Was mich nervt ist diese Kriegs-Metaphorik im Zusammenhang mit Skigebieten. Dort wird immer "aufgerüstet" mit "Schneekanonen". Damit wird ein "Krieg gegen die Natur" suggeriert. Kann man nicht neutraler und objektiver schreiben, die "Liftanlagen werden auf den Stand der Technik gebracht"... "Schneeerzeuger" anstatt "kanonen"?
Da hast du recht! Aber beim Fußball ist das auch nichts anderes -> z.B.: Angriff !
Und wenn den Artikel eine Person ließt, die sich mit Skifahren nicht auskennt, die wird sich lustigsten Dinge ausmalen was denn ein Schneeerzeuger genau ist! Aber was eine Schneekanone ist, weiß jeder!
^^ jaja, ich habs schon des öfteren gepredigt und muss mich leider wiederholen: In Garmisch darf man an Neubauten erst glauben, wenn sie stehen. Es ist erschreckend, dass nahezu alle Projekte der vergangenen Jahre nie im angestrebten Zeitrahmen umgesetzt wurden. Dies geschieht dort nur nach mehrjährigen Verzögerungen oder mitunter gar nicht.
Wenn der Lift zur WM nicht fertig wird, macht es dann über Sinn diese Investition zu tätigen?
Das mit dem Starthaus finde ich sehr gut, das überzeugt mich!
Der Gudiberg ist allerdings wirklich peinlich....so ein relativ kurzer fixer Sessellift sollte doch zur Not im Oktober/November aufgebaut werden können, den das Weltcupfinale ist neben der WM doch auch schon ein Aushängeschild für einen Weltcuport!
Also wegen dem ift am Guidiberg... das ist Politik Pur am Werke dort. Es geht dabei weniger um die Zeit oder das, was die in dem Artikel dort einem wais machen wollen! Es geht viel mehr blos ums Geld. Das wundert mich gar nicht! Was ich nochweniger verstehe ist, warum es um den kurzen ift im Tal so ein Hickhack gibt und warum der SCP (!) oben am Kreuzjoch einfach aus eigener Tasche das Starthaus bauen kann. Vorallem wird noch gesagt man will keinen Palast wie in Kitz, aber die Grundfläche soll schon über 100m² sein! Naja GAP as its finest Wie ist das jetzt eigentlich mit den weiteren Umbauten an der Piste. Wird der Tunnel heuer gebaut oder verschiebt sich das nun auhc wieder?
Angeblich wird der diesen Sommer gebaut, eine Betonwand stand ja letzten Winter schon. Das war ohnehin der größte Schwachsinn: Eine 5 Meter hohe Wand mitten im Trögelhang. Für den Weltcup hat man das Stück dann mit Kunstschnee aufgefüllt...! Ich will nicht wissen, was das gekostet hat!
Eigentlich bin ich auch der Meinung, dass die Investionen am Gudiberg von einem Skiclub getragen werden müssten, aber da habe ich mich belehren lassen, als dass es hier ja ein nationales Trainingszentrum werden soll -> Deswegen muss wohl der Staat zahlen.
Für mich zeigt die Situation in Garmisch: Der Staat ist kein Unternehmer und die Verantwortlichen der Marktgemeinde sind nicht in der Lage, zwei Skigebiete vernünftig zu betreiben (was sich angesichts der Kluft zwischen den benötigten und den vorhandenen Mittel auch nicht können). Daher mein Aufruf: Schluss mit dem Mist und die BZB privatisieren!
Bin am Samstag auf den Kramer gestiegen. Die Trasse für die 4KSB Kreuzjoch scheint schon komplett ausgeholzt zu sein. Bagger oder Kräne konnte ich jedoch noch keine erkennen.
Die (neue+alte) Kandahar ist übrigens nicht gerade unauffällig mit den unzähligen roten Absperrzäunen, welche anscheinend auch im Sommer da sind.
kurze Übersicht:
- Baukosten 8 Mio Euro
- Baufirma Leitner
- Sitzheizung und Kindersicherung (Bubbels werden nicht erwähnt )
- Mittelstation am mittleren Skiweg
- Finanzierung teilweise durch Zuschüsse
- 2000Per./Std.
- Talstation etwas unterhalb der Talstation des SL`s (vielleicht doch Anbindung der Standartabfahrt?)
= Warum braucht eine Bahn, die ausschließlich anspruchsvolle Psiten erschließt (den oberen Skiweg Kreuzjoch-Kreuzeck ausgeschlossen) eine Kindersicherung?
DAB hat geschrieben:= Warum braucht eine Bahn, die ausschließlich anspruchsvolle Psiten erschließt (den oberen Skiweg Kreuzjoch-Kreuzeck ausgeschlossen) eine Kindersicherung?
Bist Du etwa als sechsjähriger noch nicht anspruchsvollere Pisten runtergesaust???
Die Alpspitzbahn hat einen neuen Antrieb und eine neue Steuerung bekommen:
Für die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG waren zwei Gründe ausschlaggebend, diesen Schritt zu gehen. "Die Ersatzteilbeschaffung für die 37 Jahre alte Technik war enorm schwierig und es wurde unglaublich viel Energie mit den alten Anlagen verbraucht", erklärt Fritz Heusmann. Man brauchte ständig einen Extramotor, um Gleichstrom für den Antriebsmotor zu erzeugen und es musste dauernd eine Heizung laufen, die das Kühlwasser des Notstromdieselaggregates auf Betriebstemperatur hielt. "Und allein die benötigte soviel Strom wie drei Toaster im Permanentbetrieb", weiß der stellvertretende Betriebsleiter. Die alte Bahn lief mit Gleichstrom, mit dem neuen Antrieb kann mit Wechselstrom gefahren werde n, "ein großer Vorteil, weil der aus der Dose kommt". Der Systemwechsel von der Firma Habegger, die es als Antriebshersteller so nicht mehr gibt, auf die Firma Doppelmayr wirkt sich damit positiv auf den Energiehaushalt aus. Im Klartext: "Die Antriebstechnik hat einen wesentlich besseren Wirkungsgrad, wir brauchen also weniger Strom."
Manitou auf Deutschlands höchster Baustelle Etwa zwei Monate wird der Bau der Talstation für die neue Seilbahn auf dem Zugspitzblatt in 2600 Metern Meereshöhe zum Schneefernerhaus dauern. (sollte ja eigentlich "Platt" heißen...)
Der Schneeferner steht auf der roten Liste, die Chancen für sein Überleben sind sehr gering. Experten geben ihm noch zehn bis 20 Jahre Zeit, dann wird auch der letzte Gletscher Deutschlands verschwunden sein. (...) Doch für den Gletscher „bringt das auf Dauer nichts“.
Naja hört sich irgendwie erschrenkend an. Es klingt so, als würde es so gut wie garnichts bringen.
Heute Mittag hieß es aber noch im Radio, dass dadurch der Skibetrieb um so VIEL früher beginnen könnte!
Es gibt jetzt offizielles Sommerrodeln auf der Zugspitze Die Idee finde ich ganz nett für diejenigen, die im Sommer dort oben ein paar Stunden im Schnee verbringen (falls vorhanden)... allerdings ist der "Hügel" vom SonnAlpin zu den Gletscherliften runter doch sehr klein (schwarzer Pfeil im Bild). Etwas länger wäre der Hang bei meinem blauen Pfeil...dafür bräuchte man aber wohl mehr Schnee, weil es dort felsiger ist. Und weiter oben an den Skiliften ist es wohl zu gefährlich aufgrund der Spalten.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
Mitten über den Gletscher verläuft im Sommer ein Wanderweg hinauf zum Windloch!
Im Übrigen ist der untere Teil der Gletscherabfahrt bereits aper, sodass man zum Rodeln aufsteigen müsste! Und die gewählte Strecke punktet hingegen in Bezug auf die Anbindung zum S.A.
noisi hat geschrieben:Aber das es dort Spalten hat wäre mir völlig neu.
Das glaubt man nicht bei diesem Mini-Gletscher, aber ich meine hier irgendwo gelesen zu haben, dass es sie auch auf der Zugspitze gibt und für ein kleines Kind reicht auch ne kleine Spalte.
Der Wanderweg dagegen ist nicht gefährlich, weil er ja präpariert wird, aber gibt es nicht auch Schilder wonach man den Bereich drumrum nicht betreten soll?
Edit: Wie Noisi sagt.... bzgl Spalten kann es auch sein, dass ich es mit dem Höllentalferner verwechsel.... an den hab ich gar nich mehr gedacht. Danke
Zuletzt geändert von stivo am 05.06.2009 - 15:09, insgesamt 1-mal geändert.
Unmöglich sind Spalten sicherlich nicht, aber bei annähernd keiner Fließgeschwindigkeit sind sie doch äußerst unwahrscheinlich.
Könnte sein, dass du den Höllentalferner meinst, der ist ziemlich Spaltenreich.
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