Wanderer von Kühen verletzt
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Wanderer von Kühen verletzt
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten ... etzt.story
Durch Zufall waren wir gerade auf der Turrach, als der Rot Kreuz Hubschrauber im Anflug zu den verletzten Wanderer war.
Anbei 2 Bilder !
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Yeti01
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
Diese kleinen Kälbchen aus der Mutterkuhhaltung sind ja sooooooo süß!!
Schön langsam könnten die Touris das mal lernen - man hört ja jedes Jahr davon...
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
...vor allem sollten sie dann mal auf ihren kleinen Klever aufpassen
!
Die Touris kennen die Gefahren von solchen Kühen einfach nicht (klar, wenn sie bei sich zu hause keine solch abgelegenen Weiden haben) und möchten diese süüüüßen Tiere, die ja sooo lieb sind, einfach mal streicheln.
Die Touris kennen die Gefahren von solchen Kühen einfach nicht (klar, wenn sie bei sich zu hause keine solch abgelegenen Weiden haben) und möchten diese süüüüßen Tiere, die ja sooo lieb sind, einfach mal streicheln.
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"Wachset in eure Ideale hinein, damit das Leben sie euch nicht nehmen kann" Albert Schweitzer
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
Ich bin aber schon überrascht und war mir der Gefahr von Kühen gar nicht bewusst! Schließlich habe ich in meinem Studium ein halbes Jahr auf einem Milchviehbetrieb ein Praktikum gemacht. Wenn sind nur die Bullen gefährlich. Aber die Kühe oder Färsen selbst...
Wenn ein Kalb auf der Weide und nicht im Abkalbestall zur Welt kam, musste ich mit dem Radlader und ner Box für das Kalb auf die Weide raus. Da standen dann zwar gleich mehrere Kühe vor dem Kalb, um es zu schützen, aber einmal gehupt und die sind abgehauen. Wenn ich dann raus bin, um das Kalb in die Box zu packen, standen zwar die anderen blöckend drumherum (und ich kniehend am Boden), aber da hat keine was gemacht!
Die einzige Gefahr, die von den Viechern ausgeht, ist im Laufstall von denen gegen die Wände oder Rohre gedrückt zu werden, das aber auch nicht bewusst.
Da sieht man mal wie lieb unsere Schwarzbunten hier oben im Norden sind
Wenn ein Kalb auf der Weide und nicht im Abkalbestall zur Welt kam, musste ich mit dem Radlader und ner Box für das Kalb auf die Weide raus. Da standen dann zwar gleich mehrere Kühe vor dem Kalb, um es zu schützen, aber einmal gehupt und die sind abgehauen. Wenn ich dann raus bin, um das Kalb in die Box zu packen, standen zwar die anderen blöckend drumherum (und ich kniehend am Boden), aber da hat keine was gemacht!
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
Vielleicht kann mir jemand von den Nicht-Touris, die hier ja offenbar stark vertreten sind mal folgendes Verhalten von Kühen erklären, welches ich als Touri letztens beobachtet habe:
Z.B.: September / wenig begangenes Tal. Auf dem Alpweg.
Ich als Touri gehe irgendwann Spätnachmittags/Abends alleine auf dem Alpweg das ziemlich verlassene, baumfreie Hochtal entlang.
Einmal standen Kühe uA auf dem Alpweg herum, weshalb ich sie umgangen habe.
Ohne kläffenden Köter, ohne Hatz, ohne näher als 10m heranzukommen.
Dabei kamen einige Kühe aus der Umgebung einigermaßen schnell auf mich zu gelaufen.
Die Kühe auf dem Weg haben mich dann noch einige zig Meter weit verfolgt.
Blieb ich stehen und drehte mich zu ihnen um, kamen sie weiter näher, aber langsamer. ging ich auf sie zu, blieben sie stehen.
Ging ich wieder in die andere Richtung davon, kamen vereinzelte Tier wieder hinter mir her.
Einmal kam eine Kuh aus mehreren hundert Metern Entfernung auf mich zu gerannt, blieb aber dann irgendwann in einiger Entfernung stehen.
Das war in einem Hochtal, in dem um die Jahreszeit ca. 0-10 Touris am Tag unterwegs sind plus Alpbetrieb. An dem Nachmittag habe ich auf den Wegen dort außer einem Mountainbiker niemanden gesehen.
Ich war mir teilweise nicht 100%ig sicher, ob die Kühe nicht irgendwie weniger ruhig geworden sind. Obwohl es eben in einer abgelegenen Gegend war. Bzw. habe ich in den letzten Jahren gerade in abgelegenen Gegenden hin und wieder erlebt, dass die Tiere ziemlich schnell auf uns zu kamen, als sie uns gesehen haben.
Oder ist das in dem Fall eher Neugier?
Z.B.: September / wenig begangenes Tal. Auf dem Alpweg.
Ich als Touri gehe irgendwann Spätnachmittags/Abends alleine auf dem Alpweg das ziemlich verlassene, baumfreie Hochtal entlang.
Einmal standen Kühe uA auf dem Alpweg herum, weshalb ich sie umgangen habe.
Ohne kläffenden Köter, ohne Hatz, ohne näher als 10m heranzukommen.
Dabei kamen einige Kühe aus der Umgebung einigermaßen schnell auf mich zu gelaufen.
Die Kühe auf dem Weg haben mich dann noch einige zig Meter weit verfolgt.
Blieb ich stehen und drehte mich zu ihnen um, kamen sie weiter näher, aber langsamer. ging ich auf sie zu, blieben sie stehen.
Ging ich wieder in die andere Richtung davon, kamen vereinzelte Tier wieder hinter mir her.
Einmal kam eine Kuh aus mehreren hundert Metern Entfernung auf mich zu gerannt, blieb aber dann irgendwann in einiger Entfernung stehen.
Das war in einem Hochtal, in dem um die Jahreszeit ca. 0-10 Touris am Tag unterwegs sind plus Alpbetrieb. An dem Nachmittag habe ich auf den Wegen dort außer einem Mountainbiker niemanden gesehen.
Ich war mir teilweise nicht 100%ig sicher, ob die Kühe nicht irgendwie weniger ruhig geworden sind. Obwohl es eben in einer abgelegenen Gegend war. Bzw. habe ich in den letzten Jahren gerade in abgelegenen Gegenden hin und wieder erlebt, dass die Tiere ziemlich schnell auf uns zu kamen, als sie uns gesehen haben.
Oder ist das in dem Fall eher Neugier?
Zuletzt geändert von 3303 am 15.07.2009 - 11:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
Ich denke, man kann die auf maximale Milchleistung hochgezüchteten, denaturierten Flachlandrinder nicht mit den kleineren, beweglichen, trittsicheren und ursprünglicheren Rinderrassen in den Bergen vergleichen.Arlberg-Irrer hat geschrieben:Da sieht man mal wie lieb unsere Schwarzbunten hier oben im Norden sind
Teilweise in der Steiermark aufgewachsen habe ich einen gehörigen Respekt vor Rindern mitbekommen.
Manchmal meinen die es gar nicht bös, sondern kommen angaloppiert weil sie denken, es gibt Salz oder sowas. Aber wenn ein paar Rindviecher auf einen zu kommen, nimmt man schon reißaus.
Bin beim Wandern im Wallis immer froh gewesen, daß es dort mehr Schafe und Ziegen als Kühe hat.
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Yeti01
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
Das kann man sicher auf die Neugier der Kühe schieben.
Ich glaube nicht, daß eine Kuh - zumindest die bekannten Milchrindrassen - auf Wanderer losggeht sofern sie keine Bedrohung sieht.
Anders ist es allerdings meines Wissens nach bei der Mutterkuhhaltung.
In dieser werden die Kälber nicht wie in der herkömmlichen Rinderzucht, von den Mutterkühen getrennt und mit der Flasche aufgezogen, sondern bleiben bei den Muttertieren in der Herde und werden von diesen gesäugt.
Instinktiv beschützt die Herde ihre Jungtiere natürlich, d. h. sie drängt sich zwischen Eindringling und Jungtiere. Manche Wanderer verstehen diese Zeichen allerdings nicht, und gehen weiter auf die Tiere zu, lachen und schreien, etc., und dabei kommt es halt ab und zu vor, daß eine Kuh ihren Kopf senkt und auf den Wanderer zustürmt. Da sie doch etwas Masse haben und außerdem Hörner, kann das durchaus zu Verletzungen führen.
Anders ist es beim Bauern, bzw. Personal, an das das Rind gewöhnt ist. Die können dann schon mal an das Kalb ran, werden aber meistens auch von Drohgebärden begleitet.
Übrigens, das laute Muhen ist eigentlich eher ein Lockruf als Drohung.
So wie ich das erlebt habe, kennt jedes Kalb die "Stimme" seiner Mutter und kommt daraufhin gelaufen. Das gibt dann schon mal eine kleuinere "Stampede" wenn plötzlich alle Kälber angelaufen kommen...
Übrigens - ich bin kein Landwirt, sollte einer das lesen und meinen, ich verzapfe Blödsinn, dann bitte zu korrigieren, ich lerne auch gerne dazu!
Ich glaube nicht, daß eine Kuh - zumindest die bekannten Milchrindrassen - auf Wanderer losggeht sofern sie keine Bedrohung sieht.
Anders ist es allerdings meines Wissens nach bei der Mutterkuhhaltung.
In dieser werden die Kälber nicht wie in der herkömmlichen Rinderzucht, von den Mutterkühen getrennt und mit der Flasche aufgezogen, sondern bleiben bei den Muttertieren in der Herde und werden von diesen gesäugt.
Instinktiv beschützt die Herde ihre Jungtiere natürlich, d. h. sie drängt sich zwischen Eindringling und Jungtiere. Manche Wanderer verstehen diese Zeichen allerdings nicht, und gehen weiter auf die Tiere zu, lachen und schreien, etc., und dabei kommt es halt ab und zu vor, daß eine Kuh ihren Kopf senkt und auf den Wanderer zustürmt. Da sie doch etwas Masse haben und außerdem Hörner, kann das durchaus zu Verletzungen führen.
Anders ist es beim Bauern, bzw. Personal, an das das Rind gewöhnt ist. Die können dann schon mal an das Kalb ran, werden aber meistens auch von Drohgebärden begleitet.
Übrigens, das laute Muhen ist eigentlich eher ein Lockruf als Drohung.
So wie ich das erlebt habe, kennt jedes Kalb die "Stimme" seiner Mutter und kommt daraufhin gelaufen. Das gibt dann schon mal eine kleuinere "Stampede" wenn plötzlich alle Kälber angelaufen kommen...
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- Dachstein
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
Wir hatten auch schon diverse Erlebnisse mit diesen alpenländischen Kurzhalsantilopen. Einerseits war einmal mein Auto so fürchterlich interessant, dass es mit der Zunge poliert wurde, und andererseits hat ein Kalb gemeinsam seiner Mutterkuh uns aus neugier ziemlich bedrängt. Wir saßen auf einer Alm und haben Mittag gemacht, Wir hatten die ganzen Unisachen mit - war eine Exkursion. Mein roter Deuterrucksack war so fürchterlich interessant, dass die Beiden einfach nicht gehen wollten. Wir sind 5 Meter weg, sie 5 Meter nach und haben wieder an meinem Rucksack herumgespielt - wir dann weider 50 Meter weg, sie langsam und nach. Wenn wir uns weggedreht haben, sind sie weiter auf uns zugekommen, haben wir sie angeschaut, sind sie stehengeblieben. So ist das etwa 4 Stunden vor sich hingegangen. Angst vor den Viechern hab ich keine gehabt, waren ehe total friedlich, haben auch an unserem Essen reges Interesse gehabt - haben aber nix bekommen. Den Wirt auf der Hütte, der das ganze Beobachtet hat, hat das ganze ziemlich amüsiert. ich denke, vieles bei Kühen ist einfach Interesse und Neugier, genau so wie bei Haflinger (gut, die sind sowieso die ärgsten "Gfraster" - die haben einem Kollegen den ganzen Rucksack ausgeräumt). Man muss halt die Zeichen erkennen, die die Tiere aussenden, dann hat man mit ihnen auch keine Probleme.
MFG Dachstein
MFG Dachstein
Skitage 2012/13: 62 Stubaier Gletscher 11.10.12 Kurzbesuch, Hintertuxer Gletscher - 8.11.12 - Nach getaner Arbeit..., KSH 15.11.12 - Überm Nebelmeer, Obertauern (S) / 26.11.2012 / (Noch) klein, aber fein, Loferer Alm 8.12.12 - 8er Schwarzeck, Flachauwinkl - Kleinarl 9.12.12 - eine unbekannte Seite...,Schiwelt 13.12.12 - ein kalter Skinachmittag, Verbindungsbahn Alpbachtal 14.12.12,Dachstein West - 24.12.12 Antiweihnachtsstressski, Zinken, 31.12.12 --Jahresendski--, Heutal, 9.1.13 - Spaß im Schnee in der Näh', Rauris 9.1.13, Gemischte Gefühle, Gaißau Hintersee - 16.1.13 *Nebelflucht* Zauchensee 23.1.13, Reitherkogel 24.1.13 - Nachtschi überm Inntal, SFL - Ersatz Stubaier Gletscher 25.1.13, Fanningberg 2.3.13, Silvretta - Arena 24. / 25. 4. 13 - Ischg(ei)l, Sölden 5.5.13 - und die wollen wirklich zusperren?!
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
Es gibt einen Trick, wenn einen die Kühe zu sehr bedrängen. Einfach laut schreiend auf sie zulaufen, am besten noch springen und mit den Armen fuchteln. Dann hauen die Kühe ab, aber nicht die Bullen
. Funktioniert auch bei Wildschweinen und Hunden, selber ausprobiert. Also NICHT weglaufen, aber ein bisschen Mut braucht man schon.
Danke Schweiz und Bulgarien !
- Andi15
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
ist schon richtig erklärt soYeti01 hat geschrieben: Übrigens - ich bin kein Landwirt, sollte einer das lesen und meinen, ich verzapfe Blödsinn, dann bitte zu korrigieren, ich lerne auch gerne dazu!
für solche Unfälle kenn ich nur zwei mögliche Auslöser:
1.Bellende Hunde scheuchen die Kühe auf
2.Leute gehnen bei Tieren aus Mutterkuhhaltung auf die Kälber zu und wollen sie streicheln
Skitage 25/26:4x Hintertux 2x Kitzbühel 19x SkiWelt 10x SkiWelt/Kitzbühel 1x SkiJuwel 1x Hochzillertal
Skitage 24/25:6x Hintertux 3x Kitzbühel 2x Sölden 2x Ischgl 29x SkiWelt 15x SkiWelt/Kitzbühel 1x SkiJuwel 4x Zillertal Arena 1x Hochzillertal 1x Mayrhofen 1x Kühtai/Hochoetz
Skitage 23/24:7x Hintertux 1x Ischgl 13x SkiWelt 18x SkiWelt/Kitzbühel 3x Zillertal Arena 1x Mayrhofen 1x Hochzillertal 1x Kappl/See 2x Kitzbühel
Skitage 2022/23:8x Hintertux 21x SkiWelt 3x Mayrhofen 1x Sölden 16x SkiWelt/Kitzbühel 2x Hochzillertal 5x Zillertal Arena 1x Skijuwel 2x Kitzbühel 1x SFL 1x Ischgl
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
Dass man von Kühen plötzlich umzingelt ist, kommt wie schon geschrieben vor allem in abgelegenen Tälern vor, wo am Tag nicht viele Menschen vorbeikommen. Wenn dann mal einer vorbeikommt, ist man natürlich neugirig und stürmt los
. Ist mir auch schon diverse male passiert. Einmal wollte eine Kuh sogar die Jacke von meinem Vater fressen- hätte aber sicherlich nicht gut geschmeckt
.
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
@Fab:
Also das, was ich von meinem Praktikum bzw. von meiner Tierzucht- bzw. Tierhaltungs-Vorlesung noch kenne (ist nicht viel, weil ich mich auf Pflanzenbau spezialisiert habe), widerspricht auf jedem Fall dem, was Du gesagt hat, nämlich den Unterschied von hochgezüchteten Milchkühen bei uns im Flachland gegenüber denen im Gebirge. Jedes "Euter", egal ob in Norddeutschland oder in der Sahel-Zone ist schon denaturiert und produziert Unmengen mehr Milch als für ein Kalb vorgesehen. Ich will Deine Illusion ja nicht zerstören (wirklich alles nicht bös gemeint), aber auch in den Alpen hat so gut wie kein Bauer seinen eigenen Zuchtbullen sondern bezieht sein Sperma von den Besamungsvereinen. Da stehen in einer Besamungsstation dann die Bullen, werden fleissig abgezapft und an die Bauern verkauft. Es gibt einen kanadischen Bullen, der hat weltweit 2 Mio. Nachkommen!
Ich habe selbst vor einigen Jahren für eine Firma gearbeitet, die nämlich genau beides vertreibt, sowohl Bullensperma von kanadischen Kühen (mehr Milch geben keine auf der Welt) als auch spezielles Sperma aus der Schweiz, von den von Dir genannten Hochgebirgsrassen. Der Unterschied liegt vielleicht dabei, dass Schwarzbunte bis über 10.000 Liter Milch pro Jahr geben, dafür aber z.B. aufgrund ihrer Masse keine gute Trittsicherheit im Gebirge bzw. sich auch nicht für das kalte Klima eignen, und dass Fleckvieh, Pinzgauer etc. in den Alpen nur 8.000l maximal geben. Das ist kein großer Unterscheid. Aber um zu Deinem Argument zurückzukommen, das Verhalten beider Rassen ist genau gleich! Da gibts nun wirklich kein Unterschied, ob die hier oben träger sind oder weniger angriffslustig. Im Gegenteil, aufgrund ihrer größeren Masse wurde u.a. sogar auf ein größeres Herz- und Lungenvolumen gezüchtet. Die Pumpkraft des Herzens wird in der Tat als Zuchtziel bei Hochleistungskühen beachtet. Aber selbst als ich neu auf dem Hof war, hat man zwar beim Melken und Treiben zwar gemerkt, dass die mich nicht kannten, aber da ist keine auf mich losgegangen, wenn ich im engen Stall zwischen 100 Tieren mitten hindurchging!
@3303:
Das ist wirklich nichts anderes als Neugier!!! Wenn ich auf ne Wiese gehe, denkt die Kuh, dass ich nen Salzleckstein/-eimer vorbeibringe, einen leckeren Siloballen vorbeibringe oder halt einfach nur Neugier (ok, in den Alpen bekommen die trocken stehenden Kühe, Färsen oder im Falle von Weidemelkung wahrscheinlich mehr Touris als den Bauern zu Gesicht). Aber was Du erzählst, ist genau das Verhalten von Kühen, was bei mir genauso war, wenn ich z.B. den Zaun kontrolliert habe. Laufen immer einem hinterher, auch ganz dicht und schnuppern oder lecken mal an einem, aber sobald man auf sie zugeht, weichen sie sofort zurück. Wenn die mich zu sehr gestört haben, z.B. weil ich mit der Motorsense den Zaun freigemacht habe, dann schreit man die einmal kurz an und scheucht weg und dann bleiben die auch erstmal weg.
Auch erhöhte Bereitschaft zur Verteidigung bei der Mutterkuhhaltung kann ich nicht bestätigen. Auf solchen Weiden war ich auch schon einige mal und auch wenn man dann zu zweit oder dritt hin ist, war da nicht ein Anzeichen von Verteidigung. Die Viecher kennen den Menschen und wissen, dass die da nix machen können. ABER, ich kenne die Rinder hier im Norden, denen man in jungen Jahren den breiten Lötkolben auf die Stirn presst (--> enthornt. Nur so nebenbei, bei den kleinen niedlichen Ferkeln wird eine Zange genommen und ohne Betäubung die Zähne gezogen). Wird in beiden Fällen gemacht, damit es keine Verletzung bei Rangkämpfen bzw. Rangkämpfe überhaupt gibt. Warum die Alpenbewohner die Hörner an ihren Rindern lassen, verstehe ich dennoch nicht. Vielleicht sind sie da ja ihrer "Waffe" bewusst und durch Rangkämpfe trainiert.
Aber nach wie vor bin ich davon überrascht, dass es Übergriffe von Kühen auf Menschen gibt (Hund hin oder her) und dass dies nichts überraschendes ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Angriff gezielt ist sondern eher ein ungezieltes "Über den Haufen rennen". Hier oben im Norden könnte man genauso Opfer werden, da die Menschen hier auch über Deiche und Wiesen spazieren gehen (kommt öfter vor, dass eine ganze Herde entwischt und sich auf der Landstrasse wiederfindet, weil ein bescheuerter Touri das Gatter auf seinem Spaziergang über die Wiese offen liess
)
@schmittenfahrer:
Die essen ALLES! Handschuhe, Werkzeug, Kabel, Mineralwasserflaschen! Kann alles böse enden (wie hat so ein Viech es nur durch die Evolution geschafft???)
Also das, was ich von meinem Praktikum bzw. von meiner Tierzucht- bzw. Tierhaltungs-Vorlesung noch kenne (ist nicht viel, weil ich mich auf Pflanzenbau spezialisiert habe), widerspricht auf jedem Fall dem, was Du gesagt hat, nämlich den Unterschied von hochgezüchteten Milchkühen bei uns im Flachland gegenüber denen im Gebirge. Jedes "Euter", egal ob in Norddeutschland oder in der Sahel-Zone ist schon denaturiert und produziert Unmengen mehr Milch als für ein Kalb vorgesehen. Ich will Deine Illusion ja nicht zerstören (wirklich alles nicht bös gemeint), aber auch in den Alpen hat so gut wie kein Bauer seinen eigenen Zuchtbullen sondern bezieht sein Sperma von den Besamungsvereinen. Da stehen in einer Besamungsstation dann die Bullen, werden fleissig abgezapft und an die Bauern verkauft. Es gibt einen kanadischen Bullen, der hat weltweit 2 Mio. Nachkommen!
Ich habe selbst vor einigen Jahren für eine Firma gearbeitet, die nämlich genau beides vertreibt, sowohl Bullensperma von kanadischen Kühen (mehr Milch geben keine auf der Welt) als auch spezielles Sperma aus der Schweiz, von den von Dir genannten Hochgebirgsrassen. Der Unterschied liegt vielleicht dabei, dass Schwarzbunte bis über 10.000 Liter Milch pro Jahr geben, dafür aber z.B. aufgrund ihrer Masse keine gute Trittsicherheit im Gebirge bzw. sich auch nicht für das kalte Klima eignen, und dass Fleckvieh, Pinzgauer etc. in den Alpen nur 8.000l maximal geben. Das ist kein großer Unterscheid. Aber um zu Deinem Argument zurückzukommen, das Verhalten beider Rassen ist genau gleich! Da gibts nun wirklich kein Unterschied, ob die hier oben träger sind oder weniger angriffslustig. Im Gegenteil, aufgrund ihrer größeren Masse wurde u.a. sogar auf ein größeres Herz- und Lungenvolumen gezüchtet. Die Pumpkraft des Herzens wird in der Tat als Zuchtziel bei Hochleistungskühen beachtet. Aber selbst als ich neu auf dem Hof war, hat man zwar beim Melken und Treiben zwar gemerkt, dass die mich nicht kannten, aber da ist keine auf mich losgegangen, wenn ich im engen Stall zwischen 100 Tieren mitten hindurchging!
@3303:
Das ist wirklich nichts anderes als Neugier!!! Wenn ich auf ne Wiese gehe, denkt die Kuh, dass ich nen Salzleckstein/-eimer vorbeibringe, einen leckeren Siloballen vorbeibringe oder halt einfach nur Neugier (ok, in den Alpen bekommen die trocken stehenden Kühe, Färsen oder im Falle von Weidemelkung wahrscheinlich mehr Touris als den Bauern zu Gesicht). Aber was Du erzählst, ist genau das Verhalten von Kühen, was bei mir genauso war, wenn ich z.B. den Zaun kontrolliert habe. Laufen immer einem hinterher, auch ganz dicht und schnuppern oder lecken mal an einem, aber sobald man auf sie zugeht, weichen sie sofort zurück. Wenn die mich zu sehr gestört haben, z.B. weil ich mit der Motorsense den Zaun freigemacht habe, dann schreit man die einmal kurz an und scheucht weg und dann bleiben die auch erstmal weg.
Auch erhöhte Bereitschaft zur Verteidigung bei der Mutterkuhhaltung kann ich nicht bestätigen. Auf solchen Weiden war ich auch schon einige mal und auch wenn man dann zu zweit oder dritt hin ist, war da nicht ein Anzeichen von Verteidigung. Die Viecher kennen den Menschen und wissen, dass die da nix machen können. ABER, ich kenne die Rinder hier im Norden, denen man in jungen Jahren den breiten Lötkolben auf die Stirn presst (--> enthornt. Nur so nebenbei, bei den kleinen niedlichen Ferkeln wird eine Zange genommen und ohne Betäubung die Zähne gezogen). Wird in beiden Fällen gemacht, damit es keine Verletzung bei Rangkämpfen bzw. Rangkämpfe überhaupt gibt. Warum die Alpenbewohner die Hörner an ihren Rindern lassen, verstehe ich dennoch nicht. Vielleicht sind sie da ja ihrer "Waffe" bewusst und durch Rangkämpfe trainiert.
Aber nach wie vor bin ich davon überrascht, dass es Übergriffe von Kühen auf Menschen gibt (Hund hin oder her) und dass dies nichts überraschendes ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Angriff gezielt ist sondern eher ein ungezieltes "Über den Haufen rennen". Hier oben im Norden könnte man genauso Opfer werden, da die Menschen hier auch über Deiche und Wiesen spazieren gehen (kommt öfter vor, dass eine ganze Herde entwischt und sich auf der Landstrasse wiederfindet, weil ein bescheuerter Touri das Gatter auf seinem Spaziergang über die Wiese offen liess
@schmittenfahrer:
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
oder ohne betäubung geschnitten.Ferkeln wird eine Zange genommen und ohne Betäubung die Zähne gezogen
das entfernen der hörner dient nur zum schutz.
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
Kühe sind ziemlich intelligent und neugierig. Ich bin beim Wandern mal durch eine Kuhherde gelaufen, die friedlich wiederkäuend im Gras lagen. Als ich auf der Höhe einer Kuh war, stand diese auf und ich konnte ihr Kalb sehen, welches hinter ihr gelegen ist und das ich darum vorher gar nicht bemerken konnte. Mein Puls ging hoch und ging die zwei im Auge behaltend und beruhigende Worte sprechend weiter. Das wars aber auch schon, beide schauten mir noch kurz nach und legten sich danach wieder hin.
Fazit: Bei den den Kälber führenden Kühen sollte man natürlich Vorsicht walten lassen, aber nicht in panische Angst verfallen. Sofern man einen Mindestabstand einhält, passiert meistens nicht. Bellende Hunde hingegen sind ein Problem, keine Frage. Bei Stieren sieht die Sache natürlich anders aus. Allerdings frage ich mich auch, was im Kopf eines Landwirtes vorgeht, der Stiere und Mutterkühe auf eine Weide lässt, durch die ein offizieller Wanderweg führt.
Fazit: Bei den den Kälber führenden Kühen sollte man natürlich Vorsicht walten lassen, aber nicht in panische Angst verfallen. Sofern man einen Mindestabstand einhält, passiert meistens nicht. Bellende Hunde hingegen sind ein Problem, keine Frage. Bei Stieren sieht die Sache natürlich anders aus. Allerdings frage ich mich auch, was im Kopf eines Landwirtes vorgeht, der Stiere und Mutterkühe auf eine Weide lässt, durch die ein offizieller Wanderweg führt.
Probably waking up
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
Den Wanderer den Spass verderben.Allerdings frage ich mich auch, was im Kopf eines Landwirtes vorgeht, der Stiere und Mutterkühe auf eine Weide lässt, durch die ein offizieller Wanderweg führt.
Was ist wenn der Bauer "gezwungen" wurde den Wanderer das Wegrecht zu gewähren ?
Nun ich hatte auch schon meine Erfahrung mit Kühe und Stiere. Nein, Angst habe ich nicht aber grossen Respekt.
Aber irgendwie ist es schon bedenklich dass es immer noch Hundehalter gibt, die noch nicht begriffen haben dass sich kläffende Hunde und Kühe nicht vertragen. Scheint so als müsste in der Hundeschule eine Lektion zum Thema Kühe eingeführt werden.
Und in einigen Touristenorten werden zum Teil bei den Weiden sogar Hinweisschilder mit den wichtigsten Verhaltensregeln aufgehängt.
Aber das kann es ja auch nicht sein, wenn jetzt bei jeder Weide noch Hinweisschilder aufgehängt werden müssen. Aber ich denke die EU wird da sicher mal eine Verordnung zu diesem Thema erlassen. Oder vielleicht werden Wanderwege durch Weiden grundsätzlich verboten...
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
@Arlberg-Irrer
Bin kein Viehzuchtexperte und will das auch nicht explizit behaupten, aber der Unterschied ist für mich schon augenfällig und ich habe solche Vorfälle immer nur weit oben in den Bergen wahrgenommen.
Hoch oben in den Bergen gibts noch alte, kleine Rassen, die sich völlig anders bewegen können (müssen) als die Flachlandrinder, die ja teilweise den Stall kaum noch verlassen dürfen.
Mit Flachland mein ich durchaus auch die niederen alpinen Weidegebiete wie Allgäu etc.
Mir sind mal an einem sausteilen Grashang im Südtiroler Reintal kleine Rinder nachgelaufen, das hälst nicht für möglich. Die hatten höchstens 50% des Gewichts der Tieflandmilchschleudern
und sind schnell und absolut trittsicher gewesen.
Die Flachlandrinder stehen doch immer nur teilnahmslos rum.
Aber ich will keine Diskussion ü. Rinderrassen lostreten, dazu versteh ich zu wenig davon.
Bin kein Viehzuchtexperte und will das auch nicht explizit behaupten, aber der Unterschied ist für mich schon augenfällig und ich habe solche Vorfälle immer nur weit oben in den Bergen wahrgenommen.
Dachsteins Bezeichnung triffts gut.Kurzhalsantilope
Hoch oben in den Bergen gibts noch alte, kleine Rassen, die sich völlig anders bewegen können (müssen) als die Flachlandrinder, die ja teilweise den Stall kaum noch verlassen dürfen.
Mit Flachland mein ich durchaus auch die niederen alpinen Weidegebiete wie Allgäu etc.
Mir sind mal an einem sausteilen Grashang im Südtiroler Reintal kleine Rinder nachgelaufen, das hälst nicht für möglich. Die hatten höchstens 50% des Gewichts der Tieflandmilchschleudern
Die Flachlandrinder stehen doch immer nur teilnahmslos rum.
Aber ich will keine Diskussion ü. Rinderrassen lostreten, dazu versteh ich zu wenig davon.
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
Wir haben bei uns in der Nähe eine Alm, die den Namen schon in sich trägt: Da waren Stiere, Mutterkühe und ihre Jungen (ebenfalls Stiere) auf der Alm. War schon ein komisches Gefühl da so einfach durch eine Herde von Stieren duchzulaufen. Einmal mussten wir den Wanderweg kurz verlassen, weil ein junger Stier gerade auf dem Weg bei seiner Mutter Milch trank. Sonst haben die aber nichts gemacht und uns nur angeschaut (ok, wit hatten jetzt auch nicht so einen Kläffer dabeiTPD hat geschrieben:Den Wanderer den Spass verderben.Allerdings frage ich mich auch, was im Kopf eines Landwirtes vorgeht, der Stiere und Mutterkühe auf eine Weide lässt, durch die ein offizieller Wanderweg führt.
Ich wäre übrigens strikt gegen ein Wanderwegverbot in Weidegebieten! Eine Wanderung ohne Kühe ist doch nichts!
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
Bullen werden eigentlich gar nicht mehr auf der Weide gehalten, zumindest hab ich das noch nicht mitbekommen. Die kann man nur mit Autobahnleitplanken aufhalten (werden in den Hallen der Besamungsstationen verwendet und sind auch gut Beulen drin). Im Falle vom Schmittenfahrer waren es Jungbullen, die boxen vielleicht mal mit dem Kopf, ist aber auch nur Spiel und mit 100-150kg noch keine Gefahr.
Mutterkuhhaltung weiß ich gerade nicht. Ist bestimmt auch ne versicherungstechnische Frage, da der Bauer ja für seine Kuh haftet und der bei der Versicherung bestimmt angeben muss, welche Kühe (Kühe, Färsen, Mutter+Kind) er auf der Weide hält, wenn sich dort auch ein Wanderweg befindet.
@Fab, ging ja nicht um das Aussehen sondern um den Charakter, der meiner Meinung nach immer gleich sein dürfte bzw. den ich mir nicht aggressiv vorstellen kann (außer Pamplona, wo es aber auch gerechtfertigt ist!)
PS: Mal was am Rande, wusstet Ihr eigentlich, dass es in solchen Stationen mit Zuchtbullen auch immer einen "Unterbullen" gibt (das arme Schwein). Normal zapft man ja immer auf so einer Attrappe ab, wenn ein Bulle aber jemals im Leben auf einer echten Kuh hinten drauf war, nimmt der keine Attrappe an und man braucht einen echten Ersatz
(dieser muss auch ein Bulle sein [kein Ochse, da sonst keine Pheromone], eine Kuh würde alle verrückt und aggressiv machen
)
Mutterkuhhaltung weiß ich gerade nicht. Ist bestimmt auch ne versicherungstechnische Frage, da der Bauer ja für seine Kuh haftet und der bei der Versicherung bestimmt angeben muss, welche Kühe (Kühe, Färsen, Mutter+Kind) er auf der Weide hält, wenn sich dort auch ein Wanderweg befindet.
@Fab, ging ja nicht um das Aussehen sondern um den Charakter, der meiner Meinung nach immer gleich sein dürfte bzw. den ich mir nicht aggressiv vorstellen kann (außer Pamplona, wo es aber auch gerechtfertigt ist!)
PS: Mal was am Rande, wusstet Ihr eigentlich, dass es in solchen Stationen mit Zuchtbullen auch immer einen "Unterbullen" gibt (das arme Schwein). Normal zapft man ja immer auf so einer Attrappe ab, wenn ein Bulle aber jemals im Leben auf einer echten Kuh hinten drauf war, nimmt der keine Attrappe an und man braucht einen echten Ersatz
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
Das glaub ich nicht. Bin mal im Val d`Herens o. Val d`Anniviers auf einem Bergsträßchen mit dem Auto nicht weiter gekommen.@Fab, ging ja nicht um das Aussehen sondern um den Charakter, der meiner Meinung nach immer gleich sein dürfte bzw. den ich mir nicht aggressiv vorstellen kann (außer Pamplona, wo es aber auch gerechtfertigt ist!)
Kleine, dunkle Kühe kämpften auf der Straße miteinander.
Rückwärstsgang rein und Abstand gewonnen
Die heißen Eiringer-Rinder und im frz.-sprachigem Wallis gibt es regelrechte Kampfturniere.
Von wegen gleicher Charakter.
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
für mich ist ein schwarzbunter Bulle hier im Norden genauso aggressiv wie einer der in Pamplona die Vollidioten aufspießt. In der Bullenmast hier oben werden Rangordnungskämpfe auch in den kleinen Boxen ausgetragen. Mehr kann ich aber dazu auch nicht sagen, da ich die Hochgebirgsrassen nicht so gut kenne.
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Wird immer interessanter !
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
immer diese Hundsviecher
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
Interessant, dass das Land die Versicherung abschließt... aber ok, das Land hat ja auch ein Interesse daran, dass die Touristen die Wiesen der Landwirte als Wege benutzen können.
Ich weiß nur von hier im Norden, dass jeder Landwirt eine Haftpflichtversicherung für seine Viecher hat (nicht vom Staat bezahlt!), weil Kühe auch immer mal gern auf Strassen ausbrechen. Die greift auch, wenn das Gatter offen gelassen wurde (sei es durch den Bauern oder durch einen Touri)
Ich weiß nur von hier im Norden, dass jeder Landwirt eine Haftpflichtversicherung für seine Viecher hat (nicht vom Staat bezahlt!), weil Kühe auch immer mal gern auf Strassen ausbrechen. Die greift auch, wenn das Gatter offen gelassen wurde (sei es durch den Bauern oder durch einen Touri)
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
Also die Südtiroler Kühe auf der Seiser waren entweder zu faul, oder absolut friedlich...
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Re: Wanderer von Kühen verletzt
an Stellen wo 50 Leute oder mehr an einem Tag vorbei gehen heben die Kühe nicht einmal den Kopf wennst vorbei gehstAf hat geschrieben:Also die Südtiroler Kühe auf der Seiser waren entweder zu faul, oder absolut friedlich...
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