Beginnen wir mit der Rüfibahn 1 Sie hat um 2000 ein neues Laufwerk und ne neue Kiste bekommen. Vorher hatte sie den gleichen kabinentyp wie die Walmendingerhornbahn. Das Laufwerk ist ähnlich dem alten aufgebaut. Jedoch etwas blöde durch die Hydraulische Fangbremse. Letztens hatte die Bahn Stromausfall und die Fangbremse ist direkt bei der Stützenüberfahrt eingefallen. Das war natürlich gleich 2 mal blöd. Desweiteren ist die Zugseilführung nicht grade gut. Vor ein paar Tagen wurde erst ein neues Zugseil aufgezogen. Das erst nach 6 Jahren!!! Das ganze kommt daher, weil das Zugseil zu enge Radien von der Antriebsscheibe über die Umlenkscheiben des Spanngewichts umläuft.
Zu den Bildern;
aufhängung Endpuffer
aufhängung die 2.
Laufstege. Hier, meiner meinung nach, etwas bequemer als am Horn da hier mehr Bewegungsfreiraum ist. Am Horn ist jedoch im ganzen mehr Freiraum weswegen es am Horn doch besser ist
Korb für z.b. Tragseil Kontrollfahrt.
Carvatech Kabine, ähnlich Valluga.
Rollenbatterie am Überlaufschuh
Antrieb Rüfi 1. Hier besonders, der rein Hydraulische Notantrieb. Hier gibt es keinen riesigen Diesel Motor.
Betriebsbremse, mit ebenfalls umgerüsteter Bremslüftung. Hier gab es früher auch die guten alten Eldros. Das Getriebe ist, wie am Horn, noch Original.
Tragseilspannung. Der Aufmerksame betrachter fragt sich nun, wo sind die Z-Profilierten Drähte und die glatte Oberfläche?! Es handelt sich hierbei nur um das Spannseil. Deises ist mit dem eigentlichen Tragseil über eine Muffe verbunden. Die Muffe erkennt man weiter oben.
Führerstand, Im Prinzip nichts anderes als am Horn. Steuerung ebenfalls von STG.
Tragseil Spanngewicht
Zugseilspanngewicht hier wird die ungünstige Zugseilführung deutlich. In der Bergstation gibt es lediglich ein paar Umlenkscheiben und den Poller. Leider hat meine Zeit nicht gereicht dies auch noch ausführlich abzulichten. Aber der Jannuar kommt ja
Nun zur WHB; Die Walmendingerhornbahn ist weitgehendst im Original Zustand erhalten. Grundlegend neu ist lediglich die Steuerung. Naja Bilder sagen mehr als tausen worte
richtig Krass ist hier der Vergleich zum Vallugabahn Laufwerk. Die Vallugabahn ist auch von Pohlig und hatte die gleichen Laufwerke. Steurer hat 2003 neue geliefert. Da stimmen die Maßse bis aufs kleinste Detail überein. Lediglich die Form der Fangbremsen und des Hauptträgers ist etwas anders.
Hier einmal die Bremsbacke im Detail. Beim Steuerer wird das ganze mittels Zange gemacht und Hydraulisch gelüftet. Hier geht das ganze rein Mechanisch. Fällt die Fangbremse ein, darf der Schaffner hoch gehen und mit einer art überdimensionalem Drehmomentschlüssel die Bremse lüften.
Keine schöne Arbeit. Hat aber seine Vorteile.
Das gute Stück von Hinten. Die Silberne Blech abdekung, ist die Abdeckung der Bremsauslösung. Je nach betriebslage werden die beiden Bremsen gestaffelt ausgelöst.
Hinter dem kleinen Kegelstumpf ist die Welle für die Ratsche zum aufziehen der Brems-Feder.
"Ladeschiene" im Detail. Meiner Meinung nach hier besser gelöst als mit der Roten schiene wie bei anderen Anlagen. Bei der Vallugabahn, beispielsweise, ist es wie bei der Rüfi.
Verlagerung vom Endpuffer. Schaut mir hier vertrauenswürdiger aus
Weiter vorne ist er noch durch eine Klemme am Tragseil gesichert.
Poller; Anders als bei anderen Anlagen hier nur ein einziger Poller in liegender Ausführung. So wird Platz gespart!
Durch eine Zusätzliche Klemme wird das Tragseil gesichert.
Die Umlenkscheiben in der bergstation sind direkt hinter dem Führerstand und Schräg angeördnet.
Kopierwerkgeber
Der Führerstand. Die beiden Pulte sind original, nur die Oberfläche ist neu.
Die laufstege in der Bergstation sind etwas kleiner bemessen als bei der Rüfi, jedoch völlig ausreichend.
Nun zum Antrieb:
Der ANtrieb ist meiner Meinung nach besser. Der raum ist schön aufgeräumt, alles leicht zugänglich und die Lage der antriebsscheibe ist deutlich Zugseilfreundlicher.
Leonnard Umformer
an dem Fundament war früher ein Keilriemen befestigt. Heute geht die Kraftübertragung von Diesel zum Getriebe hydraulisch. Damals ging das per Kupplung und einem Zusätzlichen Keilriemen zum Umformer. So konnte, bei defekt, der Leonardsatz vom Diesel angetrieben werden.
So zum Schluss noch ein Special der Walmendinger;
Tragseilkontrollfahrt:
Auf eine verlängerte Welle am Wippenblech wird ein Korb eingehangen.
Das sieht dann so aus.
Mit dieser Star-Besetzung wird die TK fahrt durchgeführt. Die Anlage wird währenddessen per Handsteuerung vom Maschinisten gesteuert.
So schauts während der Fahrt aus.
Ich hoffe ich konnte euch mit meinem Bericht die Technik von STeuerer und der großartigen PHB näherbringen.