Stelvio am 15. Juni 2009 - Kampf dem Nebel und Wind
Anfahrt: Vereina (Autoverlad), Ofenpass, Umbrailpass mit dem Auto.
Anlagen: Alles offen, Betrieb von 8 bis 17 Uhr. Cristallo und Payer schliessen um 12.45 Uhr. Geisterlifte machen Pause von 12.45 bis 13.45 Uhr.
Pisten: Eine am Geister für Training gesperrt, sonst alles offen inkl. Talabfahrt. Funpark offen.
Schnee: Den ganzen Tag sulzig.
Wind: Starker Westwind.
Wetter: Trocken, im Laufe des Tages immer stärker bewölkt. Temperatur (Livrio): +5°C.
Andrang: Morgens am Bügel-Geister eine Schlange. Nach der Pause fast niemand mehr (ca. 10 Leute).
Talabfahrt: Etwas klebrig und einzelne lose Steine, aber eine tolle Alternative.
Ich möchte mich schon im Vorherein für die Bilder entschuldigen. Da das Wetter alles andere als optimal war, gibt es keine Postkarten-Bilder. Die Bilder wurden alle in Farbe gemacht, obwohl es manchmal nach schwarz-weiss aussieht. Nebel und Schnee sei Dank
Aufstieg auf dem Umbrail-Pass, höchster Strassenpass in der Schweiz mit 2501 m.ü.M. Auf dem Pass ist die Grenze zwischen der Schweiz und Italien.
Blick zum Stelvio (2757 mü.M) vom Umbrailpass. Es sind noch betrachtliche Restschneemengen vorhanden. Abfahrt wäre theoretisch noch bis hierhin möglich.
Loipe auf dem Stelvio. Die italienische Nationalmannschaft war am Trainieren.
Obligates Bild des Pistenplanes. Das weisse Klebeband deckt den Nagler ab, obwohl in der Legende nebenan "in costruzione" steht.
Blick von der Talstation auf die Talabfahrt. Charakteristisch die Masten aus Beton der PB.
Funifor (Weltneuheit) bei der Ankunft in Trincerone. Links daneben das Hotel Thöni.
Blick aus dem Funifor Richtung Livrio. Rechts sind noch Fundamente des Naglers zu erkennen.
Am Geister-Doppellift. Der linke ist ein Tellerlift, der rechte ein Bügellift, dessen Einstieg sich weiter oben befindet. Der Tellerlift wird nur für den Einstieg vom Livrio benützt. Die Bergstation befindet sich etwas unterhalb 3450 m.ü.M.
Blick vom SL-Geister zurück zum Livrio. Dort gibt noch es eine echte, heisse, italienische Schokolade für 3€
In Nebel gehüllter Ortler mit 3905 m.ü.M der höchste Berg im Südtirol.
Blick hinunten nach Trafoi im Vinschgau (Südtirol). Zu erkennen sind die unzähligen Kehren hinauf zum Stelvio.
Am SL-Cristallo. Rechts zu erkennen ist die Naglerspitze.
Am SL-Payer. Im Hintergrund ist der Cristallo.
Fazit: Bei schönem Wetter auf jeden Fall ein Ausflug wert. Am Morgen sollte man am Cristallo und Payer fahren, da am Geister alle Trainingsgruppen sind. Am Nachmittag ist der Geister dann fast leer.