Wirtschaftskrise: Erste Kündigungen bei Doppelmayr
- snowflat
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Wirtschaftskrise: Erste Kündigungen bei Doppelmayr
Aufgrund stornierter und verschobener Seilbahnprojekte wurden bei Doppelmayr die ersten Kündigungen ausgesprochen, Kurzarbeit gilt nicht als Option : http://vorarlberg.orf.at/stories/348243/
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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- anno_80
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Re: Wirtschaftskrise: Erste Kündigungen bei Doppelmayr
Steht eigentlich seit gestern schon hier
http://alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=37&t=30636
in nahezu gleichem Wortlaut.
http://alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=37&t=30636
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Seilbahnfreund
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Re: Wirtschaftskrise: Erste Kündigungen bei Doppelmayr
@anno_80: Steht aber im falschen Forum...
Im November war man noch optimistischer wegen eventueller Stornierungen:
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/sch ... 4/index.do
2010 wird sicher noch schwieriger werden, da z.B. in Österreich die Wirtschaftsflaute dann auch den Tourismus erreichen dürfte.
Gruß Thomas
Im November war man noch optimistischer wegen eventueller Stornierungen:
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/sch ... 4/index.do
2010 wird sicher noch schwieriger werden, da z.B. in Österreich die Wirtschaftsflaute dann auch den Tourismus erreichen dürfte.
Gruß Thomas
- anno_80
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Re: Wirtschaftskrise: Erste Kündigungen bei Doppelmayr
jetzt wo Du es sagst, ist es mir auch aufgefallen.Seilbahnfreund hat geschrieben:Steht aber im falschen Forum...
War ja auch net bös' gemeint.
- snowflat
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Re: Wirtschaftskrise: Erste Kündigungen bei Doppelmayr
Also im "Allgemeinen" habe ich jetzt auch nicht geschaut, dort hat es nun auch nicht so viel verloren ...anno_80 hat geschrieben:jetzt wo Du es sagst, ist es mir auch aufgefallen.Seilbahnfreund hat geschrieben:Steht aber im falschen Forum...![]()
War ja auch net bös' gemeint.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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- lanschi
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Re: Wirtschaftskrise: Erste Kündigungen bei Doppelmayr
Also in Österreich wird heuer im Sommer wohl auf Teufel-komm-raus gebaut - das, was bisher an Projekten bekannt ist, ist eine ganz ansehnliche Liste! Im Moment haben wir im AlpinWiki 50 neue (!) Anlagen für Österreich gelistet (2. Sektionen jeweils nicht mitgezählt). Wenn man davon ausgeht, dass etwa 2/3 gebaut werden, blieben immer noch gute 30 Anlagen über...
Aber der Osten macht wohl wirklich Probleme.
Im Übrigen glaube ich nicht, dass sich die Wirtschaftskrise so dramatisch auf den Wintertourismus auswirken wird (zumindest dann, wenn sie sich nicht noch massivst verschärfen sollte). Einzelne Projekte werden zwar sicher verschoben, aber generell ist die Branche bei uns ganz gut aufgestellt.
Aber der Osten macht wohl wirklich Probleme.
Im Übrigen glaube ich nicht, dass sich die Wirtschaftskrise so dramatisch auf den Wintertourismus auswirken wird (zumindest dann, wenn sie sich nicht noch massivst verschärfen sollte). Einzelne Projekte werden zwar sicher verschoben, aber generell ist die Branche bei uns ganz gut aufgestellt.
- rush_dc
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Re: Wirtschaftskrise: Erste Kündigungen bei Doppelmayr
ich war auch bis november als leasingarbeiter bei dm (2jahre durchgehend). da hats dann geheissen ab februar können die leasingarbeiter anfangen dann ab märz und jetzt solls nach ostern soweit sein.
so wird uns das halt mitgeteilt, ich persönlich glaube das dieses jahr bei dm keine leasingarbeiter arbeiten werden wenn schon stammpersonal gekündigt wird. erstmals seit jahren müssen auch ein paar lehrlinge die fertig sind mit der lehre nach ihrer behaltefrist gehen dieses jahr.
als leasingarbeiter bist momentan sowieso komplett angeschissen...
so wird uns das halt mitgeteilt, ich persönlich glaube das dieses jahr bei dm keine leasingarbeiter arbeiten werden wenn schon stammpersonal gekündigt wird. erstmals seit jahren müssen auch ein paar lehrlinge die fertig sind mit der lehre nach ihrer behaltefrist gehen dieses jahr.
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Re: Wirtschaftskrise: Erste Kündigungen bei Doppelmayr
Leasingarbeiter. aha. In Deutschland heißt das Zeitarbeiter.
Und das ist klar das diese Leute in schlechten Jahren als erstes gehen müssen.
Da ist es egal wie lange man im Unternehmen tätig war.
Und das ist klar das diese Leute in schlechten Jahren als erstes gehen müssen.
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seilbahner
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Re: Wirtschaftskrise: Erste Kündigungen bei Doppelmayr
Man kann auch Leiharbeiter sagen! (Klugscheiß)
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GAG
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Re: Wirtschaftskrise: Erste Kündigungen bei Doppelmayr
und in der Schweiz Temporärarbeiter.
meistens sind diese Mitarbeiter für die Firma auch teurer, da ja das Vermittlungsbüro auch noch mitkassiert.
meistens sind diese Mitarbeiter für die Firma auch teurer, da ja das Vermittlungsbüro auch noch mitkassiert.
- rush_dc
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Re: Wirtschaftskrise: Erste Kündigungen bei Doppelmayr
eigentlich sind sie billiger, kein urlaubs, weihnachts, krankengeld. und wenn man grad wenig arbeit hat kann sie "zurückgeben" ohne stress mit betriebsrat usw
-
molotov
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Re: Wirtschaftskrise: Erste Kündigungen bei Doppelmayr
denke auch dass zeitarbeit leider billiger ist, prinzipiell sicherlich kein schlechtes instrument, aber so wie es momentan genutzt wird eine einzige sauerei...
Touren >> Piste
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Re: Wirtschaftskrise: Erste Kündigungen bei Doppelmayr
Billiger für wen?rush_dc hat geschrieben:eigentlich sind sie billiger, kein urlaubs, weihnachts, krankengeld. und wenn man grad wenig arbeit hat kann sie "zurückgeben" ohne stress mit betriebsrat usw
Für die Firma, die den Leiharbeiter ausleiht, ist ein Leiharbeiter in der Regel teurer als ein fester Angestellter. Schliesslich erkauft man sich die Flexibilität durch einen hohen Preis, kann die Personalkosten aber in einer Zeit mit wenigen Aufträgen und Arbeit sehr schnell reduzieren, was bei einem festangestellten Arbeiter nicht geht.
Der Leiharbeiter allerdings verdient bei seiner Zeitarbeitsfirma weniger als ein vergleichbarer Festangestellter bei der Firma, bei der er eingesetzt wird. Das heizt die Debatte um Leiharbeit immer wieder an (gleiche Arbeit, unterschiedliche Bezahlung).
Die Differenz des Lohns des Leiharbeiters und der Bezahlung durch das Unternehmen in dem der Leiharbeiter arbeitet, dient dazu, die Kosten der Leiharbeitsfirma zu decken (Bezahlung auch bei Nichteinsatz des Leiharbeiters, Administrativer Aufwand die Mitabeiter zu verleihen etc. aber auch Gewinn).
Last Destinations: Alpe Mondovi (I) / Lurisia (I) / Quattre Vallées-Verbier (CH) / Abetone (I) / Pragelato (I) / Via Lattea-Sestriere (I) / Zermatt-Cervinia-Valtournanche (CH/I) / Pila (I) / Venet (AT) / Hochzeiger (AT) / Hochoetz (AT) / Kühtai (AT) / Pitztaler Gletscher-Rifflsee (AT) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Obertoggenburg (CH) / St. Moritz (CH) / Arlberg-Lech-Zürs (AT) / Skiwelt (AT) / Cervinia-Zermatt (I/CH) / Serfaus-Fiss-Ladis (AT) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn-Söllereck (AT/DE) / Pila (I) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Bardonecchia (I) / Via Lattea-Sauze D`Oulx-Sestriere (I) / Serre Chevalier (F) / Kleinwalsertal-Ifen (AT) / Tignes-Val d`Isere (F) / Kaunertal (AT) / Gstaad (CH) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn (AT/DE) / Isola 2000 (F) / Valberg (F) / Rosiere-Thuile (I/F) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Portes du Soleil (CH/F) / Vars-Risoul (F) / Serre Chevalier (F) / Carezza (I) / Catinaccio-Vigo di Fassa (I) / Latemar-Obereggen (I)
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Re: Wirtschaftskrise: Erste Kündigungen bei Doppelmayr
wird zwar hier grad ot
aber wieviel man bei einer leihfirma verdient ist nur verhandlungsgeschick. also dort wo ich bis jetzt war hat man als leiharbeiter immer mehr verdient als ein fix angestellter.
ist man allerdings krank oder ist man urlaub fallen einem alle zuschläge und spesen weg und es wird nur der ausgehandelte stundenlohn bezahlt. deswegen sind auch leiharbeiter wesentlich weniger krank als zb fix angestellte arbeiter.
ist man bei einer leihfirma beschäftigt und hat seinen arbeitsplatz mehr als 400km von seinem hauptwohnsitz entfernt, bekommt man auch noch steuerfrei taggeld und nächtigungsgeld. kommt halt immer auf die km drauf an, solche zuschläge gibts glaub bereits ab 50km oder so, weiss ich jetzt nicht genau.
und hat die leihfirma grad keine arbeit wird man eben gekündigt und so fallen auch keine kosten an für die leihfirma. dürfte zwar nicht so sein ist aber gängige praxis.
hab allerdings von einem kollegen gehört das man in deutschland als leiharbeiter tatsächlich weniger verdient als ein fest angestellter arbeiter, was mmn einer frechheit ist.
aber wieviel man bei einer leihfirma verdient ist nur verhandlungsgeschick. also dort wo ich bis jetzt war hat man als leiharbeiter immer mehr verdient als ein fix angestellter.
ist man allerdings krank oder ist man urlaub fallen einem alle zuschläge und spesen weg und es wird nur der ausgehandelte stundenlohn bezahlt. deswegen sind auch leiharbeiter wesentlich weniger krank als zb fix angestellte arbeiter.
ist man bei einer leihfirma beschäftigt und hat seinen arbeitsplatz mehr als 400km von seinem hauptwohnsitz entfernt, bekommt man auch noch steuerfrei taggeld und nächtigungsgeld. kommt halt immer auf die km drauf an, solche zuschläge gibts glaub bereits ab 50km oder so, weiss ich jetzt nicht genau.
und hat die leihfirma grad keine arbeit wird man eben gekündigt und so fallen auch keine kosten an für die leihfirma. dürfte zwar nicht so sein ist aber gängige praxis.
hab allerdings von einem kollegen gehört das man in deutschland als leiharbeiter tatsächlich weniger verdient als ein fest angestellter arbeiter, was mmn einer frechheit ist.
- Kris
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Re: Wirtschaftskrise: Erste Kündigungen bei Doppelmayr
Übrigens kann man in Österreich auch als "fest" Angestellter mir-nix dir-nix entlassen werden, es gibt praktisch keinen Kündigungsschutz (ausgen. Schwangere und Betriebsräte, sofern überhaupt vorhanden...). Einhalten der beidseitigen Kündigungsfrist genügt, Gründe müssen nicht angegeben werden. Die Kündigungsfrist ist abhängig von der Dauer des Angestelltenverhältnisses, zB. ab dem 5. Jahr 3 Monate.
Man mag sich erinnern an die Strassenschlachten um Paris, als Jacques Chirac versuchte, das Arbeitnehmerfreundliche Kündigungsschutzgesetz für unter 27-jährige zu lockern: De facto wäre dies dann das österreichische Modell gewesen....
In Frankreich kann der Arbeitgeber "im einfachsten Fall" nur dann einen Angestellten kündigen, wenn dieser nachweisen kann, dass der Angestellte zu dämlich ist für die ihm zugewiesene Arbeit....was der Firma u.U. (und i.d.R ist es auch so) ins Auge gehen kann, mit extrem hohen Regressforderungen. Weitere Kündigungsgründe sind wie überall wirtschaftliche (muß nachgewiesen werden, "Strategieänderung" alleine reicht nicht) und gröberes Vergehen des Angestellten.
BTW: Konsequenz des österreichischen Kündigungsschutzlosen Angestelltenverhältnis:
Im Vergleich unglaublich ausgeprägte A****kriecherei....
Was letztendlich aus etwas weiterer Perspektive den eigentlichen Unternehmenszielen auch nicht besonders zugute kommt...
Wie ist eigentlich Kündigungsschutz in D und CH ausgestattet?
Man mag sich erinnern an die Strassenschlachten um Paris, als Jacques Chirac versuchte, das Arbeitnehmerfreundliche Kündigungsschutzgesetz für unter 27-jährige zu lockern: De facto wäre dies dann das österreichische Modell gewesen....
In Frankreich kann der Arbeitgeber "im einfachsten Fall" nur dann einen Angestellten kündigen, wenn dieser nachweisen kann, dass der Angestellte zu dämlich ist für die ihm zugewiesene Arbeit....was der Firma u.U. (und i.d.R ist es auch so) ins Auge gehen kann, mit extrem hohen Regressforderungen. Weitere Kündigungsgründe sind wie überall wirtschaftliche (muß nachgewiesen werden, "Strategieänderung" alleine reicht nicht) und gröberes Vergehen des Angestellten.
BTW: Konsequenz des österreichischen Kündigungsschutzlosen Angestelltenverhältnis:
Im Vergleich unglaublich ausgeprägte A****kriecherei....
Was letztendlich aus etwas weiterer Perspektive den eigentlichen Unternehmenszielen auch nicht besonders zugute kommt...
Wie ist eigentlich Kündigungsschutz in D und CH ausgestattet?
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
- jojo2
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Re: Wirtschaftskrise: Erste Kündigungen bei Doppelmayr
Würde sagen fast genau so wie in AT.
Wenn dir eine Firma kündigen will, dann schaft sie das auch ohne weiteres...
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Re: Wirtschaftskrise: Erste Kündigungen bei Doppelmayr
Ich glaube mich nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen mit der Einschätzung, dass der Kündigungsschutz in der BRD doch deutlich stärker ausgebaut ist als nach Kris' Beschreibungen in Österreich. Kann das jemand, der etwas davon versteht, mal bitte versuchen zu vergleichen?Würde sagen fast genau so wie in AT.
Wenn dir eine Firma kündigen will, dann schaft sie das auch ohne weiteres...
Besinnung auf die Kernkompetenzen - altbewährte Dummschwätzerei...
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Re: Wirtschaftskrise: Erste Kündigungen bei Doppelmayr
Der bundesdeutsche Kündigungsschutz schützt nicht jedermann vor Kündigung, schon gar nicht vor Kündigung aus betriebswirtschaftlichen Gründen.
Aber er schützt vor willkürlicher Kündigung! Das heißt es geht nicht nach Nase, sondern es muß ab einer bestimmten Mitarbeitergröße eine Sozialauswahl getroffen werden (Alter, Betriebszugehörigkeit, Kinder).
Das Vorhandensein eines Bbetriebsrates ist mehr als hilfreich.
Aber er schützt vor willkürlicher Kündigung! Das heißt es geht nicht nach Nase, sondern es muß ab einer bestimmten Mitarbeitergröße eine Sozialauswahl getroffen werden (Alter, Betriebszugehörigkeit, Kinder).
Das Vorhandensein eines Bbetriebsrates ist mehr als hilfreich.