigene Produkte, supernette Vermieter, sauber, was will man mehr?!
Zum leidigen Thema Wetter: nun ja, insgesamt sehr wechselhaft mit nur insgesamt zwei Tagen, die man als richtig schön bezeichnen kann. Ansonsten stürmisch, regnerisch, Schneefall. Wir haben aber dennoch das Beste daraus gemacht. Und zum Abschluß hatten wir noch einmal richtig Tiefschnee! Der Schnee allerdings war eher als nass zu bezeichnen, weil es einfach zu warm war. An bestimmten Zeiten und Stellen waren auch (da widerspreche ich einem anderen User im Forum) Eisplatten vorhanden, aber noch in Maßen.
Nochmals zum Thema Kinderland („Kinderschneealm“), das sich in der Nähe des hässlichen Komperdell-Konglomerates befindet (da sage noch einer, Les Ménuires sei hässlich!): hier ist alles auf die Kinder abgestimmt (sehr viele Zauberteppiche, unterschiedliche Gefälle für unterschiedliche Könnensstufen im Kinderland) und es wird auch auf die tränenüberflossenen Kinder Rücksicht genommen (zum Glück gehörten meine nicht dazu!). Die Skilehrer und Skilehrerinnen sind wirklich sehr lieb mit allen umgegangen und auch auf nervende Eltern wurde immer nett eingegangen (irgendwelche hypermotivierten Eltern, die jeden Tag fragten: „Und, wie fährt jetzt mein Sohn und kann er nicht schon in die nächste Gruppe gesteckt werden? Soll ich für das Rennen am Freitag nicht noch etwas mit meinem Kind üben?“). Ich wäre da nicht so ruhig geblieben, aber auch das gehört wohl zum Service...
Es kann zwischen verschiedenen Levels unterschieden werden: je höher, umso Anfänger. Meine Tochter, die jetzt mit 6 Jahren schon die dritte Woche fuhr, kam in die Gruppe 8, mein Sohn mit 3 Jahren in die „Sanfte Geburt“. Bei letzterer wurde mehr gespielt und mit dem Schnee vertraut gemacht, nach vier Tagen (während des übelsten Wetters muteten wir ihm den Kurs dann doch nicht zu!), kam mein Söhnchen mit eher mit „Pommes“ als mit „großer Pizza“ einigermaßen die leichtesten Übungshänge im Kinderland herunter, mehr aber auch nicht und mehr wollten wir ihm auch nicht zumuten. Nächstes Jahr ist er ja noch größer und kann dann richtig loslegen. Es ging primär um Spaß, und der wurde geboten: mit der Pistenraupe enggepresst wieder zurück zum Ausgangspunkt am Felsen nahe der Bergstation Murmlibahn nach Ende des Kurses, das war ein Erlebnis. Auch dass Murmli, das Maskottchen, regelmäßig erschien, war für die Kinder ein Riesenspaß. Dazu (eher durchschnittliche) Gesänge von Volker Rosin (der hat eine ganz gute Marktlücke entdeckt), die einprägsam waren und auch regelmäßige Animationseinlagen zum Aufwärmen (obwohl es eher zu warm war!). Übrigens ist die „Sanfte Geburt“ auch am Ortshang nahe der Post mitten in Serfaus möglich zu buchen, was in meinen Augen eher schlechter ist, weil weiter weg vom Skigebiet und dadurch der Rest Möglichkeit Skizufahren genommen wird. Ist wohl ein relativ neues Angebot gewesen und wurde meines Erachtens nicht so wirklich ernsthaft beworben, jedenfalls war bei der Anmeldung noch nicht einmal gefragt worden, ob auf der Komperdell oder im Ort. Irgendwie war direkt alles klar, wohin es geht – nach oben. Hier am Ortshang waren eigentlich nur noch relativ schmutzige Schneereste vorhanden, ich glaube zwei lange Zauberteppiche und vor allem nachmittags und abends eine Menge Schlittenfahrer und viele Spuren im Schnee, die wohl lange nicht weggewalzt wurden und das Skifahrenlernen nicht gerade erleichtert haben könnten.
Meine Tochter dagegen fuhr den gesamten Tag im Skigebiet von Serfaus herum, fuhr zum ersten Mal in erwachsener Begleitung mit dem Sessellift, Gruppengröße ca. 9 Kinder, sehr gute und motivierte Skilehrerin (Verena), die meine Tochter sowohl von der Fahrsicherheit als auch vom Stil viel weiter brachte als ich Sie je hätte bringen können. Sehr stolz war meine Tochter, als Sie beim Skirennen das vor ihr gestartete Mädchen überholte und dazu noch die Silbermedaille holte. Wenn ich jetzt behaupten würde, ich war nicht stolz, würde ich lügen! Jetzt noch zu den eher negativeren Dingen, die aber den Gesamteindruck kaum trüben: die Kurszeiten (10:30 bis 12:30 und 13:45 bis 15:45 Uhr). Ein etwas früherer Beginn am Vormittag wäre einfach besser, dann auch lieber mindestens 2,5 Stunden lang und nachmittags vielleicht etwas kürzer. Aus diesem Grunde habe ich es trotz Anstrengung (im Gegensatz zu anderen im Forum, von denen ich nicht weiß, wie die das in weniger als zwei Stunden bei einem Sunliner-Anstehen von 20 Minuten schafften) nicht auf die Fisser Nordseite und zurück geschafft (nun gut, ich kenne diese ja aus den letzten Urlauben dort!). Letztes Jahr in Nendaz war es etwas anders und diesbezüglich besser. Auch dass es für die Großen (ab vier Jahren) nur Ganztagskurse (2x2 Stunden) und keine Halbtagskurse gibt ist ein großes Manko. Man muß wohl oder übel für einen Ganztagskurs bezahlen, ob man es will oder nicht, entweder mit oder ohne Mittagessen (wir haben uns für letzteres entschieden, weil wir unseren Kindern nicht das Gefühl geben wollten, abgeschoben zu werden, außerdem haben wir diesbezüglich (Mittagessen in Skischule) in den Vorjahren eher schlechtere Erfahrungen gemacht (schlechtes Essen, zu wenig zu trinken, ...)). Letztes Jahr in Nendaz war es dagegen ganz gut gelöst: vormittags Skischule (mehr als zwei Stunden!) mit früherem Beginn, nachmittags bei den Eltern und mit denen mitfahren, das war kein Problem. Übrigens gilt dieses Problem nicht für die „Sanfte Geburt“ (die 3-jährigen Kinder). Hier kann man es sich auswählen, ob ganztags, halbtags vormittags oder nachmittags, mit oder ohne Mittagessen. Ob ein oder sechs Tage, jeder halbe Tag kostet 30 Euro. Für die größeren Kinder aber meines Erachtens schon eine gewisse Abzocke. Manche Kinder mögen es eben nur halbtags, vielleicht eben auch manche Eltern (so wie wir). Habe ich auch in der abschließenden Befragung kritisiert.
Nebenbei erwähnt: Die Preise im Komperdell-Panorama-Restaurant nahe der Kinderschneealm könnten durchaus etwas niedriger sein. Für absolute Durchschnittskost überdurchschnittliche Preise. Hier war eindeutig das schlechteste Preis-Leistungs-Verhältnis vorhanden! Die Almen und weiteren Restaurants nebendran und obendrüber (Lassida) konnten denen wirklich etwas vormachen.
Zum Skifahrertechnischen: Der Pezid ist für mich spätestens seit dieser Saison DER Skiberg in Serfaus schlechthin. Die Pezid-Vertikal habe ich bei sehr guten Schneeverhältnissen und ohne Steine lieben gelernt und wurde neben der Truje-Piste zu einer meiner Lieblingsabfahrt in diesem Gebiet, weil ein schönes Gefälle und etwas Buckel nachmittags bereithaltend. Die beiden neuen Sesselbahnen im Masnergebiet sind ganz nett, aber eher durchschnittlich (nix besonderes in meinen Augen, Sesselbahn-Einheitsbrei eben (jajaja, es wird von einigen von Euch sicherlich anders gesehen, aber ich bin kein Seilbahnexperte)). Die Moosbahn ist sicherlich überdimensioniert, hier habe ich nie anstehen müssen und immer den ersten Sessel erwischt. Die Trasse der Pezid-Bahn ist für mich ein Wunder der Technik und faszinierend. Übrigens war die Moosroute, wie hier im Forum vor einigen Wochen diskutiert, eigentlich kein Problem. Da habe ich schon deutliche schwerere Routen mit deutlich schlechterem Schnee gesehen. Wie schon oben angedeutet, es ging bei mir nicht um Pistenkilometer schrubben, sondern um Familienurlaub (die Kinder sollen so schnell wie möglich Skifahren lernen – das ist doch purer Eigennutz! Spass beiseite, ausgetobt habe ich mich schon früher! Jetzt bin ich eher Genießer und freue mich für die Kinder). Sehr gefährlich und einfach ätzend war die Mittelabfahrt. Anfänger über Anfänger, die bei Sulz- und verregnetem Schnee sich selbst überschätzten und haufenweise umfielen und meistens nur so völlig verkrampft hinunterkamen. Mit Mühe konnte ich diesen ausweichen; nun ja, ich gebe es zu, ich bin in knapp 9 Minuten vom Plansegg oben über die Seablesabfahrt und knapp 1000 Höhenmeter bis zur Talstation Alpkopfbahn unterwegs gewesen und habe etwas Gas geben müssen (Tochter von Skischule unten rechtzeitig abholen). Fazit, das ich daraus zog: ich legte mir seit diesem Tag einen Helm zu. Und jetzt bin ich froh, nicht mehr „oben ohne“ zu fahren. Ein Sicherheitsfaktor mehr. Hätte ich vorher nicht gedacht. Wobei ich Helmtragen vom Rennradfahren gewöhnt bin. Übrigens wurde meine Tochter, obwohl schneller, an anderen Tagen zweimal von (erwachsenen) Anfängern eben auf dieser Piste umgefahren. Hätte ich nicht meiner Tochter beistehen müssen wäre ich diesen hinterhergefahren (die fuhren einfach weiter) und hätte denen schon etwas erzählt (Mann, kann ich aggressiv werden!). Aber das Thema Anfänger und Selbstüberschätzung ist hier im Forum ja auch schon öfters diskutiert worden. Wer als erwachsener Anfänger sich nicht selbst einschätzen kann, soll erst einmal üben und nicht gerade nachmittags auf der sulz-buckligen und überfüllten Talabfahrt. Einige nahmen ja immerhin die Seilbahnen nach unten. Habe nur eben mal meinen Unmut kundgetan...
Sehr gut gelöst wurde die Thematik an den Seilbahnenstationen mit dem ebenerdigen Einstieg in die U-Bahn mitsamt der neuen Bebauung. Hat mich positiv überrascht, kannte ich vorher noch nicht (habe vorher zumindest noch nicht darauf geachtet!). Die U-Bahn selbst ist übrigens kein Problem, die kam immer spätestens nach 6 Minuten, die hatte man auch noch irgendwie Zeit. An den Talstationen zu wohnen halte ich aus verschiedenen Gründen (ich kann aus Erfahrung der Vorjahre sprechen) für eher nicht so ideal (man hat durchaus länger zu laufen und es ist lauter am Abend und nachts, wenn die Pistenbullys fahren! Durchaus ein Problem mit Kindern)
Ach ja, noch etwas zum Thema Verbindung nach See: Ich hörte von mehreren Quellen, dass definitiv zuerst der Minderslift ersetzt werden soll. Der Bürgermeister von Serfaus, der ja auch der Liftgesellschaft vorsteht, möchte dieses Projekt irgendwie auch gleich zur Verbindung nach See nutzen. Und die U-Bahn soll wohl im Gegenverkehr fahren. Aber das stand ja auch schon irgendwo in den News hier im Forum. Mehr „handfestere“ Infos gab es aber leider nicht. Noch sehr interessante Fakten, die ich so noch nicht kannte: die Liftgesellschaft Serfaus ist der größte Arbeitgeber im Oberinntal, gefolgt von der Skischule Serfaus.
So, jetzt nochmal in kurz und es folgen nach meinen Ausführungen noch ein paar Fotos:
Anfahrt: Aus dem Rhein-Main-Gebiet hin über Ulm-Tannheimer Tal-Reutte-Fernpaß-Imst-Serfaus hin fast ohne Pause in 9 (!) Stunden. So lange hatten wir noch nie gebraucht! Rückfahrt dagegen 6,5 Stunden über Füssener Tunnel.
Temperaturen: Unten oft Plusgrade, oben um 0°C und etwas kälter. Allgemein zu warm. Schneefallgrenze tagsüber bei (nach eigenem Höhenmesser Ciclosport Alpin 3) zwischen 1400 und 1900 m.
Wetter: Alles dabei! Sonne, Regen, Schneefall, Sturm, Föhn. Sehr abwechslungsreich, aber insgesamt zu schlecht. Habe ich seit Jahren nicht mehr so extrem erlebt.
Schneehöhe: war freitags vor der Abreise mit 10cm Tal/110 cm Berg angegeben. Unten glatt gelogen, weil nur Kunstschnee mit braun-grünem Beiwerk drumherum (Kunstschneebänder), oben durchaus realistisch. Siehe Fotos.
Schneezustand: Von Frischschnee (KEIN Pulverschnee) bis Sulz und verregneter Kunstschnee alles vorhanden. Allgemein zu nasser Schnee (selbst der frische Schnee, der bestimmt nicht dem trockenen Rocky-Mountains-Pulverschnee zuzuordnen war).
Geöffnete Anlagen: Normalerweise alle, Ausnahme war der stürmische Föhn-Montag: An diesem Tag hatten die Anlagen im Masnergebiet, Plansegg, Sattelbahn, Schönjochbahn zweite Sektion eine Zwangspause einzulegen, trotz Sonnenschein. Die Seilbahnen wie Komperdellbahn, Sunliner, Möseralmbahn fuhren an diesem Tag sehr langsam (aus Sicherheitsgründen, wie uns die Seilbahner bestätigten).
Geschlossene Anlagen: s.o.
Offene Pisten: Mehr oder weniger alle bis auf die Jochabfahrt (freitags) und einige Routen sowie die Südabfahrt (hier lag absolut kein Schnee mehr) eigentlich immer. Die Moosroute war glücklicherweise jeden Tag geöffnet.
Geschlossene Pisten: s.o.
Meisten Gefahren mit: Planseggbahn, 4-KSB Alpkopf
Wenigsten Gefahren mit: Liften an Fisser Nordseite und allgemein in Fiss
Wartezeiten: Zwischen 0 (morgens vor 09:00 Uhr und freitags nach 15:00 Uhr) und 20 Minuten (montags am Sunliner), im Durchschnitt etwa 2-5 Minuten. War noch akzeptabel.
Gefallen:
- Sehr gut durchdachtes Kinderkonzept und Werbekonzept
- Pezid als Skiberg (hier vor allem: die Piste Pezid-Vertikal)
- Skischulbetreuung
- Pezid-Bahn-Trasse
- Truje-Abfahrt
- Unterkunft
- Der Ort Serfaus (Ortsbild)
- die Neubebauung an den Seilbahntalstationen
- Die Freundlichkeit der Leute bzw. des Personals
- Kaiserscharrn
- Almdudler mit Wasser (sonst zu süß!)
- Panorama über die (Ötztaler) Alpen und das Oberinntal (wenn das Wetter mitspielte)
- Plansegg-Poma-6-KSB (ob Ihr es glaubt oder nicht, ich finde die cool…!)
- allgemein komfortable, sichere und kinderfreundliche Liftanlagen (was nützen mir kultige
Schrottschlepper und DSBs, wenn die Kinder nicht damit fahren können?)
Nicht gefallen:
- Wie immer für mich in Österreich: die plattgewalzten Pisten (selbst die vermeintlich schwarzen).
- Das Wetter unterm Strich. In den letzten Jahren hatte ich deutlich mehr Glück...
- Schneeverhältnisse für Anfang/Mitte März sehr bescheiden (im Ortsbereich)
- fehlender trockener Pulverschnee
- hohes Preisniveau bei allerdings insgesamt gutem Preis-Leistungs-Verhältnis
- man muß sehr, sehr früh buchen, um eine geeignete Unterkunft zu finden
- Vorreservierung in den Restaurants unbedingt notwendig, sonst keine Plätze frei
- die stressige, lange Anfahrt
- französische Lebensmentalität fehlt mir (ich werde mich nie bessern!)
Fazit:
Als Familiendestination für mich eindeutig die Nummer Eins, das Non-plus-Ultra, noch vor Fiss. Das Wetter und die Schneeverhältnisse hätten besser sein können, aber da gibt es ja immer etwas zu meckern. Ich bin und werde nie überzeugter Österreich-Fan werden, weil mir hier einfach die typisch französischen Pistenverhältnisse, der französische Baustil, die Mentalität, die französische Sprache sowie die Poma-Stangenschlepper (die für Kinder natürlich nicht ideal sind, die aber gut mit mir mitfahren können) fehlen. Wir kommen aber bestimmt wieder, allein schon wegen der Kinder.
Insgesamt 5,5 von 6
Abzüge: siehe unter „nicht gefallen“
Fotos kommen bald!
SERFAUS 08. bis 15. März 2008
FAMILIENURLAUB IM ANGESICHT VON MURMLI
Dies ist bestimmt schon der 3597. Bericht über SFL. Wie die letzten Jahre werde ich aus diesem Grunde wieder mehr Wert auf andere Details legen und auch diese kritisch unter die Lupe nehmen, in meinem Fall die vielgepriesene Familienfreundlichkeit dieses Gebietes in den Augen eines Familienvaters. Von denen scheint es im Forum ja mittlerweile auch einige zu geben!
Diese Familienfreundlichkeit haben wir dieses Jahr zu Genüge getestet, und – um es vorweg zu nehmen – abschließend für sehr gut befunden. „Super-Murmli“, „Sanfte Geburt“, alles absolut ideal durchdacht, so dass meine beiden Kinder (im Alter von 6 und 3 Jahren) noch zu Hause davon schwärmten. Ganz ähnlich wie vor zwei Jahren in Fiss, aber noch besser. Dazu aber später mehr.
Zuerst eher mal das Negative: Was uns (den Erwachsenen) nicht so gut gefiel (was uns aber auch bekannt war): die Preise (kann man gerne darüber diskutieren, aber SFL gehört meiner Meinung nach schon in die höhere Preiskategorie). Überall wird die Hand aufgehalten, wobei das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt gesehen durchaus in Ordnung war. Dafür (und deshalb überwiegt das Positive) gibt es hier keine (zumindest haben wir keine gesehen) dreckigen WCs, schrottigen, alten und antiquierte Doppelmayer-Schlepper (die wenigen Zubringer konnte man noch verkraften) und die Freundlichkeit des Personals war diesmal zweifelsohne die beste, die ich je in meinem Leben gesehen habe (sei es an den Liften, im Restaurant, in den Geschäften oder sonstwo).
Sehr nervig: die Anfahrt in 9 Stunden vom Rhein-Main-Gebiet aus. Schon in Deutschland Stau versuchten wir zu umgehen wo möglich, sonst hätten wir wahrscheinlich deutlich länger gebraucht. Den Füssener Grenztunnel haben wir über das Tannheimer Tal/Oberjoch umgangen, das hat sich gelohnt! Ich habe mich nur gefragt, ob die Anreise über den Arlberg schneller gegangen wäre. Weiß da jemand mehr? Die Rückfahrt dagegen in 6,5 Stunden ging in Ordnung (trotz Auspuff, der abfiel und uns zu einem sportlichen Sound verhalf).
Die Unterkunft war im Gegensatz vor einigen Jahren, als wir in Serfaus waren, deutlich besser und auch preislich angemessen, dabei auch nur ca. 50 m von der Dorf-U-Bahn entfernt gelegen, morgens zum Frühstück hofeigene Produkte, supernette Vermieter, sauber, was will man mehr?!
Zum leidigen Thema Wetter: nun ja, insgesamt sehr wechselhaft mit nur insgesamt zwei Tagen, die man als richtig schön bezeichnen kann. Ansonsten stürmisch, regnerisch, Schneefall. Wir haben aber dennoch das Beste daraus gemacht. Und zum Abschluß hatten wir noch einmal richtig Tiefschnee! Der Schnee allerdings war eher als nass zu bezeichnen, weil es einfach zu warm war. An bestimmten Zeiten und Stellen waren auch (da widerspreche ich einem anderen User im Forum) Eisplatten vorhanden, aber noch in Maßen.
Nochmals zum Thema Kinderland („Kinderschneealm“), das sich in der Nähe des hässlichen Komperdell-Konglomerates befindet (da sage noch einer, Les Ménuires sei hässlich!): hier ist alles auf die Kinder abgestimmt (sehr viele Zauberteppiche, unterschiedliche Gefälle für unterschiedliche Könnensstufen im Kinderland) und es wird auch auf die tränenüberflossenen Kinder Rücksicht genommen (zum Glück gehörten meine nicht dazu!). Die Skilehrer und Skilehrerinnen sind wirklich sehr lieb mit allen umgegangen und auch auf nervende Eltern wurde immer nett eingegangen (irgendwelche hypermotivierten Eltern, die jeden Tag fragten: „Und, wie fährt jetzt mein Sohn und kann er nicht schon in die nächste Gruppe gesteckt werden? Soll ich für das Rennen am Freitag nicht noch etwas mit meinem Kind üben?“). Ich wäre da nicht so ruhig geblieben, aber auch das gehört wohl zum Service...
Es kann zwischen verschiedenen Levels unterschieden werden: je höher, umso Anfänger. Meine Tochter, die jetzt mit 6 Jahren schon die dritte Woche fuhr, kam in die Gruppe 8, mein Sohn mit 3 Jahren in die „Sanfte Geburt“. Bei letzterer wurde mehr gespielt und mit dem Schnee vertraut gemacht, nach vier Tagen (während des übelsten Wetters muteten wir ihm den Kurs dann doch nicht zu!), kam mein Söhnchen mit eher mit „Pommes“ als mit „großer Pizza“ einigermaßen die leichtesten Übungshänge im Kinderland herunter, mehr aber auch nicht und mehr wollten wir ihm auch nicht zumuten. Nächstes Jahr ist er ja noch größer und kann dann richtig loslegen. Es ging primär um Spaß, und der wurde geboten: mit der Pistenraupe enggepresst wieder zurück zum Ausgangspunkt am Felsen nahe der Bergstation Murmlibahn nach Ende des Kurses, das war ein Erlebnis. Auch dass Murmli, das Maskottchen, regelmäßig erschien, war für die Kinder ein Riesenspaß. Dazu (eher durchschnittliche) Gesänge von Volker Rosin (der hat eine ganz gute Marktlücke entdeckt), die einprägsam waren und auch regelmäßige Animationseinlagen zum Aufwärmen (obwohl es eher zu warm war!). Übrigens ist die „Sanfte Geburt“ auch am Ortshang nahe der Post mitten in Serfaus möglich zu buchen, was in meinen Augen eher schlechter ist, weil weiter weg vom Skigebiet und dadurch der Rest Möglichkeit Skizufahren genommen wird. Ist wohl ein relativ neues Angebot gewesen und wurde meines Erachtens nicht so wirklich ernsthaft beworben, jedenfalls war bei der Anmeldung noch nicht einmal gefragt worden, ob auf der Komperdell oder im Ort. Irgendwie war direkt alles klar, wohin es geht – nach oben. Hier am Ortshang waren eigentlich nur noch relativ schmutzige Schneereste vorhanden, ich glaube zwei lange Zauberteppiche und vor allem nachmittags und abends eine Menge Schlittenfahrer und viele Spuren im Schnee, die wohl lange nicht weggewalzt wurden und das Skifahrenlernen nicht gerade erleichtert haben könnten.
Meine Tochter dagegen fuhr den gesamten Tag im Skigebiet von Serfaus herum, fuhr zum ersten Mal in erwachsener Begleitung mit dem Sessellift, Gruppengröße ca. 9 Kinder, sehr gute und motivierte Skilehrerin (Verena), die meine Tochter sowohl von der Fahrsicherheit als auch vom Stil viel weiter brachte als ich Sie je hätte bringen können. Sehr stolz war meine Tochter, als Sie beim Skirennen das vor ihr gestartete Mädchen überholte und dazu noch die Silbermedaille holte. Wenn ich jetzt behaupten würde, ich war nicht stolz, würde ich lügen! Jetzt noch zu den eher negativeren Dingen, die aber den Gesamteindruck kaum trüben: die Kurszeiten (10:30 bis 12:30 und 13:45 bis 15:45 Uhr). Ein etwas früherer Beginn am Vormittag wäre einfach besser, dann auch lieber mindestens 2,5 Stunden lang und nachmittags vielleicht etwas kürzer. Aus diesem Grunde habe ich es trotz Anstrengung (im Gegensatz zu anderen im Forum, von denen ich nicht weiß, wie die das in weniger als zwei Stunden bei einem Sunliner-Anstehen von 20 Minuten schafften) nicht auf die Fisser Nordseite und zurück geschafft (nun gut, ich kenne diese ja aus den letzten Urlauben dort!). Letztes Jahr in Nendaz war es etwas anders und diesbezüglich besser. Auch dass es für die Großen (ab vier Jahren) nur Ganztagskurse (2x2 Stunden) und keine Halbtagskurse gibt ist ein großes Manko. Man muß wohl oder übel für einen Ganztagskurs bezahlen, ob man es will oder nicht, entweder mit oder ohne Mittagessen (wir haben uns für letzteres entschieden, weil wir unseren Kindern nicht das Gefühl geben wollten, abgeschoben zu werden, außerdem haben wir diesbezüglich (Mittagessen in Skischule) in den Vorjahren eher schlechtere Erfahrungen gemacht (schlechtes Essen, zu wenig zu trinken, ...)). Letztes Jahr in Nendaz war es dagegen ganz gut gelöst: vormittags Skischule (mehr als zwei Stunden!) mit früherem Beginn, nachmittags bei den Eltern und mit denen mitfahren, das war kein Problem. Übrigens gilt dieses Problem nicht für die „Sanfte Geburt“ (die 3-jährigen Kinder). Hier kann man es sich auswählen, ob ganztags, halbtags vormittags oder nachmittags, mit oder ohne Mittagessen. Ob ein oder sechs Tage, jeder halbe Tag kostet 30 Euro. Für die größeren Kinder aber meines Erachtens schon eine gewisse Abzocke. Manche Kinder mögen es eben nur halbtags, vielleicht eben auch manche Eltern (so wie wir). Habe ich auch in der abschließenden Befragung kritisiert.
Nebenbei erwähnt: Die Preise im Komperdell-Panorama-Restaurant nahe der Kinderschneealm könnten durchaus etwas niedriger sein. Für absolute Durchschnittskost überdurchschnittliche Preise. Hier war eindeutig das schlechteste Preis-Leistungs-Verhältnis vorhanden! Die Almen und weiteren Restaurants nebendran und obendrüber (Lassida) konnten denen wirklich etwas vormachen.
Zum Skifahrertechnischen: Der Pezid ist für mich spätestens seit dieser Saison DER Skiberg in Serfaus schlechthin. Die Pezid-Vertikal habe ich bei sehr guten Schneeverhältnissen und ohne Steine lieben gelernt und wurde neben der Truje-Piste zu einer meiner Lieblingsabfahrt in diesem Gebiet, weil ein schönes Gefälle und etwas Buckel nachmittags bereithaltend. Die beiden neuen Sesselbahnen im Masnergebiet sind ganz nett, aber eher durchschnittlich (nix besonderes in meinen Augen, Sesselbahn-Einheitsbrei eben (jajaja, es wird von einigen von Euch sicherlich anders gesehen, aber ich bin kein Seilbahnexperte)). Die Moosbahn ist sicherlich überdimensioniert, hier habe ich nie anstehen müssen und immer den ersten Sessel erwischt. Die Trasse der Pezid-Bahn ist für mich ein Wunder der Technik und faszinierend. Übrigens war die Moosroute, wie hier im Forum vor einigen Wochen diskutiert, eigentlich kein Problem. Da habe ich schon deutliche schwerere Routen mit deutlich schlechterem Schnee gesehen. Wie schon oben angedeutet, es ging bei mir nicht um Pistenkilometer schrubben, sondern um Familienurlaub (die Kinder sollen so schnell wie möglich Skifahren lernen – das ist doch purer Eigennutz! Spass beiseite, ausgetobt habe ich mich schon früher! Jetzt bin ich eher Genießer und freue mich für die Kinder). Sehr gefährlich und einfach ätzend war die Mittelabfahrt. Anfänger über Anfänger, die bei Sulz- und verregnetem Schnee sich selbst überschätzten und haufenweise umfielen und meistens nur so völlig verkrampft hinunterkamen. Mit Mühe konnte ich diesen ausweichen; nun ja, ich gebe es zu, ich bin in knapp 9 Minuten vom Plansegg oben über die Seablesabfahrt und knapp 1000 Höhenmeter bis zur Talstation Alpkopfbahn unterwegs gewesen und habe etwas Gas geben müssen (Tochter von Skischule unten rechtzeitig abholen). Fazit, das ich daraus zog: ich legte mir seit diesem Tag einen Helm zu. Und jetzt bin ich froh, nicht mehr „oben ohne“ zu fahren. Ein Sicherheitsfaktor mehr. Hätte ich vorher nicht gedacht. Wobei ich Helmtragen vom Rennradfahren gewöhnt bin. Übrigens wurde meine Tochter, obwohl schneller, an anderen Tagen zweimal von (erwachsenen) Anfängern eben auf dieser Piste umgefahren. Hätte ich nicht meiner Tochter beistehen müssen wäre ich diesen hinterhergefahren (die fuhren einfach weiter) und hätte denen schon etwas erzählt (Mann, kann ich aggressiv werden!). Aber das Thema Anfänger und Selbstüberschätzung ist hier im Forum ja auch schon öfters diskutiert worden. Wer als erwachsener Anfänger sich nicht selbst einschätzen kann, soll erst einmal üben und nicht gerade nachmittags auf der sulz-buckligen und überfüllten Talabfahrt. Einige nahmen ja immerhin die Seilbahnen nach unten. Habe nur eben mal meinen Unmut kundgetan...
Sehr gut gelöst wurde die Thematik an den Seilbahnenstationen mit dem ebenerdigen Einstieg in die U-Bahn mitsamt der neuen Bebauung. Hat mich positiv überrascht, kannte ich vorher noch nicht (habe vorher zumindest noch nicht darauf geachtet!). Die U-Bahn selbst ist übrigens kein Problem, die kam immer spätestens nach 6 Minuten, die hatte man auch noch irgendwie Zeit. An den Talstationen zu wohnen halte ich aus verschiedenen Gründen (ich kann aus Erfahrung der Vorjahre sprechen) für eher nicht so ideal (man hat durchaus länger zu laufen und es ist lauter am Abend und nachts, wenn die Pistenbullys fahren! Durchaus ein Problem mit Kindern)
Ach ja, noch etwas zum Thema Verbindung nach See: Ich hörte von mehreren Quellen, dass definitiv zuerst der Minderslift ersetzt werden soll. Der Bürgermeister von Serfaus, der ja auch der Liftgesellschaft vorsteht, möchte dieses Projekt irgendwie auch gleich zur Verbindung nach See nutzen. Und die U-Bahn soll wohl im Gegenverkehr fahren. Aber das stand ja auch schon irgendwo in den News hier im Forum. Mehr „handfestere“ Infos gab es aber leider nicht. Noch sehr interessante Fakten, die ich so noch nicht kannte: die Liftgesellschaft Serfaus ist der größte Arbeitgeber im Oberinntal, gefolgt von der Skischule Serfaus.
So, jetzt nochmal in kurz und es folgen nach meinen Ausführungen noch ein paar Fotos:
Anfahrt: Aus dem Rhein-Main-Gebiet hin über Ulm-Tannheimer Tal-Reutte-Fernpaß-Imst-Serfaus hin fast ohne Pause in 9 (!) Stunden. So lange hatten wir noch nie gebraucht! Rückfahrt dagegen 6,5 Stunden über Füssener Tunnel.
Temperaturen: Unten oft Plusgrade, oben um 0°C und etwas kälter. Allgemein zu warm. Schneefallgrenze tagsüber bei (nach eigenem Höhenmesser Ciclosport Alpin 3) zwischen 1400 und 1900 m.
Wetter: Alles dabei! Sonne, Regen, Schneefall, Sturm, Föhn. Sehr abwechslungsreich, aber insgesamt zu schlecht. Habe ich seit Jahren nicht mehr so extrem erlebt.
Schneehöhe: war freitags vor der Abreise mit 10cm Tal/110 cm Berg angegeben. Unten glatt gelogen, weil nur Kunstschnee mit braun-grünem Beiwerk drumherum (Kunstschneebänder), oben durchaus realistisch. Siehe Fotos.
Schneezustand: Von Frischschnee (KEIN Pulverschnee) bis Sulz und verregneter Kunstschnee alles vorhanden. Allgemein zu nasser Schnee (selbst der frische Schnee, der bestimmt nicht dem trockenen Rocky-Mountains-Pulverschnee zuzuordnen war).
Geöffnete Anlagen: Normalerweise alle, Ausnahme war der stürmische Föhn-Montag: An diesem Tag hatten die Anlagen im Masnergebiet, Plansegg, Sattelbahn, Schönjochbahn zweite Sektion eine Zwangspause einzulegen, trotz Sonnenschein. Die Seilbahnen wie Komperdellbahn, Sunliner, Möseralmbahn fuhren an diesem Tag sehr langsam (aus Sicherheitsgründen, wie uns die Seilbahner bestätigten).
Geschlossene Anlagen: s.o.
Offene Pisten: Mehr oder weniger alle bis auf die Jochabfahrt (freitags) und einige Routen sowie die Südabfahrt (hier lag absolut kein Schnee mehr) eigentlich immer. Die Moosroute war glücklicherweise jeden Tag geöffnet.
Geschlossene Pisten: s.o.
Meisten Gefahren mit: Planseggbahn, 4-KSB Alpkopf
Wenigsten Gefahren mit: Liften an Fisser Nordseite und allgemein in Fiss
Wartezeiten: Zwischen 0 (morgens vor 09:00 Uhr und freitags nach 15:00 Uhr) und 20 Minuten (montags am Sunliner), im Durchschnitt etwa 2-5 Minuten. War noch akzeptabel.
Gefallen:
- Sehr gut durchdachtes Kinderkonzept und Werbekonzept
- Pezid als Skiberg (hier vor allem: die Piste Pezid-Vertikal)
- Skischulbetreuung
- Pezid-Bahn-Trasse
- Truje-Abfahrt
- Unterkunft
- Der Ort Serfaus (Ortsbild)
- die Neubebauung an den Seilbahntalstationen
- Die Freundlichkeit der Leute bzw. des Personals
- Kaiserscharrn
- Almdudler mit Wasser (sonst zu süß!)
- Panorama über die (Ötztaler) Alpen und das Oberinntal (wenn das Wetter mitspielte)
- Plansegg-Poma-6-KSB (ob Ihr es glaubt oder nicht, ich finde die cool…!)
- allgemein komfortable, sichere und kinderfreundliche Liftanlagen (was nützen mir kultige
Schrottschlepper und DSBs, wenn die Kinder nicht damit fahren können?)
Nicht gefallen:
- Wie immer für mich in Österreich: die plattgewalzten Pisten (selbst die vermeintlich schwarzen).
- Das Wetter unterm Strich. In den letzten Jahren hatte ich deutlich mehr Glück...
- Schneeverhältnisse für Anfang/Mitte März sehr bescheiden (im Ortsbereich)
- fehlender trockener Pulverschnee
- hohes Preisniveau bei allerdings insgesamt gutem Preis-Leistungs-Verhältnis
- man muß sehr, sehr früh buchen, um eine geeignete Unterkunft zu finden
- Vorreservierung in den Restaurants unbedingt notwendig, sonst keine Plätze frei
- die stressige, lange Anfahrt
- französische Lebensmentalität fehlt mir (ich werde mich nie bessern!)
Fazit:
Als Familiendestination für mich eindeutig die Nummer Eins, das Non-plus-Ultra, noch vor Fiss. Das Wetter und die Schneeverhältnisse hätten besser sein können, aber da gibt es ja immer etwas zu meckern. Ich bin und werde nie überzeugter Österreich-Fan werden, weil mir hier einfach die typisch französischen Pistenverhältnisse, der französische Baustil, die Mentalität, die französische Sprache sowie die Poma-Stangenschlepper (die für Kinder natürlich nicht ideal sind, die aber gut mit mir mitfahren können) fehlen. Wir kommen aber bestimmt wieder, allein schon wegen der Kinder.
Insgesamt 5,5 von 6
Abzüge: siehe unter „nicht gefallen“
Fotos kommen bald!
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Re: SFL 08. bis 15. März 2008 - Im Angesicht von Murmli
So, jetzt die Fotos...
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- Schneilanzenwald Lawens
- Lanzenwald Lawens.JPG (23.45 KiB) 2761 mal betrachtet
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- Moosroute von unten
- Moosroute.JPG (15.77 KiB) 2757 mal betrachtet
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- Hier ist Super-MURMLI!!!
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- Pezid Vertikal mit Bahn
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- Pezid vertikal
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- Winklabfahrt in Fiss
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Re: SFL 08. bis 15. März 2008 - Im Angesicht von Murmli
Weiter geht es...
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- Trujeabfahrt. Weiterhin eine meiner Lieblinsabfahrten.
- Trujeabfahrt morgens.JPG (20.79 KiB) 2729 mal betrachtet
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- Zanbodenabfahrt. Abwechslungsreich.
- Zanbodenabfahrt mit Ötztaler Alpenpanorama.JPG (13.09 KiB) 2728 mal betrachtet
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Re: SFL 08. bis 15. März 2008 - Im Angesicht von Murmli
Wirklich guter Bericht, auch wenn die Textlänge für manch einen etwas abschreckend wirken wird
Ja ist schon verrückt was da für die Kleinen alles geboten wird. Also ich find das wirklich gut wenn die Kleinen das Stück für Stück und eher spielerisch lernen, als wenn sie gleich lernen wie man "richtig" Ski fährt. Das gehört halt in SFL auch zum Basiskonzept, dass die Kinder schon im frühen Alter das Gebiet lieben lernen und später dann wieder kommen.
Ansonsten kann ich dir in fast allem Beschriebenen ziemlich zustimmen: Die Mittelabfahrt am Nachmittag gegen 3 Uhr ist echt schlimm, einerseits die ganzen Skischulgruppen die ins Tal fahern(Ok, die können nichts dafür), aber andererseits diejenigen die dazwischen rücksichtslos durchrasen und natürlich diejenigen die meinen sie sind dem etwas steileren Schlusshang gewachsen und hängen dort aber fest und versperren die komplette Piste.
Das mit den Reservierungen kann ich auch nur bestätigen, wenn man Essen gehen will sollte man mindestens 2-3 Tage vorher reservieren.
Danke nochmals für den Bericht und die Bilder, auch wenns schon a bissal her ist...
Ja ist schon verrückt was da für die Kleinen alles geboten wird. Also ich find das wirklich gut wenn die Kleinen das Stück für Stück und eher spielerisch lernen, als wenn sie gleich lernen wie man "richtig" Ski fährt. Das gehört halt in SFL auch zum Basiskonzept, dass die Kinder schon im frühen Alter das Gebiet lieben lernen und später dann wieder kommen.
Ansonsten kann ich dir in fast allem Beschriebenen ziemlich zustimmen: Die Mittelabfahrt am Nachmittag gegen 3 Uhr ist echt schlimm, einerseits die ganzen Skischulgruppen die ins Tal fahern(Ok, die können nichts dafür), aber andererseits diejenigen die dazwischen rücksichtslos durchrasen und natürlich diejenigen die meinen sie sind dem etwas steileren Schlusshang gewachsen und hängen dort aber fest und versperren die komplette Piste.
Das mit den Reservierungen kann ich auch nur bestätigen, wenn man Essen gehen will sollte man mindestens 2-3 Tage vorher reservieren.
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Re: SFL 08. bis 15. März 2008 - Im Angesicht von Murmli
Vielen Dank für den Bericht. Interessant ist es um es zu lesen wie SFL in der augen einen familienvater erlebt wird
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Re: SFL 08. bis 15. März 2008 - Im Angesicht von Murmli
Wie ich in den Semesterferien dort war (hab in Fiss gewohnt) bin ich immer entweder auf der Seables oder Waldabfahrt ins Tal gefahren. Bei dem Steilstück der Mittelabfahrt habe ich das Problem geschickt umgangenSFL hat geschrieben: Ansonsten kann ich dir in fast allem Beschriebenen ziemlich zustimmen: Die Mittelabfahrt am Nachmittag gegen 3 Uhr ist echt schlimm, einerseits die ganzen Skischulgruppen die ins Tal fahern(Ok, die können nichts dafür), aber andererseits diejenigen die dazwischen rücksichtslos durchrasen und natürlich diejenigen die meinen sie sind dem etwas steileren Schlusshang gewachsen und hängen dort aber fest und versperren die komplette Piste.
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Re: SFL 08. bis 15. März 2008 - Im Angesicht von Murmli
Ja ich bin dann auch immer ausgewichen auf die Eisplatten und unten dann an dem Gegenhang gefahren der bei taunussis Bildern schon grün ist. Die Waldabfahrt ist auch ne gute Alternative, ich fahre die Piste sowieso ganz gerne. Aber wenn du Seables fährst kommst du genauso auf die Mittelabfahrt und musst durch den Steilhang es sei denn du fährst die Süd-Abfahrt die erst ganz unten auf die Mittelabfahrt drauf kommt. Leider ist die meistens zu (kein Schnee, siehe Bilder von taunussi).Skikaiser hat geschrieben: Wie ich in den Semesterferien dort war (hab in Fiss gewohnt) bin ich immer entweder auf der Seables oder Waldabfahrt ins Tal gefahren. Bei dem Steilstück der Mittelabfahrt habe ich das Problem geschickt umgangenAuf der linken Seite der Piste war die Piste vereist und dadurch waren auch fast keine Leute dort. Dadurch konnte man dort links "runterrutschen" und umging das Problem.
Auf der rechten Seite war die Piste sulzig, verbuckelt und mit Leuten überfüllt
.
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Re: SFL 08. bis 15. März 2008 - Im Angesicht von Murmli
Hallo,
da warst Du ja zum selben Zeitpunkt wie wir vor Ort! Die Anfahrt am Samstag den 08.03. war echt wahnsinn, obwohl bei uns der Stau erst vor Lermoos losging. Da wir sonst immer über den Arlberg fahren, empfehle ich dies im Endeffekt doch eher. Kommt drauf an, wenn man direkt zum Bettenwechsel fährt, dann über den Arlberg, weil Pfänder z.B. über Bregenz ausweichbar. Ansonsten z.B. nachts übern Fernpass.
Und auch unsere Kinder sind ebenso zufrieden gewesen! 20 Minuten Sunliner-Anstehen? Wenn Deine Kinder älter sind, kannst Du die sicher wie wir auch in die Mittagsbetreuung geben, die ist ebenso toll, da es ein eigenes Kinderrestaurant gibt und abgeschoben haben die sich auch nicht gefühlt, da sie neben dem Mittagessen auch ein tolles Spielprogramm hatten.
Die beiden Talabfahrten waren mir auch zu nervig und nach 2-3 malen sind meine Freundin und ich eigentlich nur noch mit den Gondeln runtergefahren, weil sowas einfach keinen Spaß macht.
Deine Aussage mit dem Wohnen an Talstationen kann ich nur halb teilen. Von Bullys und Partys haben wir rein gar nichts gehört. Dieser Fred Feuerstein Apres Ski Schuppen schließt so um 17 Uhr und von den Bullyarbeiten haben wir rein gar nichts gehört, auch wenn wir direkt gegenüber gewohnt haben und z.T. bei offenem Fenster schliefen.
Die rücksichtslosen Idioten haben wir ebenso erlebt (Meine Freundin (als Snowboardanfängerin) ist immer dann am schnellsten gefahren, wenn sie den rücksichtslosen Leuten ihre Meinung sagen wollte
)!
Wie meinst Du das mit dem Reservieren? Für abends oder für mittags? Abends weiß ich nicht (Appartement), aber mittags bin ich vom Arlberg schlimmeres gewohnt...
Schade, dass Du nur eine Woche da warst, die zweite war vom Wetter her viel besser!
da warst Du ja zum selben Zeitpunkt wie wir vor Ort! Die Anfahrt am Samstag den 08.03. war echt wahnsinn, obwohl bei uns der Stau erst vor Lermoos losging. Da wir sonst immer über den Arlberg fahren, empfehle ich dies im Endeffekt doch eher. Kommt drauf an, wenn man direkt zum Bettenwechsel fährt, dann über den Arlberg, weil Pfänder z.B. über Bregenz ausweichbar. Ansonsten z.B. nachts übern Fernpass.
Und auch unsere Kinder sind ebenso zufrieden gewesen! 20 Minuten Sunliner-Anstehen? Wenn Deine Kinder älter sind, kannst Du die sicher wie wir auch in die Mittagsbetreuung geben, die ist ebenso toll, da es ein eigenes Kinderrestaurant gibt und abgeschoben haben die sich auch nicht gefühlt, da sie neben dem Mittagessen auch ein tolles Spielprogramm hatten.
Die beiden Talabfahrten waren mir auch zu nervig und nach 2-3 malen sind meine Freundin und ich eigentlich nur noch mit den Gondeln runtergefahren, weil sowas einfach keinen Spaß macht.
Deine Aussage mit dem Wohnen an Talstationen kann ich nur halb teilen. Von Bullys und Partys haben wir rein gar nichts gehört. Dieser Fred Feuerstein Apres Ski Schuppen schließt so um 17 Uhr und von den Bullyarbeiten haben wir rein gar nichts gehört, auch wenn wir direkt gegenüber gewohnt haben und z.T. bei offenem Fenster schliefen.
Die rücksichtslosen Idioten haben wir ebenso erlebt (Meine Freundin (als Snowboardanfängerin) ist immer dann am schnellsten gefahren, wenn sie den rücksichtslosen Leuten ihre Meinung sagen wollte
Wie meinst Du das mit dem Reservieren? Für abends oder für mittags? Abends weiß ich nicht (Appartement), aber mittags bin ich vom Arlberg schlimmeres gewohnt...
Schade, dass Du nur eine Woche da warst, die zweite war vom Wetter her viel besser!
The Dark Side of Photography
https://www.facebook.com/mowidusktilldawn
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- e.j.
- Großer Müggelberg (115m)
- Beiträge: 248
- Registriert: 08.03.2007 - 12:46
- Skitage 25/26: 0
- Ski: nein
- Snowboard: nein
- Ort: Germany
- Hat sich bedankt: 3 Mal
- Danksagung erhalten: 0
Re: SFL 08. bis 15. März 2008 - Im Angesicht von Murmli
hier eine andere Meinung zu S-F-L:
unser Kleiner hat in Bertas Kinderland in Fiss seinen 1. Skikurs gemacht! Zum Glück hatte er damals eine super einfühlsame Skilehrerin gehabt, die es sehr gut verstand mit 3 jährigen umzugehen! Insgesamt gesehen war alles sehr hektisch, viele Kinder, etwas unorganisiert der 1. Tag....auf jeden Fall ist der Kleine lieber mit uns unterwegs gewesen und war deshalb nur vormittags im Kurs. Nach diesem Urlaub in Fiss haben wir uns entschieden in ein kleines überschaubares Skigebiet zu gehen für die weiteren Skierfahrungen unseres Sohnens. Und es war eine super Entscheidung. In dem anderen Gebiet (Berwang an der Zugspitze!!!) ging alles etwas ruhiger zu. Man hatte das Gefühl das jedes Kind gefördert wurde und auf das Kind auch speziell eingegangen wurde, unser Sohn konnte schon nach dem ersten halben Tag aus dem Kinderland heraus und in die nächste Gruppe wechseln und fuhr im Skigebiet mit. Er war damals 4 Jahre alt. Ein Ganztageskurs warhier kein Problem, wir machten das Mittagsessen zusammen und dann war wieder Skikurs. Er lernte problemlos Teller- und Schlepplift fahren, wir nahmen ihn dann auch mal auf dem Sessel mit. Hat nun wirklich nicht viel mit S-F-L zu tun, aber ich möchte damit zum Ausdruck bringen, dass viele Kinder das große Angebot in S-F-L gar nicht benötigen...sie wollen Ski fahren! Wir waren später noch 1,2 mal in Serfaus. Mit 5, 6 Jahren fand unser Junior den Murmlitrail noch aufregend und die Dinobahn, aber dann fuhr er mit uns auf den Pisten. Vielleicht ist unser Junior eine Ausnahme, keine Ahnung. Insgesamt fanden wir S-F-L immer sehr hektisch und zu voll auf den Pisten, die Talbafahrt am Nachmittag immer ein "Grauen"...obwohl das Gebiet ja viel Abwechslung und super Pisten bietet. Vorallem die Frommes in Fiss war eines meiner Hightlights.
Ein Problem wurde in einem Bericht genannt: wenn man Kinder im Skikurs hat, sind die Kurszeiten (außer das Kind macht auch Essen mit der Skischule!) einfach zu kurz, um den Eltern die Möglichkeit zu geben das gesamte Gebiet zu befahren! Man beschränkt sich dann entweder auf die Fisser Seite oder Serfaus. Und von den Preisen ist S-F-L führend, der Meinung bin ich auch, egal ob es die Skipasspreise, Skikurse, Verleihpreise, Essen, Trinken etc. sind. Wir haben nach insgesamt 3mal S-F-L das Skigebiet gewechselt.
Ein Tip an den Frankreich-Fan: vielleicht sind die italienischen Dolomiten eine Alternative für euch zu Österreich.
Wünsche allen Skifahrern einen super schönen Sommer und nicht all zu großes Heimweh nach den Bergen und dem Schnee......und wer tröstet mich ? grins.....
unser Kleiner hat in Bertas Kinderland in Fiss seinen 1. Skikurs gemacht! Zum Glück hatte er damals eine super einfühlsame Skilehrerin gehabt, die es sehr gut verstand mit 3 jährigen umzugehen! Insgesamt gesehen war alles sehr hektisch, viele Kinder, etwas unorganisiert der 1. Tag....auf jeden Fall ist der Kleine lieber mit uns unterwegs gewesen und war deshalb nur vormittags im Kurs. Nach diesem Urlaub in Fiss haben wir uns entschieden in ein kleines überschaubares Skigebiet zu gehen für die weiteren Skierfahrungen unseres Sohnens. Und es war eine super Entscheidung. In dem anderen Gebiet (Berwang an der Zugspitze!!!) ging alles etwas ruhiger zu. Man hatte das Gefühl das jedes Kind gefördert wurde und auf das Kind auch speziell eingegangen wurde, unser Sohn konnte schon nach dem ersten halben Tag aus dem Kinderland heraus und in die nächste Gruppe wechseln und fuhr im Skigebiet mit. Er war damals 4 Jahre alt. Ein Ganztageskurs warhier kein Problem, wir machten das Mittagsessen zusammen und dann war wieder Skikurs. Er lernte problemlos Teller- und Schlepplift fahren, wir nahmen ihn dann auch mal auf dem Sessel mit. Hat nun wirklich nicht viel mit S-F-L zu tun, aber ich möchte damit zum Ausdruck bringen, dass viele Kinder das große Angebot in S-F-L gar nicht benötigen...sie wollen Ski fahren! Wir waren später noch 1,2 mal in Serfaus. Mit 5, 6 Jahren fand unser Junior den Murmlitrail noch aufregend und die Dinobahn, aber dann fuhr er mit uns auf den Pisten. Vielleicht ist unser Junior eine Ausnahme, keine Ahnung. Insgesamt fanden wir S-F-L immer sehr hektisch und zu voll auf den Pisten, die Talbafahrt am Nachmittag immer ein "Grauen"...obwohl das Gebiet ja viel Abwechslung und super Pisten bietet. Vorallem die Frommes in Fiss war eines meiner Hightlights.
Ein Problem wurde in einem Bericht genannt: wenn man Kinder im Skikurs hat, sind die Kurszeiten (außer das Kind macht auch Essen mit der Skischule!) einfach zu kurz, um den Eltern die Möglichkeit zu geben das gesamte Gebiet zu befahren! Man beschränkt sich dann entweder auf die Fisser Seite oder Serfaus. Und von den Preisen ist S-F-L führend, der Meinung bin ich auch, egal ob es die Skipasspreise, Skikurse, Verleihpreise, Essen, Trinken etc. sind. Wir haben nach insgesamt 3mal S-F-L das Skigebiet gewechselt.
Ein Tip an den Frankreich-Fan: vielleicht sind die italienischen Dolomiten eine Alternative für euch zu Österreich.
Wünsche allen Skifahrern einen super schönen Sommer und nicht all zu großes Heimweh nach den Bergen und dem Schnee......und wer tröstet mich ? grins.....