Bei der ersten Auffahrt fallen die umfangreichen Bautätigkeiten gleich ins Auge – hier wird offensichtlich eine Straße angelegt:
Aus einer anderen Perspektive (mein Dad war zu Fuß unterwegs und hat auch ein paar Fotos gemacht):
Zoom Sonnenkar:
Aus der Gipfelbahn – anklicken zum Vergrößern:
Einen Liftler habe ich gefragt, ob sie die Beschneiung auch rauf auf den Gletscher ziehen werden oder ob sie das nicht dürfen (was ich mir ja eigentlich dachte) und bekam als Antwort, „a boisal wer mas scho aufiziagn“. Bin ja schon gespannt, wie weit die Beschneiung dann wirklich rauf gehen wird…
Nun aber zum eigentlichen Grund für meinen Ausflug aufs Kitz
Blick aufs Gletscherplateau – schaut ja ganz einladend aus
Ohne Wartezeit geht’s mit dem Keeslift rauf und bei den ersten Schwüngen kommt Freude auf, der Schnee ist wirklich recht brauchbar – natürlich weich, aber nicht extrem tief oder stumpf und was will man Mitte Juli mehr
Noch vor 10 Uhr tröpfelt’s mal kurz und die Wolken Richtung Lofer schauen einigermaßen bedrohlich aus, aber zum Glück ziehen sie Richtung Hochkönig/Pongau weiter und lassen mich in Ruhe!
So hat der Schnee um 10:15 ausgeschaut, als sich die gröbsten Wolken wieder verzogen hatten:
Ein Rucksack auf Reisen
Ein Blick auf das Eis rechts vom Keeslift um diese Uhrzeit:
Auch die Abfahrt zum Alpincenter hab ich einige Male gemacht, ging erstaunlich gut! Die obere Alpincenterabfahrt war noch bis zur Bergstation Sonnenkar-2er offen, dann musste man runter zum Ziehweg, den ich aber immer ohne Anschieben zu müssen geschafft habe.
Hier ist außer mir sehr selten jemand gefahren, dafür immer wieder mal eine Pistenraupe und damit war gerade dieser kurze Hang sehr angenehm zu fahren:
Bundessportheim und Blick Runter auf Zell am See:
Der letzte Hang der Alpincenterabfahrt:
Ein Blick zu den Maurerliften – unten wurde vermattet, bei den Felsen weiter oben leider nicht:
Die Temperaturen legten im Lauf des Vormittags ordentlich zu, die erste Aktion am Lift war dementsprechend immer sofort den Helm runterzunehmen. Zu Mittag gab’s dann eine Pause bei den Containern in der Nähe der Magnetköpfl-Bergstation. Am folgenden Bild ist auch der Fußweg runter von der Glocknerkanzel zu sehen:
Schon faszinierend, diese Vegetation – Palmen auf 3000m
Ein Blick rauf zum Bella Vista und auf die Fahnen, die oben wehen und man sieht schon, aus welchen Ländern die meisten Gäste kommen – es waren vor allem sehr viele Araber unterwegs und es taugt mir jedes Mal wieder zu sehen, wie sich die freuen, wenn sie offensichtlich zum ersten Mal in ihrem Leben Schnee spüren.
Auch ohne Ski kann man Spaß im Schnee haben – Zipfelbob und Co. gibt’s zum Ausleihen:
Nach der Pause war der Schnee schon merklich weicher und bremste auch zunehmend, aber nach 1 ½ Monaten Ski-Entzug hatte ich trotzdem noch nicht genug…
Bei diesem Anblick blutet mir aber das Herz
Leider taut’s da oben jetzt ordentlich dahin – die Webcam- bzw. Wetterpanoramabilder schauen jetzt drei Tage später noch viel grausiger aus… Im Vergleich zu anderen Jahren ist’s natürlich immer noch gut, aber es ist einfach kein schöner Anblick, wenn das Blankeis rauskommt und davonrinnt
Nach 14 Uhr kamen wieder die Pistenraupen und die frischen gewalzten Spuren waren gerade bei dieser Hitze sehr fein.
Um halb drei war beim Keeslift aber Schluss und ich hab’s gut sein lassen, denn bei der Gratbahn war’s auch im T-Shirt schon ordentlich warm
Das „ordentlich warm“ relativierte sich dann natürlich unten im Tal, wo’s definitiv zu warm für Skihose und Skischuhe war. Zur Abkühlung ging’s nach dem eiligen Umziehen mit den Füßen in die Kapruner Ache – äußerst erfrischend, nach ein paar Sekunden war mir nicht mehr heiß
Der Skitag war auf jeden Fall eine nette Abwechslung zum üblichen Sommerprogramm, aber angesichts der nun doch recht sommerlichen Temperaturen war das wohl mein letzter Skitag bis September/Oktober, wenn es hoffentlich bald abkühlt und eine ordentliche Menge Neuschnee abgibt…