In Zeiten steigender Kraftstoff- und Lebensmittelpreise muss der ein oder andere User durchaus auf dies oder das verzichten bzw. kürzer treten.
Da der Skisport bekanntlich nicht ganz billig ist, interessiert es mich, wieviel der "durchschnittliche Alpinforum-User" denn so verdient.
Natürlich sagt das Einkommen alleine nicht viel aus, da es u.a. darauf ankommt, ob man
- alleine oder verheiratet ist
- Allein- oder Doppelverdiener ist
- Kinder oder keine Kind hat
etc.
Aber es lässt zumindest Rückschlüsse auf die Einkommenstruktur der Ski- und / oder Seilbahnverrückten hier zu
Zuletzt geändert von Wiede am 13.09.2008 - 19:30, insgesamt 1-mal geändert.
Hmm...ich sags mal so...als Studierter Innenarchitekt verdien ich so viel, wie jeweils meine beiden ehemaligen Sekretärinen....aber immerhin schon über Tarif....
@TPD: Wenn in CH der Lohn auch so abgerechnet werden würde wie in D, da werden wenn mir recht ist Steuern und Krankenversicherung bereits vom Lohn abgezogen, kämen viele schweizer auch nicht mehr als auf 3000 Euro netto.
Bitte korrigieren falls ich falsch liege.
Spass beiseite. Sehr interessanter Ansatz bei dieser Umfrage, nur leider nicht wirklich aussagekräftig. Ich mach´s mal an folgendem Beispiel fest.
irWh haben uns vor 10 Jahren entschlossen, ein altes Fachwerkhaus zu kaufen und umzubauen. Wir haben fast alles selbst gemacht und unser erspartes investiert. Heute stehen uns mehr als 200m² Wohnfläche auf knapp 800m² Grundstück zur Verfügung. Ich zahle allerdings nicht mal 500,- Euro Darlehen. Da bleibt vom Nettogehalt noch einiges übrig.
OK - dafür wohne ich auch nicht grad am Alpenrand und muss die weite Anreise in kauf nehmen. Würde ich ein solches Objekt in Süddeutschland mieten oder kaufen wollen, könnte ich meine Ski sicher gleich an den Nagel hängen.
^^ Wohl wahr. Im Speckgürtel von München ist ein Einfamilienhaus fast unbezahlbar.
Übrigends finde ich Nettoeinkommen immer nicht so toll für Umfragen, da das bei jedem anders berechnet wird. Bei mir gehen noch für Auto Geldwerter Vorteil und Leasing runter, deshalb müsste ich mein Nettoeinkommen erstmal ausrechnen.
Weiterhin Gehälter in Monatsbeträgen anzugeben macht auch kein Sinn, denn manche bekommen 12 Gehälter im Jahr, andere 13 oder 14...
Theo hat geschrieben:@TPD: Wenn in CH der Lohn auch so abgerechnet werden würde wie in D, da werden wenn mir recht ist Steuern und Krankenversicherung bereits vom Lohn abgezogen, kämen viele Schweizer auch nicht mehr als auf 3000 Euro netto.
Bitte korrigieren falls ich falsch liege.
Exakt, bei uns wird das alles schon vom Arbeitgeber abgeführt, inkl. Rentenbeitrag, Arbeitslosenversicherung, Krankenkasse, Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer usw...also das Geld was du überwiesen bekommst kannst dann auch verprassen.
oli hat geschrieben:Wieviel ich verdiene? Oder wieviel ich bekomme?
Spass beiseite. Sehr interessanter Ansatz bei dieser Umfrage, nur leider nicht wirklich aussagekräftig. Ich mach´s mal an folgendem Beispiel fest.
irWh haben uns vor 10 Jahren entschlossen, ein altes Fachwerkhaus zu kaufen und umzubauen. Wir haben fast alles selbst gemacht und unser erspartes investiert. Heute stehen uns mehr als 200m² Wohnfläche auf knapp 800m² Grundstück zur Verfügung. Ich zahle allerdings nicht mal 500,- Euro Darlehen. Da bleibt vom Nettogehalt noch einiges übrig.
OK - dafür wohne ich auch nicht grad am Alpenrand und muss die weite Anreise in kauf nehmen. Würde ich ein solches Objekt in Süddeutschland mieten oder kaufen wollen, könnte ich meine Ski sicher gleich an den Nagel hängen.
kommt ganz drauf an wo: hier in oberschwaben auf dem flachen land (>10km zur nächsten größeren stadt ist das sicherlich auch drin.)
@TPD: Wenn in CH der Lohn auch so abgerechnet werden würde wie in D, da werden wenn mir recht ist Steuern und Krankenversicherung bereits vom Lohn abgezogen, kämen viele schweizer auch nicht mehr als auf 3000 Euro netto.
Da hast Du natürlich recht.
also das Geld was du überwiesen bekommst kannst dann auch verprassen.
Das ist in der Schweiz definitiv nicht der Fall. Da haben schon viele Deutsche, die in der Schweiz leben, fast einen Herzinfarkt gekriegt, als sie die erste Steuerrechnung erhalten haben
@ Netto/Brutto: Brutto interessiert mich nicht....ich will wissen, was ich ausbekomm.
Brutto interessiert hier in Tirol irgendwie keinen, ausser die Buchhaltung.
Achja: Im Vergleich zu Deutschland bekomm ich 14 Monatsgehälter, und verdien hier sogar mehr als in Deutschland.
Irgendwie das falsche studiert....
ich grig zu meinem T-Geld noch ca. 60€ pro Monat durch Zeitungen verteilen. Dafür hab ich aber auch nur ca. 7 Arbeitsstunden pro Monat. Das macht immerhin einen Stundenlohn von ca. 8,50€.
ich weiß:
TPD hat geschrieben:
Das ist in der Schweiz definitiv nicht der Fall. Da haben schon viele Deutsche, die in der Schweiz leben, fast einen Herzinfarkt gekriegt, als sie die erste Steuerrechnung erhalten haben
Wenn du in der Schweiz die erste Steuerrechnung bekommst, hast du schon mindestens 5 Jahre da gelebt und solltest eigentlich inzwischen mitbekommen haben, dass du dein Zeug selber zu versteuern hast.
Die ersten 5 Jahre hast du ja eine B-Aufenthaltsbewilligung und wirst somit quellenbesteuert, was auch vom Arbeitgeber direkt abgezogen wird, samt der Kirchensteuer. Lediglich die Krankenversicherung musst du selber zahlen.
Die ersten 5 Jahre hast du ja eine B-Aufenthaltsbewilligung und wirst somit quellenbesteuert, was auch vom Arbeitgeber direkt abgezogen wird, samt der Kirchensteuer. Lediglich die Krankenversicherung musst du selber zahlen.
Problem ist halt, wenn Du nicht mitgekriegt hast, dass nach 5 Jahren das System ändert.
Ja, und solche Leute gibt es.
Bin ein armer Lehrlingsschlucker (251-500€). Zum Glück muss ich aber nur für meine Hobbys aufkommen. Den Rest erledigt Hotel Mama (auch meine Zugfahrkarte, Verpflegung etc.) Scheisse ist allerdings die Miete wgs. Personalunterkunft die würgt rein. Andererseits zur Arbeit kommen 270km wöchentlich drauf. Sind mal eben 2 Tanks im Monat, evtl Verschleissteile am Auto, vor allem bei einem älteren wie meinem und das geht genauso stark ins Geld wie die Miete. Ein kleiner Vorteil ist aber, dass ich wenns mal weiter weg gehen soll z.B. ins Tiroler Oberland (Richtung Reschen), morgens aus München starten kann. Oder ggf. auch ein Stück weit nach Südtirol runter, aber da muss es schon ziemlich schlechtes Wetter nördlich des Hauptkamms haben und am Brenner langens sauber hin (wenn man die Autobahn nimmt)
mFg Widdi
Zuletzt geändert von Widdi am 25.09.2008 - 22:32, insgesamt 2-mal geändert.
Ich wohne dort wo die Lebenshaltungskosten immens hoch sind (Pizza für unter 10€? Fehlanzeige!) und verdiene trotz Studium und 2 Ausbildungen so viel wie ein Schulabgänger
Im Detail heißt das: nicht ausgehen, kein Shopping, Hofer statt M-Preis,... sonst ist der Skipass nicht drin!
Da Schule grundsätslich kein Einkommen. Skifahren wird von den Eltern gesponsert. Aber im Sommer habe ich es mit meinem Pflichtpraktikum gut erwischt. Ein interessanter landwirtschaftl. Betrieb mit Unmenge an Arbeit. Der Besitzer ist immer froh wenn ich ein wenig Zeit habe zu helfen und so fahr ich jetzt an den Wochenenden viel dorthin, verdien mir doch etwas, lern nebenbei viel und hab ein gutes Arbeitklima. Was soll ich mehr wollen?
Zwei Verdiener, leider keine Kinder... Sehr kleines (60qm Wohnfläche auf zwei Ebenen) eigenes Haus ohne Grundstück bzw. nur mit Grundstücksanteil (Hofgemeinschaft), das ist sogar in der Nähe von Frankfurt (ca. 30km bis in die Innenstadt) finanzierbar. Und wenn alles glatt läuft sind wir in 2 Jahren schuldenfrei...
Unsere Skiurlaube waren aber noch nie übermäßig teuer - für das, was eine meiner Kolleginnen in einem Skiurlaub ausgibt fahren wir zwei Mal weg. Man muss halt auch für sich Prioritäten setzen - günstiger Urlaub, ohne viel Komfort, aber dafür zwei Mal/Winter fahren können oder nur ein mal fahren, aber dafür mit "allem drum und dran"...
Auch noch Schüler, daher natürlich auch noch Elternabhängig.
Selbst verdienen tue ich momentan nur bei der Gartenpflege. Zum Mähen brauch ich ca. 2-3 Stunden und Kassier dafür 15 Euro. Also 5-7,5 Euronen Stundenlohn, was für mich durchaus nicht schlecht ist
Im Sommer mach ichs halt ca. alle 2 Wochen.
Hobbies muss ich mir halt selbst finanzieren, aber mit meinem Verdienst + Taschengeld kommt schon ein nettes Sümmchen zusammen