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Die große Klima-Diskussion

Status
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rfs schrieb:
Dahingehend wird uns einfach eine Aussage serviert, die sich in der Gesellschaft so nahezu durchgesetzt hat: Der Klimawandel ist Fakt!
Darüber zu diskutieren ob diese Aussage nun stimmt, nicht stimmt, oder welches Gas für diese Entwicklung zuständig ist, ist überhaupt nicht interessant.

Dieser Aspekt ist zumindest solange interessant, wie mit dem angeblich hausgemachten Klimawandel massive vor allem wirtschaftlichspolitische Veränderungen (makro-, wie mikroökonomisch) gerechtfertigt werden, welche allesamt ganz sicher nicht zum Wohle der Bevölkerung sind.

Richtig, da wir aber wie gesagt, den wissenschaftlichen Teil dieses Themas hier kaum in all seinen facetten diskutieren können, würde ich den Schwerpunkt der Diskussion in der Gesellschaft (oder auch hier im Forum) eben auf den politischen Umgang mit der Thematik legen.
Und hier bin ich auch der Meinung, dass ganz abgesehen davon ob der Klimawandel nun Tatsache ist oder der Klimawandel durch menschliches Verhalten verursacht worden ist oder nicht, das was uns Natur- und Umweltschützer tagtäglich predigen größtenteils Augenwischerei ist. Es geht darum sich ein reines Gewissen zu schaffen, was darüber hinwegtäuschen soll, dass viele dieser Maßnahmen die wir angeblich zum Schutze der Umwelt und der Natur tätigen, vollkommenst ins Leere laufen. Diese Heuchlerei widert mich an und ich bin mir sicher, dass viel zu viel (geistige) Energie in dieses Projekt "Klimaveränderung abmildern" gesteckt wird, mit der wir andere viel wichitgere Probleme der Menschheit lösen sollten. Es gibt sicherlich einige Idealisten die tatsächlich daran glauben, das Klima durch ihr Verhalten nachhaltig beeinflussen zu können und ich unterstelle ihnen nicht, uns diesen Lebensstil aus Böswilligkeit zu predigen. Sie bekommen in meinen Augen nur zu viel Gehör geschenkt.
 
McMaf schrieb:
...
Und hier bin ich auch der Meinung, dass ganz abgesehen davon ob der Klimawandel nun Tatsache ist oder der Klimawandel durch menschliches Verhalten verursacht worden ist oder nicht, das was uns Natur- und Umweltschützer tagtäglich predigen größtenteils Augenwischerei ist. Es geht darum sich ein reines Gewissen zu schaffen, was darüber hinwegtäuschen soll, dass viele dieser Maßnahmen die wir angeblich zum Schutze der Umwelt und der Natur tätigen, vollkommenst ins Leere laufen. Diese Heuchlerei widert mich an und ich bin mir sicher, dass viel zu viel (geistige) Energie in dieses Projekt "Klimaveränderung abmildern" gesteckt wird, mit der wir andere viel wichitgere Probleme der Menschheit lösen sollten. Es gibt sicherlich einige Idealisten die tatsächlich daran glauben, das Klima durch ihr Verhalten nachhaltig beeinflussen zu können und ich unterstelle ihnen nicht, uns diesen Lebensstil aus Böswilligkeit zu predigen. Sie bekommen in meinen Augen nur zu viel Gehör geschenkt.

So sieht das mal aus.
Egal, ob es menschengemacht ist oder nicht, wir werden es nicht effektiv beeinflussen können.
Darüber hinaus bezweifle ich, dass die Katastrophenszenarien auch eintreffen werden, unabhängig davon, wie sich das Klima entwickeln wird.
 
Wenn es menschenverursacht wäre, läge es ja gerade an uns etwas dagegen auszurichten, oder etwa nicht?
So wie deine Aussage da steht macht sie wenig Sinn.
 
cauchy schrieb:
Wenn es menschenverursacht wäre, läge es ja gerade an uns etwas dagegen auszurichten, oder etwa nicht?
So wie deine Aussage da steht macht sie wenig Sinn.

Du hast meine Aussage vermutlich halb missverstanden.
Ich glaube einfach nicht, dass wir etwas ausrichten können.

Wenn es eine natürliche Klimaschwankung ist sowieso nicht und
wenn es durch so ganannte Treibhausgase (CO² - Methan etc.) verursacht wird, fast genau so wenig.

China, indien, irgendwann vielleicht Afrika, Schwellenländer und ihr steigender Energiehunger, dort interessiert Umweltschutz erstens nicht und zweitens wäre es nicht steuerbar, da Wachstum (auch wenn es weitestmöglich unter ökologischem und energetischem Bewusstsein stattfindet) und steigender Lebensstandard immer Energie benötigten.
Man müsste die gesamte Menschheit auf einen Lebensstandard weit unter unserem (extrem hohen) "drücken", um den Energieverbrauch global wirklich langfristig stark zu reduzieren.
Und solange Öl, Kohle etc. verfügbar ist und irgendwo auf der Erde wirtschaftlich Sinn macht, werden diese Rohstoffe verbrannt werden, irgendwo gibt es immer einen Markt.
Regenarative Energien werden das, wenn überhaupt erst in sehr sehr langer Zeit kompensieren können.
Unsere Maßnahmen zum Energiesparen und zur Nutzung regenrativer Energien sind zwar gut und richtig, werden global gesehen, und man muss global denken, immer nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Leider faktisch so gut wie wirkungslos.
Das glaube ich.

Wie gesagt glaube ich aber auch nicht an Katastrophenszenarien.
 
rfs schrieb:
Zu deiner Frage, auf die du noch keine Antwort hast:

Wie gesagt:

Du kannst die Antwort auf deine Frage mit ein wenig Aufwand selbst herausfinden und ich denke, dass ich dir das zutrauen, bzw. diese Eigenleistung von dir erwarten kann. Wir sind nicht im Kindergarten, wo man alles haarklein erklären muss und ich bin auch nicht dein persönlicher Nachhilfelehrer, der dir gefälligst zu erklären hat, wie die Welt wirklich funktioniert! Ich persönlich habe keine Lust, jetzt noch ein bis zwei zusätzliche DIN-A-Seiten zu schreiben (das wäre schon nötig!), aber vielleicht ergibt sich diesbezüglich ja mal ein PN-Kontakt, wer weiß?

nachdem du ja in diesem thread einer der vielschreiber bist, würd's mich jetzt eine antwort auf meine frage wirklich interessieren!

du hast die entsprechenden infos sicher griff/copy/paste bereit
 
3303 schrieb:
China, indien, irgendwann vielleicht Afrika, Schwellenländer und ihr steigender Energiehunger, dort interessiert Umweltschutz erstens nicht und zweitens wäre es nicht steuerbar, da Wachstum (auch wenn es weitestmöglich unter ökologischem und energetischem Bewusstsein stattfindet) und steigender Lebensstandard immer Energie benötigten.
Man müsste die gesamte Menschheit auf einen Lebensstandard weit unter unserem (extrem hohen) "drücken", um den Energieverbrauch global wirklich langfristig stark zu reduzieren.
Und solange Öl, Kohle etc. verfügbar ist und irgendwo auf der Erde wirtschaftlich Sinn macht, werden diese Rohstoffe verbrannt werden, irgendwo gibt es immer einen Markt.

Das ist der springende Punkt.
Regenerative Energien werden sich erst durchsetzen, wenn wirklich der letzte Tropfen Öl, Kohle, Erdgas verbraucht ist. Alles was man in Deutschland einspart wird an anderer Stelle gerne verschwendet. Wie Du sagst, es ist gut, dass man jetzt schon in diese Erneuerbaren Energieen investiert. Dabei ist für mich aber ausschließlich die ökonomische Seite ausschlaggebend und nicht die ökologische.
Es ist naiv zu glauben, dass wir die energiepolitische Entwicklung zahlreicher aufstrebender Länder durch eine deutsche Vorbildrolle, in irgend einer Weise beeinflussen könnten. Und ich sehe auch nichts ehrenwertes daran diese Verirrung in der Öffentlichkeit zu propagieren um damit das Gewissen einiger Gutmenschen zu beruhigen.
 
3303 schrieb:
Ich glaube einfach nicht, dass wir etwas ausrichten können.

wär halt zu definieren wen du mit "wir" meinst?
uns forumsschreiberlinge, d,ö,die eu oder die ganze staatengemeinschaft?

bin ganz bei dir, dass isolierte massnahmen (z.b. in d, ö oder auch eu-weit) absolut nichts bringen, solange nicht auch alle d.h. die ganze welt mitmachen.

kostet "bei uns" max. eine menge arbeitsplätze (siehe bsp. vöest, die daran denken in die ukraine abzuwandern, da sie nicht daran denkt zusätzliche zertifikate zu kaufen) ohne nutzen.

ob der klimawandel jetzt auch wesentlich die handschrift des menschen trägt oder nicht wird man, denke ich, spätestens in ein paar jahren mit großer sicherheit sagen können.

dass es abseits der ganzen klimadisk. sinn macht nach alternativenergien zu forschen bzw. diese auch konkurrenzfähig zu machen steht ja glaub ich nicht zur diskussion?! solarzellen mit entsprechend hohem wirkungsgrad bei langer lebensdauer und billiger massenfertigung, batterien mit ähnlicher energiedichte wie benzin oder diesel um ein paar bsp. zu nennen

alleine schon um den auswüchsen der russischen oligarchen oder der arab. scheichtümer einen riegel vorschieben zu können.
 
gernot schrieb:
alleine schon um den auswüchsen der russischen oligarchen oder der arab. scheichtümer einen riegel vorschieben zu können.


Das halte ich für einen fast wichtigeren Grund, als den so oft vorgeschobenen Klimaschutz.
Raus aus der Abhängigkeit. Denen, die das Öl haben, nicht mehr ausgeliefert sein.
Zusätzlich kurbelt eine Umschichtung der Energieversorgung unsere Wirtschaft an, wenn man es richtig hinbekommt jedenfalls.
Ich frage mich oft, ob diese beiden nicht die wahren Gründe sind, warum die Politik "Klimaschutz" betreibt.
Nur, warum sollte sie es dann nicht auch offen so sagen?

Die Diskussion über dieses weiterführende Thema wäre aber wohl off-topic.
 
rfs schrieb:
Während ich für meinen Standpunkt unzählige nachles- und damit nachprüfbare Beiträge/Argumente zur Verfügung stelle
Du stellst nachlesbare aber m. E. keine nachprüfbaren Beiträge zur Verfügung. Auch auf die Gefahr hin zu langweilen, weise ich zum wiederholten Mal darauf hin, daß es selbst für Fachwissenschaftler enorm aufwändig ist, Argumente nachzuprüfen.
Möglicherweise glaubst du das selber. Aber auch als Physikstudent überschätzt du Deine eigenen Möglichkeiten total.

McMaf schrieb:
Die Diskussion hier in dem Tread scheint mir ziemlich festgefahren. Drei bis vier Personen tauschen gegenseitige Komplimente aus, hinterlegt mit ein paar Links die den Anschein der Sachlichkeit wahren sollen.
Da ich hier auch regelmäßig verlinke (bin übrigens von einem user dazu ausdrücklich aufgefordert worden :D ), fühl ich mich mal angesprochen.
Ich versuche keinen Anschein von Sachlichkeit zu erwecken sondern bin in dieser Diskussion ergebnisoffen und damit auch ziemlich leidenschaftslos.
Dieser thread wird ja offensichtlich mit Interesse gelesen. Vor allem für die Leser stelle ich Interessantes zur Verfügung.
McMaf schrieb:
da wir aber wie gesagt, den wissenschaftlichen Teil dieses Themas hier kaum in all seinen facetten diskutieren können, würde ich den Schwerpunkt der Diskussion in der Gesellschaft (oder auch hier im Forum) eben auf den politischen Umgang mit der Thematik legen.
Da aber gerade wissenschaftlichen Argumenten von der Politik argumentiert und Entscheidungen legitimiert werden, wird man nicht umhin können sich mit den wissenschaftlichen Aspekten auseinanderzusetzen.
 
zu rfs:

Fab hat da einen interessanten Punkt angesprochen: Selbst für die sich mit dem Klima hauptberuflich auseinandersetzenden Wissenschafter ist es alles andere als einfach wissenschaftliche Argumente schnell zu bejahen oder zu widerlegen, insofern macht es hier in diesem Forum wohl wirklich wenig Sinn wenn du uns ständig Links um die Ohren klopfst.
Ich für meinen Teil hab momentan auch wenig Zeit und Lust mich da durchzuwühlen OBWOHL ich mir das schon einmal vorgenommen hätte, mich mehr mit der Thematik zu beschäftigen. Ich sag dir aber auch gerne nochmal, dass ich persönlich wenig von den Herren von denen du zitierst halte. Um diese Einstellung nochmal zu begründen: Es gibt doch einige Wissenschafter in diesem Zweig und aus welchem Grunde sollte ich der Meinung ein paar einzelner Herren den Vorzug geben gegenüber der momentan nun einmal etablierten Meinung in der Wissenschaftswelt? Ich möchte auch noch einmal darauf hinweisen, dass FACHzeitschriften wie Nature, Science, etc. keine Spaßheftchen sind und ich wirklich nicht glaube, dass Artikel mehr aus politischen Gründen zur Publikation ausgewählt werden als aus rein wissenschaftlicher Haltbarkeit.

Da du dich immer noch von den restlichen "Laien" hier distanzierst will ich dich auch noch einmal nach deinem Wissens- bzw. Ausbildungshintergrund fragen. Hat Fab das richtig erfasst mit Physikstudent?



ad erneuerbare Energie

Ich bin kein großer Fan von Einstellungen wie "was soll eine kleine Menge schon global ausrichten?", sei es nun ein einzelner Mensch oder eine ganze Staatengemeinschaft. Selbst wenn wir das Klimaargument völlig außen vorlassen, früher oder später MÜSSEN wir uns Gedanken machen wo wir die Energie, die jeder Einzelne von uns so dringend benötigt, beziehen. Und da kann die Antwort mittel- und langfristig nur bei erneuerbaren Energien liegen aus einem einzigen trivialen Grund:
Die Erde ist ein abgeschlossenes System (was Rohstoffe angeht) und jeder lineare Prozess (wie das Extrahieren, Verwerten und Entsorgen von Rohstoffen) ist per definitionem nicht beliebig lang fortsetzbar!
Was wäre also die einzig logische Konsequenz? Weg von Gas, Öl und Kohle und z.B. den Aufwand der nachwievor betrieben wird um diese zu fördern, in die Forschung und "Reifung" alternativer, erneuerbarer Energiegewinnungsformen stecken. Und was passiert? (Fast) nichts!
Ich bin mir sicher, dass wir weiter heiter Rohstoffe verheizen werden bis eben (fast) nichts mehr da ist und dann werden wir uns fragen müssen: "Und jetzt?".
Dieses (leider sehr wahrscheinliche) Szenario ist bei weitem drastischer und katastrophaler als alles was wir jetzt noch bewirken könnten!
 
rfs schrieb:
In diesem Sinne verabschiede ich mich nun aber endgültig aus diesem Thread ...

Beste Grüße!

schade :roll:

eine antwort auf meine frage finde ich unter welchen link?

was anderes: diskutierst du eigentlich auf http://realclimate.org mit?

da gibt's doch eine menge experten, die zumindestens auf deinem level sein sollten?!

was sagen die eigentlich zu gerlach beck & co?
 
Gut, ich hab mir jetzt mal die Mühe gemacht die ersten Absätze von rfs' erstem Link durchzulesen, Herrn Thiemes Artikel, http://krahmer.freepage.de/klima/thieme/thieme.html

Bevor ich weiterlese würde ich gerne folgende Aussage diskutieren:
Die Klimabedrohung soll von ansteigenden Anteilen von Gasen wie CO2 (hauptsächlich) und daneben noch O3, N2O, CH4 ausgehen. Diese Gase sind zwar nur in verschwindend geringen Mengen, als " Spurengase", in der Luft enthalten, darunter ist CO2 ist mit einem Anteil von knapp 0,04 Prozent noch am stärksten vorhanden, es ist aber ein Ansteigen insbesondere des CO2-Anteils zu verzeichnen. Bei einem weiterem Anstieg sollen hieraus folgenschwere Aufheizeffekte der Atmosphäre resultieren. Die Begründung dieser erwarteten Aufheizeffekte war und ist bislang nebulös. Anfangs war davon die Rede, daß die Spurengase in der Luft die von der Erde abgehende Wärmestrahlung reflektieren und damit zur Erdoberfläche zurücklenken (Rückstrahlung). Nachdem den Anhängern der Treibhaus- These verständlich gemacht worden ist, daß in der Luft fein verteilte Moleküle, wie z. B. die vom CO2, keine Reflexionswirkungen zeigen und diese deshalb auch keine Rückstrahlung verursachen können, wurde die Argumentation auf eine thermische Rückstrahlung (Strahlung auf Grund der Temperatur des Strahlers) umgestellt. Weil aber mit der Höhe in der Atmosphäre die Temperatur abnimmt, und deshalb keine Energie-Rückübertragung aus auf diesem Wege möglich ist, ...

Also zusammenfassend: CO2 nimmt die von der Erde emittierte Wärmestrahlung zu einem gewissen Teil auf, erwärmt sich und emittiert nach dem Stefan Boltzmann Gesetz eine Strahlungleistung, die proportional zur vierten Potenz (!) der Temperatur des Emitters ist (P ~ T^4). Herr Thieme sagt nun, aufgrund der mit der Höhe in der Atmosphäre abnehmenden Temperatur findet KEINE Rückstrahlung zur Erdoberfläche statt!

Ich fürchte da verwechselt Herr Thieme Wärmestrahlung mit dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, oder irre ich da? Denn der Wärme- bzw. Energieaustausch durch Wärmestrahlung erlaubt (im Gegensatz zum Wärmeaustausch durch Konvektion oder Wärmeleitung) sehr wohl einen Wärme- bzw. Energieübertrag vom kühleren zum wärmeren Körper!

Freue mich über Diskussionsbeiträge!
 
Nun, wie schon vorhin geschrieben, denke ich fehlt fast jedem hier das Wissen sich wirklich mit wissenschaftlichen Texten in dem Gebiet auseinanderzusetzen - deshalb zwar löblich dass du versuchst uns deinen Standpunkt per Verlinken von Artikeln klar zu machen, aber wie bitte sollen wir dem hier folgen können?
Deshalb versuch ich ja auch immer noch zu verstehen, warum gerade du meinst du wüsstest wie der Sachverhalt im Detail aussieht!
 
rfs schrieb:
Also Cauchy ...

hier der ganze Abschnitt:

Die Klimabedrohung soll von ansteigenden Anteilen von Gasen wie CO2 (hauptsächlich) und daneben noch O3, N2O, CH4 ausgehen. Diese Gase sind zwar nur in verschwindend geringen Mengen, als " Spurengase", in der Luft enthalten, darunter ist CO2 ist mit einem Anteil von knapp 0,04 Prozent noch am stärksten vorhanden, es ist aber ein Ansteigen insbesondere des CO2-Anteils zu verzeichnen. Bei einem weiterem Anstieg sollen hieraus folgenschwere Aufheizeffekte der Atmosphäre resultieren. Die Begründung dieser erwarteten Aufheizeffekte war und ist bislang nebulös. Anfangs war davon die Rede, daß die Spurengase in der Luft die von der Erde abgehende Wärmestrahlung reflektieren und damit zur Erdoberfläche zurücklenken (Rückstrahlung). Nachdem den Anhängern der Treibhaus- These verständlich gemacht worden ist, daß in der Luft fein verteilte Moleküle, wie z. B. die vom CO2, keine Reflexionswirkungen zeigen und diese deshalb auch keine Rückstrahlung verursachen können, wurde die Argumentation auf eine thermische Rückstrahlung (Strahlung auf Grund der Temperatur des Strahlers) umgestellt. Weil aber mit der Höhe in der Atmosphäre die Temperatur abnimmt, und deshalb keine Energie-Rückübertragung aus auf diesem Wege möglich ist, wurde jetzt vom Umweltbundesamt in der Schrift "Klimaänderung: Ein wissenschaftlicher Popanz?" unter These 10 eine weitere unhaltbare Argumentation vorgestellt. Dort wird erläutert, daß die von der Erde abgehende Strahlung "...teilweise von den in der Atmosphäre befindlichen optisch aktiven Gaskomponenten, ....., aufgenommen (absorbiert) und entsprechend den Gesetzen der Quantenphysik in gleichem Maße wieder abgegeben (reemitiert) wird".

Es ist bekannt, daß Strahlung mittels der Quantenphysik erklärt werden kann. Aus der Wärmelehre ist aber auch bekannt, daß Energie im wesentlichen dann über Strahlung abgegeben wird, wenn die anderen Wege zur Energieabfuhr, nämlich Konvektion (Wärmeübergang) und Wärmeleitung, nicht oder nicht in ausreichendem Maße genutzt werden können. Letzteres trifft insbesondere für das Vakuum bzw. vakuum-ähnliche Zustände zu, z. B. bei der Übertragung der Sonnenenergie durch das All. Will man experimentell innerhalb von Gasen eine Energieabgabe einzelner Gasmoleküle durch Strahlung erreichen, so müssen entweder die Gase in erheblicher Verdünnung, praktisch in vakuum-ähnlichen Druckzuständen vorliegen, oder aber die dem Gas zugeführte und dann wieder abzugebende Leistung muß beträchtliche Leistungsdichten erreichen. Unter Bedingungen der unteren Atmosphäre, also im Luftraum bis rd. 25 km Höhe, gibt es weder die eine noch die andere Voraussetzung für das Auftreten quantenphysikalischer Reemission empfangener Wärmestrahlung einzelner Moleküle. In diesem Bereich wird ggf. die durch Absorption von Strahlung aufgenommene Energie unverzüglich in die Form Wärme transformiert und ebenso schnell durch Konvektion und Leitung an die unmittelbare Umgebung abgegeben.

Thermodynamik lässt grüßen und man muss ALLE Beiträge lesen, um sich ein sinnvolles Gesamtbild machen zu können!! Am besten auch noch die Monsterarbeit von Gerlich!

Auch das den von dir hier zitierten Absatz habe ich gelesen er macht aber auf mich wenig Sinn weil Herr Thieme hier eine Theorie behandelt von der ich ersten noch nie im Zusammenhang mit der Erklärung des Treibhauseffekts gehört habe und weil ich zweitens seine Aussage kritisiert habe, dass Energie durch Strahlung nicht von einem kühleren Körper auf einen wärmeren übertragen würde.
 
rfs schrieb:
Ich möchte nur zum kritischen Nachdenken anregen was die Gesamtproblematik CO2 anbelangt (welche ja durchaus weitreichende makro- und mikroökönomische Folgen hat und haben wird) und die Leser sollen sich ausschließlich mit den Arguemten befassen und sich nicht von Titeln "blenden"/verleiten lassen. Genügt das gegenwärtige Wissen nicht, um die "neuen" Argumente nachvollziehen zu können, dann muss man sich dieses halt aneignen. Anders geht es nicht, aber nicht einfach jemandem Glauben schenken, nur weil er häufig in den Medien zu Wort kommt, bzw. mehrere Doktortitel innehat. Auf diese Weise kann man leicht auf die ... fallen, leider!

Pikanterweise ist es in wissenschaftlichen Veröffentlichungen üblich, Titel gänzlich wegzulassen, während der von dir gern zitierte Heinz Thieme (wie auch seine Kollegen des "Klimamanifests von Heiligenroth") kaum Gelegenheiten auslässt anzugeben, dass er einen Dipl.-Ing. besitzt. Was er nun genau wo studiert hat konnte ich leider immer noch nicht in Erfahrung bringen, vielleicht kannst du mir aushelfen?

Und gerade die Medien werfen sich nicht auf das was "richtig" ist, sondern eben genau auf "bahnbrechende", dem "Mainstream" widersprechende Theorien! Vielmehr als die x-te Schlagzeile zum Thema "Das Eis schmilzt", sind doch nachwievor Meldungen wie "Alles Blödsinn, die Sonne ist Schuld" oder "Das Eis wächst doch!". Das ist zumindest mein Eindruck der Medienwelt, gerade jene würde ich also nicht beschuldigen, dass es zu keiner Nennungen alternativer Standpunkte kommt!
 
rfs schrieb:
cauchy schrieb:
Auch das den von dir hier zitierten Absatz habe ich gelesen er macht aber auf mich wenig Sinn weil Herr Thieme hier eine Theorie behandelt von der ich ersten noch nie im Zusammenhang mit der Erklärung des Treibhauseffekts gehört habe und weil ich zweitens seine Aussage kritisiert habe, dass Energie durch Strahlung nicht von einem kühleren Körper auf einen wärmeren übertragen würde.

... du fragst mich wie man mir folgen soll, bzw. gibst offen zu hinsichtlich der Thematik ein Laie zu sein, zwar interessiert, aber eben ein Laie, dem das für ein Verständnis nötige Hintergrundwissen fehlt. Ferner hast du dich noch nicht mit all seinen Beiträgen befasst, geschweigedenn mit der Arbeit von Gerlich, also wie aussagekräftig kann es daher sein, wenn DU bisher noch nichts von dieser sog. "Theorie" gehört hast, bzw. DU sie für sinnlos hältst? (Ist nicht böse gemeint, nur ein Einwurf)

zu den genauen thermodynamischen Zusammenhängen bitte ALLES lesen, also auch Gerlich's Monsterarbeit!

  1. Mir ging es vorhin um seine Aussage, dass die von den "Klimajüngern" angeführte Theorie, dass CO2 & Co. Wärmestrahlung der Erde absorbiert sich erwärmt und dann Wärmestrahlung zurückstrahlt. Thieme schreibt das sei nicht möglich da die Temperatur der Atmosphäre mit der Höhe abnimmt und es somit zu keiner Strahlung in Richtung der Erdoberfläche kommen kann. genau darum geht es mir!
    Dass er eben diese These verwirrft und dann versucht schon die nächste zu widerlegen (quantenmechanische Übergänge) will ich hier noch gar nicht ansprechen!
  2. Du zitierst hier Arbeiten von anderen Personen und verweist mich - zu Recht - auf den fehlenden Wissenshintergrund. Fragst mich weiters wie aussagekräftig es wäre wenn ich etwas nicht (er)kennen würde.
    Wie aussagekräftig ist es denn dann, dass du dich dem wissenschaftlichen "Mainstream" sträubst?
    Ich weiß immer noch nicht wo du einzuordnen bist. Ich kann dir auch ohne weitere Probleme wissenschaftlich anerkannte Studien aus einschlägigen Fachmagazinen entgegenwerfen, die du vermutlich nicht sachlich entkräften kannst, und was würde all das bringen?
  3. Bevor ich mir weitere deiner Links durchsehe will ich erst dass du meinen Einwand (siehe 1.) behandelst. Du willst dass wir uns damit befassen? Bittesehr! Jetzt bist du an der Reihe!



rfs schrieb:
und noch einmal: in ca. ner Woche oder so wird alles bis auf die nackten Links gelöscht!

Wozu das denn bitte?
 
Gut, rfs, es war spannend mit dir zu reden, aber ich gebe es hiermit auf. Es hat wirklich keinen Sinn!

Ich werd versuchen zu umreißen warum - auch wenn ich weiß, dass es nichts bringt, vielleicht findet ja jemand anderes was Interessantes daran...

Bevor du von mir verlangst all deine verlinkten Arbeiten zu lesen, verweise ich dich mal auf sciencemag.org und nature.com, da gibt's haufenweise Veröffentlichungen zum Thema Klimawandel, lies sie erst aber ALLE durch bevor du Fragen äußerst - das wird ja im Gegenzug auch von mir verlangt!
Du weißt ja:
rfs schrieb:
Erst ALLE Arbeiten sorgfältig durcharbeiten, dann urteilen und nicht umgekehrt.


rfs schrieb:
Du findest die Antworten, wenn du ALLE verlinkten Arbeiten sorgfältig durchliest und das kann ich schon erwarten, zumindest dann, wenn du meinst dich wertend äußern zu müssen.
So ist es! Also bitte nimm dir die Zeit und lies alle zum Thema veröffentlichten Arbeiten! Das kann man von dir schon erwarten bevor du dich wertend äußerst!


rfs schrieb:
Wer jedoch aus welchen Gründen auch immer meint, sich nicht mit der nötigen Sorgfalt damit beschäftigen, dennoch aber ständig darüber urteilen zu müssen, dem kann man dann auch nicht mehr helfen! Sinn macht so etwas nicht!
Genau das sollte dir eventuell auch klar werden...




Solange du also nicht IN EIGENEN WORTEN mit EIGENER ÜBERZEUGUNG meinen Einwand (Punkt 1 von vorhin) erläuters/entkräftigst sehe ich mich in meinem Standpunkt bestärkt und breche die Diskussion mit dir ab. Das bloße Verweisen von Artikeln in so einer Diskussion bringt exakt gar nichts!
 
Kurze Zusammenfassung des Sachstandes: Im Laufe der letzten Seiten hier wurde bestätigt/vermittelt dass einige mehr oder weniger etablierte Wissenschaftler die mehrheitlich kommunizierte Therorie unterstützen, während andere sie infrage stellen oder gar nach eigener Auffassung widerlegt haben.

Was ein interessanter Diskussionsschwerpunkt wäre: Wie weit gehen die gemeinsamen Sichtweisen der Fachwelt / Bis zu welchem Punkt besteht Konsens? Ab welchem Punkt beginnen die unterschiedlichen Erkenntnisse oder Schlussfolgerungen? Genauere Informationen zu diesem "Punkt am Scheideweg" wären interessant, aber auch nur dann sinnvoll in diesem Forum, wenn sie auf eine allgemeinverständliche Darstellung abstrahierbar wären. Böse Zungen würden jetzt von der Forderung nach einer "hausfrauenverständlichen" oder "vorstandstauglichen" Darstellung sprechen. :wink:
 
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