Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
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Quelle: TTTimmelsjoch: Mauttarif auf dem Sturm zum Gipfel
Seit der Privatisierung der Timmelsjochstraße stieg die Mautgebühr um rund 80 Prozent. 2000 kostete eine Fahrt über den Timmel sieben Euro. Heute sind es 13 Euro.
12 Kehren, 13 Euro. Im Jahr 2000 gab es dasselbe Vergnügen, eine Fahrt über das Timmelsjoch, um 100 Schilling in alter, etwas über sieben Euro in neuer Währung. Ein Plus von 80 Prozent in sechs Jahren. Wäre der Mautpreis mit der Infaltion den Berg rauf gezogen, würde er bei rund acht Euro liegen.
13 Euro sind zuviel, sagt Ernst Schöpf, Bürgermeister von Sölden. Er wünsche sich "moderate Preise". Und er will wissen, warum die Fahrt über das Joch so teuer ist: wegen der Privatisierung. Die Hotelliersfamilie Scheiber kaufte im Jahr 2000 die Anteile der Aktiengesellschaft vom Bund ab. 68 Prozent um damals rund 60 Millionen Schilling. Seither stiegen die Mautkosten um rund 80 Prozent.
"Wort gebrochen"
Die Gemeinde Sölden wollte selbst die Anteile des Bundes übernehmen. Schöpf erzählt von einer Abmachung, die vor Ende der Bietfrist mit den Interessenten getroffen worden sei: Nicht über den Betrag X der Gemeinde Sölden bieten. "Die Einnahmen der Straße hätten bei uns gut dazugepasst", sagt Schöpf. Die Familie Scheiber überbot Sölden, erhielt den Zuschlag. Schöpf nennt den Deal "eine fingierte Sache".
Attila Scheiber, Geschäftsführer der Straße, streitet ab, einer Übereinkunft zugestimmt zu haben. Er habe gesagt, er mache da nicht mit. Über den späteren Zuschlag zu seinen Gunsten sei er selbst überrascht gewesen.
Die Tarifspirale
Den auffallenden Preisschub begründet der Geschäftsführer mit drei Umständen, die zuvor nicht zugetroffen hätten: Einerseits schneidet das Land Südtirol 20 Prozent mit; andererseits fielen nun Steuern an, die der Bund nicht bezahlen hätte müssen. Und sechs Brücken seien zu sanieren gewesen. "Von einem guten Geschäft kann keine Rede sein", sagt Scheiber.
Der Geschäftsbericht 2005 spricht von einem Bilanzgewinn von mehr als 750.000 Euro. "Kein Tabakgeld", merkt Bürgermeister Schöpf an. Die Straße sei ein Bombengeschäft, meint er - und das Land Tirol stimmt zu. Es ist mit 15 Prozent an der Gesellschaft beteiligt.
Land behält Anteile
Die Familie Scheiber fragte kürzlich im Büro von Wirtschaftslandesrat Hannes Bodner an, ob sie die Landesanteile kaufen könne. Bodner lehnte ab. Die Straße sei von landespolitischer Relevanz und sie werfe stolze Dividenden ab, heißt es in der Begründung. "Kein Handlungsbedarf", sagt Bodners Mitarbeiter Rainer Seyrling.
Gleichzeitig erklärt Scheiber, die Familie habe selbst die Straße schon verkaufen wollen. "An die Südtiroler." Die hätten jedoch abgelehnt. Und irgendwie wollte sie die Familie dann doch behalten. "Wegen dem Großvater, der hat den Bau damals initiert. Sie hat einen idiellen Wert für uns."
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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Der Focus dazu:
Südtirol: Die Pass-Maut kommt
Erstmals gibt es konkrete Zahlen zur geplanten Maut auf Südtirols Passstraßen. Urlauber sollen in Zukunft pro Strecke fünf Euro zahlen.
Die Einführung einer Südtiroler Pass-Maut ist längst beschlossene Sache, nur der Zeitpunkt steht laut Regierung der autonomen Provinz Bozen-Südtirol noch nicht fest. „Frühestens im Sommer 2007, eher jedoch 2008, wird es so weit sein“, so die Aussage eines Sprechers.
Jährlich Einnahmen von rund 3,5 Millionen Euro
Konkreter wird es hingegen, wenn es um entsprechende Einnahmen und Ausgaben geht. Anfang August wurden erstmals Zahlen einer internen Studie des Landes veröffentlicht. Bei einer Mautgebühr von fünf Euro pro Pkw erwarte man pro Jahr Einnahmen von rund 3,5 Millionen Euro. Grödner Joch und Sellajoch würden demzufolge den größten Anteil beisteuern. Schätzungen liegen bei jährlich 320 000 Durchfahrten am Grödner Joch und 280 000 am benachbarten Sellajoch.
Wo demnächst kassiert wird
Als weitere Maut-Passstraßen im Gespräch sind das Stilfser Joch, der Staller Sattel und der Campolongo (siehe Fotogalerie). Auch Jaufen und Penser Joch werden immer wieder als Bezahlstrecken diskutiert, wurden aber nicht in der offiziellen Studie erwähnt. Ebenfalls nicht berücksichtigt wurde das österreichisch-italienische Timmelsjoch. Dort wird bereits eine Mautgebühr verlangt, wenn auch nur auf österreichischer Seite. Seit dem Frühjahr dieses Jahres werden jedoch rund 20 Prozent der Einnahmen an das Land Südtirol abgeführt.
Bessere Straßen, weniger Autos
Auf der Ausgabenseite des Mautprojekts stehen Straßenverbreiterungen, die Einrichtung von sechs geplanten Einnahmestellen samt Kassenhäuschen sowie die Errichtung von Aussichtspunkten und Infotafeln entlang der Panoramastraßen. Insgesamt werden hierfür 14 Millionen Euro veranschlagt. Wird die Amortisationszeit berechnet, bleibt also ein jährlicher Reingewinn zwischen 850 000 und einer Million Euro. Geld, das kontinuierlich in die Verbesserung der Straßen gesteckt werden soll. Doch von Regierungsseite wird immer wieder betont, dass es beim Projekt Pass-Maut auch um umweltpolitische Aspekte geht. Sprich: Autofahrer sollen abgeschreckt und auf öffentliche Verkehrsmittel umgelenkt werden.
Stilfser Joch
Das Stilfser Joch, das Bormio in der Lombardei mit dem Vinschgau verbindet, ist mit 2757 Metern Höhe der zweithöchste asphaltierte Gebirgspass über die Alpen. Die rund 50 Kilometer lange Strecke, die im frühen 19. Jahrhundert angelegt wurde, ist in der Regel von Ende Juni bis Anfang Oktober für den Verkehr geöffnet. Die Steigung beträgt zwischen 7 und 15 Prozent. Eine Maut wird momentan nicht erhoben.
Das Stilfserjoch ist bei Motorradfahrern sehr beliebt – nicht zuletzt aufgrund der kurvenreichen Nordostrampe von Trafoi aus. Diese besteht aus 48 Kehren.
Timmelsjoch
Das Timmelsjoch ist Österreichs höchstgelegener Grenzübergang. Hinter dem Tiroler Hoteldorf Hochgurgl führt die Straße hinauf auf 2509 Meter und von dort hinunter ins Südtiroler Passeiertal und weiter nach Meran. Die Straße ist in der Regel ab Anfang Juni bis Mitte Oktober täglich von 7 bis 20 Uhr geöffnet. Für Fahrzeuge mit einem Höchstgewicht von mehr als acht Tonnen gilt ein Fahrverbot, ebenso für Autobusse mit einer Länge über zehn Meter. Anhänger sind generell verboten. Wer von Österreich kommt, der muss bereits heutzutage eine Mautgebühr für die zwölf Kilometer lange Strecke bis zur Passhöhe entrichten. Diese beträgt elf (Motorrad) bzw. 13 Euro (Pkw). Auf italienischer Seite ist die Benutzung kostenfrei.
Das Timmelsjoch, die „heimliche Lücke“ in den Alpen, verbindet Nord- und Südtirol. Seit fast zwei Jahrhunderten wird der Übergang benutzt, der über die imposante Gletscherwelt der Ötztaler Alpen direkt in die Weingärten Südtirols hinüberführt. Die heutige Passstraße ist 1959 entstanden.
Grödner Joch
Als einer von vier Pässen der bekannten Sellarunde gehört das Grödner Joch zu den Dolomitenklassikern. Die 18 Kilometer lange Passstraße zwischen Wolkenstein und Corvara führt durch eine faszinierende Berglandschaft – Hauptgrund für das zum Teil erhebliche Verkehrsaufkommen. Vor allem in der Ferienzeit ist die Strecke stark befahren. Besonders Busse sorgen dann für Verkehrsstörungen. In den frühen Morgenstunden ist es aber wesentlich besser. Die Passstraße, die auf 2136 Meter hinaufführt, ist gut ausgebaut und unterliegt keiner Wintersperre.
Mit maximal zwölf Prozent Steigung stellt das Grödner Joch keine allzu große Schwierigkeit für Pkws dar. Motorradfahrer schätzen die zehn Kilometer lange Ostrampe der Passstraße mit seinen zahlreichen gemauerten Kehren.
Sellajoch
Das Sellajoch ist ein 2244 Meter hoher Gebirgspass in den Dolomiten, der Gröden bei Wolkenstein mit Canazei im Fassatal verbindet. Es ist umgeben vom 3181 Meter hohen Langkofel (im Nordwesten), dem 2485 Meter hohen Col Rodella im Süden und dem 2974 Meter hohen zum Sellamassiv gehörenden Piz Gralba im Osten. Die Passstraße weist eine maximale Steigung von neun Prozent auf und unterliegt keiner Wintersperre. Derzeit wird noch keine Maut erhoben.
Zusammen mit dem Pordoijoch, dem Grödner Joch und dem Campolongopass bildet das Sellajoch die Vierpässefahrt rund um dem berühmten Sellastock. In unmittelbarer Nähe der Passhöhe befinden sich die Sellatürme mit zahlreichen attraktiven Klettertouren.
Staller Sattel
Die insgesamt 52 Kilometer lange Gebirgsstraße über den Staller Sattel verbindet das Defereggental in Osttirol mit dem Antholzertal in Südtirol. Die Passhöhe liegt auf 2052 Meter an der Grenze zwischen Österreich und Italien. Die Südrampe des Passes im Antholzer Tal ist zwischen dem Untersee und der Passhöhe so schmal, dass eine Ampelanlage den Verkehr regelt. Die Fahrt vom Obersee (Österreich) in Richtung Italien ist jeweils von der vollen Stunde bis zur 15. Minute, die Fahrt vom Antholzer See (Italien) in Richtung Österreich von der 30. bis zur 45. Minute der Stunde möglich. Wohnwagen und Busse sind verboten. Die Passstraße ist nur in Sommermonaten von Mitte Mai bis Ende Oktober in der Zeit von 5.30 bis 22 Uhr geöffnet.
Die geplante Straßenmaut soll zu gleichen Teilen zwischen Österreich und Italien aufgeteilt werden.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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- snowflat
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
Ab 2010 kommt die Maut: Maut auf Dolomiten-Pässen und Stilfser Joch ab 2010CHEFKOCH hat geschrieben:Gibt´s da was neues ???
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
Ich lese in dem Artikel nichts, dass da was konkretes umgesetzt werden wird! Da heißts was von Gespräche führen usw.
Und da wird noch viel diskutiert werden, allein schon mit den Skigebieten und inwieweit die Bemautung auch im Winter durchgeführt werden kann, und die meisten der besagten Pässe gehen ja auch in die umliegenden Provinzen ... da wird noch viel Wasser die Etsch runterfließen :-)
Und da wird noch viel diskutiert werden, allein schon mit den Skigebieten und inwieweit die Bemautung auch im Winter durchgeführt werden kann, und die meisten der besagten Pässe gehen ja auch in die umliegenden Provinzen ... da wird noch viel Wasser die Etsch runterfließen :-)
- snowflat
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
Nochmal: Maut kommt ab 2010, erstmals fürs Stilfserjoch
http://portal.tt.com/tt/tirol/story.csp ... =56&fid=21
http://portal.tt.com/tt/tirol/story.csp ... =56&fid=21
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
Sehr nervig, diese Mautabzocke.
Aber, wie wollen die Südtiroler denn Maut für die Fahrt über das Joch kassieren, wenn die Westrampe in der Lombardei liegt? ;-)
Aber, wie wollen die Südtiroler denn Maut für die Fahrt über das Joch kassieren, wenn die Westrampe in der Lombardei liegt? ;-)
- philipp23
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
Ist denn auch schon bekannt, wie viel sie überhaupt verlangen wollen?
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
Dann sind die Grossglocknerstrasse, das Timmelsjoch und die Silvrettastrasse ist für dich also auch Abzocke, richtig? Na ja, gerade billig ist der Unterhalt solcher Strassen nicht, die Schneeräumung dürfte auch ein hübsches Sümmchen kosten. So gesehen ist eine Maut für hauptsächlich touristische Strassen für mich durchaus nachvollziehbar. Es muss ja kaum einer zwingend darüber!3303 hat geschrieben:Sehr nervig, diese Mautabzocke.
Für eine Seilbahnfahrt zahlst du ja schliesslich auch, warum nicht für eine Strassenbenützung? Das Argument mit der Motorfahrzeugsteuer zieht bei ausländischen Autofahren nicht. So gesehen ist eine Maut sogar fairer, da zahlen, unabhängig von der Nationalität, nur die Benutzer und nicht alle einheimischen Autofahrer, egal ob sie über die Strasse fahren oder nicht! Natürlich könnte man als Alternative nun einen europäischen Steuerausgleich unter den EU-Mitgliedern einführen, aber das wäre ein kostspieliger Verwaltungsappart!
Wo liegt das Problem? Dann gibt es am Fuss der Ostrampe eine Mautstelle für beide Richtungen und an der Provinzgrenze informiert ein Schild, dass die Strasse ab hier mautpflichtig ist. Machen die Österreicher am Timmelsjoch schliesslich auch so.3303 hat geschrieben:Aber, wie wollen die Südtiroler denn Maut für die Fahrt über das Joch kassieren, wenn die Westrampe in der Lombardei liegt?
Probably waking up
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
Immer wieder die gleiche Argumentation der Mautbefürworter.
Es kostet etwas, also kann man auch zahlen.
Ich sehe das grundsätzlich anders.
Außerdem ist es unmöglich irgendwo eine sinnvolle Grenze zu ziehen.
Welche Pässe sollen danach mautpflichtig werden?
Iseran, Bonette, Galibier, Nivolet, Morti, Umbrail...
Oder gar Nufenen, Albula, ....?
Naja, wer es gut findet.
Es ist und bleibt Abzocke.
Glücklicher Weise gibt es ja jede Menge mautfreier Straßen.
Es kostet etwas, also kann man auch zahlen.
Ich sehe das grundsätzlich anders.
Außerdem ist es unmöglich irgendwo eine sinnvolle Grenze zu ziehen.
Welche Pässe sollen danach mautpflichtig werden?
Iseran, Bonette, Galibier, Nivolet, Morti, Umbrail...
Oder gar Nufenen, Albula, ....?
Naja, wer es gut findet.
Es ist und bleibt Abzocke.
Glücklicher Weise gibt es ja jede Menge mautfreier Straßen.
Gerne, denn dann müsste ich nie zahlen :)GMD hat geschrieben: Dann gibt es am Fuss der Ostrampe eine Mautstelle für beide Richtungen und an der Provinzgrenze informiert ein Schild, dass die Strasse ab hier mautpflichtig ist. Machen die Österreicher am Timmelsjoch schliesslich auch so.
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molotov
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
Für mich ist das ok. Es gibt in den meisten Teilen der Alpen gut ausgebaute Straßen, die für den Transit gedacht sind. Kleinere Straßen die nur der Belustigung der Darüberfahrenden dienen, und eine starke Belastung für die Anwohner darstellen können daher ruhig bemautet werden, um eine Steuerungsfunktion zu schaffen.
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
Stimm Molotov da komplett zu...als ich in Südtirol war, war ich über die Verkehrsmassen, die über Jaufen und Timmelsjoch rasten leicht geschockt...mit Ruhe und Erholung ist da gar nix mehr... erst ab 18 Uhr, wenn die Pässe zu sind....
Sollens ruhig zahlen, dass se mit ihren Lärmmaschinen (hier meine ich auch die Autofahrer) die Umwelt dort zum Spass verpesten...
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
So sehe ich es auch. Maut auf wichtigen Verbindungsstrassen ist fragwürdig, aber auf touristischen Strassen nicht. Warum soll man bezahlen, wenn man zum Vergnügen mit einer Seilbahn in die Berge fährt und wenn man zum genau gleichen Zweck eine Gebirgsstrasse befährt nicht? Das ist unlogisch.
Apropos Seilbahnen: Hier wird der Unterschied zwischen Erschliessungsbahn und rein touristischer Anlage auch gemacht und schlägt sich im Preis nieder! Um ein Beispiel aus Südtirol zu nennen: Die neue 3S am Ritten kostet pro Fahrt € 3.50. Was glaubt ihr was es kosten würde, wenn es eine touristische Bahn wäre? Sicher das drei- bis vierfache!
Apropos Seilbahnen: Hier wird der Unterschied zwischen Erschliessungsbahn und rein touristischer Anlage auch gemacht und schlägt sich im Preis nieder! Um ein Beispiel aus Südtirol zu nennen: Die neue 3S am Ritten kostet pro Fahrt € 3.50. Was glaubt ihr was es kosten würde, wenn es eine touristische Bahn wäre? Sicher das drei- bis vierfache!
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molotov
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
aus dem hintergrund heraus auch meine argumentation, letztes jahr am hahntennjoch, ein motorrad am anderen, war dort die mehrzahl, die brettern drüber ohne einzukehren, im dorf musste man extremst aufpassen, weil die geschwindigkeitsbegrenzungen bei weitem nicht immer eingehalten wurden.Af hat geschrieben:Stimm Molotov da komplett zu...als ich in Südtirol war, war ich über die Verkehrsmassen, die über Jaufen und Timmelsjoch rasten leicht geschockt...mit Ruhe und Erholung ist da gar nix mehr... erst ab 18 Uhr, wenn die Pässe zu sind....
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
Trotzdem ich früher mit Motorrad auch Touren machte wo 6 Pässe an einem Tag anstanden und Petz so schnell als möglich mit 15 %iger Geschwindigkeitstoleranz nach oben im Rahmen erlaubter Limits unterwegs war, wär ich mit einer angemessenen Maut einverstanden, dies aber nur unter zwei Bedingungen:
1) Für nachgewiesene Straßenanrainer im Mautbereich muß es Dauerfreikarten geben weil es unzumutbar ist, jenen auch noch Maut abzuknöpfen die durch das Verkehrsaufkommen ohnehin schon beeinträchtigt sind.
2) Die Einnahmen sind teilweise an den Straßenerhalt zweckzubinden, teilweise soll die Anrainerinfrastruktur in den betroffenen Gemeinden unterstützt werden z. B. durch Förderung von Lärmschutzfenstern etc. aus diesem Topf.
1) Für nachgewiesene Straßenanrainer im Mautbereich muß es Dauerfreikarten geben weil es unzumutbar ist, jenen auch noch Maut abzuknöpfen die durch das Verkehrsaufkommen ohnehin schon beeinträchtigt sind.
2) Die Einnahmen sind teilweise an den Straßenerhalt zweckzubinden, teilweise soll die Anrainerinfrastruktur in den betroffenen Gemeinden unterstützt werden z. B. durch Förderung von Lärmschutzfenstern etc. aus diesem Topf.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
Mooooment, bitte nicht alles so schwarzweiß sehen hier.
Einige Südtiroler Pässe (grad auch die rund um die Sella, worum es hier auch geht) sind auch wichtige Anreiserouten und Verbindungen für die Einheimischen, also nicht nur "zum Spaß". Wenn ich z.B. ins Fassatal will werd ich wohl entweder Sellajoch oder Karerpass benutzen müssen. Fleimstal oder Auer ist grad von Norden her einiges weiter.
Und im Sommer will man dann vielleicht doch auch mal im Nachbartal ne Tour machen (im Winter geht ja alles per Ski).
Andererseits ist es schon krass was an schönen Sommerwochenenden ein Ausflugs- und Busverkehr da rumfährt. Kaffeefahrten und Rentnermercedes ahoi, grad am Nachmittag. Das ist das gute am Winter
Einige Südtiroler Pässe (grad auch die rund um die Sella, worum es hier auch geht) sind auch wichtige Anreiserouten und Verbindungen für die Einheimischen, also nicht nur "zum Spaß". Wenn ich z.B. ins Fassatal will werd ich wohl entweder Sellajoch oder Karerpass benutzen müssen. Fleimstal oder Auer ist grad von Norden her einiges weiter.
Und im Sommer will man dann vielleicht doch auch mal im Nachbartal ne Tour machen (im Winter geht ja alles per Ski).
Andererseits ist es schon krass was an schönen Sommerwochenenden ein Ausflugs- und Busverkehr da rumfährt. Kaffeefahrten und Rentnermercedes ahoi, grad am Nachmittag. Das ist das gute am Winter
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
Der AVS will noch einen Schritt weitergehen, nachdem die Mauteinführung auf dem Timmelsjoch keine Reduzierung des Verkehrs gebracht hat: Dolomitenpässe & Co. sollen von Juli bis September zwischen 9 und 15 Uhr gesperrt werden.
AVS will „Ruhe in die Dolomiten“ bringen: Sperre statt Maut
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
Das finde ich jetzt aber auch grenzwertig. Vorallem etwas willkürlich, warum 9-15Uhr? und nicht 8-14 uhr? oder nur nachts
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
Gibt es während den Sperrzeiten zumindest einen Bus mit einem anständigen Fahrplan ?Deshalb sei eine zeitweise Schließung für den Privatverkehr von Juli bis September von 9 Uhr bis 15 Uhr sinnvoll und komme allen Besuchern, Wanderern, Kletterern und Radfahrern, zugute, so der AVS.
Sonst bleiben dann auch die Wanderer, Kletterer etc. aus
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
Die Alpenvereine sind in letzter zeit sowiso völlig durchgeknallt.
Zu dem Zeitpunkt ( 2008? ) als dieser Dolomitenteil ins Unesco Weltnaturerbe aufgenommen wurden bestanden diese Pässe schon seit Jahrzehnten. Es genüggt nun offensichtlich nicht mehr Schutzzohnen zu erschaffen um dort jegliche Entwicklung zu verhindern sondern jetzt werden touristisch erschlossene Gebiete nachträglich in Schutzzonen umgewandelt um dann dort alles was dort erschaffen wurde Schritt für Schritt zurüch zu bauen.
Da verhält es sich mit den Helikopterlandeplätzen in der Schweiz gleich.
Wenn die Bedingungen wie sie derzeit herrschen dem Label Unesco Weltnaturerbe wiedersprechen dann soll dieses halt wieder aberkannt werden und fertig. Wenn Unesco Weltnaturerbe mit Betreten verboten gleichzusetzen ist ist es ein Label wo kein Mensch braucht und die Natur erst recht nicht. Als nächstes wird dann der Rückbau der Liftanlagen verlangt odere was?
So, genug gepoltert und jetzt noch die harten Fakten.
Sollte es diese Sperrungen jemals geben dann kann man den Sommertourismus in Gröden, Badia, Fassa, Arabba gleich direkt aufgeben.
Zu dem Zeitpunkt ( 2008? ) als dieser Dolomitenteil ins Unesco Weltnaturerbe aufgenommen wurden bestanden diese Pässe schon seit Jahrzehnten. Es genüggt nun offensichtlich nicht mehr Schutzzohnen zu erschaffen um dort jegliche Entwicklung zu verhindern sondern jetzt werden touristisch erschlossene Gebiete nachträglich in Schutzzonen umgewandelt um dann dort alles was dort erschaffen wurde Schritt für Schritt zurüch zu bauen.
Da verhält es sich mit den Helikopterlandeplätzen in der Schweiz gleich.
Wenn die Bedingungen wie sie derzeit herrschen dem Label Unesco Weltnaturerbe wiedersprechen dann soll dieses halt wieder aberkannt werden und fertig. Wenn Unesco Weltnaturerbe mit Betreten verboten gleichzusetzen ist ist es ein Label wo kein Mensch braucht und die Natur erst recht nicht. Als nächstes wird dann der Rückbau der Liftanlagen verlangt odere was?
So, genug gepoltert und jetzt noch die harten Fakten.
Sollte es diese Sperrungen jemals geben dann kann man den Sommertourismus in Gröden, Badia, Fassa, Arabba gleich direkt aufgeben.
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molotov
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
ein richitger bergsteiger ist um 9 schon aufm gipfel
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
naja, wär mir so fast lieber als Maut verlangen. Aber was machst dann, wenn's regnet oder schneit und du dann schon früher als gewollt, z.B. um 13 Uhr, wieder runterfahren/heimfahren willst? Hast Pech gehabt und musst bis 15 Uhr warten.... Oder wennst im Stau stehst und es bis 9 Uhr nicht zum Ziel geschafft hast?!
Doch 'n Blödsinn.
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- chr
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Re: Südtirol überlegt Maut auf einigen Alpenpässen
Auf der Seiseralm herrscht auch das ganze Jahr von 9 bis 17 Uhr Fahrverbot. Wenn Du Dein Auto oben abstellst, zahlst Du fürs Parken mehr, als für eine Seilbahn Berg- und Talfahrt aus Seis. Busse fahren regelmäßig vom Tal zur Alm, sowie auf der Alm zwischen Compatsch und Saltria. Ebenso fahren diverse Sessellifte.
Dort sind diese Verkehrsberuhigungsmaßnahmen meiner Meinung nach gelungen.
Für mich stellt sich die Frage, ob es viele Passstraßenbenützer gibt, die wirklich nur das Tal wechseln möchten. Für die wäre ein Fahrverbot eine Katastrophe. Von Gröden nach Alta Badia über Brixen und Bruneck kann nicht im Sinne des Erfinders sein.
Wahrscheinlich sind aber die meisten Passbenützer im Sommer Gäste, die nur zwecks Besuch der Pässe dort sind. Eine Verkehrsberuhigung ist da durchaus sinnvoll, aber es müssen Alternativen geschaffen werden. In den Bereich des Grödnerjochs kommt man auch von beiden Talseiten aus mit der Gondel. Beim Sellajoch sieht die Sache schon anders aus.
Aber derzeit ist das Alles ja nicht mehr als ein Wunsch des AVS
Dort sind diese Verkehrsberuhigungsmaßnahmen meiner Meinung nach gelungen.
Für mich stellt sich die Frage, ob es viele Passstraßenbenützer gibt, die wirklich nur das Tal wechseln möchten. Für die wäre ein Fahrverbot eine Katastrophe. Von Gröden nach Alta Badia über Brixen und Bruneck kann nicht im Sinne des Erfinders sein.
Wahrscheinlich sind aber die meisten Passbenützer im Sommer Gäste, die nur zwecks Besuch der Pässe dort sind. Eine Verkehrsberuhigung ist da durchaus sinnvoll, aber es müssen Alternativen geschaffen werden. In den Bereich des Grödnerjochs kommt man auch von beiden Talseiten aus mit der Gondel. Beim Sellajoch sieht die Sache schon anders aus.
Aber derzeit ist das Alles ja nicht mehr als ein Wunsch des AVS
Gruß chr